Fallot-Tetralogie, der häufigste Herzfehler. Es kommt einer Durchmischung des Blutes aus Körperkreislauf und Lungenkreislauf.
Die Fallot-Tetralogie ist eine angeborene Fehlbildung des Herzens. Sie setzt sich aus einer Kombination von vier Defekten zusammen, daher das griechische Tetra für vier. Es steht für Lücke in der Wand zwischen den beiden Herzkammern (Ventrikelseptumdefekt), Reiten der Hauptschlagader auf dieser Lücke (Überreiten der Aorta), Verengung der Lungenschlagader (Pulmonalstenose) und Verdickung der rechten Herzkammer (Rechtsherzhypertrophie).
Eine Fallot-Tetralogie ist gefährlich.
Es können mitunter lebensbedrohliche Situationen wie Blutgefäßverschlüsse (Embolien) oder hypoxämische Anfälle aufgrund von Sauerstoffmangel entstehen.
Die Fallot-Tetralogie wird in der Regel im Säuglingsalter entdeckt.
Bemerkst Du eine bläuliche Verfärbung der Haut bei Deinem Säugling, musst Du unabhängig der Ursachen immer sofort einen Notarzt verständigen.
Herzchirurgie, Kinderchirurgie, Kardiologie, Pädiatrie
Die Fallotsche Tetralogie ist ein angeborener zyanotischer Herzfehler, also ein Herzfehler, bei dessen Bestehen es zu einer Minderversorgung des Körpers mit Sauerstoff kommt.
Die Betroffenen müssen also in der Regel operiert werden, um das Erwachsenenalter erreichen zu können.
Sie entsteht durch eine Verlagerung des Infundibuluseptums und besteht aus folgenden 4 Veränderungen:
Das Herz (cor) liegt in etwa in der Mitte des Brustkorbs und besteht aus 4 Hohlräumen.
Es versorgt unsere Organe kontinuierlich mit sauerstoffangereichertem Blut und ist somit lebenswichtig.
Die Fallot-Tetralogie besteht aus 4 angeborenen Herzfehlern.
Die Fallot-Tetralogie entsteht durch eine Verlagerung des Infundibulumseptums nach rechts, antero-cephal.
Durch diese Veränderung resultiert die Kombination aus den oben genannten vier Deformitäten.
Risikofaktoren gibt es keine spezifischen, wie immer sind Fehlverhalten in der Schwangerschaft oder Risikoschwangerschaften häufiger mit Fehlbildungen verbunden.
Eine spezielle Korrelation zur Fallotschen Tetralogie ist aber nicht bekannt.
Zu den Hauptsymptomen der Fallot-Tetralogie gehören:
Bei diesem zyanotischen Fehler gelangt das Blut aus dem rechten Herzen in das linke Herz, ohne dazwischen die Lunge zu passieren.
Dadurch kommt das sauerstoffarme Blut in den großen Kreislauf und die Patienten entwickeln eine Atemnot bei Belastung.
Es kommt dadurch zu hypoxischen Anfällen und zu Leistungseinschränkungen.
Kinder nehmen häufig eine Hockstellung ein, da sich dadurch der Druck im System erhöht und das Blut eher erst durch den Lungenkreislauf fließt, bevor es in das linke Herz und in den restlichen Körper mündet.
Das Ziel der Behandlung einer Fallot-Tetralogie ist die normale Herzanatomie.
Die Fallotsche Tetralogie muss primär operativ versorgt werden, da so lange der Defekt vorhanden ist, eine medikamentöse Therapie keine Besserung bringen würde.
Die Malformation wird mittels Korrekturoperation behoben.
Früher gab es auch eine palliative Operation, die heute kaum mehr durchgeführt wird.
Es gibt keine Medikamente, mit denen die Fallot-Tetralogie behandelt werden kann.
Der Sauerstoffmangel kann durch bestimmte Positionen und Schonhaltung etwas reduziert werden, sodass das Gefühl der Luftnot abnimmt.
Nichtsdestotrotz sollte die Korrekturoperation innerhalb des ersten Lebensjahres angestrebt werden, um eine langfristige Beschwerdefreiheit und eine richtige Lebensqualität gewährleisten zu können.
Die Prognose einer Fallot-Tetralogie ohne operativen Eingriff ist sehr schlecht, da der Körper den Sauerstoffmangel nicht auf ewig kompensieren kann, und so auch die Lebensqualität des Betroffenen massiv sinkt.
Ohne Operation liegt die mittlere Lebenserwartung bei 12 Jahren und 95% der Patienten versterben vor dem 45. Lebensjahr.
Durch die Operation steigt die Überlebensrate bei 30-Jährigen auf 90% an.
Auch nach erfolgter Operation sollten in gewissen Abständen Kontrollen beim Arzt erfolgen.
Mögliche Komplikationen einer Fallot-Tetralogie sind Gefäßverschlüsse und der hypoxämischen Anfall.
Da es sich um einen angeborenen Herzfehler handelt, ist es dem Patienten nicht möglich, das Entstehen der Krankheit mit bestimmten Verhaltensweisen zu beeinflussen.
Während der Schwangerschaft gilt es den Empfehlungen des Arztes zu folgen, um das Risiko für eventuell vermeidbare Schäden zu minimieren.
Nach einer erfolgreichen Operation kann man meist von einer Heilung sprechen.
In einigen Fällen können mehrere Operationen nötig sein, oder im Nachhinein nochmal Eingriffe nötig werden
Daher ist die regelmäßige Nachsorge sehr wichtig.
Die Operationen sind große Eingriffe am Herzen, sind sie aber mal gut überstanden, setzt eine Besserung der Beschwerden ein.
Die Prognose und Lebenserwartung bei einer Fallot-Tetralogie machen nach erfolgreicher Operation Hoffnung.
Die Fallot-Tetralogie ist der häufigste angeborene zyanotische Herzfehler.
Sie macht 10% aller angeborenen Herzfehler und 65% aller angeborenen zyanotischen Herzfehler aus.
Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen, wobei es relativ ausgewogen zwischen den Geschlechtern ist.
Die Fallotsche Tetralogie ist ein angeborener zyanotischer Herzfehler, also ein Herzfehler, bei dessen Bestehen es zu einer Minderversorgung des Körpers mit Sauerstoff kommt.
Die Betroffenen müssen also in der Regel operiert werden, um das Erwachsenenalter erreichen zu können.
Sie entsteht durch eine Verlagerung des Infundibuluseptums und besteht aus folgenden 4 Veränderungen: