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pfeilWas ist das?

Unter einer Linsentrübung versteht man eine Augenerkrankung, welche die klare Linse betrifft. Im Volksmund wird die Linsentrübung auch als Grauer Star bezeichnet, unter Medizinern wird diese Erkrankung Katarakt genannt. Bei dem Grauen Star legt sich, wie der Name schon sagt, ein sogenannter „grauer Schleier“ über das Sichtfeld. Außerdem verschlechtert sich die Sehkraft und Betroffene werden zunehmend blendempfindlich. Dies liegt an der zunehmenden Trübung der sonst klaren Linse. Ursache ist häufig der typische Alterungsprozess des Auges, aber auch Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder angeborene Augenfehlbildungen können dafür verantwortlich sein. Meist erkranken beide Augen, wenn auch zeitversetzt. Diagnostiziert werden kann die Linsentrübung (Katarakt) unter anderem durch ein Patientengespräch, genauso wie durch diverse Augenuntersuchungen. Ohne Behandlung kann ein Grauer Star sogar zur Erblindung führen. Die einzige Behandlungsmethode ist die Operation. Dabei wird die getrübte Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Der Eingriff hat nicht nur eine ziemlich gute Prognose, sondern kann in vielen Fällen auch Brillenfreiheit erreichen.

pfeilIst das gefährlich?

Eine Linsentrübung ist potenziell gefährlich.

Ohne Behandlung kommt es zu einem Fortschreiten der Trübung, welche im Verlauf zu einer Erblindung führt.

Die Linsentrübung ist jedoch gut therapierbar.

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pfeilWann zum Arzt?

Bemerkst du die typischen Anzeichen einer Linsentrübung (s.u.) solltest du zeitnah einen Augenarzt aufsuchen, um die Diagnose grauer Star zu bestätigen und eine entsprechende Therapie einzuleiten.

Ab dem 50. Lebensjahr sollten generelle. Jährliche Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt wahrgenommen werden.

Hinweis! Grundsätzlich sollte man bei einer Veränderung des Sehens immer zum Augenarzt gehen. Dies trifft auch beim Grauen Star zu.
Dieser kann je nach Fall die normale Altersweitsichtigkeit ausschließen, den Grauen Star diagnostizieren und Sie über den weiteren Verlauf informieren und beraten.

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Anatomie

Die Augenlinse [5] ist im Zentrum ca. 4-5 mm dick und befindet sich zwischen dem Glaskörper und der Regenbogenhaut.

Die Hauptaufgabe der Linse besteht in der Brechung der einfallenden Lichtstrahlen.

 

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Ursachen Linsentrübung

  • Alterungsprozess (senile Linsentrübung)
  • Genetische Faktoren (angeborene Form/ genetische Mutation oder Infektion während der Schwangerschaft)
  • Augenverletzungen
  • Andere Grunderkrankungen (z.B. Diabetes mellitus)
  • Strahleneinwirkung

Alterung

Die häufigste Ursache ist der Alterungsprozess des Körpers.
Im jungen Alter ist die Linse noch ziemlich klar und sehr flexibel, allerdings lässt dies im Laufe des Lebens zunehmend nach.

Entstehung der Sehschwäche

Struktureiweiße der Augenlinse fangen an sich zu verändern, bedingt durch viele weitere Faktoren im Alter wie Flüssigkeitsmangel.
Dadurch verdichten sich die Linsenzellen und das Linsenmaterial. Als Folge kommt es zu den typischen Symptomen wie verschwommenes, vernebeltes Sehen.
Einfallendes Licht dringt nicht mehr ungehindert durch die Linse und wird dadurch gestreut.
Dieser Prozess der Linsentrübung dauert normalerweise sehr lange und tritt nicht plötzlich auf, oft wird sie auch mit der typischen Altersweitsichtigkeit verwechselt.

Erkrankungen als Ursache

Daneben erhöhen auch einige Stoffwechselkrankheiten das Risiko, an einem Grauen Star zu erkranken. Eine typische, die ebenfalls mit steigendem Lebensalter, aber auch mit dem westlichen Lebensstil zu tun hat, ist der Diabetes mellitus Typ 2.
Hier ist der überschüssige Zucker dafür verantwortlich, dass die Linse aufquillt. Dadurch verschiebt sich die Anordnung der Linsenfasern - die Linse wird trüb.
Auch der Fötus im Mutterleib kann durch die diabetisch schlecht eingestellte Mutter an einem Grauen Star erkranken.

Weitere Stoffwechselerkrankungen sind der Kalziummangel, eine Überfunktion der Nebenschilddrüse, ein Überschuss des Eisenspeicher-Proteins Ferritin oder die angeborene Verwertungsstörung von Galactose. Auch viele weitere Erkrankungen wie der Morbus Wilson mit seiner Kupferspeicher-Störung erhöhen das Risiko signifikant für einen Katarakt.

In manchen Fällen, oft bei jungen Patienten, kann ein Grauer Star sogar das erste Anzeichen einer Haut- oder Muskelerkrankung sein, wie zum Beispiel die Tetanie oder Myotonie.

Augenerkrankungen

Neben den Ganzkörpererkrankungen können auch Probleme am Auge wie starke Kurzsichtigkeit und Augenhautentzündungen für die Trübung verantwortlich sein.

Verletzungen

Verletzungen, Stichwunden oder Prellungen durch einen Faustschlag oder Tennisball verursachen in manchen Fällen ebenfalls einen Grauen Star.

Angeborene Ursache

Außerdem kann es sich bei dem Grauen Star auch um einen angeborenen Katarakt handeln.
Oft ist die Mutter während der Schwangerschaft an einer Infektionskrankheit wie Röteln (siehe Röteln in der Schwangerschaft), Toxoplasmose oder Herpes (siehe Herpes in der Schwangerschaft) erkrankt. In rund 25 Prozent der angeborenen Fälle kann auch ein Gendefekt vorliegen.

Weitere Risikofaktoren

Auch bestimmte Berufsgruppen haben ein höheres Risiko.
Dazu gehören vor allem diejenigen, welche mit UV-Licht oder radioaktiver Strahlung arbeiten.

Rauchen beeinflusst ebenfalls die Beschaffenheit der Linse. Dies betrifft vor allem Kettenraucher mit über einer Packung am Tag.

Entgegen der Erwartung sind Medikamente oder Vergiftungen eher selten der Grund für einen Grauen Star. 

Allerdings erhöht Mangelernährung das Risiko um ein Vielfaches, nicht nur wegen des Mangels an Nährstoffen, sondern auch wegen nicht ausreichend Flüssigkeit in der Augenlinse.
Dies führt dazu, dass sich das Material in der Linse verdichtet - und das bei einer langen und häufigen Belastung dauerhaft.

Somit ist der Graue Star nicht nur deswegen die häufigste Erblindungsursache in Entwicklungländern.

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Symptome Linsentrübung

  • Sehverschlechterung – Bei einer Linsentrübung kommt es zu einer stetig zunehmenden Verschlechterung des Sehens.
    • Verschwommenes Sehen
    • Vermehrte Lichtempfindlichkeit
    • Verschlechterung des Farbsehens und Kontursehens
    • Verschlechterung der räumlichen Wahrnehmung
    • Das Sichtfeld zunehmend wie durch einen grauen Nebelschleier.
  • Graufärbung der Linse – daher auch der Name graue Star.

Die Sehverschlechterung

Bei dem Grauen Star legt sich den Betroffenen ein grauer Schleier über die Sicht.
Der Name stammt allerdings nicht davon.
Er kommt von der sich zunehmend gräulich verfärbenden Linse im Verlauf der Erkrankung.

Stadienabhängig

Je nach Stadium gibt es unterschiedliche Symptome.

  • Zu Beginn der Erkrankung fällt den Betroffenen auf, dass sie schlechter sehen. Außerdem werden sie zunehmend blendempfindlich.
    In der Mitte ihres Sichtfeldes fällt ihnen ein grauer Schleier oder Nebel auf, durch den sie nicht mehr so scharf sehen wie zuvor.
  • In einem fortgeschritteneren Stadium der Erkrankung verbreitet sich der Nebel und wird immer dichter.
    Dadurch verblassen Farben, Kontraste und Konturen lassen nach, sie scheinen zu verschmelzen. Als Folge verschlechtern sich auch die räumliche Wahrnehmung sowie die Orientierungsfähigkeit.

Im Gegensatz zum Grünen Star treten komplette oder einzelne Ausfälle des Sichtfeldes nicht auf.

Betroffene sind durch die Linsentrübung im Alltag grundsätzlich sehr eingeschränkt und fühlen sich höchstbelastet.
Schließlich ist das Augenlicht das wichtigste Sinnesorgan des Menschen. Neben der deutlichen Blendempfindlichkeit bei hellem Sonnenlicht oder Blitzlicht, haben Erkrankte auch eine schlechtere Hell-Dunkel-Anpassung.

Daneben macht das verschwommene Sehen Lesen und Fernsehen sehr anstrengend, das räumliche Sehen wird eingeschränkt und Autofahren wird ebenfalls zum Problem.

Individuelle Unterschiede

Grundsätzlich sind all diese Symptome nicht bei jedem gleich stark ausgeprägt. Im Spätstadium jedoch ist ein normaler Alltag so gut wie unmöglich. Innerhalb kürzester Zeit kann sich die Sehleistung verschlechtern und es kann zur Erblindung kommen.

Dadurch, dass der Graue Star häufig in beiden Augen gleichzeitig vorkommt, kann die Erkrankung von den Betroffenen oft schlecht erkannt und eingeschätzt werden. Außerdem wird das Problem häufig überspielt und dem normalen Alterungsprozess zugeschrieben.

Erste Anzeichen, die von außen zu erkennen sind, können Unsicherheiten bei Alltagsaktivitäten sein.

Bei Kindern

Ist ein Kleinkind oder ein Neugeborenes am grauen Star erkrankt, so kann dieses natürlich nicht mitteilen, dass es schlechter sieht. Hier ist ein erstes Anzeichen für einen Katarakt, dass die Kinder anfangen zu schielen.
Dies sollte von den Eltern unbedingt ernst genommen werden!

Denn entwickelt sich das Sehen in der frühen Kindheit nicht richtig, so bilden sich bestimmte Verbindungen im Gehirn nicht richtig.
Dies kann zur lebenslangen Schwachsichtigkeit führen, auch Amblyopie genannt.

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Diagnose Linsentrübung

  • Anamnesegespräch – Erfragung der Krankengeschichte, und möglicher Symptome durch den Augenarzt.
  • Sehtest– Überprüfung der Sehstärke (Sehtest mit Sehtafeln)
  • Spaltlampenuntersuchung – Vergrößerte Darstellung des Auges, um Graufärbung der Linse zu erkennen.
  • Brückner-Test – Durchleuchtung des Auges.
  • Hornhautuntersuchung – Überprüfung der Dicke und Krümmung.

Anamnese

Wie bei jedem Arztbesuch wird zuerst die Krankengeschichte erfasst.
Dies nennt sich in der medizinischen Fachsprache auch Anamnese. Hier wird gefragt, wann die Symptome aufgefallen sind und welche Symptome überhaupt bestehen:

  • Liegt eine Blendempfindlichkeit vor?
  • Werden Kontraste und Farben anders gesehen?
  • Außerdem ist es ebenfalls wichtig, nach Begleiterkrankungen wie Diabetes oder diversen Augenerkrankungen zu fragen.
  • Bei Kindern wird nach Komplikationen in der Schwangerschaft gefragt und eventuell ein Gentest in Auftrag gestellt.

Augenuntersuchung

Nach der sogenannten Anamnese werden einige Augenuntersuchungen durchgeführt.
Für diese wird häufig eine weite Pupille benötigt, weswegen die Augen vor der Untersuchung mit speziellen Augentropfen weit getropft werden können.

Neben dem allgemeinen Sehtest, der das Sehvermögen testet, wird sich das Auge unter der sogenannten Spaltlampe genauer angesehen.
Mithilfe eines Mikroskops kann nicht nur die Oberfläche des Auges genauestens inspiziert werden (also die Hornhaut), sondern auch das Innere wie die Linse oder sogar die Netzhaut.

Hinweis! Bei einem fortgeschrittenem Grauen Star ist die Trübung der Linse sogar schon mit bloßem Auge zu erkennen.

Weiterführende Diagnostik

Da ein Grauer Star vor allem bei jungen Betroffenen häufig auch das erste Anzeichen für eine andere Grunderkrankung sein kann, lohnt sich bei ausreichendem Verdacht eine Untersuchung auf verschiedene Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Muskelkrankheiten wie Myotonie zu organisieren.

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Bilder

Bei einer Linsentrübung kommt es im späteren Stadium zu einer gräulichen Verfärbung hinter der Pupille.

Hinweis BilderaufrufDu möchtest helfen?
Wie sieht es bei Dir aus? Bei diesem Thema sagen Bilder mehr als Worte. Falls Du ein passendes Bild hast, würden sich unsere Leser freuen, wenn Du es zur Verfügung stellst.
Du kannst natürlich jederzeit eine Entfernung beatragen!
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Differenzialdiagnose

  • Altersweitsichtigkeit – Verschwommenes Sehen tritt vor allem im Alter häufig durch die sogenannte Altersweitsichtigkeit auf.
    Das vermuten häufig auch Betroffene des Grauen Stars. Aufklärung kann der Augenarzt schaffen.
  • Augenentzündungen – Eine erhöhte Blendempfindlichkeit kommt auch bei entzündeten Augen vor, genauso wie bei neurologischen Erkrankungen wie Migräne.
  • Glaukomanfall – Bei einem akuten Glaukomanfall, also bei dem Grünen Star, sehen Betroffene häufig einen Nebel oder Schleier vor den Augen - also fast wie beim Grauen Star.
    Allerdings treten diese ziemlich plötzlich auf, nicht erst im Verlauf von mehreren Monaten und Jahren. Außerdem sind für den akuten Anfall starke Kopfschmerzen und Augenschmerzen sowie Übelkeit charakteristisch.
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Behandlung Linsentrübung

  • Operation – mikrochirurgische operative Versorgung der Linse/ Teilentfernung oder Linsenersatz.

Hinweis! Arzt und Patient entscheiden gemeinsam den Zeitpunkt der OP

Operation

Die einzige Therapie besteht durch eine Operation.

Hier wird die trübe Linse entfernt und dann durch eine künstliche Linse wieder ersetzt.

Meist wird nach der Operation nicht nur wieder klar gesehen, auch wird eine Brille nicht mehr (so häufig) benötigt.

Die Linse verbleibt lebenslang im Auge und muss nicht mehr ausgetauscht werden.

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Operation

Wann die Operation notwendig ist, hängt von vielen Faktoren ab.
Betroffene können sich mit ihrem Arzt beraten und den richtigen Zeitpunkt dafür auswählen.

Neben der subjektiven Empfindung, abhängig von der Beeinträchtigung im Alltag, ist es auch wichtig, die objektive Sehverschlechterung zu beachten.
Dies ist vor allem bei denjenigen Personen der Fall, die beruflich oft mit dem Auto unterwegs sind, genauso wie für Piloten, Bus- und LKW-Fahrer.
Hier ist die Operation schon im frühen Stadium nötig, unabhängig vom subjektiven Sehempfinden und der Beeinträchtigung im Alltag.

Bei der Kataraktoperation handelt es sich um die häufigste Augenoperation der Welt.

Im Jahr wird sie allein in Deutschland über eine halbe Million Mal durchgeführt.
Augenärzte führen oft mehrere Kataraktoperationen an einem Tag durch und haben dadurch viel Erfahrung.

Angeborener grauer Star

Bei einem angeborenen Grauen Star oder einem, der sich in den ersten Lebensjahren entwickelt, sollte so schnell wie möglich nach der Diagnose operiert werden.
Wenn ein Kind das Sehen nämlich nicht trainiert, so bilden sich wichtige Verbindungen im Gehirn gar nicht richtig aus.
Als Folge kommt es zu lebenslangen Sehbeeinträchtigungen.

Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Operationen sind immer mit allgemeinen Risiken verbunden. Erfahre allgemeine Informationen zum Ablauf und Risiken einer Operation. Mehr Infos
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Prognose

  • Langsam und schleichend verlaufende Erkrankung
  • Zunehmende Verschlechterung des Sehens
  • Gute Aussicht nach einer Operation

Die Prognose eines Katarakts ohne Behandlung sieht immer gleich aus: Im Verlauf kommt es immer zur Erblindung.

Dieser Prozess kann je nach Ursache der Erkrankung und in Abhängigkeit von individuellen Faktoren der betroffenen Person Wochen, Monate oder auch Jahrzehnte dauern.

Nach der OP

Nach der Operation sieht das aber zum Glück anders aus:
Die Prognose eines Alterskatarakts ist grundsätzlich sehr gut, die meisten Operierten erlangen durch die neue, künstliche Linse ihre Sehschärfe bis zu 100 Prozent wieder zurück. Viele können damit also wieder Brillenfreiheit genießen.

Bei einigen Personen jedoch kann selbst nach der Operation des Kataraktes die Sehfähigkeit nicht komplett wieder hergestellt werden.
Dies betrifft vor allem diejenigen, die aufgrund einer anderen Augenerkrankung einen Grauen Star bekommen haben.
Die trübe Linse kann durch eine neue ersetzt werden, aber die ursprüngliche Krankheit, wie zum Bespiel die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), kann manchmal nicht behandelt werden. Hier liegt das Problem weiter hinten im Auge, an der Netzhaut.

Bei Kindern

Bei Säuglingen und Kindern stehen die Aussichten für den Erhalt der Sehkraft ganz gut.
Dies trifft allerdings nur dann zu, wenn der Graue Star rechtzeitig entdeckt und daraufhin so schnell wie nur möglich behandelt wird.

Bei dem entwickelnden Auge sowie Gehirn besteht bei dauerhaft schlechter Sehkraft nämlich das große Risiko, dass wichtige Verbindungen im Hirn gar nicht erst entstehen.

Werden diese im Kindesalter nicht gebildet, so bilden sie sich auch nicht mehr im späten Kindesalter und erst recht nicht im Erwachsenenalter aus.
Manchmal reichen schon wenige Monate aus, in denen das Kind schlechter sieht - dann kann es an einer lebenslangen Schwachsichtigkeit erkranken, die auch mit der Brille nicht sehr gut korrigiert werden kann.

Unter den Augenärzten wird diese Erkrankung auch Amblyopie genannt.

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Verlauf

Die klassische altersbedingte Linsentrübung (grauer Star) entsteht im Normalfall über Jahre
Eine plötzliche Trübung liegt somit grundsätzlich nicht vor.

Es gibt jedoch auch seltene Sonderformen, wie z. B. der traumatische Katarakt, der in kürzester Zeit entsteht.

Die Ausnahme bilden zudem einige Neugeborene mit einem genetischen, bereits bestehendem oder im Mutterleib ausgebildetem Grauen Star. 

Stetiger Verlauf

Bei der Linsentrübung handelt es sich um einen Prozess, der zwar langsam, aber stetig voranschreitet.
Dies dauert manchmal Wochen, manchmal aber auch viele Jahre oder Jahrzehnte.  Die Schnelle des Voranschreitens hängt häufig von der Ursache der Erkrankung ab, genauso spielen auch individuelle Faktoren eine Rolle. 

Beachte! Es kommt aber schlussendlich durch die zunehmende Trübung immer zu einer Erblindung.
Deswegen ist eine Operation und der Ersatz der Linse die einzige Behandlungsmethode.

Eine Möglichkeit der Vorbeugung existiert in der Regel nicht, allerdings können die oben genannten Maßnahmen helfen, den Prozess zu verlangsamen. Dies trifft vor allem für Faktoren wie Rauchen, UV-Licht und radioaktive Strahlung zu.
Außerdem bei Krankheiten wie Diabetes die Behandlung der Grunderkrankung und das Einhalten eines gesunden Lebensstils.

 

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Vorbeugung

  • Vorbeugung nicht zu 100 % möglich
  • Gesunder Lebensstil
  • Schutz vor UV-Strahlung

Vorbeugende Maßnahmen

Einem Alterskatarakt kann man nicht vorbeugen, genauso wie man den Alterungsprozess auch nicht aufhalten kann.

Jedoch können hier einige allgemeine Maßnahmen helfen.

Dazu gehört ein insgesamt gesunder Lebensstil mit viel Bewegung und ausgewogenem Essen.
Dadurch kann in über der Hälfte der Fälle auch die Stoffwechselkrankheit Diabetes Typ 2 bekämpft werden.
Diese ist nämlich neben dem Alterungsprozess einer der Hauptgründe, wieso Menschen einen Grauen Star erleiden.

Auch das Rauchen sollte reduziert und, wenn möglich, ganz abgebrochen werden. Denn dies trägt nicht nur zur schnelleren Hautalterung bei, sondern auch zur Trübung der Augenlinse.

Bei Grunderkrankungen wie Unterfunktionen von Organen ist es wichtig, eben diese Krankheiten zu behandeln und richtig einzustellen.
Bei einer ernsten Grunderkrankung reicht eine gesündere Lebensführung nämlich häufig nicht aus - kann aber ziemlich helfen, was vor allem beim Diabetes Typ 2 nicht außer Betracht gelassen werden sollte. 

Auch Schwangere können einiges tun, um einen Grauen Star bei ihren Kindern zu verhindern. Dazu gehört zum einen das Impfen gegen diverse Krankheiten wie Röteln, sowie typische Sicherheitsmaßnahmen ergreifen wie das Nichtputzen des Katzenklos wegen der Gefahr einer Toxoplasmose.

Für bestimmte Berufsgruppen gilt bei der Arbeit mit UV-Licht oder radioaktiven Substanzen das Tragen von einer passenden Schutzbrille. Dies gilt auch für Tätige im Bau, die im prallen Sonnenlicht arbeiten.

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Lokalisation

Lokalisation Linsentrübung
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Eine Linsentrübung ist an der Linse (Lens crystallina) des Auges lokalisiert.

Die Linse liegt unmittelbar hinter der Pupille und ist für die Brechung des einfallenden Lichts verantwortlich.

pfeilIn der Schwangerschaft

Der Linsentrübung beschränkt sich auf die Augenregion und gefährdet in der Regel weder die Schwangerschaft noch die Entwicklung des Kindes.

Da die Therapie in der Operation besteht und dafür eine Anästhesie benätigt wird, sollte in diesem Fall ein Facharzt hinzugezogen werden.

Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.

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Zahlen & Statistiken

  • Das Risiko für eine Linsentrübung steigt ab dem 50. Lebensjahr.
  • Ca. 20 % der Menschen zwischen dem 65 und 74 Lebensjahr leiden an einer Linsentrübung.
  • Bei den über 70-Jährigen leidet jeder 2. an einer Linsentrübung.
  • Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Epidemiologische FaktenHäufigkeitoft
Alters FaktenAlter~ ab 50
Geschlecht FaktenGeschlechtw > m
AQ`sFAQ`s

Wie sieht ein Mensch mit einer Linsentrübung?

Im Gegensatz zu dem Bild, das ein Normalsichtiger sieht, fällt auf, dass Betroffene wie durch einen grauen Schleier sehen.

Oft befindet sich der Nebel im Zentrum des Sehens, kann aber auch das gesamte Sichtfeld einnehmen, vor allem in fortgeschritteneren Stadien der Erkrankung.

Außerdem erscheinen die Farben blasser, Kontraste und Konturen werden weniger wahrgenommen.

Wie läuft die Operation ab?

Vorbereitung der OP

Vor der Operation findet meist ein beratendes Gespräch mit dem Augenarzt statt.
Dieser klärt Sie über den Ablauf des Eingriffs auf sowie über die Komplikationen, die auftreten können. Um diese so weit wie möglich zu vermeiden, werden Sie darüber aufgeklärt, worauf Sie vor und nach der Operation achten sollten.
Manchmal müssen auch einige Ihrer Medikamente kurz vor dem Eingriff abgesetzt werden oder Sie müssen extra welche einnehmen.

Der Eingriff dauert weniger als dreißig Minuten.
In den meisten Fällen wird nur ein Auge operiert. Das zweite Auge, das häufig ebenfalls am Grauen Star erkrankt ist, kommt erst nach Abheilung des ersten Auges dran.

Durchführung der OP

Die Kataraktoperation wird meist ambulant durchgeführt, also kann man nach dem Eingriff wieder nach Hause und muss nicht im Krankenhaus übernachten.
Eine Narkose gibt es normalerweise nicht, sondern eine örtliche Betäubung – meist in Form von Augentropfen oder auch alternativ als Betäubungsmittel in die Haut. Gegen große Ängste kann auch ein Beruhigungsmittel gegeben werden.

Wie bei jeder Operation wird während des gesamten Eingriffs der Kreislauf überwacht. Dafür wird am Oberarm eine Manschette zur Blutdruckmessung angebracht, an dem Zeigefinger ein Gerät, um die Sauerstoffsättigung im Blut zu beobachten.
Mithilfe eines EKG wird durch Elektroden an der Brust auch die Herzaktivität überwacht.

Nach der OP

Nach der Operation wird das Auge mit einem Salbenverband abgedeckt und die operierte Person bleibt zur Überwachung noch einige Zeit im Krankenhaus oder in der Arztpraxis liegen.
Treten keine Komplikationen auf, so kann die Heimfahrt angetreten werden. Daraufhin sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen stattfinden, um eine optimale Nachbehandlung zu garantieren.

Komplikationen

Komplikationen treten ziemlich selten auf. Über 97 Prozent der Kataraktoperationen verlaufen und verheilen komplett ohne Probleme. Jedoch werden Sie vor der Operationen auch über die Risiken aufgeklärt. Dazu gehört unter anderem ein Kapselriss.
Vor allem bei sogenannten intrakapsulären Operationen (im Gegensatz zu extrakapsulären) besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass die hintere Kapsel während des Eingriffs reißt. Dahinter befinden sich der Glaskörper sowie die Netzhaut, welche sich sogar ablösen kann (siehe Netzhautablösung).

Bakterielle Infektionen und Blutungen können grundsätzlich bei jeder Operation vorkommen. Bei Eingriffen im Auge jedoch besteht durch die Entzündung oder durch den Druckanstieg die Gefahr einer Erblindung.

Eine Komplikation, die weniger dramatisch ist, die die Betroffenen aber trotzdem belastet, ist eine stärkere Hornhautverkrümmung als davor. Diese bildet sich allerdings innerhalb weniger Wochen von selbst wieder zurück.

Auch ein sogenannter „Nachstar“ kann sich entwickeln.
Bei dieser “Cataracta secundaria” handelt es sich um eine erneute Trübung der Sicht nach Austausch der Linse.
Vor allem junge Personen sind davon betroffen. Große Sorgen müssen Sie sich dabei aber nicht machen. Ein erneuter Austausch der Linse ist nämlich nicht nötig. Die Trübung, die in der verbliebenen hinteren Linsenkapsel entsteht, kann häufig mittels Laser entfernt werden. Manchmal ist aber ein weiterer chirurgischer Eingriff zur Entfernung nötig, der allerdings sehr risikoarm ist.

Nachsorge

Nach der Operation gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten.
Oft wird Ihnen der Augenarzt oder Anästhesist einen Zettel mitgeben, auf dem steht, welche Medikamente sowie antientzündlichen und antibiotischen Augentropfen Sie für eine bestimmte Zeit einnehmen und tropfen sollten. Auch welche Medikamente Sie wieder einnehmen dürfen, falls Sie vor der Operation welche abgesetzt hatten.

Postoperative Empfehlungen

Daneben stehen sicher auch einige Empfehlungen dabei, welche das Risiko einer Komplikation nach dem Eingriff am Auge minimieren.

  • Solange die Operationswunde noch nicht abgeheilt ist und das Auge noch mit einem Salbenverband abgedeckt ist, sollte das Auge beim Duschen oder Waschen nicht mit Seife in Kontakt kommen.
  • Das Waschen des Augeslides mit Wasser wird ebenfalls häufig nicht empfohlen.
  • Übermäßiges Schwitzen wie bei Sport oder sonstigen körperlichen Anstrengungen sollte vermieden werden.
    Dazu gehört auch der Besuch der Sauna. Schwimmbäder sollten ebenfalls dringend gemieden werden - das frisch operierte Auge ist nämlich schon so sehr empfindlich auf Infektionen mit Bakterien oder anderen Erregern. Gefährliche Keime, die sich häufig im Chlorwasser aufhalten, können diese geschwächte Situation des Auges ausnutzen und gefährliche Entzündungen auslösen. Im schlimmsten Fall kann es bis zur Erblindung und Ausbreitung der Infektion ins Blut kommen.
  • Direkt nach der Operation ist selber Auto fahren noch nicht erlaubt. Sie sollten sich also eine Abholmöglichkeit organisieren.
  • Eine neue Brille lohnt sich in den ersten sechs Wochen noch nicht. Schließlich passt sich das Auge der neuen Linse noch an und es kann zu Schwankungen im Sehen kommen.
    Am besten gehen Sie erst nach der Operation beider Augen und Abwarten der Heilung zum Optiker oder Augenarzt, um sich eine neue Brille verschreiben zu lassen - wenn dies überhaupt nötig sein wird.
    Häufig wird nämlich eine für Sie perfekt passende Linse ausgewählt, mit der Sie gar keine Brille mehr benötigen.

Kosten der OP

Die Kosten der Kataraktoperation betragen je nach Linsenwahl und Behandlungsart etwa 1.800 Euro bis 3.000 Euro pro Auge.
Diese werden allerdings von den meisten Krankenkassen übernommen, von den gesetzlichen sowie privaten.
Kunstlinsen mit speziellen Funktionen jedoch müssen häufig selbst bezahlt werden. Am besten lassen Sie sich hierfür von Ihrem Augenarzt beraten.

Die OP-Methoden

Es gibt Unterschiede im Implantationsort der Linse, im Linsenmaterial sowie in den Operationsmethoden.

Linsen können in der Vorderkammer eingesetzt werden, genauso wie in der Hinterkammer des Auges. Allerdings wird bei Ihnen sicher eine Hinterkammerlinse (HKL) eingesetzt, welche sich hinter der Regenbogenhaut im Kapselsack befindet.
Eine Vorderkammerlinse (VKL) wird deswegen immer seltener eingesetzt, weil sie häufiger einen akuten Glaukomanfall (oder auch Grünen Star) auslöst, sowie ein höheres Risiko birgt, eine Trübung der Hornhaut zu verursachen.

Beim Linsenmaterial handelt es sich entweder um Silikon, Acryl oder Polymethylmethacrylat (PMMA, Plexiglas).
Letzteres benötigt durch das formstabile Design allerdings einen größeren Schnitt.

Unterschiede existieren außerdem in der Sehkraft, je nachdem, ob eine sogenannte Mono- oder Multifokallinse eingesetzt wird.

  • Bei der Monofokallinse ist scharfes Sehen entweder in der Ferne oder in der Nähe möglich, dafür ist nach der Operation nur noch eine Brille für die Nähe oder die Ferne nötig.
  • Multifokallinsen bieten in der Ferne und in der Nähe eine gute Sehkraft und bei über der Hälfte der Operierten ist danach gar keine Brille mehr nötig. Allerdings werden Kontraste dadurch schlechter gesehen und die Blendempfindlichkeit steigt damit ebenfalls.

Für welche dieser Linsen sich entschieden wird, liegt an der Empfehlung des Augenarztes und natürlich vor allem am Wunsch des Betroffenen.

Die Operationsmethoden unterscheiden sich ebenfalls voneinander.
Bei einem fortgeschrittenen Grauen Star muss die Linse samt Kapsel entfernt werden. Dies wird dann als Intrakapsuläre Catarakt-Extraktion (ICCE) bezeichnet.
Hierfür braucht man einen relativ großen Schnitt an der Hornhaut.

Die Extrakapsuläre Catarakt-Extraktion (ECCE) wird ebenfalls bei fortgeschrittenen Katarakten eingesetzt, allerdings bei denjenigen, welche schon die innerste Schicht der Hornhaut geschädigt hat. Hier muss nämlich nur ein kleiner Schnitt durchgeführt werden, daraufhin wird die Linse im Ganzen entfernt. Die Kapsel bleibt dabei intakt.

Noch schonender ist die sogenannte Phacoemulsifikation oder kurz einfach auch Phaco.
Der Schnitt ist so klein, er muss gar nicht mehr genäht werden und verschließt sich von alleine. Damit bilden sich weniger Narben und es ist früher möglich, wieder in den Alltag zu starten.
Wie bei der ECCE bleibt der Kapselsack intakt, allerdings wird hier die Linse nicht im Ganzen entfernt, sondern mit Hilfe Ultraschall oder Laser zertrümmert und daraufhin abgesaugt.

Bei Kindern wird häufig die trübe Linse abgesaugt und daraufhin eine Multifokallinse eingesetzt, also eine, die den Kindern ein scharfes Sehen in der Nähe sowie in der Ferne ermöglicht.

Welche Methoden und Linsen bei Ihnen eingesetzt werden, hängt von der Schwere Ihrer Erkrankung, von den Empfehlungen des Arztes sowie von Ihrem eigenen Wunsch ab.

Sie können sich aber vor allem bei einem einfachen Alterskatarakt auf ein stark verbessertes und sogar teilweise Brillen-freies Sehen freuen.

aktualisiert: 23.02.2026
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EigenschaftWert
AnatomieAugenlinse, Linsenkapsel, Linsenrinde, Linsenkern
DifferentialdiagnoseHornhauttrübung, Glaukom, Makuladegeneration, diabetische Retinopathie
Medikamentekeine wirksame medikamentöse Therapie, ggf. Tränenersatzmittel bei Begleittrockenheit
Epidemiologiehäufigste Ursache für Sehverschlechterung im Alter, steigende Prävalenz ab 60 Jahren
Prognosesehr gut nach operativer Entfernung der Linse und Implantation einer Kunstlinse
Verlauflangsam progredient, meist über Jahre; kann durch Krankheiten oder Medikamente schneller fortschreiten
PathophysiologieEiweißveränderungen in der Linse führen zu Trübung und Streuung des Lichts
Komplikationstarke Sehverschlechterung, Blendempfindlichkeit, Sturzrisiko, selten sekundäres Glaukom
Behandlungoperative Linsenentfernung und Kunstlinsenimplantation (Phakoemulsifikation)
PrimärvorbeugungUV-Schutz, gesunde Ernährung, Nikotinverzicht
SekundärvorbeugungBehandlung systemischer Erkrankungen wie Diabetes, Meiden von Risikomedikamenten (z. B. langfristige Cortisontherapie)
RisikofaktorenAlter, UV-Strahlung, Diabetes, Rauchen, bestimmte Medikamente, genetische Faktoren
AnzeichenVerschwommenes Sehen, Blendempfindlichkeit, schlechteres Nachtsehen, verblasste Farben, häufige Brillenstärkenänderungen
Stadienfrühe Trübung, fortgeschrittene Linsentrübung, reifer Katarakt
DiagnostikSpaltlampenuntersuchung, Sehschärfetest, Funduskontrolle (ggf. nach Pupillenerweiterung)
Hinweis: Diese Tabelle dient der strukturierten Datenaufbereitung für KI-gestützte Informationsverarbeitung und Assistenzsysteme.
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