Kehldeckelentzündung (Epiglottitis), wenn es zu einer bakteriellen Infektion des Kehldeckels und des umliegenden Gewebes kommt.
Erfahrungs Berichte
Der Kehldeckel bildet beim Schlucken eine Art Verschluss für die Luftröhre. Er verhindert das Eintreten von Flüssigkeit oder Nahrung in die Atemwege. Unter einer Kehldeckelentzündung versteht man eine Infektion des Kehldeckels, meist durch Bakterien. Vor Einführung der Impfung war vor allem der Erreger Haemophilus influenzae Typ b für die Epiglottitis verantwortlich. Die Erkrankung gilt als sehr gefährlich, da es durch das Anschwellen des Kehldeckels zu Atemnot bis hin zum Ersticken kommen kann.
Bei einer Kehldeckelentzündung (Epiglottitis) sollte man zu einem Kinderarzt oder in eine Kinderklinik gehen oder bei akuten Fällen einen Notarzt rufen.
Es ist daher wichtig, bei Verdacht auf eine Kehldeckelentzündung sofort einen Kinderarzt oder eine Kinderklinik aufzusuchen. Sollte bereits Atemnot bestehen kann auch ein Notarzt gerufen werden.
Die wichtigste Maßnahme zur Therapie der Epiglottitis ist die Überwachung des Kindes und bei Bedarf eine Atemwegssicherung.
Eine Kehldeckelentzündung ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die bei Kindern auch zu einem Ersticken führen kann.
Daher empfiehlt es sich bei Verdacht auf die Erkrankung sofort einen Arzt aufzusuchen und eine Behandlung mit Hausmitteln zu vermeiden.
Da die Kehldeckelentzündung eine schwere Erkrankung mit Lebensgefahr für das Kind ist, sollte auf eine homöopathische Behandlung verzichtet werden.
Einzig eine antibiotische Therapie kann die bakteriellen Erreger abtöten.
Sollte eine ergänzende homöopathische Therapie erwünscht sein, kann diese mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Bei frühzeitiger, gegebenenfalls intensivmedizinische Behandlung ist die Prognose gut.
Es kommt binnen weniger Tage zu einer Besserung der Symptome und einem folgenlosen Abheilen.
Etwa ein Prozent der Fälle von Epiglottitis enden jedoch auch tödlich.
Nach Beginn der antibiotischen Therapie kommt es innerhalb weniger Tage zu einer Besserung.
Falls zu Beginn eine Beatmung notwendig war, kann diese meist nach zwei Tagen beendet werden.
Das Antibiotikum sollte über 7 Tage eingenommen werden.
Eine Ansteckung ist nur bis 24 Stunden nach Beginn einer antibiotischen Therapie möglich.
Die gesamte Heilungsdauer bei einer Kehldeckelentzündung richtet sich nach der Schwere der Erkrankung.
Die beste und einzige Möglichkeit der Prophylaxe ist die Impfung gegen Haemophilus influenzae im Rahmen der Sechsfach-Impfung (Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hepatitis B, Poliomyelitis und Haemophilus influenzae Typ b).
Diese wird im zweiten, dritten, vierten und 11–14 Lebensmonat verabreicht. Der Impfstoff wird von der STIKO im Rahmen des Impfkalenders empfohlen und hat relativ wenig Nebenwirkungen.
Dank der Impfung ist die Zahl der Kehldeckelentzündungen stark zurückgegangen.
Bei engem Kontakt zu einem Kind, das an einer Kehldeckelentzündung durch Haemophilus influenzae erkrankt ist, kann eine prophylaktische Einnahme eines Antibiotikums durch den Arzt verordnet werden.
Die Ursache ist eine Infektion mit Bakterien (Haemophilus influenzae Typ b). Diese werden per Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Hauptrisikofaktor ist ein fehlender Impfschutz.
Früher war der Erreger Haemophilus influenzae Typ b Hauptverursacher für die Erkrankung ursächlich.
Heute sind daher eher andere Bakterien wie z. B. Streptokokken oder Staphylokokken Auslöser einer Epiglottitis.
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