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pfeilWas ist das?

Eine Hashimoto-Thyreoiditis beschreibt eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Die Erkrankung betrifft vor allem Frauen mittleren Alters. Die Inzidenz (Anzahl der neuen Fälle) beträgt ca. 3 bis 6 pro 10.000/ Jahr. Die Hashimoto-Thyreoiditis ist in der Mehrzahl der Fälle eine chronische Erkrankung, die einen ein Leben lang begleitet.

pfeilIst das gefährlich?

Eine Hashimoto-Thyreoiditis ist nicht gefährlich.

Die durch sie entstehende Unterfunktion der Schilddrüse muss jedoch behandelt werden, da die Schilddrüsenhormone überlebenswichtig sind.

Bei Vielen bleibt eine Hashimoto-Thyreoiditis aber über Jahre asymptomatisch (verursacht keine Anzeichen).

pfeilWann zum Arzt?

Teilweise sind die Symptome einer Hashimoto-Thyreoiditis schwierig zuzuordnen und eher unspezifisch.

Kommt es jedoch zu einer Schwellung des Halses, besonders im Bereich der Schilddrüse (also eher vorne recht mittig vor der Luftröhre bzw. am Kehlkopf), kann das auf eine Vergrößerung der Schilddrüse hinweisen und ein Indiz für die Krankheit sein.

Wenn es zu weiteren diffusen Symptomen wie Müdigkeit, Kälteintoleranz, Gewichtsabnahme oder depressiver Verstimmung kommt, sollte man ärztliches Personal aufsuchen. 

Kommt es zu einer schnellen Vergrößerung der Schilddrüse, können Schluckbeschwerden oder gar Atemnot auftreten.
Falls das der Fall ist, sollte man zeitnah ärztliches Personal aufsuchen.

 

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Ursachen Hashimoto-Thyreoiditis

  • Unklare Ursache – Die genaue Ursache der Hashimoto-Thyreoiditis ist noch nicht abschließend geklärt. Es handelt sich um eine multifaktorielle Genese der Entstehung dieser Autoimmunkrankheit. Das bedeutet, dass es viele verschiedene Faktoren gibt, die dazu beitragen, dass man daran erkrankt. Folgende Faktoren spielen eine Rolle:
    • Genetik – eine genetische Komponente ist wahrscheinlich, familiäre häufig tritt nicht selten auf, weiterhin besteht eine Assoziation zu anderen Autoimmunkrankheiten, wie zum Beispiel. Diabetes mellitus Typ 1.
    • Geschlecht – Frauen sind häufiger betroffen, Östrogene begünstigen die Entstehung, Progesteron und Testosteron wirken eher schützend (protektiv)
    • PCO-Syndrom (Polyzystisches Ovar Syndrom)
    • Umwelteinflüsse
    • Infektionen (insbesondere Hepatitis C)
    • Stress
    • Selenmangel
    • hohe Jodzufuhr
    • Tabakrauch
    • Vitamin-D-Mangel – umstritten ist ein Vitamin-D-Mangel als mögliche Ursache einer Hashimoto-Thyreoiditis.

Antikörperausbildung

Bei einer Hashimoto-Thyreoiditis kommt es bei 80–90 % der Betroffenen zu einer Ausbildung von Antikörpern gegen bestimmte Strukturen der Schilddrüse, sodass diese in ihrer normalen Funktion gestört wird.
Das bedeutet aber auch, dass 10–20 % der Betroffenen keine Antikörper ausbilden - die Ausbildung dieser ist also nicht zwingend erforderlich für die Diagnose.

Die Antikörper werden gegen die Thyreoperoxidase, einem Enzym, was zur Herstellung der Schilddrüsenhormone wichtig ist, und gegen das Thyreoglobulin, dem „Speicher“ der Schilddrüsenhormone gebildet.

Eine Besonderheit der Antikörper ist, dass sie nicht immer nachweisbar sind.
Es gibt Phasen der Erkrankung, in denen die Spiegel ganz hoch sind und in anderen ganz niedrig bis null. Die „Höhe“ der Antikörper korreliert auch nicht mit der Schwere der Erkrankung – es kann kein Rückschluss auf die Entzündung nur aufgrund der Blutwerte gezogen werden.

Untergang von Schilddrüsengewebe

Weiterhin wird das Schilddrüsengewebe durch sogenannte T-Zellen, das sind besondere Immunzellen, zerstört.
Das führt letztendlich auch zu der Unterfunktion - wenn kein Gewebe mehr da ist, das normalerweise die Hormone produziert, können natürlich auch keine gebildet werden.

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Symptome Hashimoto-Thyreoiditis

Folgende Symptome sind bei einer Hashimoto-Thyreoiditis möglich: 

  • Müdigkeit (Abgeschlagenheit)
  • Konzentrationsstörungen
  • Depressive Verstimmung
  • Langsamer Herzschlag
  • Verstopfung
  • Gewichtszunahme
  • Ausbleiben der Regelblutung, Potenzstörungen
  • Muskelkrämpfe und Muskelschmerzen
  • Herabgesetzter Reflexstatus
  • Haarausfall
  • Ausfall der seitlichen Augenbrauen (Hertoghe-Zeichen)
  • Kälteintoleranz
  • Vermindertes Schwitzen
  • Kühle, trockene Haut
  • Autoimmungastritis → Entzündung der Magenschleimhaut 
  • Brüchige Nägel
  • Raue, tiefe Stimme
  • Hypercholesterinämie (LDL-Cholesterinwerte erhöht) und Hypertriglyzeridämie (erhöhte Blutfettwerte) 

Schilddrüsenunterfunktion

Letztendlich kommt es durch eine Hashimoto-Erkrankung zu einer Unterfunktion der Schilddrüse.
Die Symptome sind allerdings sehr unspezifisch und individuell verschieden, sodass sie teils nur schwer zu interpretieren sind.

  • Ohne Anzeichen (asymptomatisch) – Im Anfangsstadium zeigen sich häufig keine Symptome oder aber eine nicht schmerzhafte Vergrößerung der Schilddrüse (Struma).
    Selten kommt es zu einem schnellen Wachstum der Schilddrüse, sodass es zu Symptomen wie Schluckbeschwerden oder sogar Atemnot kommt. Eine Druckempfindlichkeit kann vorkommen, Schmerzen sind jedoch eher untypisch.
    Manchmal ist aber auch, besonders am Anfang der Erkrankung, die Stoffwechsellage eher hyperthreot, also in einer Überfunktion der Schilddrüse.
    Vermutet wird, dass das Gewebe anfangs zerstört wird und dann die ganzen Hormone freigesetzt werden, was diese Überfunktion erklären kann.
    Durch die Freisetzung der Hormone in das Blut sind auf einmal mehr Schilddrüsenhormone als sonst im Blut und verursachen die Symptome einer Überfunktion.
    Bei ca. 20 % der Betroffenen zeigen sich die Zeichen einer Unterfunktion als Erstes (»Erstmanifestation«), bei dem Rest treten sie im Verlauf der Erkrankung auf. 
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Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis

  • Anamnese (Arzt-Patienten-Gespräch)
    • Welche Symptome?
    • Seit wann?
    • Andere Autoimmunerkrankungen?
    • Familienanamnese
  • Körperliche Untersuchung
    • Abhören und Abtasten der Schilddrüse → Schwirren hörbar? Druckschmerz? Knoten tastbar?
  • Ultraschall der Schilddrüse (Ultraschalluntersuchung)
    • Größe bzw. Volumen und Durchblutung beurteilbar → normal: Männer bis 25 ml, Frauen bis ca. 18ml 
    • Knoten erkennbar?
    • bei Hashimoto – ungleichmäßige Gewebestruktur, eher etwas dunkler (im Ultraschallbild) als das Gewebe normalerweise ist, Schilddrüse meist kleiner als normal  
  • Blutuntersuchung
    • Schilddrüsenstoffwechsel
      • Bestimmung von TSH (↓), T3 und T4 (↑)
      • latente Unterfunktion: nur der TSH Wert ist erniedrigt, die Hormone (T3 und T4) sind normal.
      • manifeste Unterfunktion: sowohl der TSH Wert, als auch die Hormone sind verändert.
    • Antikörper gegen verschiedenste Strukturen 
      • TPO-AK (Thyreoperoxidase-Antikörper) → „DER“ Antikörper, in 90 % der Fälle positiv, kann auch bei anderen Schilddrüsenerkrankungen, wie Morbus Basedow erhöht sein.
      • Tg-AK (Thyreoglobulin-Antikörper) → in 50 % der Fälle positiv.
      • TRAK (TSH-Rezeptor-Antikörper) → 10 % der Fälle, eigentlich bei Morbus Basedow erhöht.
  • Biopsie möglich – jedoch selten nötig → genaue Analyse des Gewebes möglich und die „Zerstörung“ sichtbar.
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Differenzialdiagnose

  • Morbus Basedow – besonders am Anfang kann auch einer Schilddrüsenüberfunktion vorliegen.
  • Depressionen 
  • Hypophysenlappenvorderlappeninsuffizienz (als weitere Möglichkeit einer Unterfunktion der Schilddrüse)
  • Herzinsuffizienz
  • Schilddrüsenkrebs
  • Struma multinodosa (knotige Vergrößerung der Schilddrüse)
  • Chronischer Überschuss an Iod (auch durch Medikamente ausgelöst, zum Beispiel Amiodaron, einem Antiarrhythmikum - Medikament gegen Herzrhythmusstörungen)
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Behandlung Hashimoto-Thyreoiditis

  • Keine Kausaltherapie – Bei der Behandlung einer Hashimoto-Thyreoiditis ist es wichtig zu wissen, dass nicht jeder behandelt werden muss.
    Bei Vielen bleibt die Erkrankung über Jahre asymptomatisch. Eine kausale Behandlung, also eine direkte Behandlung des Auslösers, ist derzeit allerdings noch nicht möglich. 
  • Behandlungs-Indikation – Wenn die Schilddrüse vergrößert ist und es zu „Drucksymptomen“ (Schluckstörungen, Atemnot) kommt, muss behandelt werden.
    Initial wird das mit Hormonen, genauer gesagt L-Thyroxin gemacht.
    Besonders bei jungen Menschen erzielt man damit innerhalb weniger Monate gute Ergebnisse. 
  • Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion – Auch wenn eine manifeste Unterfunktion vorliegt, also die definitive „Unfähigkeit“ des Körpers, die Hormone eigenständig zu produzieren, muss eine Hormongabe (L-Thyroxin) erfolgen.
    Letztendlich behandelt man so aber die „Auswirkung“ bzw. die Unterfunktion und nicht die Entzündung – diese lässt sich nämlich eigentlich nicht behandeln.
  • Behandlung individuell – Es ist auch noch unklar, ob sich eine Hormongabe positiv auswirkt, wenn es noch nicht zu einer manifesten Unterfunktion gekommen ist.
    Die Entscheidung, wer wie viel L-Thyroxin einnehmen muss, ist individuell und gehört in fachärztliche Hände. Die Tablette wird ca. 30 Minuten vor dem Frühstück eingenommen und nach frühestens 2 Monaten erfolgt eine Blutkontrolle der Schilddrüsenwerte.
  • Kontrollen – Anfangs ist diese halbjährlich, später dann jährlich nötig.
    Eine regelmäßige Ultraschallkontrolle empfiehlt sich ebenfalls, besonders wenn schon Knoten bekannt sind oder die Schilddrüse zu groß ist. Wenn man einmal mit der Hormonsubstitution angefangen hat, ist diese meist während des ganzen Lebens nötig.
  • Einnahme von Selen – Ein weiterer Ansatz ist die Einnahme von Selen (über Nahrung oder als Supplement).
  • Schilddrüsenentfernung (selten) – Die Entfernung der Schilddrüse ist nur in einigen Fällen nötig, nämlich wenn die Vergrößerung nicht mit den Hormonen zurückgeht.
    Wenn die Schilddrüse entfernt wird, ist danach definitiv eine lebenslange Einnahme der Schilddrüsenhormone nötig, da diese überlebenswichtig sind und nun nicht mehr im Körper produziert werden können.
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Prognose

Auch wenn es eine chronische, fortschreitende Erkrankung ist, ist die Prognose in der Regel gut.

In bis zu ¼ aller Fälle kommt es zu einer spontanen Erholung des Schilddrüsenstoffwechsels, sodass wieder eine „euthyreote Stoffwechsellage“, also die normale vorliegt.

In der Regel schreitet die Entzündung jedoch fort, allerdings dauert es meist Jahre, bis sich eine definitive Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) einstellt.

Es ist wichtig, regelmäßige Ultraschallkontrollen durchzuführen, um mögliche Veränderungen, besonders ein Lymphom frühzeitig zu erkennen.

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Verlauf

Eine Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronisch verlaufende Entzündung der Schilddrüse aufgrund von Antikörpern.

In den meisten Fällen schreitet sie fort bis hin zu einer „manifesten“ Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose).
Hier kann dann die Schilddrüse alleine nicht mehr genug Hormone produzieren und diese müssen ein Leben lang von außen zugeführt werden (mittels L-Thyroxin Tabletten).

In einigen Fällen erholt sich die Schilddrüse jedoch spontan wieder und es tritt ein normaler Schilddrüsenstoffwechsel wieder ein.

Oftmals dauert es aber Jahre, bis wirklich eine Unterfunktion der Schilddrüse vorliegt.

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Komplikationen

  • Entwicklung eines Lymphoms (Lmphdrüsenkrebs)
  • Schilddrüsenkrebs (Schilddrüsenkarzinom)
  • Hashimoto-Enzephalopathie – selten, einhergehend mit psychiatrischen Auffälligkeiten wie Verwirrung, Demenz ähnlichen Symptomen, selten auch epileptische Anfälle.
  • Endokrine Orbitopathie – Hervorstehen der Augen durch Vermehrung des Fettpolsters in der Augenhöhle, eigentlich eher bei Morbus Basedow, aber auch bei Hashimoto möglich.
  • Riedel-Thyreoiditis – auch eine autoimmun ausgelöste Entzündung der Schilddrüse, bei der es zu einem Umbau dieser kommt.
  • Retroperitoneale Fibrose – gutartige Vermehrung des Gewebes „hinter dem Bauchfell“ → Nieren sowie Harnleiter betroffen, Ummauerung und abklemmen möglich.
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Vorbeugung

Abgesehen von der Vermeidung der möglichen Ursachen, wie Tabakrauch und das Achten auf eine ausgewogene Ernährung gibt es nicht wirklich etwas, womit man eine Hashimoto-Thyreoiditis vorbeugen kann, auch weil die genauen Ursachen noch nicht endgültig geklärt sind.

pfeilIn der Schwangerschaft

Wichtig zu wissen ist, dass der Schilddrüsenstoffwechsel Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat.

Wenn Paare nicht schwanger werden können, ist die Schilddrüse der Frau eines der ersten potenziellen Auslöser, die kontrolliert werden.

Wenn jedoch die Stoffwechsellage gut eingestellt ist, ist sowohl die Konzeption als auch eine Schwangerschaft, sofern keine anderen Komplikationen vorliegen, problemlos möglich.

Frauen mit Kinderwunsch und Hashimoto empfiehlt man etwas „strenger“ die Einnahme von Schilddrüsenhormonen.
Dies wird anhand des TSH-Wertes im Blut festgelegt.

Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.

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Zahlen & Statistiken

  • Es erkranken sowohl Männer als auch Frauen, wobei Frauen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahres ca. 9-mal häufiger betroffen sind als Männer.
  • Das Verhältnis Frauen zu Männern liegt in etwa bei 9:1.
  • Die Prävalenz (Auftreten der Erkrankung) von Hashimoto-Thyreoiditis steigt mit dem Alter.
  • Die Inzidenz (Auftreten innerhalb eines Zeitraumes) beträgt ca. 3–6 pro 10.000 /Jahr.
  • Ca. 5 % (ggf. sogar 10 %) der Bevölkerung weist Schilddrüsenautoantikörper auf. (Bei weitem nicht alle zeigen jedoch Symptome auf)
aktualisiert: 31.03.2025
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  • Die Prävalenz (Auftreten der Erkrankung) von Hashimoto-Thyreoiditis steigt mit dem Alter.
  • Die Inzidenz (Auftreten innerhalb eines Zeitraumes) beträgt ca. 3–6 pro 10.000 /Jahr.
  • Ca. 5 % (ggf. sogar 10 %) der Bevölkerung weist Schilddrüsenautoantikörper auf. (Bei weitem nicht alle zeigen jedoch Symptome auf)
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