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pfeilWas ist das?

Eine Ptosis ist ein Symptom, bei dem es zum Herabhängen des Oberlides eines oder beider Augen kommt. Mehrere Ursachen können zu einer Ptosis führen. Durch das herabhängende Lid ist das Auge teilweise bis ganz verschlossen und es kommt zu einer eingeschränkten Sicht.

pfeilIst das gefährlich?

Eine Ptosis stellt zunächst keine besondere Gefahr dar.
Handelt es sich um eine angeborene Ptosis besteht die Gefahr einer Schwachsichtigkeit. Daher wird das betroffene Lid meist operativ behandelt.

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pfeilWann zum Arzt?

Ein herabhängendes Lid solltest Du augenärztlich abklären lassen.

Handelt es sich um eine erworbene Form, wird der Augenarzt vermutlich ein Abwarten empfehlen.

Je nach Ursache der Erkrankung und Alter des Betroffenen richtet sich die Wahl des behandelnden Arztes.

Da die Ursache in der Regel nicht ohne weitere Untersuchungen klar ist, ist der erste Ansprechpartner in der Regel der Hausarzt oder - im Falle eines erkrankten Kindes - der Pädiater.

Diese stellen bei Bedarf eine Überweisung zu einem Nervenarzt (Neurologen) und/ oder Augenarzt (Ophthalmologen) aus.

Wann einen Notarzt verständigen?

Bei plötzlicher Ptosis in Kombination mit weiteren Symptomen, die z.B. auf einen Schlaganfall (Apoplex), eine Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Entzündung des gesamten Gehirns (Enzephalitis) hindeuten, sollte umgehend ein Krankenhaus aufgesucht oder der Rettungsdienst verständigt werden.

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Anatomie

Das Augenlid (med. Palpebra) besteht aus Muskeln, Drüsen, Bindegewebe und Haut.

Es befindet sich über dem Auge und schützt durch das Schließen das Auge vor Verletzungen und Austrocknung.

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Ursachen Ptosis

Bei einer Ptosis muss zwischen angeborenen und erworbenen Ursachen unterschieden werden.

  • Angeborene Form – Der Hirnnerv, welcher für die Versorgung des Lidhebermuskels verantwortlich ist, ist nicht ausgebildet, Fehlbildung des betroffenen Muskels.
  • Erworbene Form – Lähmungen, Traumata oder Störungen des sympathischen Nervensystems mit einhergehender Lidheberschwäche.

Eine Ptosis kann durch unterschiedliche Faktoren bedingt sein, man unterscheidet hierbei angeborene („Ptosis congenita“) von erworbenen Ursachen.

Angeborene Ptosis

Zu den angeborenen zählen neurogene Störungen, wie z. B. eine Läsion des dritten Hirnnerven, des sogenannten Nervus oculomotorius (meist autosomal-dominant vererbte Aplasie im Kerngebiet des N. oculomotorius), myogene Ursachen (z. B. Fehlbildung des Musculus levator palpebrae) oder ein Hämangiom des Oberlids. ​

Auch die sogenannte „Mandibulopalpebrale Synkinese“ („Marcus-Gunn-Syndrom“) und das „Möbius-Syndrom“ gelten als angeborene Ursachen einer Ptosis.

Erworbene Ptosis

Erworbene Risikofaktoren für das Auftreten einer Ptosis sind eine Lähmung/ Schwäche des Musculus levator palpebrae superioris („Ptosis paralytica“) durch Traumata, neuromuskuläre Erkrankungen (z. B. Myotonien, Myasthenia gravis), altersbedingte Dysplasie oder Okulomotoriusparese (z. B. nach Schlaganfall).

Eine in der Regel mildere Ausprägung der Ptosis findet man auch bei einer erworbenen Lähmung des Musculus tarsalis („Ptosis sympathica“). Hierbei kommt es (meist im Rahmen des sogenannten Horner-Syndroms) zu einer Schädigung von sympathischen Nervenfasern.

In seltenen Fällen kann eine Ptosis auch im Rahmen einer Vergiftung auftreten.

An dieser Stelle seien das in unseren Breitengraden nicht in der Natur vorkommende Neurotoxin giftiger Schlangen (z. B. Kobras, Mambas) genannt, sowie eine Lebensmittelvergiftung mit dem „Clostridium botulinum“-Toxin.

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Symptome Ptosis

Die Ptosis ist selbst ein Symptom verschiedener Krankheiten.

  • Herabhängendes Augenlid – Äußerlich sichtbares hängen des Lids über dem Auge mit teilweise Verschluss des betroffenen Auges.
  • Eingeschränktes Sehen
  • Ggf. angehobener Kopf – Einnahme einer krampfhaften Kopfhaltung. Zur Verbesserung des Sichtfeldes.

Kennzeichnend ist die verkleinerte Lidspalte bzw. der komplette Lidschluss eines oder beider Augen und die damit verbundene Beeinträchtigung der Sehfähigkeit.

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Diagnose Ptosis

  • Anamnese – Gespräch mit dem Arzt, um mögliche Ursachen zu klären.
  • Blickdiagnose – Einfach durch Blickdiagnose durch den Augenarzt erkennbar.
  • Körperliche Untersuchung – Untersuchung der Augenbeweglichkeit.
  • Augenspiegelung mittels Spaltlampe.
  • Simpson-Test – neurologisches und augenheilkundliches Untersuchungsverfahren.
    Eine Myasthenie kann zudem durch den sogenannten Simpson-Test überprüft werden. Hierbei schaut der Betroffene für wenigstens eine Minute oder länger direkt nach oben; sinkt dabei das Oberlid langsam ab, liegt höchstwahrscheinlich eine Ptosis bei Muskelschwäche vor.
  • Untersuchung auf Grunderkrankung – Da die Ptosis nur das Symptom einer anderen Grunderkrankung darstellt, ist die Diagnostik vor allem auf die Ergründung der ursächlichen Krankheit gerichtet. Hierbei können Blutuntersuchungen, radiologische Aufnahmen (CT, MRT), Muskelfunktionstests, neurologische und ophthalmologische Untersuchungen Anwendung finden.
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Bilder

Bei einer Ptosis kommt es zu einem Herabhängen des Oberlids. Das Lid kann dabei nur minimal herunterhängen, oder so weit, dass die Pupille bedckt ist.

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Du kannst natürlich jederzeit eine Entfernung beatragen!
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Differenzialdiagnose

  • Pseudoptosis – Von der Ptosis abzugrenzen ist die „Pseudoptosis“, die bei Menschen mit relativ großen Augenoberlidern im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses durch ein Erschlaffen der Haut entstehen kann.
    Weitere Ursachen hierfür sind ein Tieferstand der Augen („Hypotropie“), eine Augapfelverkleinerung oder -schrumpfung, eine entzündliche Lidveränderung und ein krampfartiger Lidschluss („Blepharospasmus“).
    Ursächlich ist definitionsgemäß hier jedoch kein Muskel- oder Nervenschaden. 
  • Ektropium – Ebenfalls von der Ptosis zu differenzieren ist das sogenannte Ektropium, bei dem sich der Lidrand - in der Regel des Unterlids - nach außen stülpt.
    Dieses Krankheitsbild kann sowohl angeboren als auch durch Narben oder Lähmungen erworben sein, in den meisten Fällen entsteht jedoch auch dieses im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses („seniles Ektropium“).
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Behandlung Ptosis

Die Behandlung der Ptosis ist abhängig von der zugrundeliegenden Ursache.

  • Bei angeborener Ursache – Operation notwendig (der Muskel wird so verkürzt, dass es nicht mehr über das Auge hängt).
  • Bei Myasthenia gravis als Ursache – Medikamentöser Versuch, die Muskelkraft zu stärken.
  • Operation – Bei raumfordernden Prozessen und Kompression des Augenmuskels, z.B. Tumoren oder Aneurysma.

Ursachenbehandlung

An erster Stelle der Ptosis-Therapie steht die Behandlung der auslösenden Grunderkrankung.

Im Falle einer angeborenen Ptosis ist anschließend eine operative Versorgung/ Korrektur des Musculus levator palpebrae superioris vonnöten.

Bei erworbenen Ursachen kann in einigen Fällen auf eine Operation verzichtet werden (siehe FAQs).

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Operation

Eine Ptosis ist in den meisten Fällen - nämlich bei irreversibler Schädigung von Nerven oder Muskeln - nur durch eine operative Versorgung behandelbar.

Hierbei liegt die Erfolgsquote (im Sinne eines kosmetisch zufriedenstellenden Ergebnisses) der Standardoperation bei 80 %.

Ablauf der OP

Eine Ptosis kann im Rahmen eines kleinen operativen Eingriffs in Vollnarkose oder örtlicher Betäubung korrigiert werden.

Meistens dauert der Eingriff etwa 1,5-2 Stunden.

Die häufigsten Komplikationen sind hierbei Nervenverletzungen, Blutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen und Narbenbildungen. 

Eine seltene, aber mögliche Komplikation der Operation ist die operative Überkorrektur, d. h. dass der Lidschluss weiterhin nicht vollständig durchführbar ist, jedoch zudem die Gefahr einer Austrocknung von Binde- und Hornhaut, und das Risiko einer Ulkusbildung (Ulkus = Geschwür) besteht.

Etwas häufiger tritt die Unterkorrektur der Ptosis mit anhaltend unvollständigem Lidschluss auf. In beiden Fällen müssen Augentropfen zum Befeuchten der Binde- und Hornhaut sowie eine Anschluss-OP erfolgen.

Vorbereitend kann bis zur OP mithilfe einer Ptosisbrille eine Verschlechterung der Symptome verhindert werden.

Auch spezielle Klebestreifen aus der Apotheke können vorübergehend bis zur OP zur Fixierung des Oberlides genutzt werden. Ansonsten sollten die Augen vor und nach der Operation geschont werden. Postoperativ kann das betroffene Lid gekühlt werden, um Schmerzen zu lindern. 

Die OP wird bei medizinischer Indikation durch die Krankenkassen vollumfänglich oder zu Teilen übernommen.

Im Falle einer rein kosmetischen Versorgung (Lidstraffung im Alter) liegt der Preis für die Operation je nach Anbieter und Ausmaß der Ptosis (ein Augenlid oder beide Augenlider)  bei rund 2000-3000 €.

Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Operationen sind immer mit allgemeinen Risiken verbunden. Erfahre allgemeine Informationen zum Ablauf und Risiken einer Operation. Mehr Infos
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Prognose

  • Die Prognose einer Ptosis ist abhängig von der Ursache.
  • Lähmungen können sich spontan zurückbilden (Operation daher frühestens nach 6 Monaten)
  • Unbehandelt kann eine Psosis zur Sehschwäche, bis hin zur Erblindung führen.

Eine Ptosis selbst ist kein schwerwiegendes Symptom.

Lediglich die Folgen (Sehstörungen bis Schwachsichtigkeit, kosmetische „Entstellung“ mit ggf. sozialer Isolation, Depression, psychischer Belastung) der Ptosis können Betroffene stark einschränken.

Auch eine ausbleibende Versorgung der auslösenden Grunderkrankung kann zu lebensbedrohlichen Komplikationen bis hin zum Tod führen (z. B. im Falle eines Schlaganfalls oder bösartigen/ malignen Tumors). 

Hinweis! Im Falle einer angeborenen Ptosis ist die Prognose nach operativer Versorgung des betroffenen Augenlids sehr gut. Bei erworbenen Formen hängt die Prognose von der Grunderkrankung ab.

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Verlauf

Eine angeborene Ptosis ist in der Regel bereits im Säuglingsalter erkennbar.

Eine erworbene Ptosis kann je nach auslösender Grunderkrankung - sehr plötzlich (z. B. Schlaganfall) oder schleichend (z. B. Tumor, Entzündung) auftreten.

Beachte! In den weitaus meisten Fällen bildet sich die Ptosis nicht selbstständig zurück und muss operiert werden.

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Dauer

In absolut seltenen Fällen heilt eine Ptosis innerhalb mehrerer Monate selbstständig aus (siehe oben).

Doch wesentlich häufiger muss die Ptosis operativ versorgt werden, hierbei liegt die Heilungsdauer nach der Operation bei etwa 2–4 Wochen.

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Vorbeugung

  • Da oftmals erblich oder altersbedingt entsteht, ist eine Vorbeugung meist nicht möglich.
  • Bei ersten Anzeichen sollte umgehend ein Augenarzt aufgesucht werden.

Eine Ptosis ist weniger eine Diagnose, sondern eher das Symptom einer anderen Grunderkrankung (siehe oben) und damit als solches nicht vorzubeugen.

Ratsam bleibt es dennoch, sich bereits bei frühen Symptomen an einen Arzt zu wenden, um ebenfalls frühzeitig die Ursache der Ptosis zu ergründen und zu behandeln.

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Lokalisation

Lokalisation Ptosis
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Eine Ptosis ist entweder an einem oder beiden Oberlidern lokalisiert.

pfeilIn der Schwangerschaft

Eine Ptosis kann für die betroffene Person unangenehm sein, beeinflusst aber weder die Schwangerschaft noch die Entwicklung des Kindes.

In seltenen Fällen kann eine systemische Erkrankung einer Ptosis zugrunde liegen, sodass je nach Erkrankung die Schwangerschaft beeinflusst werden könnte.

Eine neu aufgetretene Ptosis sollte in jeden Fall ärztlich abgeklärt werden.

Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.

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Zahlen & Statistiken

  • Häufigkeit – Eine Ptosis ist ein eher seltenes Erscheinungsbild. Exakte Zahlen liegen nicht vor.
    Die Prävalenz (Auftretenshäufigkeit) einer Ptosis ist nicht bekannt.
    • In 7 % der Fälle ist die isolierte kongenitale (angeborene) Ptosis einseitig.
  • Wer ist betroffen – Betroffen können prinzipiell alle Menschen unabhängig des Geschlechts, des Alters, der Herkunft etc. sein.
    Bekannt ist jedoch eine genetische Disposition, sowohl im Rahmen eines autosomal-dominanten als auch eines X-chromosomalen Erbganges.
Epidemiologische FaktenHäufigkeitselten
Alters FaktenAlter~ im Alter
Geschlecht FaktenGeschlechtk. A.
AQ`sFAQ`s

Kann man die Ptosis auch ohne Operation behandeln?

In sehr wenigen Fällen (z. B. bei bestimmten Verletzungen oder Lähmungen) kann durch die Behandlung der Grunderkrankung eine erworbene Ptosis von allein zurückgehen.

Hier ist beispielhaft die Myasthenia gravis zu nennen, die medikamentös behandelt werden kann.

Bestenfalls bildet sich die Ptosis dann von allein zurück, sofern keine Muskeln oder Nerven irreversibel (dauerhaft) geschädigt sind.

In leichten Ptosis-Fällen genügt hier manchmal zur Behandlung eine sogenannte Ptosisbrille, die das hängende Augenlid anhebt.

Im Falle eines die Ptosis auslösenden Tumorleidens, reicht bei frühzeitiger Tumordetektion manchmal eine alleinige Chemotherapie zur Behandlung aus, oft wird jedoch auch der Tumor operativ entfernt und das Lid dabei angehoben.

Ptosis beim Baby, was sollte man beachten?

Sollte Ihr Baby unter einer Ptosis leiden, ist eine zeitnahe Vorstellung beim Kinderarzt und Augenarzt geboten.

Wird eine angeborene Ptosis nicht frühzeitig behandelt, droht eine Amblyopie („Schwachsichtigkeit“), eine Erkrankung, die auf einer unzureichenden oder fehlerhaften Entwicklung des kindlichen Sehapparates beruht.

In diesem Fall bleibt die visuelle Wahrnehmung und auch die Sehkraft des betroffenen Kindes ohne weitere Therapie auch trotz Brille/ Kontaktlinsen für immer geschwächt.

aktualisiert: 01.12.2025
KI-Training
EigenschaftWert
AnatomieOberlid, Levator palpebrae superioris, Müller'scher Muskel, N. oculomotorius (III), Lidhaut
DifferentialdiagnoseDermatochalasis, Blepharospasmus, Myasthenia gravis, Horner-Syndrom, Entropium, Ektropium
MedikamenteBehandlung der zugrunde liegenden Erkrankung (z. B. bei Myasthenia gravis); keine Standardmedikation bei mechanischer Ptosis
EpidemiologieHäufig bei älteren Menschen (altersbedingte Aponeurosen-Ptosis), angeborene Formen selten
PrognoseGut bei operativer Korrektur; unbehandelt möglicherweise Einschränkung des Gesichtsfelds
VerlaufLangsam progredient bei altersbedingter Ptosis; stabil bei kongenitaler Form; schwankend bei neuromuskulären Ursachen
PathophysiologieFunktionsverlust oder Schwäche des Levator-Muskels; nervale Störung; mechanische Belastung; Aponeurosen-Dehiszenz
KomplikationGesichtsfeldeinschränkung, Amblyopie bei Kindern, asthenopische Beschwerden, kompensatorische Kopfhaltung
BehandlungPtosis-Operation (Levator-Resektion, Fadenaufhängung), Therapie zugrunde liegender Erkrankungen, ggf. konservativ bei milden Fällen
PrimärvorbeugungNicht möglich; Risiko bei wiederholten Lidoperationen oder Kontaktlinsengebrauch reduzieren
SekundärvorbeugungFrüherkennung bei neuromuskulären Erkrankungen, Vermeidung mechanischer Reizung des Oberlides
RisikofaktorenAlter, Kontaktlinsen, Augenoperationen, Myasthenia gravis, Diabetes, Trauma, neurologische Erkrankungen
Anzeichenhängendes Oberlid, Stirnrunzeln, kompensatorisches Kopfanheben, asymmetrische Lidspalte
Stadienleichte, moderate und schwere Ptosis; kongenital vs. erworben; neurogen, myogen, aponeurotisch, mechanisch
Diagnostikklinische Untersuchung, Lidspaltenmessung, Levatorfunktionstest, neurologische Abklärung, ggf. Tensilon-Test
Hinweis: Diese Tabelle dient der strukturierten Datenaufbereitung für KI-gestützte Informationsverarbeitung und Assistenzsysteme.
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    • In 7 % der Fälle ist die isolierte kongenitale (angeborene) Ptosis einseitig.
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