Retropatellararthrose (Chondromalazie patellae), wenn es zu einem degenerativen Abrieb des Knorpels hinter der Kniescheibe kommt.


Unter einer Retropatellararthrose versteht man einen Verschleiß im Kniegelenk, der durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden kann. Hier ist nicht das "klassische Gelenk” zwischen Ober- und Unterschenkel betroffen, sondern das zwischen Kniescheibe und Oberschenkel, also hinter der Kniescheibe. Die Arthrose war eine Erkrankung des höheren Alters. Aufgrund des ungesunden Lebensstils der westlichen Welt tritt die Arthrose heutzutage allerdings zunehmend früher auf.
Eine Retropatellararthrose ist nicht gefährlich, es kommt aber zu teils sehr starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Wenn es zu anhaltenden Knieschmerzen kommt, sollte man immer zum Arzt, um die Ursache abzuklären.
Besonders bei vorausgegangenem Trauma (Unfall/Verletzung) im Knie bzw. an der Kniescheibe, wie zum Beispiel einem Bruch kann es zu frühzeitiger Arthrose hinter der Kniescheibe kommen.
Wenn das Kniegelenk gerötet, warm und sehr schmerzhaft ist, sollte man ebenfalls schnellstmöglich ärztliches Personal aufsuchen.
Besonders, wenn es erstmalig der Fall ist.
Kommen noch allgemeines Krankheitsgefühl und vielleicht sogar Fieber dazu, sollte man zeitnah den Arzt aufsuchen.
Hier kann sich eine Gelenkentzündung hinter den Beschwerden verstecken. Es gilt dann auch Ursachenforschung zu betreiben, woher die Entzündung kommt (z. B. rheumatischer Genese, bakterielle Infektion des Gelenks, etc.)
Aufgrund des ungesunden Lebensstils der westlichen Welt kommt es auch immer öfter bei jüngeren Menschen zu einer Arthrose, also dem Verschleiß der Gelenke.
Ehemals war es eine Erkrankung des höheren Alters.
Auch die Retropatellararthrose wird nach Kellgren und Lawrence in 4 verschiedene Stadien eingeteilt.
Mit aufsteigendem Grad wird das Ausmaß der Arthrose schlimmer.
Von 0 Normalbefund bis Stadium 4 aufgehobener Gelenkspalt, schwere Verformung der Gelenkpartner sowie ausgeprägte knöcherne Anbauten ist alles vertreten.
Die Ursachen einer Retropatellararthrose sind vielfältig. Folgende sind möglich:

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Bei einer Arthrose der Kniescheibe sieht man nichts von außen.
Es ist eine Erkrankung, die sich im Inneren des Gelenks bzw. an der Rückseite der Kniescheibe abspielt.
Bei der Behandlung der Retropatellararthrose, also dem Verschleiß des Gelenks unterhalb / hinter der Kniescheibe, kann man grob zwischen konservativen (nicht-operativen) und operativen Methoden unterscheiden:
Durch die Möglichkeit des Gelenkersatzes ist die Prognose, selbst bei einer weit fortgeschrittenen Retropatellararthrose, ausgesprochen gut.
Die Erkrankung lässt sich zwar nicht aufhalten, wohl aber kann man den Betroffenen durch den Einsatz eines neuen Gelenks wieder mehr Lebensqualität zurückgeben.
Der Verlauf einer Arthrose (Retropatellarathrose) ist fortschreitend.
Der Verschleiß ist nicht rückgängig zu machen, allerdings ist die „Geschwindigkeit (zeitliche Verlauf)“ des Fortschreitens beeinflussbar.
Mit einem gesunden Lebensstil lassen sich auch die Beschwerden verbessern.
Alles in allem kann der Verschleiß jeden betreffen.
Die Retropatellararthrose ist, wie alle Arthroseformen, eine chronisch-fortschreitende Erkrankung des Gelenks.
Sie begleitet Betroffene ein Leben lang und wird tendenziell, wenn man nichts dagegen tut, immer schlimmer.
Nicht jeder Retropatellararthrose lässt sich vorbeugen, besonders wenn eine Verformung der Patella / Patelladyspalsie oder ein Unfall in der Vergangenheit die Ursache ist, lässt sich dem Verschleiß des Knorpesls nur schwer vorbeugen.
Alles in allem hilft aber ein gesunder Lebensstil mit Normalgewicht und ausreichender Bewegung im Alltag das Auftreten einer Arthrose zu verhindern und auch die Beschwerden bei einer aufgetretenen Arthrose zu lindern.
Die Kniescheibe befindet sich an der Vorderseite des Kniegelenks und steht in einer gelenkigen Verbindung mit dem Oberschenkelknochen.
Sie gleitet bei Bewegung oben an ihm entlang und ermöglicht somit die Bewegung im Knie.