Glaskörpertrübung, wenn es aufgrund zellulärer oder nicht-zellulärer Einlagerungen zur Trübung des Glaskörpers (Corpus vitreum) kommt.
Bei einer Glaskörpertrübung (Mouches volantes frz. für fliegende Fliegen) kommt es zu einer Art tanzende Flecken vor dem Auge. Die Glaskörpertrübung ist harmlos, wirkt jedoch störend auf das Sehempfinden. Die Beschwerden lassen nach einer Weile von alleine wieder nach.
Eine Glaskörpertrübung ist nicht gefährlich.
Allerdings wird diese häufig als störend und angenehm empfunden.
Eine Glaskörpertrübung bedarf im Normalfall zunächst keiner ärztlichen Behandlung.
Falls bei Dir jedoch erstmals die typischen Symptome der „fliegenden Mücken“ auftreten, solltest Du auf jeden Fall einen Augenarzt aufsuchen, um die tatsächliche Ursache aufzuklären.
Bei diesen Anzeichen kann u. U. auch eine andere, ernste Erkrankung zugrunde liegen.
Beim Glaskörper [9] (Corpus vitreum) handelt es sich um eine gelartige, durchsichtige Substanz, die dazu dient, dem Auge die Form beizubehalten. Die Glaskörperflüssigkeit besteht zu 98 % aus Wasser und 2 % Hyaluronsäure.
Ursächlich für die Schatten bei einer Glaskörpertrübung sind Verklumpungen von Kollagenfasern im Glaskörper.
Diese treten durch Alterungsprozesse besonders häufig beim alten Menschen auf.
Außerdem haben auch kurzsichtige Menschen ein hohes Risiko für diese sog. „Mouches volantes", dadurch dass ihr Auge ‚zu lang‘ ist und sich damit leichter Verdichtungen entwickeln können.
Ebenfalls ein erhöhtes Risiko haben Menschen, die Verletzungen an den Augen oder im Gesicht erlitten haben.
Zu wenig Wasser im Körper (wie bei einer Exsikkose) kann auch zu einer Schrumpfung führen – schließlich besteht der Glaskörper zu über 90 Prozent aus Wasser. Deswegen ist ausreichend Wasser trinken vor allem bei alten Personen wichtig, die das öfter mal vergessen.
Chronischer Stress, also Stress, der über lange Zeit andauert, kann zu einer Glaskörpertrübung führen.
Dies liegt unter anderem daran, dass sie in diesen Zeiten viel Wasser verlieren und nicht mehr genug im Glaskörper ankommt – er schrumpft und es entstehen Verdichtungen.
Deswegen sollten Sie beim Auftauchen von „fliegenden Mücken“ in einer besonders stressigen Zeitperiode besonders auf Entspannungsphasen achten und sich Zeit für sich selbst nehmen.
Dann verschwinden die Schatten wieder von alleine.
Eine Glaskörpertrübung macht sich zum ersten Mal bemerkbar in Form von „fliegenden Mücken“ oder „Würmchen“, die im Sichtfeld auftreten.
Besonders fällt dies auf, wenn die betroffene Person auf helle Stellen sieht, also am häufigsten beim Blick auf weiße Wände oder Schnee.
Dabei handelt es sich nicht um eine Sinnestäuschung, sondern es existieren wirkliche Verdichtungen von Kollagenfasern im Glaskörper, die Schatten auf die Netzhaut werfen.
Eine Glaskörpertrübung an sich ist erst einmal nicht dramatisch und erfordert nicht zwingend einen Arztbesuch. Um mögliche andere Erkrankungen auszuschließen, ist ein Besuch beim Augenarzt jedoch anzuraten.
Wenn sich diese Flecken jedoch auch nach mehreren Wochen nicht bessern oder verschwinden, ist eine Behandlung ratsam.
Die fliegenden Schatten schränken die Sehstärke an sich nicht ein, sie sind in der Regel harmlos. Jedoch werden sie von betroffenen Personen häufig als lästig empfunden, da sie das subjektive Sehempfinden verschlechtern, je nach Lage und Stärke dieser Schatten.
Außerdem kann das Streulicht durch diese Kollagenfasern-Verklumpungen die Betroffenen stark blenden.
Ein Grund zum Augenarzt zu gehen sind plötzlich auftauchende Lichtblitze, helles Flimmern, flächige schwarze Flecken oder „Spinnennetze“, zudem eine deutliche Zunahme von „fliegenden Mücken“.
Dies könnten Symptome davon sein, dass der Glaskörper so weit geschrumpft ist, dass er an der Netzhaut zieht. Dabei kann es zu Netzhautrissen oder sogar zu einer Netzhautablösung kommen. Ist dies der Fall, handelt es sich um einen augenärztlichen Notfall.
Dies kann nämlich zu irreversiblen, also nicht mehr umkehrbaren „Löchern“ im Blickfeld führen. Jedoch kann der Augenarzt meist rechtzeitig eingreifen und schwere Komplikationen verhindern.
Um andere Erkrankungen auszuschließen, sollten bei Erscheinungen, die nicht außerhalb des Auges liegen, immer ein Augenarzt aufgesucht werden
Die Diagnose einer Glaskörpertrübung wird meist klinisch gestellt, das heißt, der Augenarzt befragt die betroffene Person ausführlich zu ihren Symptomen und kommt daraufhin zum Schluss, dass es sich um eine Glaskörpertrübung handeln kann.
Fragen dieser Anamnese (Befragung der Krankheitsgeschichte) können sein:
Daraufhin erfolgt die Untersuchung des Auges an der Spaltlampe.
Dafür verabreicht der Augenarzt zuerst Augentropfen, die die Pupille weit stellen – damit kann er besser ins Auge hineinsehen. Mit der Lampe leuchtet der Arzt daraufhin von der Seite in das Auge hinein und kann es dann unter der Lupe beurteilen.
Bei einer Glaskörpertrübung kann er dann dunkle Schatten im Glaskörper erkennen.
Vor der Spaltlampenuntersuchung brauchen Sie sich keine Sorgen machen, denn diese Untersuchung geht schnell, ist unkompliziert und schmerzfrei. Nur ihre Sehkraft ist aufgrund der weitstelllenden Augentropfen für ein paar Stunden eingeschränkt, Sie sollten also kein Auto fahren.
Bei einer unklaren Diagnose nach Spaltlampenuntersuchung können auch ein Ultraschall, ein Röntgenbild und/oder eine CT-/MRT-Aufnahme gemacht werden zum Ausschluss oder Erkennen von anderen Diagnosen.
Bei „fliegenden Mücken“, die bereits mehrere Wochen anhalten und sich nicht bessern, ist es ratsam, den Augenarzt aufzusuchen.
Erst recht, wenn plötzlich Lichtblitze, helles Flimmern, flächige schwarze Flecken oder „Spinnennetze“ auftreten.
Außerdem dann, wenn die „fliegenden Mücken“ deutlich zunehmen.
Hierbei kann es sich um eine Netzhautablösung handeln, die zu „Löchern“ im Blickfeld oder gar zur Erblindung führen kann.
Dies tritt allerdings recht selten auf und kann vom Augenarzt meist rechtzeitig therapiert werden.
Bei einem nicht eindeutigen Beweis durch die Spaltlampenuntersuchung und einer nicht ganz schlüssigen Krankheitsgeschichte werden weitere Untersuchungen gemacht, um eine Ursache der Symptome zu finden – es werden also Differentialdiagnosen gesucht, wie man in der Medizin sagt.
Durch eine Untersuchung mit dem Ultraschallgerät, kann man bei Symptomen wie Lichtblitzen oder „Rußregen“ erkennen oder ausschließen, ob es sich um eine Netzhautablösung handelt – ein augenärztlicher Notfall, schließlich kann es dadurch zur Erblindung kommen.
Fremdkörper im Auge können ebenfalls Symptome einer Glaskörpertrübung verursachen.
Für diesen Fall werden ein Röntgenbild, eine Computertomografie- (CT) oder eine Magnetresonanztomographie-Aufnahme (MRT) erstellt.
Außerdem können auch andere Erkrankungen für „fliegenden Mücken“ verantwortlich sein, wie die Entzündung der mittleren Augenhaut mit Beteiligung des Glaskörpers (Uveitis intermedia) oder eine Glaskörperblutung, die ebenfalls graue Schlieren oder „Rußregen“ hervorruft.
Darüber hinaus gibt es neben diesen Formen auch krankhafte Arten der Glaskörpertrübung, wie die sogenannte Asteroide Hyalose.
Gekennzeichnet ist sie meist durch einseitige, wenig bewegliche, milchig-weiße Trübungen im Glaskörper. Diese fetthaltigen Kalziumsalzen erinnern an ein „Schneegestöber“.
Die betroffenen Personen bemerken normalerweise kaum Symptome, denn das Sehvermögen ist nur gering eingeschränkt.
Als Ursache diskutieren Mediziner hier den Diabetes mellitus oder eine Fettstoffwechselstörung.
Normalerweise sind die Mouches volantes harmlos und verschwinden von alleine. Eine Therapie ist somit gar nicht immer notwendig.
Der Augenarzt kann Augentropfen zum Befeuchten verschreiben, da sich die Verdichtungen durch mehr Flüssigkeit wieder auflösen könnten. Auch helfen einige Tipps für zu Hause, die subjektiven Beschwerden etwas zu lindern:
Für einige Betroffene reichen diese Maßnahmen jedoch nicht aus und sie leiden sehr unter den Sehbeeinträchtigungen. Durch die eindeutige Empfehlung zur konservativen Therapie (also zur nicht radikalen Behandlung) fühlen sich viele nicht ernst genommen.
Als radikale Therapiemethode kann der Augenarzt in diesem Fall eine Glaskörperentfernung (Vitrektomie) empfehlen.
Hier wird der Glaskörper abgesaugt und der leer gewordene Raum gefüllt, entweder mit einer speziellen Flüssigkeit, einem Silikonöl oder mit Gas. Hiervon wird jedoch mehrheitlich abgeraten, da die Risiken größer sind als der Nutzen.
Die Entfernung des Glaskörpers kann durch einen Netzhautriss oder eine Infektion nämlich zur Erblindung führen. Das Risiko ist je nach Quellen mit einem Prozent oder sogar 30 Prozent gar nicht so niedrig. Außerdem steigt nach so einer Operation auch das Risiko für eine Linsentrübung, auch Grauer Star oder Katarakt genannt.
Ebenfalls stehen den Betroffenen auch Laser-Therapien zur Verfügung, welche grundsätzlich jedoch auch nicht empfohlen werden – hier ebenfalls nur bei einer starken subjektiven Sehbeeinträchtigung durch die fliegenden Schatten.
Das Komplikationsrisiko ist mit ungefähr 0,1 Prozent viel niedriger als bei der Glaskörperentfernung.
Insgesamt kann man sagen, dass eine Behandlung oft nicht nötig ist, da die „fliegenden Mücken“ häufig von alleine wieder verschwinden, auch wenn es manchmal ein paar Monate oder gar Jahre dauert.
Eine Behandlung wird dann notwendig, wenn die betroffene Person aufgrund des schlechten subjektiven Sehempfindens unbedingt eine Behandlung möchte oder wenn Komplikationen wie die Netzhautablösung auftreten.
Für einige Betroffene reichen diese Maßnahmen jedoch nicht aus und sie leiden sehr unter den Sehbeeinträchtigungen. Durch die eindeutige Empfehlung zur konservativen Therapie (also zur nicht radikalen Behandlung) fühlen sich viele nicht ernst genommen.
Als radikale Therapiemethode kann der Augenarzt in diesem Fall eine Glaskörperentfernung (Vitrektomie) empfehlen.
Hier wird der Glaskörper abgesaugt und der leer gewordene Raum gefüllt, entweder mit einer speziellen Flüssigkeit, einem Silikonöl oder mit Gas.
Hiervon wird jedoch mehrheitlich abgeraten, da die Risiken größer sind als der Nutzen.
Die Entfernung des Glaskörpers kann durch einen Netzhautriss oder eine Infektion nämlich zur Erblindung führen.
Das Risiko ist je nach Quellen mit einem Prozent oder sogar 30 Prozent gar nicht so niedrig. Außerdem steigt nach so einer Operation auch das Risiko für eine Linsentrübung, auch Grauer Star oder Katarakt genannt.
Ebenfalls stehen den Betroffenen auch Laser-Therapien zur Verfügung, welche grundsätzlich jedoch auch nicht empfohlen werden – hier ebenfalls nur bei einer starken subjektiven Sehbeeinträchtigung durch die fliegenden Schatten.
Das Komplikationsrisiko ist mit ungefähr 0,1 Prozent viel niedriger als bei der Glaskörperentfernung.
Insgesamt kann man sagen, dass eine Behandlung oft nicht nötig ist, da die „fliegenden Mücken“ häufig von alleine wieder verschwinden, auch wenn es manchmal ein paar Monate oder gar Jahre dauert.
Eine Behandlung wird dann notwendig, wenn die betroffene Person aufgrund des schlechten subjektiven Sehempfindens unbedingt eine Behandlung möchte oder wenn Komplikationen wie die Netzhautablösung auftreten.
Medikamente gegen eine Glaskörpertrübung gibt es bisher nicht.
Jedoch werden oft Augentropfen empfohlen, die das Auge befeuchten sollen und dem Glaskörper damit mehr Flüssigkeit bieten.
Verdichtungen könnten sich dadurch leichter und schneller wieder auflösen.
Außerdem Erleichterung schaffen kann das einfache „Medikament“ Wasser.
Mit genug Flüssigkeit im Organismus wird der Glaskörper wieder flüssiger und schrumpft nicht mehr.
Medikamente werden nur bei der Behandlung von Grunderkrankungen benötigt.
Dazu gehören Blutdrucksenker beim chronischen Bluthochdruck und die medikamentöse Immuntherapie bei Autoimmunkrankheiten.
Ob eine Laser-Therapie sinnvoll ist, hängt ganz von der betroffenen Person ab und entscheidet der Augenarzt im Individualfall.
Ist sie mit den konservativen Methoden unzufrieden, fühlt sich durch sie nicht ausreichend behandelt und leidet sehr an dem schlechten subjektiven Sehempfinden, so kann sie sich für eine radikale Therapie entscheiden.
Empfohlen wird dies erst, wenn nach drei Monaten noch keine Verbesserung aufgetreten ist.
Die harmloseste radikale Therapie ist die mit einem YAG-Laser, auch Floater Laser Treatment (FLT), YAG-Floaterectomie, YAG-Vitreolyse oder Laser Floater Removal (LFR) genannt.
Je nach Quellen ist die Erfolgsquote zwischen 0 und 95 Prozent und mit einem Komplikationsrisiko von ungefähr 0,1 Prozent ist der Eingriff mit dem Laser relativ harmlos.
Komplikationen können jedoch trotzdem auftreten, insbesondere dann, wenn eine Struktur getroffen wird, die sich in der Nähe des „Floaters” befindet.
Ein weiterer Nachteil ist neben der nicht immer erfolgreichen Laser-Therapie die darauf folgende Notwendigkeit von mehreren Behandlungen.
In einigen Fällen ist jedoch die komplette Glaskörperentfernung (Vitrektomie) das Mittel der Wahl.
Das trifft zu bei besonders großen, dicken oder breiten „Floatern” oder welche, die sich in der Nähe der Netzhaut befinden, die durch eine Lasertherapie meist nicht ausreichend behandelt werden können.
Wegen der hohen Komplikationsgefahr zu erblinden wird die Vitrektomie jedoch selten empfohlen.
Zunächst werden dem behandelten Patienten Augentropfen gegeben, die die Pupille erweitern. Diese brauchen bis zu dreißig Minuten, um zu wirken. Daraufhin kann der Augenarzt das Auge untersuchen und mit der Behandlung beginnen, sobald er die sogenannten Floater im Visier hat.
Für die Behandlung sitzt der Patient auf einem Stuhl und drückt sein Kinn auf eine Stütze und seine Stirn auf eine andere Stütze – wer schon mal beim Augenarzt war, kennt dies bereits. Daraufhin werden dem Patienten erneut Augentropfen gegeben, diesmal, um das Auge zu betäuben.
Anschließend wird eine Laserkontaktlinse auf das Auge gelegt, woraufhin der Patient rote oder grüne Lichtstrahlen sieht – Richtlaser, welche sehr wichtig zum Fokussieren sind.
Im nächsten Schritt wird die zu behandelnde Person darum gebeten, in verschiedene Richtungen zu blicken, um einen Blick auf alle Floater zu bekommen. Dann kann der Augenarzt per Knopfdruck den Laser aktivieren und damit einen oder mehrere Laserimpulse aussenden. Das Geräusch, das dabei zu hören ist, hört sich wie ein leises Klicken an.
Schmerzhaft ist dieser Prozess nicht, nur erschreckt sich der Patient oft bei den ersten Laserimpulsen.
Je nach Größe dieser Floater werden wenige (unter 50) oder viele (mehrere Hunderte) Laserimpulse benötigt. Am leichtesten zu behandeln sind diejenigen, welche sich in der Mitte der Augen befinden und die man nicht nur bei Augenbewegungen sehen kann.
Dann kann man diese mit einer hohen Sicherheit beseitigen, ohne Komplikationen.
Beim Lasern entstehen außerdem kleine Gasbläschen, welche nach oben steigen. Wegen unserer Wahrnehmung sieht der Patient aber, wie sie sich nach unten bewegen. Die Gasbläschen sind noch einige Stunden nach der Lasertherapie sichtbar.
Da die Mouches volantes bei einer Glaskörpertrübdung häufig von alleine verschwinden und dabei keine Behandlung benötigen, sieht die Prognose sehr gut aus.
Nach und nach werden die kleinen, störenden Schatten weniger, bis sie komplett verschwinden.
In manchen Fällen kann dies allerdings Jahre dauern.
Vorsichtig sollten Sie werden, wenn die Beschwerden plötzlich schlimmer werden oder wenn Lichtblitze oder „Rußregen“ auftauchen.
Dann wird ein baldiger Termin beim Augenarzt empfohlen, um eine wahrscheinliche Netzhautablösung rechtzeitig behandeln zu können. Allerdings tritt dies sehr selten auf.
Normalerweise verschwinden diese Schatten oder „Würmchen“ von selbst.
Dies kann einige Wochen, Monate oder in manchen Fällen sogar Jahre dauern.
Bessert sich der Zustand jedoch nach 3 Monaten jedoch nicht oder verschlimmert sich sogar, dann wird ein Besuch beim Augenarzt empfohlen.
Wenn der Leidensdruck zu groß ist, kann der Augenarzt daraufhin eine Lasertherapie oder Glaskörperentfernung empfehlen.
Der Glaskörper (Corpus vitreum) ist die gallertartige Struktur, welche die Augenhöhle ausfüllt.
Der Glaskörper liegt zwischen Linse und Netzhaut.
Eine gute Nachricht für alle Besorgten:
Die Glaskörpertrübung kann wieder von alleine verschwinden.
Das tritt auch in den häufigsten Fällen auf.
Helfen kann dabei das Achten auf einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Flüssigkeit.
Außerdem das Behandeln von auslösenden Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Autoimmunerkrankungen durch eine gute Einstellung mit Medikamenten.
In der Zwischenzeit kann es helfen, bei starker Sonneneinstrahlung gut schützende Sonnenbrillen zu tragen oder die Computer-Helligkeit herunterzudrehen, um von den fliegenden Schatten weniger mitzubekommen.
Eine Glaskörpertrübung beschränkt sich auf die Augenregion und gefährdet in der Regel weder die Schwangerschaft noch die Entwicklung des Kindes.
Zunächst wird abgewartet, ob eine Therapie notwendig ist. Ist dies der Fall, sollten die Therapie mit einem Gynäkologen besprochen und abgeklärt werden.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anatomie | Glaskörper, Kollagenfasern, Netzhaut |
| Differentialdiagnose | hintere Glaskörperabhebung, Glaskörperblutung, Uveitis, Netzhautriss, Migräne mit Aura |
| Medikamente | keine wirksamen Medikamente, ggf. symptomorientierte Augentropfen zur Befeuchtung |
| Epidemiologie | sehr häufig, Zunahme ab ca. 40 Jahren, häufiger bei Myopie |
| Prognose | in der Regel gutartig, Beschwerden lassen oft mit der Zeit nach |
| Verlauf | langsame Zunahme mit Alter, bei hinterer Glaskörperabhebung plötzlicher Beginn möglich |
| Pathophysiologie | Verklumpung und Degeneration von Kollagenfasern im Glaskörper, Liquefaktion des Glaskörpers |
| Komplikation | selten Netzhautriss oder -ablösung, starker subjektiver Leidensdruck |
| Behandlung | meist keine Therapie notwendig, Vitrektomie oder Laser-Vitreolyse in schweren Fällen |
| Primärvorbeugung | keine spezifische Vorbeugung möglich, allgemeine Augengesundheit fördern |
| Sekundärvorbeugung | früherkennung von Netzhautveränderungen, regelmäßige Kontrollen bei Myopie |
| Risikofaktoren | Alter, Myopie, hintere Glaskörperabhebung, Trauma, Augenoperationen |
| Anzeichen | schwarze Punkte, Fäden, Flecken, „Mouches volantes“, bewegliche Schatten im Gesichtsfeld |
| Stadien | frühe Glaskörperverflüssigung → zunehmende Trübung → mögliche Glaskörperabhebung |
| Diagnostik | Spaltlampenuntersuchung, Funduskontrolle, Ultraschall bei Verdacht auf Netzhautriss |