Riesenzellarteriitis (RZA), eine rheumatische Autoimmunerkrankung mit Entzündungen und Schwellung in der Wand der Gefäße.



Die Riesenzellarteriitis (RZA) beschreibt eine durch eine Autoimmunreaktion ausgelöste systemische, also den ganzen Körper betreffende, Gefäßentzündung. Bei der Riesenzellarteriitis kommt es zu einer Entzündung der Arterienschleimhaut, meist der Schläfenarterien. Kopfschmerzen und Sehstörungen sind Anzeichen. Eine schnelle Behandlung ist notwendig.
Eine Riesenzellarteriitis ist sehr gefährlich.
Durch die Minderdurchblutung des Sehnerven oder der Netzhaut kann es innerhalb weniger Tage oder Wochen zu einer Erblindung kommen.
Unbehandelt ist dies bei etwa einem Drittel der Betroffenen der Fall.
Auch ein Schlaganfall oder vorübergehende ischämische Attacken sind bei einer Riesenzellarteriitis möglich.
Bei länger anhaltenden Kopfschmerzen oder unerklärlichem Gewichtsverlust oder plötzlichen Sehstörungen solltest Du unabhängig der Ursache immer einen Arzt zur Abklärung aufsuchen.
Es gibt grundsätzlich keine ganz typischen Anzeichen, sodass ein Arztbesuch generell beim Auftreten mehrerer der aufgelisteten Symptome ratsam ist.
Die erste Anlaufstelle ist Dein Hausarzt.
Eine Riesenzellarteriitis kann folgendermaßen eingeteilt werden:
Die Gefäßwand schwillt bei einer Riesenzellarteriitis an, sodass es zu einer Verengung oder gar einem Verschluss kommt und Organe minderversorgt werden.
Die Behandlung der Riesenzellarteriitis erfolgt in aller Regel medikamentös.
Zur medikamentösen Therapie der Riesenzellarteriitis werden folgenden Medikamente eingesetzt.
Da die Ursache einer Riesenzellarteriitis noch nicht ausreichend geklärt ist, gibt es bislang auch noch keine bestätigte Methode der Vorbeugung.
Da es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt, ist keine Ansteckungsgefahr bekannt.
Mögliche Risikofaktoren stellen Infektionen, wie Windpocken oder Röteln, dar.
Da die Riesenzellartheriitis in der Regel erst nach dem 50 Lebensjahr auftritt, sind Kinder nicht betroffen.