Magen-Darm-Blutung (gastrointestinale Blutungen), wenn es zu einer Blutung im oberen oder unteren Verdauungstraktes kommt.

Erfahrungs Berichte
Darmblutungen oder gastrointestinale Blutungen können unterteilt werden in Blutungen des oberen und unteren Gastrointestinaltrakts (GIT). Blutungen im oberen Trakt sind mit über 90% die häufigsten und in Speiseröhre, Magen oder Zwölffingerdarm lokalisiert. Untere GIT-Blutungen sind im Leerdarm, Ileum (Ileum) oder dem Kolon (Dickdarm) lokalisiert. Die häufigste Ursache sind das Ulcus ventriculi oder duodeni (Geschwüre im Magen oder Zwölffingerdarm). Die Symptomatik der Darmblutung unterscheidet sich je nach Entstehungsort.
Eine akute Magen-Darm-Blutung ist sehr gefährlich und kann einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen.
Bei Verdacht muss sofort ein Arzt verständigt werden.
Mit einer akuten Magen-Darm-Blutung musst Du sofort ärztlich versorgt werden.
Auch wenn es nur gelegentlich zu Blut im Stuhl kommt, sollte zeitnah ein Arzt zur Abklärung aufgesucht werden, da in vielen Fällen eine Behandlung notwendig wird.
Zum Verdauungstrakt zählen die Organe, die für die Aufnahme, Zerkleinerung, Transport und Verwertung der Nahrung zuständig sind.
Magen-Darm-Blutungen (gastrointestinale Blutungen) können je nach Lokalisation eingeteilt werden in:
Eine weitere Einteilung erfolgt nach zeitlichem Verlauf:
Die Ursachen unterscheiden sich, je nachdem, wo die Magen-Darm-Blutung lokalisiert ist.
Auch die Symptome bei einer Darmblutung sind abhängig davon, ob es sich um eine Blutung des oberen oder unteren Verdauungstraktes handelt.
Bei einer Darmblutung (Blutung des Gastrointestinaltrakt oder Magen-Darm-Trakt) sind grundsätzlich zwei Verläufe denkbar.
Mögliche Komplikationen einer Darmblutung sind:
Bei den meisten Patienten kommt die Blutung innerhalb von 2 Tagen zum Stillstand.
Zur Vorbeugung einer Darmblutung gilt es die möglichen Auslöser zu meiden:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anatomie | Dünndarm und/oder Dickdarm, abhängig von der Blutungsquelle |
| Differentialdiagnose | Hämorrhoiden, Analfissur, Divertikulose, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Darmtumor, Angiodysplasie |
| Medikamente | je nach Ursache Protonenpumpenhemmer, Tranexamsäure, Eisenpräparate, ggf. Bluttransfusionen |
| Epidemiologie | häufig; Risiko steigt mit zunehmendem Alter; akute und chronische Formen |
| Prognose | abhängig von Ursache und Ausmaß; bei rechtzeitiger Therapie meist gut |
| Verlauf | akut mit sichtbarer Blutung oder chronisch mit schleichendem Blutverlust |
| Pathophysiologie | Verletzung oder Erkrankung der Darmschleimhaut oder Blutgefäße → Blutverlust in das Darmlumen |
| Komplikation | Anämie, Kreislaufversagen bei starker Blutung, Schock, Eisenmangel |
| Behandlung | stabilisierende Maßnahmen, endoskopische Blutstillung, medikamentöse oder operative Therapie je nach Ursache |
| Primärvorbeugung | Früherkennung von Darmerkrankungen, Darmkrebsvorsorge, vorsichtiger Umgang mit blutverdünnenden Medikamenten |
| Sekundärvorbeugung | regelmäßige Kontrollen bei bekannten Darmerkrankungen, Therapieanpassung |
| Risikofaktoren | höheres Lebensalter, Darmentzündungen, Divertikel, Tumoren, Antikoagulanzien |
| Anzeichen | sichtbares Blut im Stuhl, schwarzer Stuhl (Meläna), Blutarmut, Schwindel, Schwäche |
| Stadien | akute Blutung, chronische Blutung, okkulte Blutung |
| Diagnostik | Anamnese, Labor (Hb-Wert), Stuhltest, Koloskopie, ggf. Gastroskopie, CT-Angiographie |
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