Chemosis, wenn es zu einer Schwellung der Bindehaut (Konjunktiva) des Auges kommt.

Bei der Chemosis (Bindehautschwellung) handelt es sich um eine meist auf Entzündung bedingte, blasenartige Schwellung der Bindehaut. Die Bindehaut hebt sich dabei vom Augapfel ab. Es kommt zur Reizung oder Entzündung der Bindehaut oder dessen benachbarter Strukturen mit Flüssigkeitseintritt in das umliegende Gewebe als Folge.
Eine Chemosis kann gefährlich sein, wenn eine ernste Erkrankung zugrunde liegt.
Bei rechtzeitiger Therapie heilt eine Chemosis im Normalfall folgenlos wieder ab.
Für einen schweren Verlauf sprechen neben der Schwellung der Bindehaut weitere Symptome wie Fremdkörpergefühl, Juckreiz, Schmerzen oder Sehstörungen, darüber hinaus auch tränende Augen.
Ist das Lid so stark angeschwollen, dass es nicht mehr geschlossen werden kann, droht eine Austrocknung der Augen.
Eine leichte Bindehautschwellung mit Blasenbildung von wenigen Millimetern ist an sich eher harmlos, vor allem wenn sie sonst keine weiteren Symptome mit sich zieht, sowie rechtzeitig und adäquat behandelt wird.
Meist heilt sie innerhalb weniger Tage oder manchmal Wochen ab und macht keine weiteren Komplikationen.
Für einen eher schweren Verlauf sprechen weitere Symptome wie Fremdkörpergefühl im Auge, Juckreiz, Schmerzen oder Sehstörungen, darüber hinaus auch tränende und Flüssigkeits-absondernde Augen.
Eine gelbliche Verfärbung der Flüssigkeit spricht für eine bakterielle Besiedlung, welche schnell mit Antibiotika behandelt werden sollte.
Ansonsten breiten sich die Erreger aus und bilden Narben, welche das Sehen langfristig einschränken können.
In manchen Fällen kann das Lid unter der Entzündung so schnell anschwellen, dass innerhalb von Minuten das Schließen des Auges nicht mehr möglich wird. Dies führt zu einer schnellen Austrocknung des Auges, welche eine Infektion mit Bakterien oder Viren begünstigt.
Außerdem kann es bei einer längerfristigen, extremen Austrocknung zu Narbenbildungen an der Hornhaut kommen und damit zu irreparablen Sehproblemen.
Eine Chemosis im Rahmen einer Autoimmunkrankheit kann Aufschlüsse darüber geben, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist und wie gut sie momentan behandelt wird. So spricht ein Auftreten des Bindehautödems im Rahmen einer vorderen Augenhautentzündung (Uveitis) am ehesten für ein Aufflammen der Autoimmunreaktion.
Damit ist eine einfache Chemosis meist harmlos, an sich nicht gefährlich und kann gut behandelt werden.
Bei weiteren Symptomen sollte man relativ schnell den Arzt aufsuchen, um das Auge schnell und erfolgreich zu therapieren.
Damit können Komplikationen und sehverschlechternde Rückstände vermieden werden. Die Bindehautschwellung kann außerdem auch Hinweise über die Schwere von Autoimmunerkrankungen geben. Grundsätzlich gibt diese Schwellung also vor allem bei Vorerkrankungen eher Rückschlüsse über den derzeitigen Gesundheitszustand.
Da bei der Chemosis um ernste Erkrankung zugrunde liegen kann, solltest Du die Schwellung der Bindehaut auf jeden Fall von einem Augenarzt abklären lassen.
Dies ist vor allem angeraten, wenn die Dauer der Schwellung über mehrere Tage anhält.
Schon bei einer auffallenden Schwellung und Blasenbildung im Auge ein Augenarztbesuch indiziert. Häufig treten diese jedoch unbemerkt auf und verschwinden wieder von alleine.
Treten neben dem Ödem noch weitere Symptome wie Schmerzen oder Absonderung von Flüssigkeit auf, so sollten sie relativ schnell einen Termin beim Augenarzt machen.
Dieser diagnostiziert die Chemosis und kann sie schnell therapieren, sodass keine Folgen entstehen und das Ödem schnell wieder abschwellen kann.
Wird eine Allergie vermutet, so kann der Augenarzt Sie an einen Allergologen überweisen.
Liegt dem ganzen eine Autoimmunerkrankung zugrunde, so werden Sie an einen Spezialisten weitergeleitet, meist an einen Rheumatologen oder Gastroenterologen.
Bei schwierigen Verbrennungen, Verletzungen oder Verätzungen ist manchmal auch der Gang zur Notaufnahme notwendig.
Die Bindehaut ist die Schleimhaut des Auges.
Sie überzieht den weißen Teil unseres Sehorgans und die Augenlid-Innenseite. Die Aufgabe der Bindehaut ist der Schutz des Auges vor Erregern und Fremdkörpern, außerdem auch die Verteilung der Tränenflüssigkeit auf der Augenhaut.
Damit schützt sie die empfindliche Oberfläche ebenfalls vor Austrocknung.
Ein weiteres großes Risiko sind Kontaktlinsen.
Durch das Einsetzen und Herausnehmen der Linsen, sowie durch das schnellere Einbringen von Fremdkörpern wie Staub, Wimpern oder Dreck kommt es nicht selten zu Augenverletzungen.
Außerdem können sich verschiedenste Erreger wie Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten in der Kontaktlinse oder im Kontaktlinsenbehälter vermehren – vor allem bei schlechten Hygienebedingungen.
Kommen diese ins Auge, so entzündet es sich und eine Chemosis kann ausgelöst werden.
Ebenfalls ist es als Kontaktlinsenträger wichtig, keine Kontaktlinsenlösungen zu mischen, da es dadurch zu chemischen Reaktionen kommen kann. Diese können im Auge eine allergische Körperreaktion auslösen.
Kosmetika, die ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, von mehreren Personen genutzt werden und am Auge aufgetragen werden, wie die Wimperntusche oder der Kajalstift, können auch eine Ursache für eine Entzündung und dadurch für die Bindehautschwellung sein.
Auch Probleme im Sinus cavernosus, ein erweiterter Venenraum hinter dem Gesicht, können eine Chemosis auslösen.
Außerdem sind viele Menschen mit Autoimmunerkrankungen von wiederkehrenden Augenentzündungen betroffen – in der Medizin „Uveitis anterior“ genannt.
Diese führen durch die zu sehr ausgeprägte Immunreaktion häufig zu einer Schwellung unter die Bindehaut. Zu den Autoimmunerkrankungen mit der sogenannten vorderen Augenhautentzündung als Zusatzsymptom gehören Krankheiten wie Morbus Crohn, Morbus Bechterew oder die Reaktive Arthritis.
Bei einer Chemosis lagert sich aufgrund einer Entzündungsreaktion Wasser unter der Bindehaut ein.
Von außen ist dies oft durch eine Blasenbildung zu erkennen, welche sich einige Millimeter von der Lederhaut des Augapfels abheben kann.
Diese Blasen sind meist weißlich-glasig oder hochrot und wulstig.
Die Schwellung kann manchmal so ausgeprägt sein, dass sie unter den Lidern hervorquellen und den Lidschluss behindern. Dadurch kann es zu der gefährlichen und komplikationsreichen Austrocknung der Augen kommen.
Weitere Symptome können auch Juckreiz, Fremdkörpergefühl und Schmerzen sein, zudem Sehstörungen, tränende Augen oder Flüssigkeitsabsonderungen.
Bei Letzterem kann es sich bei gelblicher Verfärbung der Flüssigkeit um eine bakterielle Infektion handeln.
Bei Chemosis im Rahmen einer Allergie können auch weitere Symptome wie eine verstopfte Nase, laufende Nase und Atembeschwerden auftreten.
Im Falle eines Tumors in der Augenhöhle kann auch ein länger bestehender Druck- oder Kopfschmerz, sowie ein auffällig hervorstehendes Auge (Exophthalmus) vorkommen.
Personen mit Autoimmunerkrankungen leiden begleitend mit den Blasen am Auge oft an den anderen Symptomen ihrer dementsprechenden Krankheiten. Dazu gehören je nach Erkrankung Durchfall, Rückenschmerzen oder Gelenkbeschwerden.
Wie bei jedem Besuch beim Arzt befragt Sie auch der Augenarzt zunächst zu Ihren Beschwerden.
Dabei ist es besonders wichtig zu erfragen, seit wann die Beschwerden existieren und ob weitere Symptome wie Schmerzen oder tränende Augen bestehen.
Weiterhin ist auch die Anamnese nach Verletzungen oder Fremdkörpern notwendig.
Daraufhin schaut sich der Arzt Dein Auge mittels Spaltlampenuntersuchung an.
Oft hat er schon da die Blickdiagnose Chemosis.
Dies wird sich von der Nähe mit der sogenannten Spaltlampe etwas genauer angesehen, damit die Bindehaut sowie die anderen Augenregionen genauer angesehen werden können.
Bei Anzeichen einer Infektion wie bei bakterienhaltigem gelben Flüssigkeitsaustritt kann ein Abstrich gemacht werden, um herauszufinden, welche Erreger genau für diese Entzündung verantwortlich sind.
Wird eine Allergie vermutet, so wird das Blut daraufhin getestet, also beispielsweise auf einen erhöhten IgE-Antikörper. Außerdem kann auch der sogenannte Prick-Test angewandt werden.
Dabei wird die Haut angepiekst, mit einem potentiellen Allergen angeträufelt und dann beobachtet. Reagiert die Haut mit einer Schwellung oder Rötung, so liegt höchstwahrscheinlich eine Allergie gegen dieses Allergen vor.
Auch bei einer vermuteten Autoimmunerkrankung oder bei dem eindeutigen Zeichen eines Aufflammes der Krankheits wird Blut abgenommen und an einen Spezialisten weitergeleitet.
Bei Verdacht eines Tumors als Auslöser der Bindehautschwellung werden weitere Fachärzte wie Neurologen hinzugezogen und gegebenenfalls eine Magnetresonanztomographie (MRT) angeordnet.
Es kommt bei der Chemosis zum deutlich sichtbaren Abheben der Bindehaut. Die Schwellung kann dabei weiß-glasig, aber auch tiefrot in Erscheinung treten.
Manchmal kann auch das Lid mit anschwellen.
Ob es sich bei der Bindehautschwellung um eine Chemosis handelt oder um etwas ganz anderes, kann am besten der Augenarzt beurteilen.
Bei den sogenannten Follikeln liegt eine Infektion mit bestimmten Viren oder Bakterien vor.
Diese verursachen durch eine pathologisch vermehrte Ansammlung von Immunzellen eine körnerartige Vorwölbung der Bindehaut. Man kann sie durch ihre glasige Kuppe erkennen. Diese Follikel machen meist dieselben Symptome wie eine Chemosis:
Sie lösen Juckreiz, Fremdkörpergefühl und teils Schmerzen aus. Dadurch tränt das Auge zunehmend und es kommt vor allem bei bakterieller Besiedlung zur Absonderung eines gelblichen Sekrets.
Follikel können ebenfalls durch Antibiotika oder Virustatika behandeln werden.
Ebenfalls können genauso gut Papillen oder auch „Pflastersteine“ vorliegen.
Diese treten bei derselben Risikogruppe auf wie bei der Chemosis, nämlich bei Allergikern und Kontaktlinsenträgern.
Sie unterscheiden sich allerdings von der Form: Sie sind keine runden Vorwölbungen, sondern rechteckige und abgeplattet. Daher auch der Name “Pflastersteine”. Im Zentrum sind häufig Gefäßzeichnungen zu erkennen. Auch hier liegen ähnliche Symptome wie bei der typischen Bindehautschwellung vor: Die Betroffenen verspüren ein Fremdkörpergefühl, teils begleitend mit Schmerzen und Augentränen.
Ist die Schwellung tatsächlich eine Chemosis, aber therapieresistent und lässt sich nicht durch andere Diagnosen oder Ursachen erklären, so sollte man diese weiter abklären. Anstatt durch eine typische Entzündungsreaktion kann diese Bindehautschwellung nämlich auch durch einen Tumor in der Augenhöhle ausgelöst werden.
Dabei drückt der Tumor auf die Gefäße der Bindehaut, weswegen sich Flüssigkeit anstaut und dadurch unter die Bindehaut gedrückt wird. Diese bildet dann die für die Chemosis charakteristischen Blasen.
Liegt der Chemosis eine Allergie zugrunde, so werden zum Beispiel antiallergische Augentropfen verschrieben. Außerdem können als medikamentöse Angriffsweise an die Chemosis und die Allergie auch Allergietabletten helfen, sowie das künftige Meiden von Allergenen.
Bei einer Infektion mit einem Erreger wird eben dieser behandelt. Bei bakterieller Besiedlung können antibiotische Augentropfen, Salben, Antibiotika-Tabletten oder Cortison beim Betreffen von tieferen Schichten gegeben werden.
Bei einem Virus, wie bei der häufigen, ansteckenden Bindehautentzündung mit dem Adenovirus kann man warten, bis die Entzündung nach drei Wochen wieder von alleine zurückgeht, da der Virus an sich nicht behandelt werden kann.
Bei Vorliegen eines Tumors mit Nachweis in einem Magnetresonanztomographie-Bild (MRT) kann je nach Ausbreitung ein operativer Eingriff, eine Bestrahlung oder Chemotherapie geplant werden.
Liegt der Chemosis eine Autoimmunerkrankung zugrunde, wird die entsprechende immunsupprimierende Therapie noch ein Mal überprüft und angepasst. Die Entzündung im Auge kann mit befeuchtenden Augentropfen therapiert werden, sowie Cortison bei ernsteren Chemosen.
Im Falle einer Verätzung muss das Auge dringend mehrere Minuten mit Wasser gespült werden, bis ein Arzt das Problem behandeln kann. Bei Verletzungen im Auge muss der Fremdkörper vorsichtig entfernt werden.
In allen Fällen können befeuchtende Augentropfen die Beschwerden mildern, vor allem wenn ein unzureichender Lidschluss vorliegt. Hier kann auch ein sogenanntes „Uhrglas“ über das Auge angezogen werden, um das betroffene Sehorgan vor der Austrocknung zu schützen.
Bei der Wahl der Medikamente kommt es darauf an, welche Auslöser, bzw. Erkrankung der Chemosis zugrunde liegt.
Auch bei einer Chemosis, die keine weiteren Symptome verursacht, sollte auf eine Brille umgestiegen werden, bis die Schwellung der Bindehaut komplett zurückgeht.
Am besten zusätzlich die alten Kontaktlinsen auswechseln.
Kosmetika, die am Auge getragen werden, sollten ebenfalls vermieden werden und gegebenenfalls ausgewechselt werden.
In diesem Fall stehen die Chancen besonders gut, dass dieses Ödem folgenlos abheilt.
Es existieren einige Chemosen, welche unbemerkt bleiben und wieder von alleine zurückgehen, sobald der Reiz oder die Entzündung verschwindet.
Ist die Schwellung der Bindehaut so massiv, dass der vollständige Lidschluss verhindert wird, besteht die Gefahr der Austrocknung der Augen.
Folglich kann es zu einer Gefäßinfiltration der Hornhaut kommen, wodurch häufig Narben entstehen.
Diese können das Sehen zum Teil stark beeinträchtigen.
Bei unzureichender oder fehlender Behandlung kann es also zu irreparablen Schäden am Auge kommen, die das Sehen auf Dauer beeinträchtigen.
Darüber hinaus können sich Infektionen ausbreiten und tiefer im Auge zu weiteren Sehbeeinträchtigungen führen.
Im schlimmsten, jedoch seltenen Fall kann es sogar zu einer Netzhautablösung kommen, die zu Erblindung führen kann.
Daher ist bei einer Chemosis aufgrund einer bakteriellen Infektion oder eines Tumors in der Augenhöhle eine rechtzeitige und adäquate Therapie notwendig.
Insgesamt braucht man sich wegen einer Chemosis zunächst keine Sorgen zu machen, da sie entweder wieder von alleine geht oder gut therapiert werden kann, ohne dass es zu Sehbeeinträchtigungen kommt.
Die Chemosis bleibt zumeist so lange bestehen, wie die Entzündung im Auge oder das Abflusshindernis vorliegt.
Aus diesem Grund ist es wichtig, die Grunderkrankung zu behandeln.
Im Falle einer viralen Bindehautentzündung kann dies drei Wochen dauern.
Tritt die Chemosis durch einen Reiz auf, der bereits wieder entfernt worden ist, zum Beispiel bei einem Fremdkörper wie die Wimper, so kann die Schwellung je nach Person innerhalb weniger Tage zurückgehen.
Bei einem Tumor, der die Gefäße abdrückt, dauert es oft so lange, bis der Tumor entfernt oder wenigstens verkleinert wird.
Die Behandlung der Grunderkrankung und das Befeuchten des Auges mit Augentropfen sind somit maßgeblich für die Schnelle der Heilung, sowie auch für eine gute Prognose.
Als Allergiker kann man die Chemosis am besten mit einer Allergie-Karenz vorbeugen, also dem Meiden von jeglichen Allergenen.
Da dies nicht immer gelingen kann, helfen auch Antiallergika, die man als Augentropfen oder Tabletten nehmen kann. Sogenannte Antihistaminika hindern Entzündungszellen am Ausschütten von Histamin und sorgen dafür, dass die Beschwerden gar nicht erst auftreten.
Eine Infektion mit Bakterien oder anderen Erregern beugt man am besten mit mehr Hygiene vor.
Vor allem bei der infektiösen Bindehautentzündung ist das regelmäßige Händewaschen sehr gewinnbringend, genauso wie das Fernhalten von Infizierten und das Benutzen von eigenen Augentropfen.
Auch eigene Kosmetikartikel und Cremes spielen hierbei eine große Rolle. Dabei ist es ebenfalls wichtig, auf das Haltbarkeitsdatum zu achten und bei jeglicher Kontamination die alten Kosmetikartikel wegzuwerfen und lieber eine neue Creme oder neues Make-up zu kaufen.
Für Kontaktlinsenträger gilt das strenge Einhalten von den entsprechenden Hygienevorschriften. Das bedeutet: Nur mit sauberen, frisch gewaschenen Händen anfassen, die Kontaktlinsen nicht länger als erlaubt tragen und frische Kontaktlinsenflüssigkeit benutzen.
Diejenigen, die an einer Autoimmunerkrankung leiden, müssen durch ihre immunsupprimierende Medikation ausreichend behandelt werden, um Zusatzsymptome wie die Augenentzündung zu vermeiden.
Bei der Arbeit mit viel Staub oder Fremdmaterial, das ins Auge gelangen kann, ist ein guter Augenschutz das A und O. Das gleiche gilt auch für Bauarbeiter und andere Berufsgruppen, die viel in der prallen Sonne arbeiten müssen.
Bei einem Lagophthalmus, einem Entropium oder einem Ektropium, also Erkrankungen, die zu einem trockenen Auge führen, können Augentropfen oder Operationen helfen und eine Chemosis vermeiden.
Eine Chemosis tritt im Bereich der Bindehaut auf.
Es ist eine deutliche Schwellung zu erkennen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anatomie | Bindehaut, Konjunktiva, periorbitale Gefäße |
| Differentialdiagnose | Bindehautentzündung, allergische Reaktion, Angioödem, Orbitaphlegmone, Hornhautentzündung, Fremdkörper |
| Medikamente | Antihistaminika, abschwellende Augentropfen, künstliche Tränen, Cortison (bei schweren Entzündungen) |
| Epidemiologie | häufig bei Allergien, seltener bei Infektionen oder Traumata |
| Prognose | gut bei Behandlung der Ursache, meist vollständig reversibel |
| Verlauf | akutes Anschwellen der Bindehaut, Rückbildung nach Behandlung der Ursache |
| Pathophysiologie | Flüssigkeitseinlagerung in der Bindehaut durch Entzündung, allergische Reaktion oder Gefäßstauung |
| Komplikation | starke Schwellung mit Lidverschluss, Sehstörungen, Schmerzen, Infektionen |
| Behandlung | Therapie der Ursache, Kühlung, Antihistaminika, entzündungshemmende Augentropfen, künstliche Tränen |
| Primärvorbeugung | Allergenkontrolle, Schutz vor Reizstoffen, gute Augenhygiene |
| Sekundärvorbeugung | frühe Behandlung von Allergien und Entzündungen, Kontrolle von Begleiterkrankungen |
| Risikofaktoren | Allergien, Reizstoffe, Infektionen, Trauma, OPs am Auge, systemische Entzündungen |
| Anzeichen | starke Bindehautschwellung, glasige oder gallertartige Vorwölbung, Rötung, Tränenfluss, Juckreiz, Fremdkörpergefühl |
| Stadien | akute Schwellung, Persistenz der Ödeme, Rückbildung nach Therapie |
| Diagnostik | klinische Untersuchung, Allergietests, Abstrich bei Verdacht auf Infektion, Anamnese |