Nervenschmerzen im Fuß, wenn es zu vorübergehenden oder anhalten nervlich bedingten Schmerzen im Bereich des Fußes kommt.


Erfahrungs Berichte
Nervenschmerzen (Polyneuropathie) am Fuß entstehen durch Schädigung von Nerven und äußern sich mit Reizerscheinungen wie Kribbeln, Brennen bis zu starken Schmerzen und Taubheit an den Füßen. Die Ursachen dahinter sind sehr vielfältig. Besonders wichtig ist eine rechtzeitige Diagnose, um eine angemessene Therapie frühestmöglich einzusetzen, um somit eine weitere, mögliche Schädigung des NerveDiabetische Neuropathie Polyneuropathie Nervenkompression Verletzungen Infektionen Guillain-Barré-Syndrom Autoimmunerkrankung (Multiple Sklerose) CRPS (Complex Regional Pain Syndrome)nsystems aufzuhalten.
Wie und ob Nervenschmerzen „gefährlich“ sind, hängt von der Ursache ab.
Es gibt einige Grunderkrankungen, die zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen können (wie z. B. das Guillain-Barré-Syndrom kurz: GBS), aber auch hier sind eigentlich nicht die Nervenschmerzen das Gefährliche, sondern die Komplikationen der Grunderkrankungen.
Es gibt Ursachen, die ungefährlich und reversibel sind, wie zum Beispiel zu enge Schuhe.
Letztendlich hängt es auch davon ab, wie lange zum Beispiel eine Kompression des Nervs besteht, um sagen zu können, ob relevante Folgen auftreten.
Neben Schmerzen kommt es irgendwann zu einem irreversiblen Schaden, der auch neurologische Ausfälle zur Folge hat.
Besonders Polyneuropathien führen zu einem Gefühlsverlust im Fuß, der irgendwann zu Verletzungen führt, weil Betroffene einfach nichts mehr spüren.
Hier können sich dann Keime drauf setzen und zu Infektionen führen, die teils gefährlich werden können.
Ein CRPS oder eine Post-Zoster-Neuralgie können zu einer schweren psychischen Belastung führen, sodass hier eine gute psychische Betreuung wichtig ist.
Diabetes muss vorliegen → Schädigung der Nerven durch chronisch zu hohen Blutzucker
(anderer Ursache außer Diabetes) → nicht entzündliche Schäden der peripheren Nerven, verschiedene Ursachen möglich (→ Polyneuropathie)
Wenn es zu anhaltenden und/oder immer schlimmer werdenden Schmerzen im Fuß kommt, sollte man die immer Ursache ärztlich (Orthopäden) abklären lassen.
Wenn diese nach einem Unfall oder einer OP auftreten, zusammen mit verschiedenen anderen Symptomen (wie Schwellungen, Haut- und Haarveränderungen im Vergleich zur Gegenseite, Muskelschwäche, etc.) kann ein CRPS vorliegen.
Hier gibt es verschiedene Behandlungskonzepte, für die gilt, je früher die Therapie startet, desto besser.
Auch bei einem bekannten Diabetes sprechen anhaltende Nervenschmerzen für Spätfolgen und wenn die Nerven der Füße beteiligt sind, sind höchstwahrscheinlich andere Strukturen auch beteiligt.
Es gilt, die medikamentöse Einstellung zu überprüfen und vielleicht andere Kontrolluntersuchungen (zum Beispiel des Augenhintergrundes) in der Frequenz zu erhöhen.
Bei manchen Grunderkrankungen sind die Schmerzen eher frühere Symptome (GBS oder MS) und können auf die Krankheit in Konstellation mit den richtigen Risikofaktoren hinweisen.
Generell sollte man bei einschränkenden Schmerzen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und die Ursache abklären lassen.
Man kann den verschiedenen Ursachen für Nervenschmerzen im Fuß Oberbegriffe zuordnen.
Folgende kommen in Frage:
Der Verlauf und auch die Dauer von Nervenschmerzen im Fuß sind individuell und abhängig von der Grunderkrankung.
Je nach Ursache gibt es reversible (rückgängig machbare) Ursachen, aber auch chronische, die einen das ganze Leben begleiten.
Fortschreitend sind zum Beispiel Multiple sklerose oder Diabetes.
Nervenschmerzen im Fuß können direkt während einer Erkrankung auftreten (Herpes Zoster z. B.) oder aber Folge einer Krankheit oder Verletzung sein (Post-Zoster-Neuralgie oder Nervenschäden nach einem Knochenbruch, die sich durch Schmerzen äußern).
Neben den Nervenschmerzen können je nach Ursache weitere mögliche Symptome auftreten und einen Hinweis auf die zugrundeliegende Ursache geben, dazu zählen:
Ein geschwollenen Knöchel erkennt man von außen sehr gut.
Das Gewebe rund um das Sprunggelenk schwillt sehr stark an.
Je nach Ursache kann es zusätzliche zu einer Einblutung in das umliegende Gewebe kommen. Das Blut sackt ab und befindet sich an der Fußsohle.
Die Behandlung von Nervenschmerzen im Fuß richtet sich selbstverständlich nach der Grunderkrankung.
Nervenschmerzen sind teils eher schwer zu behandeln und können sehr lästig, schmerzhaft und im Alltag einschränkend sein.
Abhängig davon, wie stark der Nerv oder die Nerven geschädigt sind, können sie sich erholen und die Schmerzen „nur“ vorübergehend sein.
Je stärker aber die Schädigung, desto unwahrscheinlicher ist eine vollständige Regeneration.
Nerven heilen sehr langsam, sodass auch ein heilender Nerv über einen längeren Zeitraum (Monate) Probleme machen kann.
Individuelle Faktoren, wie Alter, Vorerkrankungen, Genetik und Therapiecompliance (das Einhalten des Therapiekonzepts) spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Behandlung.
Man kann grob zwischen konservativen Methoden und operativen unterscheiden.
Eine allgemein gültige Aussage über die Prognose bei Nervenschmerzen im Fuß ist nicht möglich.
Die Prognose bei Nervenschmerzen im Fuß ist abhängig von der Grunderkrankung und individuellen Faktoren (wie Alter, Vorerkrankungen, Lebensstil, etc.).
Außerdem spielt das Einhalten des Therapiekonzeptes eine wichtige Rolle (Therapiecompliance).
Nervenschmerzen lassen sich des Öfteren leider eher schwer behandeln, da nur wenige Medikamente gut helfen.
Diese haben oft Nebenwirkungen (wie z. B. Schwindel) wegen denen sie abgesetzt bzw. nicht vertragen werden.
Einige Grunderkrankungen sind chronisch fortschreitend, wie z. B. MS (Multiple sklerose) oder Diabetes, andere wiederum sind reversibel und heilen oft aus, wie z. B. GBS (Guillain-Barré-Syndrom).
Letztendlich lässt sich keine pauschale Aussage treffen.
Nicht jede Ursache von Nervenschmerzen im Fuß lässt sich vorbeugen.
Ein gesunder Lebensstil mit ausreichender Bewegung, ausgewogener Ernährung, aber auch dem Achten auf die mentale Gesundheit hilft vielen Krankheiten (z. B. einem Diabetes Typ 2) vorzubeugen.
Bei manchen anderen Erkrankungen kann man die genaue Ursache nicht festlegen (GBS) oder es spielen genetische Faktoren und Umweltbedingungen eine Rolle.
Auch Kinder können in sehr seltenen Fällen zum Beispiel eine Post-Zoster-Neuralgie entwickeln.
Die betroffenen Kinder haben meist ein sehr schwaches Immunsystem, damit ein Herpes zoster überhaupt ausbrechen kann.
Hier muss in jedem Fall eine HIV Infektion ausgeschlossen werden.
Auch während einer Schwangerschaft kann es zu Nervenschmerzen in den Füßen kommen.
Besonders einer Erkrankung sollte gesonderte Beachtung geschenkt werden: Ein Guillain-Barré-Syndrom kann durch eine Schwangerschaft ausgelöst werden und in jeder Phase dieser auftreten.
Alles in allem ist es aber eine sehr seltene Erkrankung.
Es tritt vor allem im letzten Trimenon und dem frühen Wochenbett auf.
Eine Infektion der oberen Atemwege oder im Darm geht häufig einem GBS voraus, meist etwa 4 - 6 Wochen vorher.
Wichtig ist die frühe Erkennung der Erkrankung und eine schnelle Behandlung.
Die Erkrankung verläuft bei 85 % so, dass sie nach Wochen bzw. Monaten wieder vollständig ausheilt.
Die Beschwerden bilden sich meist in umgekehrter Reihenfolge wieder zurück, wie sie aufgetreten sind.
Während der Schwangerschaft kann es aber sein, dass das Kind zum Beispiel frühzeitig geholt werden muss, je nach Ausprägung der Symptome.
Es kann schon auch vorkommen, dass die Atemmuskulatur betroffen ist und die Betroffenen nicht mehr alleine atmen können.
Mittels der Therapiemöglichkeiten lassen sich die Folgen aber behandeln, sodass die Prognose trotzdem oft ganz gut ist.
Die Fehlgeburtsrate und auch die Rate fetaler Entwicklungsstörungen steigen laut Studien nicht signifikant an.
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