Augenthrombose, wenn es aufgrund eines Blutgerinnsels im Auge zu einem Blutstau in der Netzhaut kommt.

Bei einer Thrombose im Auge kommt es durch den Verschluss eines Blutgefäßes in der Netzhaut durch ein Blutgerinnsel (=Thrombus) zu einer Stauung des Blutes im Auge. Dadurch kommt es zu einer verminderten Versorgung der Netzhaut, was starke Auswirkungen auf das Sehen haben kann.
Eine Thrombose im Auge ist sehr gefährlich.
Unbehandelt führt eine Thrombose im Auge zu einem Blutstau in der Netzhaut und dadurch zu einer zunehmenden Sehverschlechterung bis hin zur völligen Erblindung.
Durch den behinderten Blutabfluss (und damit Blutstau und behinderter Blutversorgung) kommt es innerhalb weniger Stunden bis Tage zu zunehmenden Sehproblemen.
Werden diese nicht rechtzeitig oder sogar gar nicht behandelt, so kann es zu vielen Blutungen, Schwellungen, fragilen Gefäßneubildungen und sogar zur Netzhautablösung kommen. Letztere führt nicht selten zu kompletten Erblindungen.
Damit ist eine Augenvenenthrombose unbehandelt ziemlich gefährlich für die Sehkraft. Vor allem ein kompletter Venenverschluss hat eine schlechte Prognose.
Insgesamt gilt aber die Drittel-Regel: Bei einem Drittel verbessert sich die Sehkraft, beim anderen bleibt sie gleich und beim letzten verschlechtert sie sich.
Bemerkst Du eine schmerzlose Sehverschlechterung und eine Sicht wie durch einen Schleier, vor allem morgens, solltest Du sofort einen Augenarzt aufsuchen.
Es könnte sich um eine Thrombose im Auge handeln.
Bei allen Symptomen, die das Auge betreffen, also auch bei einer zunehmenden Sehverschlechterung innerhalb weniger Stunden oder Tage, sollte man zum Augenarzt.
Dieser kann dank verschiedenster Untersuchungsmöglichkeiten eine Thrombose im Auge diagnostizieren.
Im Laufe der Erkrankung werden Betroffene manchmal auch an andere Spezialisten weitergeleitet, um Grunderkrankungen ausschließen oder herausfinden zu können. Dazu gehören zum Beispiel Kardiologen (Herz), Angiologen oder Phlebologen (Gefäße) und Diabetologen.
Eine Thrombose im Auge entsteht durch eine Blutgerinnselbildung in einer Augenvene, welche das Gefäß verstopft und damit das Blut am Abfließen behindert.
Einige Erkrankungen begünstigen die Bildung von Thromben.
Dazu gehören Krankheiten, welche das Herz und die Gefäße betreffen, wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder eine Fettstoffwechselstörung. Weitere wichtige Risikofaktoren, die hierzu gehören, sind Übergewicht und vor allem Rauchen.
Veränderungen im Blutfluss können ebenfalls zu einer erhöhten Thrombenbildung führen. Auch zu wenig Trinken gehört dazu.
Dadurch wird das Blut nämlich dicker und verklumpt eher.
Bei einer Thrombophilie handelt es sich ebenfalls um eine erhöhte Neigung zur Thrombose. Krankheiten, die dazu führen, sind beispielsweise Faktor-V-Leiden, das Antiphospholipid-Syndrom oder einige Tumorerkrankungen.
Auch einige Faktoren am Auge können einen Augenvenenverschluss begünstigen.
Dazu zählen der Grüne Star, Augengefäßentzündungen, Augenarterienverschlüsse und arteriovenöse Malformationen.
Allgemein sind alle Risikofaktoren, die eine Thrombose auslösen können, auch ein Risikofaktor für eine Thrombose im Auge.
Somit gehören Übergewicht, wenig Bewegung, viel Stress, fettreiche Ernährung, Alkohol- und Nikotinkonsum zu den wichtigsten, an denen man selbst etwas ändern könnte.
Die Sehverschlechterung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und auch davon abhängig, ob nur ein Ast oder die ganze Zentralvene betroffen ist, sowie davon, wo genau die Thrombose vorliegt und wie groß der Thrombus ist.
So ist beispielsweise nur ein Teil des Sichtfelds geschädigt, wenn der Verschluss nur in einem Ast vorliegt.
Manchen Menschen fällt so etwas wie ein Schleier vor dem betroffenen Auge auf, andere sehen viel unschärfer, wieder andere nehmen Verzerrungen im Sichtfeld wahr.
Auch gelbe Flecken können vorkommen, vor allem, wenn es sich um ein sogenanntes Makulaödem handelt.
In besonders schwierigen und akuten Fällen bei einem plötzlichen Verschluss einer Augenvene kann die Sehproblematik sehr schnell auftreten und es kann dadurch sogar zur plötzlichen Erblindung auf einem Auge kommen.
Zuerst erfolgt beim Augenarzt die Anamnese, also die Erfragung der Krankengeschichte, damit sich der Arzt ein gutes Bild über die Symptomatik machen kann.
Dazu gehört, welche Beschwerden denn genau bestehen und seit wann sie aufgefallen sind, außerdem das Erfragen von Vorerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder bereits gehabte Thrombosen in der Vergangenheit.
Nun kann die eigentliche körperliche Untersuchung beginnen.
Hierzu gehört unter anderem, das Auge von außen zu betrachten und zu betasten, um einen Grünen-Star-Anfall eventuell ausschließen zu können.
Danach wird sich das Auge ganz genau unter der Lupe angeschaut mit Hilfe der sogenannten Spaltlampe (siehe dazu Spaltlampenuntersuchung).
Damit kann man ganz tief ins Auge hinein sehen und den Augenhintergrund inspizieren.
Bei einer Thrombose im Auge zeigen sich meist mehrere Auffälligkeiten: Je nachdem, ob nur ein Ast oder die Zentralvene betroffen ist, zeigen sich punkt- oder streifenförmige Blutungen in Teilen oder auf der gesamten Netzhaut.
Außerdem fallen manchmal auch gestaute Venen auf, vor allem durch ihre deutliche Schlängelung. Daneben sind häufig auch Cotton-Wool-Herde zu finden, ein Infarktzeichen des Auges, und Ödeme, also Schwellungen an der Netzhaut, sowie am Ort des schärfsten Sehens oder an der Stelle, wo der Nerv aus dem Auge austritt.
Auch Blutungen durch die zunehmende Stauung können vorliegen. Je nach Alter des Verschlusses sowie der Stauung lassen sich auch Fettablagerungen finden.
Um die Thrombose gut von anderen Augenerkrankungen abzugrenzen, muss häufig auch eine Fluoreszenzangiographie durchgeführt werden, welche die Augengefäße gut darstellen kann.
Im Anschluss kann noch eine OCT-Untersuchung durchgeführt werden. Diese kann Schwellungen der Netzhaut und eventuelle Komplikationen wie eine Netzhautablösung gut diagnostizieren.
Wird eine internistische Erkrankung hinter der Thrombose im Auge vermutet, so sollte eine Untersuchung auf Diabetes mellitus oder auch auf Herz- und Gefäßerkrankungen gestartet werden. Dafür werden die Betroffenen häufig an Spezialisten weitergeleitet.
Eine Sehverschlechterung, die sich innerhalb von wenigen Tagen entwickelt, kommt bei verschiedenen Augenerkrankungen vor.
So legt sich zum Beispiel ein Schleier vor dem betroffenen Auge bei Krankheiten wie der Graue Star, der Sehnerventzündung oder der Hornhauttrübung.
Neben dem Verschluss einer Augenvene, kann außerdem auch ein Verschluss einer Arterie im Auge vorliegen.
Hier handelt es sich jedoch selten um einen Thrombus, sondern eher um einen Embolus, also ein gelöstes Blutgerinnsel, das in den Augenarterien stecken geblieben ist.
Außerdem kommt es zu sehr akuten Symptomen wie plötzliche, schmerzlose Gesichtsfeldausfälle oder Erblindung. Bei der Untersuchung des Augenhintergrundes fällt außerdem ein typischer kirschroter Fleck auf.
Achtung! Bei einer Thrombose im Auge wird eine schnelle Therapie notwendig!
Ziel der Therapie ist das Auflösen des Blutgerinnsels und die Wiederherstellung der Blutversorgung.
Liegt eine Thrombose im Auge vor, die verschiedene Probleme an der Netzhaut verursacht, so sollte vor allem in akuten Situationen zuerst die Ursache beseitigt werden.
Wird eine Augenvenenthrombose diagnostiziert, so werden als erstes blutverdünnende Medikamente gegeben, welche das verstopfende Blutgerinnsel auflösen.
Ziel ist es meist, den sogenannten Hämatokrit auf 35 Prozent zu senken.
Erst danach lohnt es sich, die Komplikationen zu behandeln, die der Thrombus ausgelöst hat.
Schwellungen oder Ödeme an der Makula, also der Netzhautmitte, verursachen große Sehschwierigkeiten, da sich hier der Ort des schärfsten Sehens befindet. Dagegen können bestimmte Medikamente in den Glaskörper des Auges injiziert werden, welche bei der Abschwellung helfen können.
Diese Art der Medikamentenapplikation wird in Fachkreisen als IVOM bezeichnet.
Außerdem verhindern einige injizierte Medikamente auch die Bildung neuer fragiler Gefäße, welche invasiv wachsen, sehr leicht reißen und in die Netzhaut sowie in umliegende Augenstrukturen bluten können.
Gegen diese sogenannte Neovaskularisation kann auch ein Laser zum Einsatz kommen.
Nach Behandlung des Auges sollte die zugrunde liegende Grunderkrankung behandelt werden. So sollte bei Diabetes der Blutzucker, bei Bluthochdruck der Blutdruck gesenkt werden.
Bei ausbleibender Behandlung ist mit einem stetigen Verlust der Sehkraft zu rechnen.
Durch den Venenverschluss staut sich immer mehr Flüssigkeit in den Gefäßen und in der Netzhaut an, weniger sauerstoffreiches Blut erreicht die Zellen, neue Gefäße verbreiten sich invasiv und bluten.
Deswegen werden nicht nur eine schnelle Diagnose und Behandlung der Augenthrombose empfohlen, sondern auch regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt, selbst bevor es zur Thrombose kommt.
Vor allem Risikopatienten wie Diabetiker sollten diese in Anspruch nehmen.
Die Prognose zur Sehkraft ist individuell sehr verschieden und kann variieren zwischen sehr guten Ergebnissen bis hin zur Erblindung.
Insgesamt wird bei der Prognose von der Drittel-Regel gesprochen:
Ein Drittel sieht nach der Behandlung wieder besser, bei einem Drittel ändert sich die Sehkraft nicht, das letzte Drittel sieht schlechter.
Außerdem ist nach einer Thrombose im Auge das Risiko für einen erneuten Gefäßverschluss im anderen Auge erhöht.
Um das individuelle Risiko also zu senken, eine erneute Thrombose oder schlimme Komplikationen wie Erblindung zu bekommen, sollte man auf die Vorbeugemaßnahmen achten.
Dazu gehört neben der Behandlung der Grunderkrankung vor allem ein gesunder Lebensstil.
Eine Thrombose entsteht durch das Verklumpen von Blutbestandteilen.
Verschiedene Risikofaktoren wie Rauchen oder Diabetes erhöhen dabei die Bereitschaft des Blutes zu verklumpen. Auch eine Arteriosklerose verursacht durch eine krankhafte Verengung der Vene Turbulenzen, welche eine Thrombose begünstigen.
Wird die Augenvene immer enger und lässt fast kein Blut mehr durch, so kann es nicht mehr abfließen – das Blut staut sich.
Dieser Prozess kann je nach Enge und Abflussmöglichkeit Stunden bis Tage dauern.
Durch die Stauung kommt nicht mehr genug frisches, arterielles Blut im Auge an, Nervenzellen können absterben.
Außerdem schwellen die Gefäße an, Flüssigkeit tritt aus, es kommt zur Schwellung der Netzhaut.
Einige Gefäße können reißen und Blutungen auslösen.
Durch den Sauerstoffmangel bilden sich im Laufe der Erkrankung neue Gefäße, welche aber invasiv in verschiedene Augenstrukturen einwachsen und schnell reißen.
Durch diese Schwellungen und Einblutungen in die Netzhaut kommt es zu der typischen Augenvenenthrombose-Symptomatik wie verschwommenes oder verzerrtes Sehen.
Wird der Thrombus nicht rechtzeitig durch Blutverdünner beseitigt, so kann es im Laufe des Prozesses zu immer weiter verschlechternden Sehproblemen kommen - bis hin zu Netzhautablösungen und Erblindung.
Wird die Thrombose im Auge behandelt, so stehen auch hier die Chancen nicht immer sehr gut.
Hinweis! Einige Betroffene können dank der Blutverdünner und der darauffolgenden Behandlung wieder besser sehen, aber über die Hälfte sieht meist gleich schlecht oder sogar schlechter.
Sind die Zellen und Gefäße bereits geschädigt, so kann man nicht wirklich von einer kompletten Heilung sprechen.
Allerdings können ins Auge gespritzte Medikamente bei der Abschwellung helfen und damit eine Sehverbesserung erreichen.
Dieser Prozess dauert je nach Person Tage bis Wochen.
Auch ein Fortschreiten der Erkrankung kann meist verhindert werden durch das Einbringen von VEGF-Hemmern oder durch eine Laserbehandlung.
Verschiedene Faktoren sorgen für eine erhöhte Verklumpungsbereitschaft des Blutes.
Gegen einigen kann man selbst etwas tun, um dieses Risiko zu senken.
Dazu gehören das Reduzieren von Übergewicht, mehr Bewegung (mindestens eine halbe Stunde am Tag), eine ausgewogene Ernährung sowie das Weglassen von Alkohol und vor allem Nikotin.
Um das Risiko noch weiter zu senken, ist es ebenfalls wichtig, seine Grunderkrankungen wie beispielsweise Diabetes und Bluthochdruck adäquat zu behandeln.
Hierfür müssen nicht selten Medikamente wie Antidiabetika und Blutdrucksenker genommen werden, diese senken das Risiko allerdings um ein Vielfaches.
Eine regelmäßige Kontrolle der Blutwerte und Vorsorgeuntersuchungen werden hier ebenfalls sehr empfohlen.
Eine Thrombose des Auges beeinflusst weder die Schwangerschaft noch die Entwicklung des Babys.
Dieser Thrombose des Auges können aber verschiedene Erkrankungen zugrunde liegen, die gefährlich sein könnten.
Bei einer Thrombose sollte daher immer rasch eine Ursachensuche beim Arzt erfolgen.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.
Beachte! Nach dem ersten Verschluss bekommen rund fünf bis zehn Prozent innerhalb der nächsten fünf Jahre einen erneuten Gefäßverschluss im zweiten Auge. Hier spielen aber vor allem die Risikofaktoren eine große Rolle.
Venöse Gefäßverschlüsse machen nach Diabetes die zweithäufigste Ursache für Schädigungen der Augengefäße aus.
Besonders Menschen mit Vorerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose im Auge.
Dazu gehören vor allem Personen, die aufgrund von Krankheiten oder gar Lebensgewohnheiten beschädigte Gefäße haben.
Zu ihnen werden Patienten gezählt mit:
Das Risiko für einen Venenverschluss steigt dabei um das drei bis fünffache an, wenn mehr als zwei der oben genannten Gefäß-schädigenden Faktoren vorliegen.
Auch jegliche Veränderungen des Blutflusses führen zu einem erhöhten Verklumpungs-Verhalten von Blutbestandteilen, welche dadurch Thrombosen ausbilden können.
So gehören dazu unter anderem Senioren, welche regelmäßig das Trinken vergessen und damit dickeres Blut haben.
Daneben stehen noch andere Erkrankungen, welche das Blut verdicken und das Risiko für eine Augenvenenthrombose erhöhen.
Unter dem sogenannten Hyperviskositätssyndrom werden Krankheiten wie Makroglobulinämie und Polyzythämie, aber auch Tumorerkrankungen wie das Myelom oder die Leukämie gezählt.
Auch Erkrankte einer Thrombophilie durch das Antiphospholipid-Syndrom, die APC-Resistenz oder die Hyperhomocysteinämie sind häufiger von Augenthrombosen betroffen als die Durchschnittsbevölkerung. Diese sind dann häufig jünger als 50.
Ebenfalls ist umstritten, ob auch Frauen, welche die Anti-Baby-Pille einnehmen, ein erhöhtes Risiko haben, da auch hier bei manchen Frauen Thrombosen häufiger auftreten können.
Daneben gibt es noch einige lokale Risikofaktoren am Auge, welche die Venenthrombose begünstigen können. Dazu zählen zum einen Traumata durch Schläge oder Stichverletzungen, aber auch der Grüne Star, eine retinale Vaskulitis (also eine Augen-Gefäßentzündung), Verschlüsse der Augenarterien, Drusenpapillen und arteriovenöse Malformationen.
Die Thrombose in einem einzelnen Venenast kommt dabei im Gegensatz zum Zentralvenenverschluss fünfmal häufiger vor.
Bei einer akuten Thrombose kann man mit homöopathischen Mitteln nicht helfen, hier bedarf es oft blutverdünnende Medikamente.
Allerdings kann man schon im Vorfeld etwas tun, um einer Thrombose zuvorzukommen.
Dazu gehört vor allem ein gesünderer Lebensstil, wodurch sich das verdickte, zu Blutgerinnsel neigende Blut wieder normalisieren kann.
Einige homöopathische oder pflanzliche Mittel können dabei helfen.
Dazu gehören zum Beispiel Gingko-Extrakt oder Buchweizen-Tee, außerdem Rosskastaniensamen, Steinkleekraut und Mäusedornwurzel-Extrakt.
Gegen Schwellungen oder Ödeme im Auge können ebenfalls manche homöopathische Quellen helfen, wie rotes Weinlaub, Apisinum, Schlehe und Prachtscharte (pur, als Globuli oder Tabletten, nicht für die Anwendung am/im Auge geeignet!).
Beachte! Lassen Sie sich aber am besten von Ihrem behandelnden Augenarzt beraten.
Dieser kann Ihnen die besten Mittel empfehlen und eventuelle Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten voraussagen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anatomie | Netzhautvenen, zentrale Netzhautvene, Astvenen, Makula |
| Differentialdiagnose | Netzhautarterienverschluss, diabetische Retinopathie, Makulaödem, hintere Glaskörperabhebung, hypertensive Retinopathie |
| Medikamente | Anti-VEGF-Injektionen, Cortison-Injektionen, Blutverdünner (indirekt), Drucksenkende Mittel bei Glaukom |
| Epidemiologie | häufig bei älteren Erwachsenen, Assoziation mit Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen |
| Prognose | variabel, abhängig vom Schweregrad und Makulabeteiligung, mögliche chronische Sehverschlechterung |
| Verlauf | plötzliche oder schleichende Sehverschlechterung, Risiko für Makulaödem und Neovaskularisation |
| Pathophysiologie | venöser Blutstau durch Thrombus → Netzhautschwellung, Blutungen, Sauerstoffmangel |
| Komplikation | Makulaödem, Neovaskularisation, Glaukom, dauerhafte Sehverschlechterung |
| Behandlung | Anti-VEGF, Cortison-Injektionen, Lasertherapie bei Neovaskularisation, Behandlung von Risikofaktoren |
| Primärvorbeugung | kontrollierter Blutdruck, Diabeteskontrolle, gesunde Lebensweise, Vermeidung von Rauchen |
| Sekundärvorbeugung | Behandlung kardio-vaskulärer Risikofaktoren, regelmäßige augenärztliche Kontrollen |
| Risikofaktoren | Bluthochdruck, Diabetes, Arteriosklerose, Glaukom, Rauchen, Blutgerinnungsstörungen |
| Anzeichen | plötzliche Sehverschlechterung, dunkle Flecken, verwaschenes Sehen, Gesichtsfeldausfälle, verzerrtes Sehen |
| Stadien | Ischämische und nicht-ischämische Form, mögliche Progression zu Makulaödem |
| Diagnostik | Augenspiegelung, OCT, Fluoreszenzangiografie, Augeninnendruckmessung, Blutuntersuchungen |