Kalte Hände, wenn es aufgrund äußerer oder innerer Einflüsse zu ständigen oder wiederholten kalten Händen kommt.


Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) ist ein Zustand, bei dem die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert, wodurch der Stoffwechsel verlangsamt wird.
Das Raynaud-Syndrom ist eine Durchblutungsstörung, bei der sich die Blutgefäße an Fingern oder Zehen anfallsartig verengen.
Blutarmut (Anämie) ist ein Zustand, bei dem der Körper zu wenige rote Blutkörperchen oder zu wenig Hämoglobin hat.
Dadurch wird weniger Sauerstoff zu den Organen transportiert.
Diabetes (Diabetes Typ 1 / Diabetes Typ 2) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist, weil der Körper zu wenig Insulin produziert oder es nicht richtig nutzt.
Rheumatische bzw. Autoimmunkrankheiten können zu Durchblutungsstörungen und Gefäßproblemen und somit zu kalten Händen führen.
Für kalte Hände gibt es verschiedene Ursachen, meist sind sie unbedenklich und rückgängig zu machen (reversibel). In seltenen Fällen können kalte Hände auch auf eine Krankheit hinweisen.
Die meisten Ursachen für kalte Hände sind harmlos und reversibel.
Nur in seltenen Fällen weisen kalte Hände auf ernstere Grunderkrankungen hin.
Man sollte mit kalten Händen vor allem dann zum Arzt, wenn sie ständig auftreten und das vor allem auch in den warmen Jahreszeiten.
Wenn es zusätzlich zu einer schmerzhaften Verfärbung der Finger kommt, kann ein Raynaud-Syndrom zugrunde liegen, das behandelt werden kann.
Auch generell bei Schmerzen in Verbindung mit kalten Händen kann man die Ursache ärztlich abklären lassen.
Treten weitere Symptome wie Blässe, Müdigkeit oder Infektanfälligkeit auf, kann das auf eine Anämie (Blutarmut) hindeuten, die behandlungsbedürftig ist.
Man sollte sich beobachten, ob es abgesehen von Kälte, spezifische Auslöser für die kalten Hände gibt.
Diese Angaben helfen bei einem Arztbesuch, die möglichen Ursachen einzugrenzen.
Der Verlauf und die Dauer von kalten Händen richten sich nach der auslösenden Ursache von kalten Händen und individuellen Faktoren.
Je nach Ursachen können die kalten Hände schnell wieder warm werden und die Beschwerden nachlassen.
Sie können aber immer wieder auftreten und teils lästig sein.
Wenn die kalten Hände Anzeichen einer Erkrankung sind, sind die Verläufe unterschiedlich.
Meist sind die zugrundeliegenden Erkrankungen jedoch chronisch und begleiten Betroffene ihr Leben lang.
Das bedeutet jedoch nicht, dass es immer zu kalten Händen kommen muss, da die Symptome bei der Behandlung nachlassen und nicht immer vorhanden sind.
Die Behandlung richtet von kalten Händen richtet sich nach der Ursache.
Bei akuten, kalten Händen muss nicht immer behandelt werden, besonders bei Kälte sind die Beschwerden ja auch schnell reversibel.
Folgende Behandlungsmethode kommen in Frage:
Die Einnahme von Medikamente bei kalten Händen richtet sich nach der jeweiligen Ursache.
Die Prognose bei kalten Händen ist oft sehr gut und die Beschwerden reversibel.
Manchmal weisen die kalten Hände auf Grunderkrankungen hin, die sich aber auch behandeln lassen.
Bei einer Durchblutungsstörung kann es zu ernsten Komplikationen kommen und auch ein Raynaud-Syndrom ist sehr lästig für die Betroffenen.
Neben den Schmerzen kann es teils auch zu Wunden an den Fingerkuppen kommen die schlecht heilen.
Man kann nicht jeder Ursache von kalten Händen vorbeugen.
Besonders aber ein gesunder Lebensstil mit ausreichender Bewegung, Ausdauersport, gesunder Ernährung und Nikotinverzicht bilden die Grundlage für die Vorbeugung der meisten Ursachen und Krankheiten generell.
Auch ein maßvoller Koffeinkonsum kann helfen.
Wenn man weiß, dass man „anfällig“ für kalte Hände ist, kann man entsprechend bei kalter Jahreszeit auch Handschuhe, richtige Kleidung und Taschenwärmer setzen.
Bei einem bekannten Raynaud-Syndrom gilt es, den Triggern vorzubeugen.