Schmerzen Handballen, wenn es zu Schmerzen in dem weichen Bereich unmittelbar unterhalb des Daumens kommt.



Eine Verstauchung ist eine Gelenkverletzung, bei der Bänder durch Überdehnung oder plötzliche Verdrehung beschädigt werden, ohne dass diese dabei vollständig reißen.
Eine Sehnenscheidenentzündung ist eine schmerzhafte Entzündung der schützenden Hülle, die eine Sehne umgibt und deren reibungsarmes Gleiten ermöglicht.
Das Karpaltunnelsyndrom ist eine Nervenkompression (Zusammendrücken) des N. medianus im Handgelenk, die zu Schmerzen, Taubheit und Schwäche in Hand und Fingern führt.
Das Guyon-Logen-Syndrom ist eine Kompression des N. ulnaris im Bereich des Handgelenks, die zu Sensibilitätsstörungen und Muskelschwäche in der ulnaren Hand führt.
Arthrose des Handgelenks und der Handwurzelknochen.
Gicht ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die durch die Ablagerung von Harnsäurekristallen entsteht.
Reaktion des Nervs auf Schädigung, keine Neoplasie, also bösartige Neubildung.
Es kommt eher zu Schmerzen in den Fingern, je nach genauer Lokalisation der Engstelle im Gefäß kann es aber auch zu Schmerzen im Handballen kommen.
Für Schmerzen am Handballen gibt es einige Ursachen. Diese können plötzlich auftreten oder sich langsam und allmählich verschlimmern. Zudem können die Schmerzen im Verlauf chronisch werden. In der Regel liegen den Schmerzen im Handballen jedoch harmlose Ursachen zugrunde.
Die meisten Ursachen für Schmerzen im Handballen sind in der Regel ungefährlich.
Eine Durchblutungsstörung hingegen kann im schlimmsten Fall zum Verlust von Fingern oder gar einer Hand führen, ist aber eine sehr seltene Ursache von Schmerzen im Handballen (eher Schmerzen im Finger).
Auch eine Infektion einer Wunde beispielsweise kann im schlimmsten Fall zu einer Verbreitung der Bakterien im Körper führen, die dann im ganzen Körper Schaden anrichten könnten.
Bei Unsicherheiten ist es daher immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
Besonders eine Bissverletzung von Katzen sollte deswegen ernst genommen und behandelt werden.
Bei anhaltenden und/ oder schlimmer werdenden Beschwerden sollte man die Ursache ärztlich abklären lassen.
Auch wenn den Schmerzen ein Unfall vorausging, sollte man zeitnah zum Arzt, besonders wenn weitere Symptome wie Schwellung, Fehlstellung, Bewegungseinschränkung und spür- oder tastbares Reiben auftreten.
Bei akuter Rötung, Schwellung und Überwärmung in Kombination mit starken Schmerzen und Bewegungseinschränkung sollte man ebenfalls zeitnah zum Arzt, um eine mögliche Gelenkentzündung auszuschließen.
Kann ein bestimmter Auslöser benannt werden, wie eine Überbelastung, kann man auch zum Arzt, um eine entsprechende Krankschreibung zu erhalten.
Auch der Verlauf und die Dauer bei Schmerzen im Handballen richten sich nach der Ursache und individuellen Faktoren.
Je nachdem, ob Komplikationen auftreten, kann er kurz oder eher langwierig sein.
Die Behandlung bei Schmerzen im Handballen richtet sich nach der Ursache.
Man kann grob zwischen konservativen und operativen Methoden unterscheiden.
Je nach Ursache können verschiedene Medikamente angewandt werden.
Die Prognose bei Schmerzen im Handballen ist abhängig von der Ursache und individuellen Faktoren.
Je nach Ursache können die Schmerzen akut entstanden sein und auch nach entsprechender Behandlung wieder verschwinden (wie bei einer Überbelastung) oder sie schreiten langsam voran oder bleiben.
Die meisten Ursachen lassen sich gut behandeln, besonders jedoch chronische Erkrankungen wie Arthrose, rheumatische Erkrankungen oder Gicht können immer wieder zu Beschwerden führen.
Nicht jeder Ursache von Schmerzen im Handballen lässt sich vorbeugen.
Besonders aber eine Überbelastung und auch der Gicht lassen sich vorbeugen.
Durch einen ergonomischen Arbeitsplatz, regelmäßige Pausen und die Vermeidung von monotonen Bewegungsabläufen lässt sich die Überbelastung beeinflussen.
Eine Gichterkrankung kann durch einen gesunden Lebensstil teilweise verhindert werden (es gibt auch erbliche Syndrome, bei denen der Harnsäurespiegel zu hoch ist).
Besonders Fleisch und alkoholarme Ernährung sind zu empfehlen sowie ausreichend Bewegung.
In der Schwangerschaft kann theoretisch alles anschwellen, sodass auch der „Raum“ um den N. medianus im Handgelenk enger werden kann.
Hier kann es dann zu einem Karpaltunnelsyndrom kommen, was sich nach der Entbindung meist aber wieder legt.