Leberfleck, wenn man umgangssprachlich von einem Pigmentfleck oder Muttermal spricht.

Bei einem Leberfleck, auch Muttermal genannt, handelt es sich um einen dunkler pigmentierten Fleck auf der Haut, welcher durch eine Ansammlung von pigmentbildenden Zellen zustande kommt. Diese Wucherung ist in der Regel gutartig.
Ein Leberfleck ist in der Regel harmlos, kann sich jedoch unter Umständen zu einem gefährlichen Hautkrebs entwickel.
Leberflecke werden gefährlich, wenn sie ein untypisches Erscheinungsbild aufweisen. Um das einzuschätzen, gibt es die ABCD-Regel:
Das Vorliegen dieser Kriterien macht den Naevus verdächtig für bösartige Erkrankungen. In diesem Fall sollten diese Krankheiten auf jeden Fall ärztlich untersucht werden.
Leberflecke sind in aller Regel harmlos. Es ist jedoch empfehlenswert, einmal jährlich die Leberflecke von einem Hautarzt untersuchen zu lassen.
Einen Arzt solltest Du aufsuchen, wenn:
Der Begriff Leberfleck ist in der Medizin nicht gebräuchlich und wird nur im Volksmund für einen Fleck auf der Haut verwendet, der eine dunklere Farbe aufweist als die restliche Haut.
In den meisten Fällen ist mit dem Begriff Leberfleck ein melanozytärer Nävus der oberflächlichen Haut gemeint.
Melanozyten sind die Zellen der Haut, die das Melanin – einfach gesagt das Pigment – produzieren.
Bei einem Nävus handelt es sich um Melanozyten der Haut, die etwas umgewandelt ist.
Hier sprechen wir von melanozytären Nävi, also jenen veränderten Melanozyten, die eine Farbveränderung aufweisen.
Ob und wie viele Leberflecken entstehen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die oft nicht beeinflusst werden können, wie der ethnische Hintergrund, das Alter und Genetik.
Durch Umweltfaktoren wie erhöhte UV-Strahlung kann die Entstehung von Leberflecken auch wahrscheinlicher werden.
Beachte! Sollte der Leberfleck jedoch anfangen zu jucken oder zu nässen, sollte ein Arzt zur Abklärung aufgesucht werden, da sich dahinter eine Malignität (Bösartigkeit) verstecken kann.
Ein Leberfleck ist meist rund oder oval, in sich geschlossen, einfarbig und dunkelbraun.
Andere Diagnosen, die sich auch in Form eines dunkleren Fleckes auf der Haut darstellen können, kommen in Frage.
Daher ist es bei der Diagnose essenziell, diese Erkrankungen auszuschließen.
Beachte! Daher sollte in regelmäßigen Abständen eine Kontrolle beim Hautarzt im Rahmen des empfohlenen Hautkrebsscreenings erfolgen.
In der Regel sollte ein Leberfleck nicht jucken.
Juckt er aber und hält der Juckreiz einige Tage an derselben Stelle an, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Es könnte sein, dass eine Pilzinfektion oder ein anderer Infekt vorliegt, der das Jucken verursacht. Die Ursache des Juckens ist meist nichts Schlimmes, sollte aber in jedem Fall abgeklärt werden.
Es kann sein, dass der Leberfleck blutet, weil man ihn aufgekratzt hat.
Diese Blutung sollte aber nach einer gewissen Zeit wieder aufhören.
Wenn der Leberfleck immer wieder von sich aus anfängt zu bluten, ohne dass von außen eingewirkt wurde, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden, da dies auf ein bösartiges Geschehen hindeuten könnte.
Ein Leberfleck und seine Umgebung können auch Schmerzen und so zu einer Belästigung werden.
In der Regel kommt der Schmerz aber nicht alleine, sondern ist mit einem Juckreiz vergesellschaftet.
Dieser Schmerz kann ein Dauerschmerz oder auch ein Druckschmerz sein und sollte, sofern er sich nicht innerhalb weniger Tage legt, vom Hautarzt untersucht werden.
Liegt ein auffälliger Nävus vor, wird dieser präventiv entfernt und mikroskopisch untersucht.
Wenn der Beschluss gefasst wurde, einen Leberfleck zu entfernen, geschieht dies in der Regel immer durch einen kleinen chirurgischen Eingriff beim Hautarzt oder einem anderen Arzt, der die Qualifikation dazu hat.
Die Entfernung erfolgt unter dem Einsatz eines lokalen Schmerzmittels und unter sterilen Bedingungen.
Je nach Größe des Fleckes, kann es sein, dass die Wunde so groß ist, dass sie im Anschluss zugenäht werden muss. Dies sind alles Gründe, weshalb eine eigenständige Entfernung definitiv nicht empfohlen wird.
Beachte! Für die Entfernung eines Leberflecks sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.
Nein, man sollte auf keinen Fall versuchen einen Leberfleck selbst zu entfernen.
Es handelt sich bei der Entfernung um einen kleinen chirurgischen Eingriff, der nicht in sterilen Bedingungen und ohne Schmerzmittel zu Hause durchgeführt werden sollte.
Dies kann zu verheerenden Infektionen führen.
In etwa 25 % der Fälle maligner Melanome, dies ist schwarzer Hautkrebs, entsteht der Hautkrebs aus einem melanozytären Nävus.
Aus diesem Grund ist die Hautkrebsvorsorge extrem wichtig.
Das Risiko für Krebs erhöht sich auch, wenn besonders viele melanozytäre Nävi vorliegen.
Der Begriff Leberfleck ist in der Medizin nicht gebräuchlich und wird nur im Volksmund für einen Fleck auf der Haut verwendet, der eine dunklere Farbe aufweist als die restliche Haut.
In den meisten Fällen ist mit dem Begriff Leberfleck ein melanozytärer Nävus der oberflächlichen Haut gemeint.
Melanozyten sind die Zellen der Haut, die das Melanin – einfach gesagt das Pigment – produzieren.
Bei einem Nävus handelt es sich um Melanozyten der Haut, die etwas umgewandelt ist.
Hier sprechen wir von melanozytären Nävi, also jenen veränderten Melanozyten, die eine Farbveränderung aufweisen.