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pfeilWas ist das?

Eine Entzündung des Ellenbogens bezieht sich auf eine entzündliche Reaktion, die im Bereich des Ellenbogengelenks auftritt. Dies kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden und sich durch ebenso vielfältige Symptome manifestieren.

pfeilIst das gefährlich?

Eine Ellenbogenentzündung kann in den meisten Fällen behandelt werden und ist normalerweise nicht gefährlich.

Die Entzündung kann jedoch je nach Ursache und Schweregrad einige Unannehmlichkeiten und Einschränkungen verursachen. 

Es ist wichtig, die Symptome ernst zu nehmen und bei Bedarf medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um Komplikationen zu vermeiden.

In einigen Fällen kann eine Ellenbogenentzündung zu schweren Beschwerden und Behinderungen im Alltag führen, insbesondere wenn sie nicht angemessen behandelt wird oder sich zu einer chronischen Erkrankung entwickelt.

Achtung! Chronische Entzündungen können zu dauerhaften Schäden an den Gelenken, Muskeln und Sehnen führen.

Die meisten Menschen mit einer Ellenbogenentzündung, die frühzeitig erkannt und angemessen behandelt wird, können jedoch eine vollständige Genesung erwarten.

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pfeilWann zum Arzt?

Hier sind einige Situationen, in ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden sollte:

  • Starke, anhaltende Schmerzen, welche die täglichen Aktivitäten beeinträchtigen oder nicht auf übliche Schmerzmittel reagieren
  • Starke Schwellung und Rötung
  • Ausgeprägte Bewegungseinschränkungen
  • Fieber oder grippeähnliche Symptome 
  • Unfall oder Verletzung
  • Wiederkehrende Probleme, insbesondere wenn sie nach Ruhephasen oder Behandlungsversuchen nicht besser werden.
  • Taube oder kribbelnde Finger.
  • Anzeichen einer Infektion, wie z.B. plötzliche Verschlechterung der Symptome, Fieber, Schüttelfrost oder rote Streifen, die sich von deinem Ellenbogen aus ausbreiten. Sofort zum Arzt!
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Einteilung & Formen

Ellenbogenentzündungen können unterschiedliche Ursachen haben und in verschiedene Formen unterteilt werden. Hier sind einige der häufigsten Formen und Arten von Ellenbogenentzündungen:

  • Epicondylitis (Tennisellenbogen und Golferellenbogen) – bezieht sich auf Entzündungen der Sehnenansätze am Ellenbogen. 
  • Bursitis – Entzündung der Schleimbeutel, die als Puffer zwischen Sehnen, Muskeln und Knochen fungieren.
    • Olecranon Bursitis – tritt speziell am hinteren Teil des Ellenbogens auf.
    • Retrokalkaneare Bursitis – betrifft den hinteren Teil des Ellenbogens und kann durch wiederholte Druckeinwirkung verursacht werden
  • Arthritis – verschiedene Formen wie die rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis und andere entzündliche Arthritisarten.
    • Septische Arthritis – ernsthafte Form der Gelenkentzündung, die durch eine Infektion verursacht wird.
    • Osteoarthritis – degenerative Arthritis bekannt, die im Laufe der Zeit zu einem Verschleiß des Gelenkknorpels und Entzündungen im Ellenbogen führen kann.
  • Gicht – Stoffwechselstörung, bei der sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ablagern können.
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Ursachen Entzündung des Ellenbogens

  • Epicondylitis – Tennisellenbogen und Golferellenbogen
    • Tennisellenbogen – betrifft die Sehnen an der äußeren Seite des Ellenbogens.
    • Golferellenbogen – betrifft die Sehnen an der inneren Seite des Ellenbogens.
  • Bursitis – Entzündung der Schleimbeutel, die als Polster zwischen Sehnen, Muskeln und Knochen fungieren
  • Arthritis – entzündliche Gelenkerkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder Psoriasis-Arthritis 
  • Verletzungen – Stürze, Schläge oder andere traumatische Verletzungen des Ellenbogens.
  • Infektionen – bakterielle oder virale Infektionen.
  • Überbelastung – Übermäßige Beanspruchung des Ellenbogengelenks, sei es durch wiederholte Bewegungen oder schwere Gewichte.
  • Autoimmunerkrankungen – wie systemischer Lupus erythematodes oder systemische Sklerose 
  • Stoffwechselerkrankungen – wie Gicht
  • Übergewicht
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Symptome Entzündung des Ellenbogens

  • Schmerzen im Ellenbogen
  • Schwellung
  • Rötung und Wärme
  • Bewegungseinschränkung
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln
  • Schwäche
  • Knirschen oder Reiben
  • Steifheit – insbesondere nach Ruhephasen, wie dem Aufwachen morgens.
  • Erhöhte Empfindlichkeit

Schwellungen

Bei einer Entzündung des Ellenbogens ist zumeist auch der Schleimbeutel mitbeteiligt.

Sichtbar wird dies durch eine starke und schmerzhafte Schwellung des Schleimbeutels hinten am Ellenbogengelenk.

Diese Schmerzen machen sich vor allem bei Bewegung, aber auch bei Berührung bemerkbar (Druckschmerzen).
Oft werden diese Symptome von einem Spannungsgefühl begleitet.

Wie bei vielen anderen Entzündungen sind Rötung und Überwärmung auch mögliche Begleitbeschwerden.

Bei eitrigen Entzündungen sind die Schmerzen besonders stark und es kann Eiter austreten.

Besteht die Entzündung schon länger und ist dadurch chronisch, kann es sein, dass die Schmerzen leicht beziehungsweise gar nicht vorhanden sind, da der Körper sich an die permanente Entzündung gewöhnt hat.

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Diagnose Entzündung des Ellenbogens

  • Anamnese – Patientengespräch zur Erfassung der aktuellen Beschwerden und der Krankengeschichte.
    • Lokalisation?
      Innenseite = Golferellenbogen, Außenseite = Tennisellenbogen.
    • Schmerzentstehung?
      Oft allmähliche Entstehung.
    • Schmerzintensität? (0–10)
      stetig zunehmende Schmerzen
    • Schmerzprovokation?
      Belastung verstärkt oft die Schmerzen, Druckempfindlichkeit.
    • Überbelastungen?
      Oft als Folge einer Überbelastung.
    • weitere Anzeichen
      Rötung, Schwellung, Fieber, Abgeschlagenheit
  • Körperliche Untersuchung – Untersuchung des Ellenbogengelenks auf Funktionalität.
  • Bildgebende Verfahren
  • Bluttests – um Entzündungsparameter zu bestimmen und Autoimmunerkrankungen auszuschließen.
  • Gelenkpunktion – zur Untersuchung der Gelenkflüssigkeit auf Infektionszeichen.

Klinische Untersuchung

Da die Entzündung des Ellenbogens meist mit der Entzündung des Schleimbeutels (Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen) einhergeht, ist sie gut in der klinischen Untersuchung zu erkennen.

Der Ellenbogen wirkt gerötet, geschwollen und schmerzt.

Ergänzende Diagnostik

Ergänzend kann eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden.
Dabei kann der mit Flüssigkeit gefüllte Schleimbeutel gut dargestellt werden.

Ist die Ursache unklar und kann nicht auf eine Überlastung zurückgeführt werden, können weitere Untersuchungen, wie eine Punktion, von Nöten sein.

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Differenzialdiagnose

Andere Erkrankungen, die in Frage kommen können, sind jene, die Schmerzen im Ellenbogenbereich verursachen.

Zu diesen zählen unter anderem:

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Behandlung Entzündung des Ellenbogens

Die Behandlung einer Ellenbogenentzündung hängt von der zugrundeliegenden Ursache sowie von der Schwere der Entzündung ab.

Hier sind einige gängige Behandlungsansätze bei einer Entzündung des Ellenbogens:

  • Ruhe und Schonung
  • Kältebehandlung – mittels Kühlpack oder Eis (Wichtig hierbei ist, dass der direkte Hautkontakt gemieden wird, um keine Erfrierungen zu verursachen. Das Eis bzw. Coolpack sollte also idealerweise in ein Handtuch gepackt werden.)
  • Schmerzmittel – Rezeptfreie entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Naproxen.
  • Kortikosteroid-Injektionen – in den entzündeten Bereich.
  • Physiotherapie – um die Beweglichkeit und Stärke des Ellenbogens wiederherzustellen.
  • Orthopädische Schienen oder Bandagen
  • Chirurgische Eingriffe – in schweren Fällen, in denen konservative Behandlungen nicht wirksam sind.
  • Ergonomischer Arbeitsplatz – Ergonomische Verbesserungen am Arbeitsplatz oder Änderungen in der Sportausübung können.
  • Kausaltherapie – Behandlung der zugrundeliegenden Ursache (z.B. wenn die Entzündung auf eine bestimmte Erkrankung wie rheumatoide Arthritis zurückzuführen ist)
  • Ggf. Lebensstilanpassungen

Hinweis! Um die Entzündung behandeln zu können, muss zunächst die Ursache gefunden werden.

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Übungen bei Entzündung des Ellenbogens

Bevor Du trainierst!
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Bitte bespreche Übungen im Vorfeld immer mit Deinem Arzt oder Therapeuten!

Bei starken Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder Ausfallerscheinungen solltest Du von Übungen absehen. Übungen sollten den Schmerz nie verschlimmern.

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Medikamente

Die Wahl der Medikamente zur Behandlung einer Ellenbogenentzündung hängt von der Art der Entzündung, der zugrundeliegenden Ursache und der Schwere der Symptome ab. Hier sind einige der häufig verwendeten Medikamente:

  • Schmerzmittel – und entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen, Naproxen und Diclofenac (NSAR) oder Paracetamol
  • Kortikosteroid-Injektionen – in den entzündeten Bereich.
  • Antirheumatika und Immunmodulatoren
    • DMARDs (Disease-Modifying Antirheumatic Drugs) – bei entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und die Entzündung zu kontrollieren
    • Biologika – richten sich gegen bestimmte Moleküle im Immunsystem. Bei entzündlichen Arthritisformen.
  • Antibiotika – bei bakteriellen Infektionen des Ellenbogens, wie septischer Arthritis.
  • Gichtmedikamente – wie Colchicin oder Allopurinol, um die Harnsäurekristallablagerungen zu reduzieren.

Beachte! Der Arzt entscheidet nach ausführlicher Diagnose, welche Medikamente infrage kommen.

Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Medikamente solltest Du niemals ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker einnehmen!
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Hausmittel Entzündung des Ellenbogens

Eine wichtige und wirksame Maßnahme bei einer Entzündung des Ellenbogens ist neben der Schonung die Kühlung. Dies ist vor allem bei einer akuten Entzündung angesagt.

Hierfür können zuhause Kühlpacks verwendet werden.

Auch können Wickel gegen die Entzündungsreaktion zum Einsatz kommen.
Aus der Haushaltsapotheke sind Quarkwickel hier eine bekannte und beliebte Methode, die auch gleichzeitig kühlt.

Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Hausmittel sind oft eine gute Ergänzung, haben jedoch bei einigen Erkrankung ihr Grenzen! Bei Unklarheit wende Dich an Deinen Arzt.
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Prognose

Die Prognose einer Ellenbogenentzündung hängt von mehreren Faktoren ab, darunter

  • die Ursache der Entzündung,
  • die Schwere der Entzündung,
  • die Art der Behandlung und
  • wie gut der Patient auf die Behandlung anspricht.

Im Allgemeinen kann die Prognose von Person zu Person variieren.

Bei einer frühzeitigen Diagnose und angemessenen Behandlung können viele Entzündungen im Ellenbogen gut behandelt werden und die meisten Menschen erleben eine vollständige Genesung.

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Dauer

Die Dauer einer Ellenbogenentzündung kann stark variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Ursache der Entzündung, die Art der Behandlung, die Einhaltung der ärztlichen Empfehlungen und der individuelle Heilungsverlauf. 
Grundsätzliche kann zwischen zwei Verlaufsformen unterschieden werden:

  • Akute Entzündeungen - Im Allgemeinen können leichte bis moderate Ellenbogenentzündungen mit angemessener Behandlung innerhalb von wenigen Wochen bis Monaten abklingen.
  • Chronische Entzündungen - Chronische oder schwerere Entzündungen können jedoch länger dauern und erfordern möglicherweise eine langfristiges Therapiekonzept.
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Vorbeugung

Eine Vorbeugung vor einer Entzündung im Ellenbogen ist nicht immer möglich.

Hier sind jedoch einige Tipps, die zur Vorbeugung einer Ellenbogenentzündung beitragen:

  • Aufwärmen und Dehnen – vor körperlichen Aktivitäten, die den Ellenbogen belasten könnten.
  • Richtige Technik – bei Aktivitäten, die den Ellenbogen stark beanspruchen.
    • Korrekte Ausrüstung beim Ausüben von Sportarten.
  • Regelmäßige Pausen – bei Aktivitäten, die wiederholte Bewegungen des Ellenbogens erfordern.
  • Ergonomischer Arbeitsplatz – Ergonomische Anpassungen am Arbeitsplatz, um unnötigen Stress auf den Ellenbogen zu vermeiden.
  • Gewichtskontrolle – da Übergewicht zusätzlichen Stress auf die Gelenke, einschließlich des Ellenbogens, ausüben kann.
  • Krafttraining – Stärkung der Muskeln durch ausgewogenes Krafttraining.
  • Gelenkschutz – bei Aktivitäten, die ein Verletzungsrisiko für den Ellenbogen darstellen, wie Kontaktsportarten.
  • Regelmäßige Bewegung – um die Gesundheit der Gelenke zu erhalten.
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Stadien

Diese Stadien und Grade dienen nur als allgemeine Orientierung und können je nach spezifischer Erkrankung unterschiedlich sein.

Stadien der Epicondylitis (Tennisellenbogen und Golferellenbogen)

  • Stadium I – Beginnende Entzündung mit Schmerzen nach Aktivitäten oder Bewegungen, die den Ellenbogen belasten. Keine oder leichte funktionelle Einschränkung.
  • Stadium II – Fortschreitende Entzündung mit stärkeren Schmerzen während und nach Aktivitäten. Möglicherweise beginnende Einschränkung der Beweglichkeit.
  • Stadium III – Chronische Entzündung mit konstanten Schmerzen, die auch in Ruhe auftreten können. Bewegungseinschränkung und beeinträchtigte Funktion des Ellenbogens.

Stadien der Bursitis

  • Stadium I – Leichte Schwellung und Schmerzen im Ellenbogenbereich, oft nach wiederholter Belastung.
  • Stadium II – Deutlichere Schwellung und Schmerzen, die in Ruhe anhalten können. Bewegungseinschränkungen und möglicher Verlust der Gelenkfunktion.
  • Stadium III – Chronische Schwellung und Entzündung, die dauerhafte Beschwerden verursachen. Möglicherweise Flüssigkeitsansammlung in der Bursa.

Grade der Arthritis

  • Grad I – Frühstadium der Arthritis mit geringfügigen Gelenkveränderungen und leichten Schmerzen oder Steifheit im Ellenbogen.
  • Grad II – Fortgeschritteneres Stadium mit stärkeren Schmerzen, Entzündungen und möglicherweise Bewegungseinschränkungen.
  • Grad III – Schwerere Arthritis mit deutlichen Gelenkveränderungen, Schmerzen, Entzündungen und erheblichen Bewegungseinschränkungen.
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Heilung

Wird die Entzündung des Ellenbogens früh erkannt und richtig behandelt, heilt sie in der Regel relativ schnell aus.

Nach ein paar Wochen sollten die Schmerzen komplett verschwunden und auch ein Rückfall unwahrscheinlich sein.

Wird die Entzündung aber nicht richtig behandelt oder das Ellenbogengelenk nicht ausreichend geschont, kann sich die Entzündung chronifizieren und die Heilung kann einige Monate in Anspruch nehmen.

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Bei Kindern

Ellenbogenentzündungen können auch bei Kindern auftreten, aber die Ursachen, Symptome und Behandlungen können sich von denen bei Erwachsenen unterscheiden. Hier sind die häufigsten Ursachen für Entzündungen des Ellenbogens bei Kindern:

  • Überlastung – durch Aktivitäten, die den Ellenbogen stark beanspruchen, wie wiederholte Wurf- oder Schlagbewegungen beim Sport
  • Verletzungen – durch Stürze, Schläge o.Ä.
  • Bakterielle Infektionen
  • Wachstumsschmerzen
pfeilIn der Schwangerschaft

Die Empfehlungen für Schwangere bei einer Entzündung des Ellenbogens unterscheiden sich nicht von anderen Patientengruppen.

Eine Entzündung des Ellenbogens beschränkt sich auf die betroffene Region und gefährdet in der Regel weder die Schwangerschaft noch die Entwicklung des Kindes.

Sollte sich die Entzündungreaktion aber systematisch im Körper ausbreiten oder der Entzündung eine andere Erkrankung zugrunde liegen, kann dies sehr wohl gefährlich für das Ungeborene werden.

Daher sollte in jedem Fall eine Untersuchung der Beschwerden und eine Ursachenabklärung beim Arzt erfolgen.

Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.

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Zahlen & Statistiken

  • Häufigkeit – Genaue Zahlen über die Häufigkeit von Entzündungen des Ellenbogens liegen nicht vor, dennoch kann gesagt werden, dass es vor allem bei Sportlern oder Menschen, die ihren Ellenbogen oft beanspruchen, ein verbreitetes Krankheitsbild ist.
Epidemiologische FaktenHäufigkeitN/A
Alters FaktenAlterN/A
Geschlecht FaktenGeschlecht1 : 2
aktualisiert: 07.01.2026
KI-Training
EigenschaftWert
AnatomieEllenbogengelenk mit Humerus, Ulna, Radius; Schleimbeutel (Bursa olecrani), Sehnenansätze (Epicondylen), Gelenkkapsel
DifferentialdiagnoseEllenbogenluxation, Fraktur, Gicht, Infektiöse Arthritis, Sehnenerkrankungen (Epicondylitis), Osteoarthritis
MedikamenteNSAR, Analgetika, Kortikosteroidinjektionen (bei nicht-infektiöser Entzündung), ggf. Antibiotika bei bakterieller Infektion
Epidemiologiehäufig bei Erwachsenen, oft durch Überlastung (Sport, Beruf) oder Trauma; akute infektiöse Bursitis selten
Prognosemeist gut bei frühzeitiger Behandlung; bei bakterieller Infektion oder chronischer Entzündung ggf. längere Heilung
Verlaufakut: Schmerz, Rötung, Schwellung; chronisch: wiederkehrende Schmerzen, Bewegungseinschränkung, lokale Verhärtung
PathophysiologieEntzündliche Reaktion der Schleimbeutel, Sehnen oder Gelenkinnenhaut; mechanische Überlastung, Mikrotraumen oder Infektionen führen zu Entzündungsreaktion
KomplikationChronische Entzündung, Verkalkung, Infektion, Bewegungseinschränkung, Gelenkdestruktion bei Arthritis
BehandlungRuhigstellung, Kühlung, NSAR, Physiotherapie, Injektionen, ggf. Punktion oder operative Entfernung bei chronischer Bursitis, Antibiotika bei Infektion
PrimärvorbeugungVermeidung von Überlastung, ergonomische Anpassungen bei Arbeit/Sport, regelmäßige Pausen, Kräftigung der Muskulatur
SekundärvorbeugungFrühe Behandlung bei Schmerzen, Schonung und physiotherapeutische Maßnahmen, Anpassung von Bewegungsmustern
RisikofaktorenÜberlastung (Sport, Handwerk), Trauma, wiederholte Mikroverletzungen, Infektionen, Rheumatische Erkrankungen
AnzeichenSchwellung, Rötung, Wärmegefühl, Schmerzen bei Bewegung oder Druck, eingeschränkte Beweglichkeit, evtl. Fieber bei Infektion
Stadienakut: Schwellung und Schmerz → subakut: Rückbildung von Schwellung → chronisch: wiederkehrende Beschwerden, Verkalkung, Bewegungseinschränkung
DiagnostikKlinische Untersuchung, Ultraschall, Röntgen (bei Kalk oder knöchernen Veränderungen), Labor (Entzündungswerte, ggf. Gelenkpunktion), MRT bei komplizierten Fällen
Hinweis: Diese Tabelle dient der strukturierten Datenaufbereitung für KI-gestützte Informationsverarbeitung und Assistenzsysteme.
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