Hautausschlag, wenn es zu sichtbaren Veränderung der Haut mit Rötung, Flecken, Bläschen oder Schuppung, häufig begleitet von Juckreiz oder Brennen kommt.
Erfahrungs Berichte
Hautausschlag kann jede Körperregion betreffen. Der Bauch ist gerade bei Kindern eine oftmals betroffene Stelle, besonders bei Infekten.
Ein Hautausschlag an sich ist meist ungefährlich, kann aber besonders bei Allergien erstes Anzeichen für durchaus lebensbedrohliche Situationen sein.
Am besten bei Unsicherheit einen Arzt aufsuchen und abklären lassen.
Auch bei Psoriasis (Schuppenflechte) oder Neurodermitis sollte der Hautausschlag behandelt werden.
Je nach Auslöser kann man einen Hautausschlag einteilen in:
Auch die Lokalisation des Hautausschlags liefert wichtige Hinweise auf die mögliche, zugrunde liegende Ursache.
Ein Ausschlag an Händen oder im Gesicht tritt häufig bei Kontakt mit Reizstoffen oder Allergenen auf, während Beugen von Armen und Beinen typisch für Neurodermitis (→ Neurodermitis bei Kindern) ist.
Rumpfbetonte Ausschläge können auf Infektionskrankheiten oder medikamentöse Reaktionen (Medikamentennebenwirkung) hindeuten.
Befindet sich der Ausschlag einseitig und gürtelförmig, spricht dies eher für eine Gürtelrose.
Ausschläge in Hautfalten entstehen häufig durch Pilzinfektionen (Hautpilz, Handpilz, Fußpilz), während generalisierte, am ganzen Körper verteilte Hautveränderungen auf systemische Erkrankungen oder starke allergische Reaktionen hinweisen können.
Beachte: Das Erscheinungsbild allein reicht oft nicht für eine sichere Diagnose, daher ist bei unklaren Befunden eine ärztliche Abklärung wichtig.
Die Auswahl des Medikaments richtet sich immer nach Ursache, Schweregrad und individueller Situation und sollte immer nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen.
Hausmittel ersetzen keine ärztliche Behandlung bei schweren, anhaltenden oder sich verschlechternden Hautausschlägen und dienen oftmals einer begleitenden Therapie.
Die Prognose bei einem Hautausschlag ist in den meisten Fällen gut. Sie hängt aber maßgeblich von der jeweiligen Ursache und dem Zeitpunkt der Behandlung ab.
Viele Hautausschläge klingen innerhalb von Stunden oder weniger Tage bis Wochen vollständig von alleine wieder ab, insbesondere wenn der Auslöser erkannt und konsequent vermieden wird.
Akute allergische Reaktionen oder leichte Infektionen lassen sich oftmals gut behandeln, chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis (→ Schuppenflechte) sind zwar nicht heilbar, aber langfristig auch gut kontrollierbar.
Beachte! Eine frühzeitige ärztliche Abklärung verbessert die Prognose deutlich und kann Komplikationen oder Rückfälle verhindern.

Der Ausschlag an sich ist meist ungefährlich, kann aber besonders bei Allergien erstes Anzeichen für durchaus lebensbedrohliche Situationen (Anaphylaktische Reaktion) sein.
Am besten bei Unsicherheit einen Arzt aufsuchen und abklären lassen.
Auch bei Psoriasis oder Neurodermitis sollte der Ausschlag behandelt werden.
Bei anhaltendem Hautausschlag oder zusätzlichen Symptomen wie:

Meist ungefährlich, sollte aber behandelt und abgeklärt werden.
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