Unter Kopfläuse versteht man kleine Insekten, welche die Kopfhaut von Kindern, aber auch von Erwachsenen befallen und dort ihre Eier ablegen. Ein Befall mit Läusen führt zu einem ausgeprägten Juckreiz auf der Kopfhaut.

Kopfläuse sind kleine Insekten, die die Kopfhaut von Kindern, aber auch Erwachsenen befallen und dort ihre Eier ablegen. Der Befall mit Läusen führt zu einem ausgeprägten Juckreiz auf der Kopfhaut. Läuse werden von Mensch zu Mensch übertragen und treten daher gehäuft in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertagesstätten und Schulen auf.
Kopfläuse sollten immer ärztlich abgeklärt werden. Fällt Dir ein häufiges Kopfkratzen bei Deinem Kind auf, und sind ggf. weitere Kinder im Freundeskreis betroffen, solltest Du Dein Kind einem Kinderarzt vorstellen.
Ursächlich für den Kopflausbefall ist die Kopflaus, ein kleines Insekt, was ausschließlich auf der Kopfhaut von Menschen lebt.
Dieses Insekt wird von Mensch zu Mensch übertragen.
Die Kopfläuse haben ein spezielles Mundwerkzeug, mit dem sie in die Kopfhaut stechen und hier Blut saugen.
Kopfläuse legen auf der Kopfhaut Eier, aus denen Larven schlüpfen. Diese Larven entwickeln sich weiter zu Läusen.
Ein Kopflausbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.
Reines Haarewaschen entfernt die Läuse nicht.
Risikofaktoren für einen Kopflausbefall sind der Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen, da es hier zu vermehrtem Körperkontakt zwischen den Kindern kommt.
Das Hauptsymptom bei einem Lausbefall ist ein starker Juckreiz auf der Kopfhaut.
Durch das Kratzen können kleine Wunden an der Kopfhaut entstehen, die sich wiederum entzünden können.
Bei sehr starkem Kopflausbefall kann es zu einem Verfilzen der Haare kommen.
Ein Befall mit Kopfläusen wird in erster Linie durch das Betrachten der Kopfhaut diagnostiziert.
Vor allem hinter den Ohren, im Nacken und an den Schläfen wird nach Läusen und Nissen (Eier der Läuse) gesucht.
Noch besser können Läuse mit einem speziellen Nissenkamm beim Auskämmen der Haare gefunden werden.
Kopfläuse treten immer wieder gehäuft in Kindergärten und Schulen auf, vor allem in den Monaten von Mitte September bis Ende Oktober.
Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren sind am häufigsten von einem Lausbefall betroffen.
Die Neuerkrankungsrate liegt bei etwa 600 pro 10.000 Kindern im Jahr.
Bei einem Befall mit Läusen sollt man zu einem Kinderarzt gehen.
Ein Kopflausbefall wird mit bestimmten Shampoos oder Lösungen behandelt.
Hier werden die Wirkstoffe Allethrin, Permethrin oder Pyrethrum eingesetzt.
Die Haare müssen mit diesen Mitteln gewaschen werden und die Einwirkzeit auf der Verpackung beachtet werden.
Im Anschluss sollten die Haare mit einem speziellen Nissenkamm Strähne für Strähne ausgekämmt werden.
Diese Behandlung sollte nach acht bis zehn Tagen wiederholt werden.
Des Weiteren sollte bei Lausbefall eines Kindes auch bei anderen Familienmitgliedern nach Läusen geschaut werden und diese gegebenenfalls behandelt werden.
Wichtig ist auch die Reinigung von Kleidung, Bettzeug und Kuscheltieren. Diese sollten, wenn möglich, bei 60 °C in der Waschmaschine gewaschen werden. Ist ein Waschen nicht möglich, können z.B. Kuscheltiere luftdicht in eine Plastiktüte verpackt werden und entweder zwei Tage im Gefrierfach oder zwei bis vier Wochen bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.
Wurde ein Lausbefall beim Kind entdeckt, sollte umgehend die Schule oder der Kindergarten informiert werden.
Zur Behandlung von Läusen sind eine Reihe von Shampoos erhältlich.
Diese beinhalten die Wirkstoffe Allethrin, Permethrin oder Pyrethrum.
Sie sollten auf feuchtem Haar angewendet werden.
Es ist wichtig, ausreichend Shampoo zu verwenden und die jeweilige Einwirkzeit des Produktes einzuhalten.
Im Anschluss sollten die Haare mit einem Nissenkamm Strähne für Strähne ausgekämmt werden.
Eine Wiederholung der Behandlung wird nach etwa acht bis zehn Tagen empfohlen um sicherzugehen, dass alle Läuse abgetötet wurden.
Es gibt viele verschiedene Hausmittel, die gegen Läuse helfen sollen.
Alle diese Hausmittel töten die Läuse jedoch nicht besonders zuverlässig ab und die Anwendung muss daher mehrmals wiederholt werden.
Um auf Nummer sicher zu gehen und die Läuse nicht auf andere Personen zu übertragen, empfiehlt sich daher eher die Anwendung von speziellen Anti-Läusemittel aus der Apotheke.
Die Prognose bei Läusebefall ist sehr gut.
Bei gewissenhaft durchgeführter Behandlung sind Kinder nach etwa 10 Tagen frei von Läusen.
Eventuell entstandene Wunden durch Kratzen verheilen ebenfalls innerhalb weniger Tage.
Wiederholte Anwendung
Um eine Heilung von Läusen zu erreichen, sollte die zweimalige Behandlung mit Anti-Läusemittel erfolgt sein.
Die zweite Behandlung wird acht bis zehn Tage nach der ersten Behandlung angewendet.
Nach der zweiten Behandlung sind in der Regel alle Läuse abgetötet.
Trotzdem sollte etwa zwei Wochen nach der Entdeckung des Befalls eine Kontrolluntersuchung erfolgen, um sicherzugehen, dass die Kopfhaut frei von Läusen ist.
Läusen vorzubeugen ist sehr schwierig, wen nicht sogar unmöglich.
Besonders in Gemeinschaftseinrichtungen wie z. B. Kindergärten herrscht enger Kontakt zwischen den Kindern und so ist die Übertragung von Läusen bei Lausbefall eines Kindes quasi unumgänglich.
Die einzige Möglichkeit Kopfläusen vorzubeugen ist, den Kontakt zu befallenen Kindern zu meiden.
Läuse sind hochansteckend.
Eine Übertragung von Läusen erfolgt von Mensch zu Mensch.
Die Übertragung erfolgt jedoch nur bei „Haar-zu-Haar-Kontakt“.
Selten kann es auch zu Übertragung durch Gegenstände wie Haarbürsten oder Kopfbedeckungen kommen.
Bei einem Kopflausbefall besteht eine Ansteckungsgefahr, solange noch erwachsene Läuse zu finden sind.
So lange sollte auch der Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung nicht erfolgen.
Ein Läusebefall ist besonders im Kindesalter häufig, kann jedoch auch im Erwachsenenalter vorkommen.
Die Läusekrankheit an sich beeinflusst eine Schwangerschaft und die Kindesentwicklung nicht und auch die Therapie besteht in der Regel aus lokalen Shampoo-Arzneien, sodass sie sich nicht auf die Schwangerschaft auswirkt.
Trotzdem sollte in jedem Fall beim Erwerb des Läuseshampoos in der Apotheke nachgefragt und erwähnt werden, dass eine Schwangerschaft besteht.
In seltenen Fällen können bestimmte neuere Mittel weniger empfehlenswert sein.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.