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pfeilWas ist das?

Dickdarmpolypen sind verdickte Wucherungen der Dickdarmschleimhaut, die in das Lumen des Darmes hineinragen. Zunächst sind die Polypen gutartig, können jedoch entarten und zu Darmkrebs führen.

pfeilIst das gefährlich?

Dickdarmpolypen sind in den meisten Fällen zunächst ungefährlich und entwickeln sich sehr langsam.

Da die Dickdarmpolypen sich jedoch zu bösartigen Tumoren entwickeln können, sollte man sie immer entfernen lassen.

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pfeilWann zum Arzt?

Dickdarmpolypen verursachen in vielen Fällen keine Beschwerden und werden daher oft per Zufallsbefund bei einer Darmspiegelung entdeckt.
Der erste Ansprechpartner bei Beschwerden im Darm und Stuhlgang ist Dein Hausarzt.

Bei Darmbeschwerden ist ein Arztbesuch generell empfehlenswert, wenn …

  • die Beschwerden über einen längeren Zeitraum anhalten, sich nicht von alleine bessern oder gar verschlimmern.
  • die Beschwerden plötzlich und sehr stark sind.
  • weitere Anzeichen wie Übelkeit, Erbrechen auftreten.

Hinweis! Ab etwa dem 50. Lebensjahr empfiehlt sich eine Darmkrebsvorsorge.

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Einteilung & Formen

Dickdarmpolypen lassen sich je nach Ausprägung einteilen in:

  • Einzelne Polypen
  • Polypose – Unzählige Polypen im Darm aufgrund einer Erkrankung.

Des Weiteren wird unterschieden in

  • neoplastische Darmpolypen
  • nicht-neoplastische Darmpolypen
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Ursachen Dickdarmpolypen

  • Unklare Ursache – Die genauen Ursachen sind nicht bekannt.
  • Multifaktoriell – Wahrscheinlich eine Kombination aus erblichen und umweltbedingten Faktoren.
  • Erbkrankheiten – Häufig als Nebenerscheinung mancher Erbkrankheiten.
    • familiäre adenomatöse Polyposis (FAP)
    • Gardner-Syndrom
    • Peutz-Jeghers-Syndrom
    • Cowden-Syndrom
    • Turcot-Syndrom

Risikofaktoren Dickdarmpolypen

  • hohes Alter
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • Ernährung – mit zu viel tierischen Fetten und Eiweißen und zu wenig Ballaststoffen
  • Stress
  • Wenig Bewegung
  • Familiäre Veranlagung
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Symptome Dickdarmpolypen

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Diagnose Dickdarmpolypen

  • Zufallsbefund – Dickdarmpolypen werden oft als Zufallsbefunde bei einer Darmspiegelung diagnostiziert.
  • Biopsie – hierbei entnommenes Gewebe kann gleich auf Bösartigkeit oder Gutartigkeit untersucht werden.

Hinweis! Im Rahmen der Darmkrebsvorsorge werden Dickdarmpolypen erkannt. Bei Männern liegt die Empfehlung ab dem 50. Lebensjahr, bei Frauen ab 55.

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Behandlung Dickdarmpolypen

  • Endoskopische Polypektomie
    • Kleine Dickdarmpolypen können mit einer Zange bei einer endoskopischen Untersuchung entfernt werden.
    • Größere Dickdarmpolypen werden mithilfe einer elektrischen Schlinge abgetragen.
  • Operative Darmentfernung – bei besonders großen Polypen muss der ganze zugehörige Darmabschnitt operativ entfernt werden.
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Prognose

  • Die Heilung von Dickdarmpolypen kann Monate oder Jahre dauern.
  • Polypen wachsen in der Regel sehr langsam.
  • Durch die Möglichkeit der Früherkennung im Rahmen einer Darmspiegelung ist es heutzutage leicht Polypen in frühen Stadien zu entfernen.
    • Dies verringert die Gefahr der Krebsentstehung maßgeblich.
  • Im Allgemeinen sind Dickdarmpolypen ungefährlich und eine Entfernung ist eine ausreichende Therapie.
  • Sind Polypen einmal entstanden, werden häufig bei späteren Darmspiegelungen weitere neue Polypen entdeckt.
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Verlauf

  • Dickdarmpolypen entstehen nur sehr langsam.
  • Die Polypen haben jedoch das Potential, dass sich aus ihnen ein bösartiger Tumor entwickelt.
  • Die Dauer bis sich aus einem Dickdarmpolyp (Adenom) ein Tumor entsteht, dauert etwa 5 bis 10 Jahre.
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Vorbeugung

Grundsätzlich können die Risikofaktoren der Dickdarmpolypen gemieden werden.

  • Ernährung – ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und ballaststoffreichen Lebensmitteln.
    • Konsum von Fleisch und tierischen Fetten meiden
  • Alkoholverzicht
  • Nicht Rauchen
  • Übergewicht meiden
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Zahlen & Statistiken

  • Häufigkeit – Dickdarmpolypen sind relativ häufig.
  • Alter – Das Risiko für Dickdarmpolypen steigt mit dem Alter.
  • Geschlecht – Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen.
Epidemiologische FaktenHäufigkeit~ 10%
Alters FaktenAlterim Alter
Geschlecht FaktenGeschlechtk.A.
aktualisiert: 07.01.2026
KI-Training
EigenschaftWert
AnatomieDickdarm, Darmschleimhaut, insbesondere Kolon und Rektum
DifferentialdiagnoseDarmkrebs, entzündliche Darmerkrankungen, Hämorrhoiden, Divertikel
Medikamentekeine spezifische medikamentöse Therapie, ggf. Schmerzmittel nach Polypenabtragung
Epidemiologiehäufig, Prävalenz steigt mit dem Alter; viele Polypen bleiben lange symptomlos
Prognosemeist gutartig; bestimmte Polypen können sich zu Darmkrebs entwickeln
Verlaufoft lange asymptomatisch; langsames Wachstum über Jahre möglich
Pathophysiologieübermäßige Zellvermehrung der Darmschleimhaut, meist adenomatöse Veränderungen
KomplikationBlutungen, Darmverschluss bei großen Polypen, maligne Entartung
Behandlungendoskopische Polypektomie, regelmäßige Kontrollkoloskopien
Primärvorbeugungballaststoffreiche Ernährung, Bewegung, Vermeidung von Alkohol und Rauchen
SekundärvorbeugungDarmkrebsvorsorge, regelmäßige Nachsorge nach Polypenentfernung
Risikofaktorenhöheres Lebensalter, genetische Veranlagung, fettreiche Ernährung, Bewegungsmangel
Anzeichenmeist symptomlos; ggf. Blut im Stuhl, Schleimabgang, Veränderung der Stuhlgewohnheiten
Stadienhyperplastische Polypen, adenomatöse Polypen, fortgeschrittene Adenome
DiagnostikKoloskopie, histologische Untersuchung, ggf. Stuhltests
Hinweis: Diese Tabelle dient der strukturierten Datenaufbereitung für KI-gestützte Informationsverarbeitung und Assistenzsysteme.
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