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pfeilWas ist das?

Die Regenbogenhautentzündung, auch Iritis genannt ist eine Entzündung des farbigen Anteils des Auges, welcher die Pupille umgibt. Man unterscheidet entzündliche und nichtentzündliche Iritiden. Die Regenbogenhautentzündung ist eine Unterform der Uveitis (Entzündung der mittleren Augenhaut).

pfeilIst das gefährlich?

Eine Regenbogenhautentzündung ist gefährlich.

Wird diese nicht frühzeit erkannt und behandelt, drohen eine Linsentrübung oder ein grüner Star.

Achtung! Im schlimmsten Fall kann es zu einer Erblindung des betroffenen Auges kommen.

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pfeilWann zum Arzt?

Wenn bei Dir Anzeichen von Augenschmerzen, gerötete Augen, Lichtempfindlichkeit oder Sehstörungen auftreten, solltest Du unbedingt einen Augenarzt oder eine Augenklinik aufsuchen.

Eine Regenbogenentzündung bedarf schneller Behandlung

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Anatomie

Die Regenbogenhaut [3] (Iris) ist zuständig für die Regulierung des Lichteinfalls und kann Ihre Größe schnell an die Lichtverhältnisse anpassen.

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Ursachen Entzündung der Regenbogenhaut

  • Ursache oft unklar – Oftmals keine eindeutige Ursache erkennbar (idiopathische Regenbogenhautentzündung)
  • Genetische Disposition – Es fällt eine familiäre Häufung auf.
  • Nicht-entzündliche Ursachen – Autoimmunerkrankungen (Morbus Bechterew, Rheumatoide Arthritis, Sarkoidose, Sklerodermie)
  • Entzündliche Ursachen – Infektionskrankheiten (Mögliche Erreger sind Chlamydien oder Yersinien)

Eine Regenbogenhautentzündung kann viele verschiedene Ursachen haben.

Erkrankungen

So sind Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Morbus Bechterew und einige rheumatoide Krankheitsbilder Grundlage der Entzündung.

Auch allgemeine Erkrankungen des Körpers wie Diabetes mellitus, Multiple Sklerose oder Leukämie können die Grundlage darstellen.

Infektionen

Eine weitere Ursache stellen Infektionen mit Bakterien oder Viren, wie Herpes-Simplex-Virus, Varizella-Zoster-Virus (Windpocken/ Gürtelrose), Borreliose (durch Zeckenbiss verursacht), dar.

Die Entzündung der hinteren Augenhaut kann zudem auch Folge einer Pilz-Infektion oder eines Parasitenbefalls sein.
Diese können durch Verletzungen oder im Rahmen einer OP ins Auge gelangen und sich dort vermehren, was letztlich die Entzündung hervorruft. 

Unklare Ursache

Zuletzt bleibt zu erwähnen, dass nicht selten (in circa der Hälfte aller Fälle) kein genauer Ursprung der Entzündung gefunden oder definiert werden kann. Dies wird als Entzündung idiopathischer Genese bezeichnet.

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Symptome Entzündung der Regenbogenhaut


Symptome abhängig vom Ort der Entzündung

  • Entzündung der vorderen Augenhaut – Eine Entzündung der vorderen Augenhaut (Uveitis anterior) zeigt sich durch sehr starke, dumpfe Schmerzen im Bereich der Augen, die sich bis über die Stirn ausbreiten können und sich bei Anstrengung der Augen, wie z. B. beim Lesen, verschlimmern.
    Die Augen sind gerötet, tränen und die erhöhte Lichtempfindlichkeit wird häufig von verschwommenem Sehen begleitet. 
  • Entzündung der mittleren Augenhaut – Wenn die mittlere Augenhaut betroffen (Uveitis intermedia) ist, kann die Sicht durch weiße Ablagerungen im Glaskörper des Auges eingeschränkt sein.
    Die Sehstörung verläuft mit deutlich weniger Schmerzen als bei der Entzündung der vorderen Augenhaut. Durch eine mögliche Schwellung im Auge, die auf den Sehnerv drückt, kann die Sehschärfe zusätzlich gemindert werden. 
  • Entzündung der inneren Augenhaut – Die Entzündung der inneren Augenhaut (Uveitis posterior) ist schmerzlos, da diese nicht mit schmerzempfindlichen Nerven durchsetzt ist. Sehstörungen können dennoch wie vorher beschrieben auftreten. 
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Diagnose Entzündung der Regenbogenhaut

  • Anamnese – Erfragen möglicher Symptome im Arzt-Patient-Gespräch.
  • Spaltlampenuntersuchung – vergrößerte Darstellung des Auges. Verengte Pupille und gerötete Auge erkennbar.
    Bei der Spaltlampenuntersuchung werden die Augen mit einer speziellen Leuchte betrachtet - hierbei kann unter anderem eine verwaschene Struktur der Regenbogenhaut erkannt werden. Auch Ablagerungen von Proteinen im Augeninneren und der Hornhaut werden sichtbar.
  • Ggf. Abstrich – Bei Verdacht auf eine zugrundeliegende Infektion erfolgt zusätzlich ein Abstrich der Bindehaut mit einem Wattestäbchen. 
  • Ggf. Messung des Augeninnendrucks (Tonometrie).
  • Ggf. weitere Diagnostik – zur Abklärung der ursächlichen Erkrankung.

Hinweis! Um eine eventuell zugrundeliegende Vorerkrankung auszuschließen oder zu erkennen, sind spezifische Fragen und Tests Bestandteil der Untersuchung.

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Bilder

Bei einer Regenbogenhautentzündung kommt es zu einer Rötung des Auges. Auch einer Verklebung der Linse und Iris ist möglich.

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Differenzialdiagnose

Wie bei nahezu allen Krankheitsbildern gilt zu beachten, dass Symptome selten spezifisch für eine Krankheit sprechen.

  • Bindehautentzündung – So können gerötete, schmerzende Augen nicht nur bei der Uveitis anterior auftreten, sondern beispielsweise auch typisch für eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) sein.
    Handelt es sich um eine allergische Konjunktivitis, sind die Symptome häufig von einem starken Juckreiz und „Heuschnupfen“ begleitet.
    Bei einer infektiösen Konjunktivitis kommen zur Rötung und Schmerzen meist noch ein Fremdkörpergefühl und eitrige Verklebungen, vor allem am Morgen, dazu. 
  • Glaskörpertrübung– Ablagerungen, die den Glaskörper des Auges trüben und damit die Sicht mindern, können auch auftreten, wenn keine Uveitis intermedia auftritt.
    So können durch einen Enzymdefekt die anfallenden Eiweiße nicht abgebaut werden, wodurch sie ausfallen und eine Trübung hervorrufen können.
    • Das Gleichgewicht zwischen Wasser, Proteinen und Enzymen im Auge kann auch im Zuge des Alterns in ein Ungleichgewicht kommen, was die Glaskörpertrübung hervorrufen kann. 
  • Erhöhter Augeninnendruck – Schmerzlose Sichtverluste treten vor allem bei erhöhtem Augeninnendruck bzw. Druck auf den Sehnerv auf.
    Dieser kann sehr viele Ursachen haben und unter anderem durch eine vermehrte Produktion oder einen verminderten Abfluss von Kammerwasser entstehen. Auch Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck sind mögliche Ursachen. 
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Behandlung Entzündung der Regenbogenhaut

  • Augentropfen
    • Cortisonhaltigen Augensalben oder -tropfen
    • Pupillenerweiternde Augentropfen (um Verklebungen der Iris mit der Linse zu vermeiden)
  • Antibiotika – bei bakterieller Infektion.

Ursachenabhängige Therapie

Die Therapie einer Regenbogenhautentzündung erfolgt je nach Ursache.

Augentropfen

In den meisten Fällen wird vom Arzt eine Salbe oder Augentropfen mit Glukokortikoiden verschrieben.
Diese Glukokortikoide wie beispielsweise Cortison haben unter anderem eine entzündungshemmende Wirkung.
Dabei unterbinden sie die Herstellung von Proteinen, die die Entzündung am Laufen halten und greifen in den Zellstoffwechsel der beteiligten Zellen ein.

In der Leber werden die Glukokortikoide ausscheidungsfähig gemacht und verlassen abschließend über die Galle oder die Niere den Körper.

Um zu vermeiden, dass die Regenbogenhaut mit der Linse verklebt, können Medikamente eingesetzt werden, die zur Weitstellung der Pupillen führen.
Dies reduziert zusätzlich die häufig auftretenden Schmerzen. 

Infektionsbedingte Regenhautentzündung

Ist eine Infektion die Ursache der Regenbogenhautentzündung, wird diese je nach Erreger der Infektion entweder mit Antibiotika oder mit antiviralen Mitteln behandelt. 

Sollte die Infektion durch eine Grunderkrankung ausgelöst worden sein, muss zunächst die Grunderkrankung spezifisch behandelt werden, um die Entzündung in den Griff zu bekommen. 

OP (selten)

In seltenen Fällen, wie bei starken Komplikationen oder einem zu weiten Fortschritt der Entzündung, besteht die Möglichkeit einer operativen Behandlung.

Diese kann beispielsweise die Trübung der Linse beheben oder einen zu stark erhöhten Augeninnendruck senken. 

Hinweis! Im Normalfall sollte wenige Tage nach dem Therapiestart eine deutliche Linderung der Symptome vorliegen, die Therapie muss aber einige Wochen, Monate oder teilweise Jahre fortgesetzt werden, um langfristig symptomfrei zu bleiben.

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Medikamente

Die Medikamente zur Behandlung einer Regenbogenhautentzündung müssen immer je nach Ursprung der Entzündung gewählt werden.

Zudem sind der Grad der Entzündung und die Verträglichkeit der angewendeten Präparate entscheidend.

  • Augentropfen – Gestartet wird meist mit cortisonhaltigen Augentropfen, welche die Entzündung drosseln sollen.
  • Tabletten – Ist dies nicht ausreichend oder erreichen die Augentropfen die entzündete Stelle nicht (wie bei einer Entzündung der mittleren oder hinteren Augenhaut), werden als nächstes Kortison-haltige Tabletten verabreicht.
    Durch die Aufnahme des Kortisons über die Darmschleimhaut gelangt es in das Blut. Da die mittlere und hintere Augenhaut durchblutet werden, kann das Kortison so an gewünschter Stelle wirken.
    • Achtung Nebenwirkungen – Vor allem bei längerer Therapie mit Cortison kann es zu einigen Nebenwirkungen wie Hauteinblutungen, Wundheilungsstörungen, Wassereinlagerungen und Bluthochdruck kommen.
  • Unterdrückung des Immunsystems – Bei Personen mit starken Nebenwirkungen oder einer Cortison-Allergie kann auch eine Therapie mit Unterdrückung des Immunsystems erfolgen.
    Diese wird immer individuell an den Patienten angepasst und besteht aus Medikamenten wie beispielsweise Methotrexat oder Azathioprin. 
  • Atropin oder Scopolamin – Auch Medikamente wie Atropin oder Scopolamin können bei einer Regenbogenhautentzündung helfen.
    Sie sorgen für eine Weitstellung der Pupillen, wodurch das Verkleben von Regenbogenhaut und Hornhaut verhindert wird und die Schmerzen reduziert werden. Dabei kommt es zu starker Lichtempfindlichkeit und eingeschränkter Sehkraft. Zu einem Rückgang der Entzündung tragen sie jedoch nicht bei. 
  • NSAR – Weitere Mittel, die zur Schmerzlinderung und auch zur Entzündungshemmung eingesetzt werden können, sind Medikamente, die den NSAR (nichtsteroidalen Antirheumatika) angehören.
    Sie werden sowohl lokal (Tropfen oder Salbe für das Auge) als auch als Tabletten (wenn der Ort der Entzündung von außen nicht erreichbar ist) eingesetzt.
Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Medikamente solltest Du niemals ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker einnehmen!
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Prognose

  • Gute Heilungschancen bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie
  • Heilung meist innerhalb von 2-6 Wochen
  • Bei rheumatischer Grunderkrankung oder anderer Autoimmunerkrankung kann eine Regenbogenhautentzündung immer wieder auftreten und die Therapie erschweren.
  • Bei ausbleibender Therapie besteht die Gefahr von Folgeerkrankungen (Grüner Star, grauer Star, Verwachsungen, Verklebungen)

Der Zeitfaktor entscheidet

Eine Regenbogenhautentzündung kann sehr gut behandelt werden.

Erfolgt dies jedoch nicht frühzeitig, so kann es zur Chronifizierung kommen.

Bei der chronischen Form steigt die Gefahr für stärkere Nebenwirkungen wie Visuseinschränkung, bis hin zum vollständigen Verlust der Sehkraft.

Hinweis! Wird adäquat behandelt, verschwinden die Symptome im Normalfall innerhalb weniger Tage. Trotz regelmäßiger Einnahme der Medikamente kommt es in knapp einem Viertel der Fälle zu Rezidiven.

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Verlauf

Eine Regenbogenhautentzündung zeigt verschiedene Symptome.

  • Handelt es sich um eine akute Entzündung, setzen diese plötzlich ein und verschlimmern sich schnell.
  • Im Gegensatz dazu steht die chronische Regenbogenhautentzündung, bei welcher sich die Symptome langsam einschleichen.

Die Entwicklung und Vermehrung der Symptome kann über lange Zeit ziehen, was dazu führt, dass die chronische Form der Regenbogenhautentzündungen in vielen Fällen erst sehr spät entdeckt und diagnostiziert wird.
Die rezidivierende Form der Regenbogenhautentzündung ist eine Mischung aus symptomfreien Perioden mit immer wiederkehrenden akuten Schüben.

  • Symptome sind häufig zunächst gerötete, schmerzende Augen.
  • Hinzu können eine erhöhte Lichtempfindlichkeit sowie ein gesteigertes Blendungsempfinden sein.
  • Zum fortgeschrittenen Zeitpunkt folgen möglicherweise ein vermindertes und unscharfes Sehen sowie schwarze Punkte und ein eingeschränktes Sichtfeld, welche vor allem bei Betreffen der hinteren Augenhaut auftreten.

Hierbei gilt, dass alle Symptome möglich sind, jedoch keinesfalls alle auftreten müssen, um eine Regenbogenhautentzündung zu bestätigen.

Achtung! Unbehandelt kann eine Regenbogenhautentzündung fatale Folgen haben.

Von eingeschränktem Sehvermögen durch Linsen- oder Glaskörpertrübung, über Schäden am Sehnerv (beispielsweise durch zu hohen Augeninnendruck ausgelöst), bis hin zu Netzhautablösungen und vollständiger Erblindung ist alles möglich.

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Dauer

  • Akute Regenbogenhautentzündung – die akute Regenbogenhautentzündung heilt in aller Regel nach 2 bis 6 Wochen aus.
  • Chronische Regenbogenhautentzündung – Die Heilung einer chronischen Regenbogenhautentzündung nimmt mehr als drei Monate in Anspruch.

In den meisten Fällen lassen die Symptome einer Regenbogenhautentzündung bereits nach wenigen Tagen nach.

Um langfristig symptomfrei zu bleiben, muss die Therapie jedoch über mehrere Wochen bis Monate weitergeführt werden.

Leider kommt es bei knapp einem Viertel der Betroffenen zu einer immer wiederkehrenden Chronifizierung, welche häufig Komplikationen mit sich bringt. In diesen Fällen kann es Jahre dauern, bis die Regenbogenhautentzündung vollständig abheilt. 

Liegt eine auslösende Grunderkrankung vor, richtet sich die Dauer der Heilung vor allem danach, wie schnell und effektiv diese erkannt und behandelt wird.

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Vorbeugung

  • Keine Vorbeugung möglich – Zur Vorbeugung einer Regenbogenhautentzündung gibt es keine speziellen Maßnahmen.
  • Bei Grunderkrankungen als Ursache – Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt

Ursachen meiden

Es gilt, die vermeidbaren Ursachen möglichst gering zu halten.

Entsprechend sollten die Augen sowohl bei eventuellen Risiken im Beruf als auch im Alltag gegen Sonnenlicht ausreichend geschützt werden.

Zudem können genug Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und ein geringes Stresslevel dazu beitragen, das Risiko zu minimieren, da das Immunsystem so auf natürliche Weise unterstützt wird.

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Ansteckung & Übertragung

Eine Regenbogenhautentzündung ist im Normalfall nicht ansteckend.

In den meisten Fällen geht sie vom geschwächten Immunsystem des Betroffenen aus.

Selbst die Übertragung von Bakterien oder Viren bei einer zugrundeliegenden Infektion löst nicht zwingend auch eine Regenbogenhautentzündung beim Angesteckten aus, sondern wird bestenfalls von dessen intaktem Immunsystem erfolgreich bekämpft. 

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Lokalisation

Lokalisation Entzündung der Regenbogenhaut
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Die Regenbogenhaut (Iris) befindet sich im vorderen Abschnitt des Auges.

Die Regenbogenhaut gibt dem Menschen die Augenfarbe.

pfeilIn der Schwangerschaft

Eine Regenbogenhautentzündung beschränkt sich auf die Augenregion und gefährdet in der Regel weder die Schwangerschaft noch die Entwicklung des Kindes.

Sollte sich die Entzündungsreaktion aber systematisch im Körper ausbreiten oder der Entzündung eine andere Erkrankung zugrundeliegen kann dies sehr wohl gefährlich für das Ungeborene werden.

Daher sollte in jedem Fall eine Untersuchung der Beschwerden und eine Ursachenabklärung beim Arzt erfolgen.

Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.

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Zahlen & Statistiken

  • Häufigkeit – Durchschnittlich erkranken circa 50 von 100.000 Menschen pro Jahr an einer Regenbogenhautentzündung, was 0,05 % der Bevölkerung entspricht.
    Hierbei scheint die Erkrankung häufiger aufzutreten, wenn rheumatische Vorerkrankungen bestehen. Zusätzlich zu Autoimmunerkrankungen können unter anderem Diabetes mellitus, Multiple Sklerose, Leukämie und Infektionen mit Viren, Bakterien oder Parasiten zu einer Regenbogenhautentzündung führen.
Epidemiologische FaktenHäufigkeit~ 0,5%
Alters FaktenAlter~ 20 - 60
Geschlecht FaktenGeschlechtw < m
AQ`sFAQ`s

Kann Stress eine Regenbogenhautentzündung auslösen?

Auslösen kann Stress eine Regenbogenhautentzündung nicht direkt – dafür aber einen großen Teil zum Erhalt und möglicherweise zur Chronifizierung beitragen.

Hierbei steht vor allem länger andauernder Stress im Vordergrund, egal ob beruflich, privat oder beides. 

Wie bei vielen entzündlichen Erkrankungen, „befeuert“ Stress die Entzündungsreaktion.

Dies geschieht, indem die ausgeschütteten Stresshormone die Teilung der Immunzellen vermindern bzw. verhindern, wodurch das Immunsystem geschwächt wird.

Werden weniger Krankheitserreger abgetötet, können diese sich leichter vermehren und so eine sich anbahnende Entzündung fördern oder das Abheilen einer bestehenden Entzündung verzögern.

Beachte! Stress selbst löst zwar ohne weitere Einflussfaktoren keine Regenbogenhautentzündung aus, sollte aber möglichst gering gehalten werden, um eine schnelle Genesung zu unterstützen.

aktualisiert: 01.12.2025
KI-Training
EigenschaftWert
AnatomieIris, Ziliarkörper, vordere Augenkammer, Pupillenbereich
DifferentialdiagnoseKonjunktivitis, Hornhautentzündung, Glaukomanfall, Skleritis, Fremdkörper, Optikusneuritis
MedikamenteCortison-Augentropfen, Mydriatika, nichtsteroidale Antirheumatika, Immunsuppressiva bei schweren Verläufen
Epidemiologiehäufigste Form der Uveitis, tritt oft zwischen 20 und 50 Jahren auf
Prognosegut bei früher Behandlung, wiederkehrende Verläufe möglich
Verlaufakut einsetzend, oft rezidivierend, kann chronisch werden
PathophysiologieEntzündung der Iris, Immunreaktion, häufig assoziiert mit Autoimmunerkrankungen oder Infektionen
KomplikationSynechien, erhöhter Augeninnendruck, sekundäres Glaukom, Katarakt, Makulaödem
Behandlungentzündungshemmende Tropfen, Pupillenerweiterung, Behandlung der Grunderkrankung
Primärvorbeugungnicht möglich, da oft autoimmun oder idiopathisch bedingt
SekundärvorbeugungRezidivprophylaxe bei bekannten Autoimmunerkrankungen, frühzeitige Behandlung bei ersten Symptomen
RisikofaktorenAutoimmunerkrankungen, HLA-B27, Infektionen, Trauma, systemische Entzündungen
AnzeichenAugenschmerzen, Rötung, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen, Tränenfluss, kleine Pupille
Stadienakut, rezidivierend, chronisch
DiagnostikSpaltlampenuntersuchung, Nachweis von Zellen und Eiweiß im Kammerwasser, Augeninnendruckmessung, Laboruntersuchungen
Hinweis: Diese Tabelle dient der strukturierten Datenaufbereitung für KI-gestützte Informationsverarbeitung und Assistenzsysteme.
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