Kalte Füße, wenn die Füße aufgrund verminderter Durchblutung oder niedriger Umgebungstemperatur kühl bis kalt werden.

Erfahrungs Berichte
Es gibt verschiedene Ursachen für kalte Füße. Sie können reversibel, also „rückgängig zu machen“ sein oder aber auf ein chronisch immer schlimmer werdendes Problem hinweisen. Neben den kalten Füßen können noch weitere Symptome bestehen.
Normalerweise sind kalte Füße ungefährlich, es kann jedoch unter Umständen tatsächlich eine ernste Erkrankung zugrunde liegen.
Wie gefährlich kalte Füße sind, hängt in diesem Fall von der Ursache ab.
Beziehungsweise können kalte Füße auch auf eine ernste Erkrankung, wie zum Beispiel eine Durchblutungsstörung hinweisen.
Letztendlich gibt es reversible (umkehrbare) Ursachen, wie zum Beispiel die Kälteexposition, aber auch anhaltende, die immer schlimmer werden können, wie eine Durchblutungsstörung durch Ablagerungen in den Gefäßwänden.
Weiterhin gilt, dass wenn die Fußgefäße betroffen sind, auch sehr sicher sämtliche andere Gefäße im Körper in Mitleidenschaft gezogen wurden – so auch überlebenswichtige Gefäße wie die Herzkranzgefäße (Herzinfarkte sind dann z. B. die Folge).
Anämie (Blutarmut) → je nach Ursache der Anämie verschiedene Symptome
Wenn kalte Füße immer wieder auftreten, ohne dass es draußen kalt ist, sollte man die Ursache abklären lassen.
Auch wenn weitere Symptome, wie zum Beispiel Hautverfärbungen, Schmerzen beim Gehen und dadurch Einschränkung der Gehstrecke oder sogar Schmerzen in den Füßen in Ruhe auftreten, sollte man unbedingt ärztliches Personal aufsuchen. Es könnte sich eine Durchblutungsstörung hinter den Symptomen verstecken.
Wenn die Füße über längeren Zeitraum nicht richtig durchblutet werden, heilen schon die kleinsten Wunden schlechter und das Infektionsrisiko steigt enorm, da sich die Immunzellen auch im Blut befinden und so normalerweise den Weg zum Herd „finden“.
Ein Ulcus ist dann die Folge, was nicht selten in einer Amputation von Zehen oder gar Teilen des Fußes bzw. dem gesamten Fuß endet.
Da ein Diabetes letztendlich auch zu einer Durchblutungsstörung führt, werden Patienten mit einem bekannten Diabetes aber auch schon einem Prädiabetes in ein bestimmtes Programm eingeschlossen, bei dem auch die Füße in regelmäßigen Zeitabständen kontrolliert werden.
Man sollte die Ursache von kalten Füßen auch ärztlich abklären lassen, wenn man sich schwach fühlt, oft Kreislaufprobleme hat oder unter Blässe, Müdigkeit und Leistungsabfall leidet.
Auch wenn die kalten Füße regelmäßig im Sommer, vielleicht auch mit anderen eben genannten Symptomen auftreten, sollte man die Ursache abklären lassen.
Der Verlauf bei kalten Füßen richtet sich nach der Ursache, allgemein sollten aber die kalten Füße von alleine wieder warm werden und auch nicht ohne Grund auftreten (z. B. Kälte).
Wenn eine systemische Ursache zugrunde liegt (Anämie – Blutarmut), dann sollten auch die kalten Füße während der Behandlung der Ursache besser werden.
Alles in allem können sie aber immer wieder auftreten.
Die Dauer von kalten Füßen richtet sich auch nach der Ursache und individuellen Faktoren.
Je nachdem kann es wenige Minuten dauern, bis die Füße wieder warm werden oder aber auch länger. Besonders wenn es kalt draußen ist oder es einem kalt ist, dauert es meist etwas länger.
Generell sollten die Füße aber nie dauerhaft kalt sein.
Ein geschwollenen Knöchel erkennt man von außen sehr gut.
Das Gewebe rund um das Sprunggelenk schwillt sehr stark an.
Je nach Ursache kann es zusätzliche zu einer Einblutung in das umliegende Gewebe kommen. Das Blut sackt ab und befindet sich an der Fußsohle.
Die Behandlung bei kalten Füßen richtet sich natürlich nach der Ursache, tendenziell muss auch nicht immer therapiert werden.
Besonders wenn Kälte die Ursache ist und es nicht zu einem Gefrierbrand gekommen ist, muss nichts therapeutisch gemacht werden.
Im Folgenden die gängigen Ansätze zur Behandlung kalter Füße.
Man kann grob zwischen konservativen (nicht-operativ) und operativen Methoden unterscheiden.
Je nach zugrundeliegender Ursachen können/müssen ggf. Medikamente eingesetzt werden.
Im Vorfeld ist daher immer eine Diagnostik, notwendig.
Die Prognose bei kalten Füßen richtet sich nach der Ursache.
Besonders wenn Kälte die Ursache ist, ist diese reversibel und die Prognose oft gut.
Bei einer ausgeprägten Kälteexposition kann es jedoch zu Gefrierbrand kommen, der Komplikationen mit sich ziehen kann.
Wenn Blutdruckschwankungen bzw. niedriger Blutdruck die Ursache ist, kann das teils schwer zu behandeln sein.
Eine Mischung aus Ausdauertraining, der Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems über z. B. Wechselduschen, Eisbaden oder Güsse sowie Medikamente helfen, den Blutdruck zu regulieren.
Diabetes muss ebenfalls gut eingestellt werden, sonst kommt es zu zahlreichen Komplikationen.
Dies kann sich teils auch als schwierig herausstellen, besonders wenn das Therapiekonzept nicht eingehalten wird.
Bei psychischen Ursachen müssen diese entweder medikamentös, mittels Therapie oder auch durch eine Kombination beider behandelt werden.
Auch bei kalten Füßen, ausgelöst als Folge vom Rauchen, ist die Prognose eher schlecht. Die Gefäßerkrankung wird eher fortschreiten und im Laufe der Zeit schlimmer werden.
Die Prognose bei kalten Füßen lässt sich dadurch nicht pauschalisieren.
Man kann nicht jeder Ursache von kalten Füßen vorbeugen.
Besonders jedoch durch Kälte ausgelöste Beschwerden lassen sich durch richtige Kleidung und das Schuhwerk beeinflussen.
Generell gilt, dass ein gesunder Lebensstil viele Erkrankungen, wie zum Beispiel auch einen Diabetes, positiv beeinflussen und teils auch verhindern kann.
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