Schienbeinkantensyndrom (Shin-Splint), wenn es aufgrund einer Überbeanspruchung zu einer Reizung der vorderen, meist medialen Schienbeinkante kommt.


Im Normalfall wird kein MT-Bild angefertigt.
Mittels Laufanalyse kann geklärt werden, ob es aufgrund einer Fehlstellung/ Fehlbelastung zu einer Überbeanspruchung des M.tibialis posterior kommt.
Der Verlauf und die Heilungsdauer sind oft individuell und abhängig von:
Beachte! Oft benötigst Du einen individuellen Plan. Eine Kräftigung sollte erst angewandt werden, wenn im Alltag keine Beschwerden mehr auftreten.
Mehr zur Trainingstherapie unter Übungen.
Unter dem (medialen) Schienbeinkantensyndrom werden Schmerzen im Unterschenkel, häufig unter dem Knie an Vorder- und Rückseite des Beins, zusammengefasst. Diese treten häufig durch Laufen oder rasches Gehen auf, häufig in den vorderen-äußeren oder den hinteren-inneren Muskeln des Schienbeins.
Beim Schienbeinkantensyndrom handelt es sich zunächst um keine gefährliche Erkrankung, allerdings kann sich die Reizung des Schienbeins bei der Heilung als sehr hartnäckig herausstellen.
Oft kämpfen Sportler monatelang mit Beschwerden.
Beachte! Aus diesem Grund solltest Du immer frühzeitig einen Arzt aufsuchen.
Wahrscheinlich ist Dir als Läufer dieser punktuelle Schmerz vorne am Schienbein irgendwann schonmal begegnet.
Je früher Du mit den Beschwerden einen Arzt aufsuchst und konsequent Dein Schienbein schonst, desto besser ist die Prognose.
Beachte! Wenn Du die Schienbeinschmerzen ignorierst, und immer weiter trainierst, wird der Schmerz immer weiter zunehmen und die Reizung stärker. Die Heilungsdauer wird dann länger.
Das Schienbein (Tibia) ist ein Unterschenkelknochen, der den Oberschenkelknochen (Femur) mit dem Fußskelett verbindet.
Am Schienbein (Innenseite) setzten Muskeln an, die bei übermäßiger Beanspruchung gereizt werden können (Stressreaktion am Knochen).
Vor allem der M. tibialis posterior und M. soleus.
Ein Schienbeinkantensyndrom kann eingeteilt werden in:
Hinweis Entstehung! Der M. tibialis pesterior und die soleus-Faszie sind mit der Knochenhaut (Periost) des Schienbeins (Tibia) mittels der. sog. Sharpey-Fasern verbunden. Vermutlich führt die Überbelastung dieser Fasern zur Entstehung der Schmerzen.
Beachte! Die Schmerzen im Schienbein werden bei einem Schienbeinkantensyndrom über mehrere Wochen zunehmend stärker.
Die Prognose bei einem Schienbeinkantensyndrom ist sehr gut. Meist kommt es zu einem Beschwerderückgang nach Entlastung (Unterbrechung der Belastung).
Wenn jedoch bestimmte Auslöser vorliegen und diese nicht eliminiert werden, kann es zu einem Wiederauftreten des Schienbeinkantensyndroms kommen.
Hinweis! Ganz typisch für das mediale Schienbeinkantensyndrom ist der punktuelle Druckschmerz an der Schienbeininnenkante.
Das Schienbeinkantensyndrom ist oftmals leider sehr hartnäckig. Da die Beschwerden oftmals nur bei Belastung auftreten, nehmen Sportler das (Lauf)Training wieder auf, und nach einer gewissen Zeit treten die Beschwerden wieder an der gleichen Stelle auf.
Nicht selten kämpfen Sportler länger als 6 Monate (bis zu einem Jahr) mit den Beschwerden.
Beachte! Es ist besonders wichtig, mögliche Auslöser des Schienbeinkantensyndroms zu identifizieren.
Typisch für ein Schienbeinkantensyndrom sind Schmerzen am Unterschenkel auf der Innenseite. (Vorderseite und Rückseite des Schienbeins/ Tibia).
Meist ist der M.tibialis posterior betroffen.
Je nach Auffälligkeit im MRT-Befund kann das Schienbeinkantensyndrom als Vorstufe einer Stressfraktur eingeteilt werden in: