In der Wirbelsäule befindet sich zwischen den Wirbelkörpern die sogenannte Bandscheibe, welche beim Laufen und Springen als Stoßdämpfer fungiert und die Beweglichkeit der Wirbelsäule verbessert. Bei einer Bandscheiben-OP werden vorgefallene Teile der Bandscheibe entfernt, welche in den Rückenmarkskanal hineinragen und so Druck auf die Nervenwurzeln ausüben, was zu Schmerzen und sogar Lähmungen führen kann. Manchmal muss die ganze Bandscheibe entfernt werden und stattdessen wird eine Bandscheibenprothese eingesetzt.

Wichtig ist: nicht jeder Bandscheibenvorfall muss operiert werden, in den meisten Fällen reichen auch eine nicht-operative (konservative) Behandlung aus.
Ein Bandscheibenvorfall muss operiert werden, bei
Die Lokalisation des Bandscheibenvorfalls (Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule) spielt für die Wahl des OP-Verfahrens eine entscheidende Rolle.
Bandscheibenoperationen dauern in der Regel nicht so lange, je nach Schwierigkeit zwischen 30 Minuten und 2 Stunden.
Die durchschnittlichen Kosten für eine Bandscheibenoperation betragen ca. 4350 €.
Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.
Eine Bandscheibenoperation führt leider nicht immer zur gewünschten Beschwerdefreiheit.
Etwa 5 % der Operierten leiden nach der Operation weiterhin an Schmerzen, zwischen 3 und 18 % bekommen einen erneuten Bandscheibenvorfall und bis zu 10 % der Betroffenen müssen erneut operiert werden.