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Es gibt verschiedene Ursachen für kalte Füße. Sie können reversibel, also „rückgängig zu machen“ sein oder aber auf ein chronisch immer schlimmer werdendes Problem hinweisen. Neben den kalten Füßen können noch weitere Symptome bestehen.

ArrowDownIst das gefährlich?

Normalerweise sind kalte Füße ungefährlich, es kann jedoch unter Umständen tatsächlich eine ernste Erkrankung zugrunde liegen.

Wie gefährlich kalte Füße sind, hängt in diesem Fall von der Ursache ab.
Beziehungsweise können kalte Füße auch auf eine ernste Erkrankung, wie zum Beispiel eine Durchblutungsstörung hinweisen.

Letztendlich gibt es reversible (umkehrbare) Ursachen, wie zum Beispiel die Kälteexposition, aber auch anhaltende, die immer schlimmer werden können, wie eine Durchblutungsstörung durch Ablagerungen in den Gefäßwänden.

Weiterhin gilt, dass wenn die Fußgefäße betroffen sind, auch sehr sicher sämtliche andere Gefäße im Körper in Mitleidenschaft gezogen wurden – so auch überlebenswichtige Gefäße wie die Herzkranzgefäße (Herzinfarkte sind dann z. B. die Folge).

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Ursachen

Durchblutungsstörung / Gefäßerkrankung

  • pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit)
    • Durchblutungsstörung der Beinarterien hervorgerufen durch Arteriosklerose (Plaques in den Gefäßen, die den Fluss des Blutes vermindern
    • Einteilung in verschiedene Stadien
    • Schmerzen beim Gehen bis hin zu Ruheschmerzen 
    • Bewegungseinschränkung
    • Kalte Füße
    • Verfärbung der Haut am Fuß
    • Entstehung von Wunden (durch kleinste Einrisse können große Wunden bis hin zu einem Ulcus entstehen)
    • Infektion von Wunden (auch hier reichen kleinste Einrisse in der Haut, die man nicht mal merkt als Eintrittspforte)
    • Risikofaktoren – Rauchen!, Bluthochdruck, Alter, Übergewicht, Diabetes, Lebensstil

Niedriger Blutdruck

  • Kalte Füße
  • Kalte Hände
  • Kreislaufprobleme
    • Schwindel beim Aufstehen
    • „Sternchensehen“ beim Aufstehen
    • Kollabieren („umkippen“) möglich 
  • schneller Herzschlag

Raynaud-Syndrom

  • Durchblutungsstörung meist der Hände, selten in den Füßen 
  • Trigger - Kälte, Stress, Infektionen
  • Verfärbung der Zehen erst weiß, dann blau und als letztes rot
  • Schmerzen auch eher im Vordergrund als die Kälte bzw. Kälte kann die Symptome auslösen
  • Anhalten der Symptome für mind. 15 Minuten

Raynaud Syndrom

Kälteexposition

  • Neben kalten Füßen auch Verfärbung der Haut (rot, weiß, blau)
  • In schlimmeren Fällen Gefrierbrand möglich

Schilddrüsenunterfunktion

  • Viele verschiedene Symptome, teils unspezifisch
  • Gesteigertes Kälteempfinden (Hände und Füße)
  • Haarausfall
  • Trockene, raue Haut 
  • Tiefer werdende Stimme
  • Verstopfung
  • Ängste, Unruhe, psychische Symptome (z. B. Depressionen)
  • Fettstoffwechselstörung
  • Langsamer Herzschlag (Bradykardie)

Schilddrüsenunterfunktion

Psychische Ursachen

  • Stress
  • Angst
  • somatische Störungen („körperliche“ Beschwerden ohne Vorliegen von organischen Störungen → psychisch ausgelöste körperliche Symptome)

Rauchen

  • Symptome der Nikotinabhängigkeit
  • Husten
  • Verfärbung der Nägel 
  • Geruch, Mundgeruch 
  • Viele Krebserkrankungen als Folge (v.a. Lungenkrebs)
  • Durchblutungsstörung der Hände und Füße → kalte Füße

Diabetes

  • viele Symptome – kann auch sehr lange symptomfrei verlaufen und sich dann mit Komplikationen präsentieren.
  • Häufiger Harndrang 
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Antriebsarmut
  • Juckreiz 
  • Durst
  • Gewichtsverlust
  • Sehstörung
  • Wundheilungsstörungen
  • Harnwegsinfekt
  • Immunschwäche
  • Entzündungen der Haut 
  • alles Symptome eines zu hohen Blutzuckerspiegels → wenn dieser nicht behandelt wird, kann es zum diabetischen Koma kommen (geht mit Bewusstseinsverlust einher)

Diabetes mellitus

Anämie (Blutarmut)

Anämie (Blutarmut) → je nach Ursache der Anämie verschiedene Symptome 

  • Müdigkeit
  • Blässe
  • Kreislaufprobleme 
  • Infektanfälligkeit 
  • neurologische Symptome wie zum Beispiel Kribbeln in den Füßen 
  • Leistungsabnahme 
  • Probleme beim Atmen 
  • Herzgeräusch möglich (nur in der Untersuchung festzustellen)
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Wann zum Arzt?

Wenn kalte Füße immer wieder auftreten, ohne dass es draußen kalt ist, sollte man die Ursache abklären lassen.

Auch wenn weitere Symptome, wie zum Beispiel Hautverfärbungen, Schmerzen beim Gehen und dadurch Einschränkung der Gehstrecke oder sogar Schmerzen in den Füßen in Ruhe auftreten, sollte man unbedingt ärztliches Personal aufsuchen. Es könnte sich eine Durchblutungsstörung hinter den Symptomen verstecken.

Wenn die Füße über längeren Zeitraum nicht richtig durchblutet werden, heilen schon die kleinsten Wunden schlechter und das Infektionsrisiko steigt enorm, da sich die Immunzellen auch im Blut befinden und so normalerweise den Weg zum Herd „finden“.
Ein Ulcus ist dann die Folge, was nicht selten in einer Amputation von Zehen oder gar Teilen des Fußes bzw. dem gesamten Fuß endet.

Da ein Diabetes letztendlich auch zu einer Durchblutungsstörung führt, werden Patienten mit einem bekannten Diabetes aber auch schon einem Prädiabetes in ein bestimmtes Programm eingeschlossen, bei dem auch die Füße in regelmäßigen Zeitabständen kontrolliert werden.

Man sollte die Ursache von kalten Füßen auch ärztlich abklären lassen, wenn man sich schwach fühlt, oft Kreislaufprobleme hat oder unter Blässe, Müdigkeit und Leistungsabfall leidet.

Auch wenn die kalten Füße regelmäßig im Sommer, vielleicht auch mit anderen eben genannten Symptomen auftreten, sollte man die Ursache abklären lassen.

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Verlauf des Symptoms

Der Verlauf bei kalten Füßen richtet sich nach der Ursache, allgemein sollten aber die kalten Füße von alleine wieder warm werden und auch nicht ohne Grund auftreten (z. B. Kälte).

Wenn eine systemische Ursache zugrunde liegt (Anämie – Blutarmut), dann sollten auch die kalten Füße während der Behandlung der Ursache besser werden.

Alles in allem können sie aber immer wieder auftreten.

Die Dauer von kalten Füßen richtet sich auch nach der Ursache und individuellen Faktoren.
Je nachdem kann es wenige Minuten dauern, bis die Füße wieder warm werden oder aber auch länger. Besonders wenn es kalt draußen ist oder es einem kalt ist, dauert es meist etwas länger.
Generell sollten die Füße aber nie dauerhaft kalt sein. 

arrow downBegleitende Symptome
  • Durchblutungsstörung im Fuß /Gefäßerkrankung (pAVK)
    • Schmerzen beim Gehen bis hin zu Ruheschmerzen 
    • Bewegungseinschränkung
    • Kalte Füße
    • Verfärbung der Haut am Fuß
    • Entstehung von Wunden (durch kleinste Einrisse können große Wunden bis hin zu einem Ulcus entstehen)
    • Infektion von Wunden
  • Niedriger Blutdruck 
    • Kalte Füße, kalte Hände
    • Kreislaufprobleme
      • Schwindel beim Aufstehen
      • „Sternchensehen“ beim Aufstehen
      • Kollabieren („umkippen“) möglich 
  • Raynaud-Syndrom
    • Durchblutungsstörung meist der Hände, selten in den Füßen 
    • Verfärbung der Zehen erst weiß, dann blau und als letztes rot.
    • Schmerzen auch eher im Vordergrund als die Kälte bzw. Kälte kann die Symptome auslösen
    • Anhalten der Symptome für mind. 15 Minuten
  • Kälteexposition
    • neben kalten Füßen auch Verfärbung der Haut (rot, weiß)
    • Schmerzen 
    • Taubheit und Missempfindungen 
    • in schlimmeren Fällen Gefrierbrand möglich (erst Rötung der Haut dann irgendwann weiß und letztendlich schwarz durch das Absterben des Gewebes)  
  • Schilddrüsenunterfunktion
    • gesteigertes Kälteempfinden
    • Haarausfall
    • trockene, raue Haut 
    • tiefer werdende Stimme
    • Verstopfung
    • Ängste, Unruhe, psychische Symptome (z.B. Depressionen)
    • Fettstoffwechselstörung
    • langsamer Herzschlag (Bradykardie) 
  • Psychische Ursachen
    • Stress
    • Angst
    • somatische Störungen → körperliche Symptome ohne organische Störung 
  • Rauchen
    • Symptome der Nikotinabhängigkeit
    • Husten 
    • Verfärbung der Nägel 
    • Geruch, Mundgeruch 
    • viele Krebserkrankungen als Folge
    • Durchblutungsstörung der Hände und Füße → kalte Füße 
  • Diabetes mellitus 
    • häufiger Harndrang 
    • Müdigkeit
    • Antriebsarmut
    • Juckreiz 
    • Durst
    • Gewichtsverlust 
    • Sehstörung
    • Wundheilungsstörungen
    • Harnwegsinfekt
    • Immunschwäche
    • Entzündungen der Haut 
    • alles Symptome eines zu hohen Blutzuckerspiegels → wenn dieser nicht behandelt wird kann es zum diabetischen Koma kommen 
  • Anämie (Blutarmut) → je nach Ursache der Anämie verschiedene Symptome 
    • Müdigkeit
    • Blässe
    • Kreislaufprobleme 
    • Infektanfälligkeit 
    • neurologische Symptome wie zum Beispiel Kribbeln in den Füßen 
    • Leistungsabnahme 
    • Probleme beim Atmen 
    • Herzgeräusch möglich (nur in der Untersuchung festzustellen)
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Diagnose Kalte Füße

  • Anamnese (Arzt-Patienten-Gespräch
    • Welche Symptome bestehen und seit wann?
    • Vorerkrankungen?
    • Risikofaktoren?
    • Alter?
    • Lebensstil?
    • Wann treten die kalten Füße auf? Nur im Winter oder auch im Sommer? Bestimmte Auslöser/ Situationen eruierbar?
  • Körperliche Untersuchung
    • Füße betrachten → Auffälligkeiten? Schwellung? Farbe? Auch im Vergleich zur Gegenseite?
    • Fußpulse tasten → Tastbar? Kalte Füße?
    • Gehstrecke eruieren → Wie lange kann ohne Schmerzen gelaufen werden? Besserung beim Bergaufgehen? 
  • Bildgebung
    • Ultraschall – „Farbkodierter“ Ultraschall, um die Durchblutung darzustellen.
    • CT-Angio → Gefäßdarstellung im CT mittels Kontrastmittel
    • Ultraschall von der Schilddrüse, um mögliche Knoten darzustellen.
  • ABI bestimmen (Ankle-brachial-Index) → Verfahren zur Einordnung einer Engstelle der Beingefäße.
  • Blutuntersuchung
    • Blutzucker
    • Eisenstatus 
    • Vitaminstatus 
    • Schilddrüsenstoffwechsel
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arrow downBilder & Aussehen

Ein geschwollenen Knöchel erkennt man von außen sehr gut.
Das Gewebe rund um das Sprunggelenk schwillt sehr stark an.

Je nach Ursache kann es zusätzliche zu einer Einblutung in das umliegende Gewebe kommen. Das Blut sackt ab und befindet sich an der Fußsohle.

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Behandlung Kalte Füße

Die Behandlung bei kalten Füßen richtet sich natürlich nach der Ursache, tendenziell muss auch nicht immer therapiert werden.
Besonders wenn Kälte die Ursache ist und es nicht zu einem Gefrierbrand gekommen ist, muss nichts therapeutisch gemacht werden.
Im Folgenden die gängigen Ansätze zur Behandlung kalter Füße.

Man kann grob zwischen konservativen (nicht-operativ) und operativen Methoden unterscheiden.

Konservative Behandlung kalter Füße

  • Gehtraining (bei einer pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit) ab Stadium 1 bis 3)
  • Medikamente → siehe Abschnitt Medikamente
    • Medikamente zur Durchblutungsförderung
    • Medikamente zur Diabeteseinstellung
    • Medikament gegen niedrigen Blutdruck
    • Schilddrüsenmedikamente → Substitution der Hormone (L-Thyroxin)
    • Medikamente gegen Angststörung, Depressionen, etc.
    • Medikamente zum Schlafen, pflanzliche Arzneimittel
  • Substitution von Vitaminen und Eisen (Tabletten, Ernährungsumstellung, Tropfen, Injektionen
  • Minimieren der Risikofaktoren
    • Lebensstiländerung
    • Bewegung 
    • Rauchstopp 
  • Trainingstherapie
    • Mobilisation / Bewegung des Fußes
    • Ausdauertraining
  • Warme Sachen bei Kälteexposition, Schichten 
  • Psychotherapie

Operative Behandlung kalter Füße

  • Bypass-OP bei Durchblutungsstörungen, Stent-Einlage
  • Im schlimmsten Fall: Amputation bei einer Durchblutungsstörung oder einem diabetischen Fuß aufgrund von nicht heilenden Wunden, Infektionen und dem Absterben des Gewebes, auch bei ausgeprägtem Gefrierbrand ist teils eine Amputation nötig
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Medikamente

Je nach zugrundeliegender Ursachen können/müssen ggf. Medikamente eingesetzt werden.
Im Vorfeld ist daher immer eine Diagnostik, notwendig.

  • Schilddrüsenmedikamente
    • L-Thyroxin 
    • Einnahme morgens ca. 30 Min. vor dem Essen 
    • Langsam aufdosieren, anfangs reichen oft niedrigere Dosen 
  • Durchblutungsfördernde Medikamente – bei einer pAVK
    • Therapiert wird abhängig vom Stadium → wenn schon Ruheschmerz oder Wunden aufgetreten sind (Stadium 4), dann ist Gehtraining streng kontraindiziert, da es beides verschlimmern würde, spätestens hier müssen dann Medikamente eingenommen werden, man therapiert aber schon ab Stadium 2 mit Medikamenten.
    • Gerinnungshemmer (ASS; Clopidogrel)
    • Prostaglandine
    • Medikamente, die das Arteriosklerose Risiko verringern wie zum Beispiel ACE-Hemmer, Sartane oder Kalziumantagonisten
  • Medikamente gegen Depressionen, Angststörungen, etc.
    • Antidepressiva
    • individuelle Therapie, je nach Nebenwirkungsprofil ausgewählt
    • Wirkeintritt häufig verzögert → Aufklärung nötig 
    • Angstlösende Medikamente
  • “Schlafmittel”
    • Mirtazapin
    • pflanzliche Medikamente (Baldrian, Lavendel, etc.)
    • Melatonin 
  • Medikamente zur Diabeteseinstellung (bei Diabetes Typ 2)
    • Insulin als letztes Medikament
    • Metformin als der Klassiker
    • weitere Antidiabetika zur Verfügung → individuelle Entscheidung, wann welche eingesetzt werden (z.B. anhand der Nierenfunktion, etc.)
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arrow downHausmittel Kalte Füße
  • Gesunder Lebensstil
  • Warme Klamotten bei Kälte
  • Wechselbäder
  • „Eisbaden“ bzw. Wechselduschen, um den Kreislauf anzuregen.
Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Hausmittel sind oft eine gute Ergänzung, haben jedoch bei einigen Erkrankung ihr Grenzen! Bei Unklarheit wende Dich an Deinen Arzt.
pfeil

Prognose

Die Prognose bei kalten Füßen richtet sich nach der Ursache.

Besonders wenn Kälte die Ursache ist, ist diese reversibel und die Prognose oft gut.
Bei einer ausgeprägten Kälteexposition kann es jedoch zu Gefrierbrand kommen, der Komplikationen mit sich ziehen kann.

Wenn Blutdruckschwankungen bzw. niedriger Blutdruck die Ursache ist, kann das teils schwer zu behandeln sein.
Eine Mischung aus Ausdauertraining, der Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems über z. B. Wechselduschen, Eisbaden oder Güsse sowie Medikamente helfen, den Blutdruck zu regulieren.

Diabetes muss ebenfalls gut eingestellt werden, sonst kommt es zu zahlreichen Komplikationen.
Dies kann sich teils auch als schwierig herausstellen, besonders wenn das Therapiekonzept nicht eingehalten wird.  

Bei psychischen Ursachen müssen diese entweder medikamentös, mittels Therapie oder auch durch eine Kombination beider behandelt werden.

Auch bei kalten Füßen, ausgelöst als Folge vom Rauchen, ist die Prognose eher schlecht. Die Gefäßerkrankung wird eher fortschreiten und im Laufe der Zeit schlimmer werden.

Die Prognose bei kalten Füßen lässt sich dadurch nicht pauschalisieren.

pfeil

Komplikationen

  • Entstehung von Wunden
  • Infektionen
  • Gefrierbrand 
  • Anhaltende Symptome bzw. immer wieder Auftreten der kalten Füße (auch ohne Kälteexposition), Verschlimmerung von Symptomen besonders bei psychischen Ursachen möglich.
  • Absterben von Zehen oder dem Fuß
  • Komplikationen eines Diabetes
    • viele Folgen, besonders Nieren, Augen, Gefäße und das Gehirn betroffen 
  • Infektanfälligkeit, Leistungsminderung bei einer Anämie.
pfeil

Vorbeugung

Man kann nicht jeder Ursache von kalten Füßen vorbeugen.

Besonders jedoch durch Kälte ausgelöste Beschwerden lassen sich durch richtige Kleidung und das Schuhwerk beeinflussen.

Generell gilt, dass ein gesunder Lebensstil viele Erkrankungen, wie zum Beispiel auch einen Diabetes, positiv beeinflussen und teils auch verhindern kann.

aktualisiert: 26.01.2026
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Tobias Kasprak
Diplom - Sportwissenschaftler
Autor

Tobias Kasprak studierte Diplom-Sportwissenschaft an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und ist Gründer der Seite Docset. Mit seinem Partner Dr. Nicolas Gumpert betreibt er zudem das medizinische Portal Dr-Gumpert.de. Bei Lumedis arbeitet Tobias als Diagnostiker und Trainingstherapeut. mehr

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