Warzen (Verrucae), wenn es zu ansteckenden Hautwucherungen aufgrund des humanen Papillomavirus (HPV) kommt.

Bei Warzen handelt es sich um kleine, scharf begrenzte Hautwucherungen (gutartige Tumoren). Meist werden sie durch Viren verursacht. Warzen treten vor allem bei Kindern und Jugendlichen auf. Bevorzugter Eintrittsort der Viren sind Hände und Füße.
Warzen sind in aller Regel harmlos. Einen Hautarzt solltest Du aufsuchen, wenn ...
Warzen, auch als Verrucae bekannt, sind gutartige Hautwucherungen.
Sie können verschiedene Formen annehmen und an unterschiedlichen Körperstellen auftreten.
Am häufigsten sind Hand- oder Fußsohlen oder auch das Gesicht betroffen.
Warzen werden meist durch Viren verursacht und sind daher hoch ansteckend.
Jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens irgendwann einmal von einem Warzenbefall betroffen.
In der Regel sind diese jedoch harmlos und können nach mehreren Wochen oder Monaten wieder ganz verschwinden.
In einigen Fällen können Warzen jedoch sehr lästig sein und nur durch eine gezielte Therapie abheilen.
Für viele Betroffene sind Warzen unansehnlich und gehen daher mit einem enormen psychischen Leidensdruck einher.
Trotz der unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten, die das Abheilen von Warzen beschleunigen können, ist eine Heilung nicht immer möglich.
Neben den virusbedingten Warzen, die meist durch humane Papillomaviren verursacht werden, gibt es auch die sogenannten Alterswarzen, die im Unterschied zu Ersteren nicht ansteckend sind.
Sie treten meist im höheren Lebensalter auf und führen zu dauerhaften Hautveränderungen.
Es sind derzeit viele unterschiedliche Warzenarten bekannt.
Die Ursache der meisten Warzen sind humane Papillom-Viren (HPV).
Hierbei handelt es sich um verschiedene Typen, die unterschiedliche Warzentypen auslösen.
Vulgäre Warzen werden meist durch HPV-Typen 1, 2, 4 und 7 verursacht, wobei Dornwarzen hauptsächlich von HPV-Typen 1, 2, und 4, manchmal zusätzlich durch 63 und 66 ausgelöst werden.
Bei flachen Warzen wird dagegen oftmals nur Typ 3 nachgewiesen.
Bestimmte HPV-Typen sind auch an der Entstehung von Krebserkrankungen, wie dem Gebärmutterhalskrebs beteiligt.
Mittlerweile gibt es viele verschiedene Typen des humanen Papillom-Virus, wogegen es gegen einige dieser Typen mittlerweile Impfstoffe gibt, da sie als potenziell krebserregend gelten.
Warzen sind meist rund, bzw. oval. Warzen sind deutlich erhaben (als Hautwucherung tastbar) und heben sich oft farblich von der umgebenen Haut ab. Manche Warzen haben kleine dunkel/ schwarze Punkte im Zentrum.
Das Aussehen von Warzen kann völlig unterschiedlich sein, abhängig um welchen Warzentyp es sich handelt.
Manche Typen sind relativ flach und unscheinbar, während andere Warzentypen relativ groß werden können.
Vulgäre Warzen sind stecknadelkopf- bis erbsengroß und besitzen ein raues und schuppiges Aussehen.
Sie ähneln vorrangig einem Blumenkohl.
Dellwarzen besitzen, wie der Name schon sagt, in ihrer Mitte eine Delle.
Sie sind ebenfalls stecknadelkopfgroß und haben eine hautfarbene bis hellrote Farbe.
Dornwarzen erinnern an Dornen einer Pflanze.
Ihre Oberfläche ist verhornt und mit schwarzen Pünktchen durchsetzt.
Mosaikwarzen treten beerenartig in großer Zahl auf und sind dabei mosaikartig angeordnet.
Ihre Größe ist ebenfalls stecknadelkopfgroß, wobei sie relativ flach sind.
Flache Warzen sind eher bräunlich verfärbt und nur wenige Millimeter groß.
Pinselwarzen haben ein pinselartiges beziehungsweise stachelartiges Erscheinungsbild, wobei Genitalwarzen eher rötlich bis grau-weiße Knötchen darstellen.
Alterswarzen sind rundlich bis oval und können zwischen erbsen- und bohnengroß werden.
Aufgrund von Aussehen und Symptomen können Warzen mit anderen Erkrankungen verwechselt werden.
Hinweis! Viele der Warzen verschwinden nach einiger Zeit von selbst wieder und brauchen dafür keine Behandlung.
Gehen die Warzen mit Schmerzen einher oder stören im Alltag oder Erscheinungsbild oder sind übertragbar, so gibt es einige Behandlungsmöglichkeiten, die zum Teil relativ langwierig sein können.
Die einzige Ausnahme bilden hier die Alterswarzen, die nicht behandelt werden können.
Prinzipiell richtet sich die Therapie nach der Art, der Lokalisation und auch der Anzahl der Warzen und ob ihnen eine Vorerkrankung vorliegt.
Der Arzt entscheidet letzten Endes, welche der Therapiemöglichkeiten die geeignetste ist und wie die Erfolgsaussichten sind. Diese reichen von konservativen Behandlungen bis zum operativen Entfernen.
In den meisten Fällen lassen sich gewöhnliche und plane Warzen sowie Dornwarzen mit speziellen Pflastern oder Lösungen behandeln. Sie enthalten dabei Substanzen wie Milchsäure oder Salicylsäure und sind in jeder Apotheke verkäuflich.
Sie lassen die verhornte Haut über der Warze aufweichen, welche anschließend abgetragen werden kann. Oftmals kann es hier zu kleinen punktförmigen Einblutungen kommen, die jedoch normalerweise unproblematisch sind.
Anschließend muss das Pflaster beziehungsweise die Lösung erneut aufgetragen werden, bis die Warze irgendwann vollständig verschwindet.
Diese Prozedur kann mehrere Wochen oder sogar mehrere Monate dauern. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Lösungen immer nur auf das warzenbefallene Gewebe aufgetragen wird, da es sonst in der umliegenden Haut zu Hautschädigungen kommen kann.
Wichtig ist auch, dass die Hände und auch Füße regelmäßig gewaschen werden, vor allem nach der Behandlung, um eine Ansteckung zu vermeiden.
Eine weitere Behandlungsmöglichkeit ist die sogenannte Kryotherapie.
Hierbei handelt es sich um die Vereisung der Warze mit flüssigem Stickstoff mit einer Temperatur von knapp minus 200 Grad Celsius.
Der Stickstoff wird dabei mit einem Wattebausch oder einer Flasche auf die befallene Hautstelle aufgetragen, wodurch das Warzengewebe abstirbt und die Warze nach einiger Zeit von allein wieder abfällt.
Oftmals reicht eine Kryotherapie allein nicht aus und sollte daher unterstützend zu den anderen Behandlungsmöglichkeiten angewendet werden.
Die Vereisung wird durch einen Hautarzt oder medizinisches Personal angewendet.
Beachte! Unabhängig von der Therapie besteht immer die Möglichkeit, dass Viren zurückbleiben und sich eine neue Warze bilden kann.
Weitere Therapiemöglichkeiten sind das Wegätzen von Warzen mit Stoffen, die Essigsäure oder Ameisensäure enthalten.
Die Anwendung sollte vorab jedoch mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden.
Treten die Warzen großflächig aus, können sie auch chirurgisch oder mittels Laser abgetragen werden.
Allerdings entstehen hier Wundbereiche, die vor allem an der Fußsohle zu Schmerzen beim Gehen führen können.
Auch herkömmliche Hausmittel können als unterstützende Therapie eingesetzt werden, wie zum Beispiel Apfelessig oder Teebaumöl.
Neben den Lösungen, Pflastern und Enteisungsmethoden gibt es auch einige Hausmittel, die eine unterstützende Behandlungsmöglichkeit für Warzen bieten.
Am häufigsten werden benutzt:
Bis bei diesen Hausmitteln eine Wirksamkeit eintritt, kann es jedoch bis zu mehreren Monaten dauern.
Wobei eine konsequente Anwendung hierfür Voraussetzung ist.
Beachte! Der größte Nachteil bei der Behandlung von Warzen mit Hausmitteln liegt in den fehlenden Studien zur Wirksamkeit.
Daher sollten diese Präparate vorrangig als unterstützende Hilfe zur herkömmlichen Behandlung angewendet werden.
Warzen werden in den häufigsten Fällen von Viren ausgelöst.
Sobald der Körper sich mit dem Virus auseinandergesetzt hat und es ihm gelingt, die auslösenden Viren erfolgreich zu bekämpfen, können sie von alleine wieder verschwinden.
Dieser Prozess ist jedoch langwierig und kann Wochen bis Monate dauern.
Auch der Virus- bzw. Warzentyp, sowie der Zustand des Immunsystems spielen hierbei eine große Rolle.
Oftmals verschwinden die Warzen jedoch nur mit einer gezielten Behandlung.
Auch dann ist man nicht vor Warzen geschützt, sondern die Rückfallquote ist relativ hoch.
Wichtig hierbei ist die Vorbeugung vor Warzen und das richtige hygienische Verhalten, vor allem in öffentlichen Badebetrieben.
Beachte! Die Prognose ist daher im Allgemeinen abhängig vom Viren- und Warzentyp, der Größe der befallenen Hautstelle, dem Zustand des Immunsystems und dem Zeitpunkt des Therapiebeginns.
Man kann durch einige Maßnahmen versuchen, die Ansteckung mit den auslösenden Viren zu verhindern:
Da Warzen häufig durch Viren ausgelöst werden, besteht die Möglichkeit ihrer Vorsorge sowohl von innen heraus als auch von außen.
Eine gesunde Haut, eine regelmäßige und gute Körperhygiene und ein stabiles Immunsystem helfen vor Warzen.
Nicht alle Warzentypen sind ansteckend, allerdings sind die meisten von ihnen durch Viren ausgelöst und daher höchst ansteckend.
Die meisten Warzen werden durch das humane Papillomavirus ausgelöst, die ein enorm hohes Übertragungsrisiko haben.
Alterswarzen dagegen entstehen durch die Bildung von Hautgeweben mit dem Lebensalter und können nicht übertragen werden und sind daher auch nicht ansteckend.
Warzen können überall am Körper auftreten, sind jedoch meist typabhängig an bestimmten Körperstellen zu finden.
So finden sich die vulgären Warzen vorrangig an Fingern, am Handrücken, am Nagelrand oder unter der Nagelplatte, an Füßen oder im Gesicht.
Dellwarzen sind meist am Hals, Gesicht oder den Extremitäten zu finden.
Dornwarzen und Mosaikwarzen sind Warzen der Fußsohle und daher auch vorwiegend an der Fußsohle, dem Fußballen oder unter den Zehen sichtbar.
Flache Warzen allerdings sind eher an den Händen oder am Gesicht zu finden.
Auch Pinselwarzen findet man vermehrt im Gesicht und fallen daher oft schneller auf als andere Warzenarten.
Feigwarzen beschränken sich nur auf Genital- oder Analbereich und können den Leidensdruck in Bezug auf Intimität extrem steigern.
Alterswarzen dagegen findet man im Gesicht, am Rücken oder an der Brust.
In der Apotheke gibt es einige Warzenmittel, welche nicht rezeptpflichtig sind.
Es gibt verschiedene Darreichungsformen wie:
Als Lösungen haben sich vor allem die Warzentinktur von N1 und von Omega Pharma Clabin® Plus bewährt.
Beide werden direkt auf die Warze aufgetragen.
Auch der Warzen-Ex-Stift von SOS und die Duofilm Lösung von GlaxoSmithKline sind beliebte Warzenmittel, die ebenfalls direkt auf die betroffenen Hautareale aufgetragen werden.
Es gibt jedoch auch Pflaster, die man auf die Warzen aufkleben kann, welche bestimmte Stoffe enthalten.
Diese Pflaster sind von der Marke Burgit, Cherioll, Wartner, SOS und vielen anderen käuflich.
Von der Firma Wartner wird auch eine häusliche Enteisungsmethode angeboten, die ähnlich der Kryotherapie beim Hautarzt wirkt, allerdings keine so niedrigen Temperaturen erreicht. Ihr Wirksamkeit ist daher eher umstritten, wobei einige Patienten auf dessen Wirkung schwören.
Warzen können mit flüssigem Stickstoff in Hautarztpraxen vereist werden.
Der flüssige Stickstoff hat dabei eine Temperatur von minus 196 Grad Celsius und wird direkt auf das Warzengewebe aufgetragen.
Dies ist entweder mittels Wattebausch oder direkt aus einer Flasche möglich.
Durchgeführt wird die Vereisung meist von einem Hautarzt oder medizinischem Personal.
Oftmals ist eine Therapie aus mehreren Sitzungen notwendig, bis die Warze irgendwann von alleine abfällt.
Mittlerweile gibt es auch herkömmliche Vereisungsmethoden in der Apotheke zu kaufen, die allerdings aufgrund der deutlich höheren Temperatur in vielen Fällen zu keinem Erfolg führen.
Warzenpflaster sind eine von mehreren Methoden, die zur Behandlung von Warzen zu Hause angewendet werden können.
Sie sind frei in den Apotheken käuflich und enthalten häufig den Wirkstoff Salicylsäure, welche auf die Warzen reagieren können.
Die im Pflaster enthaltene Säure lässt die oberflächlichste Hautschicht der Warze aufweichen, sodass sie nach jeder Anwendung abgetragen werden kann.
Hinweis! Diese Prozedur führt man so lange aus, bis die Warze nicht mehr sichtbar ist. Daher kann diese Behandlungsmethode mehrere Wochen bis Monate andauern.
Wichtig ist hierbei, dass das Pflaster nur auf der betroffenen Hautstelle aufgetragen werden sollte und der Bereich außen herum gesäubert wird.
Andernfalls wird auch das gesunde Hautgewebe beansprucht und geschädigt.
Außerdem hat es sich bewährt, das Warzenpflaster mit einem normalen Heftpflaster zu fixieren, um ein Verrutschen zu verhindern.
Wenn andere Behandlungsmöglichkeiten zur Warzenentfernung keinen Erfolg gebracht haben, besteht die Möglichkeit, sie mit einer Laserbehandlung zu therapieren.
Sie wird häufig eingesetzt bei langwierigen Prozessen ohne sichtbaren Erfolg oder auch bei schweren Fällen oder tiefliegenden Warzen, wie zum Beispiel bei Dornwarzen.
Oftmals muss die Behandlung mit Laser mehrfach angewendet werden, um die Warzen vollständig zu entfernen.
Um einer erneuten Warzenbildung vorzubeugen, sollte die Lasertherapie daher immer möglichst frühzeitig angewendet werden.
Die Warze durch einen Laser bestrahlt, dadurch erhitzt und zerstört.
Abhängig von der Größe und der betroffenen Hautfläche können nach der Behandlung Narben entstehen.
Durchgeführt wird sie durch erfahrene Ärzte entweder in Vollnarkose oder in örtlicher Betäubung.
Hinweis! Auch hier ist die Therapie individuell und abhängig vom Ausmaß des Warzenbefalls.
Bei der Entstehung einer Warze dringt das Virus über kleine Verletzungen in die Haut ein und löst hier ein unkontrolliertes Zellwachstum an.
Dabei werden auch die menschlichen Zellen angetrieben, um weitere Viren zu produzieren.
Jedoch haben nicht alle Warzentypen ihren Ursprung in den humanen Papillom-Viren.
Aber auch allgemeine Ursachen bedingen die Bildung von Warzen.
Hierzu gehören ein geschwächtes Immunsystem, eine gestörte Durchblutung in den Endgliedern (Akrozyanose), verstärktes Schwitzen (Hyperhidrose) und seelische Konflikte wie Stress.
Auch Rauchen und die Neigung zu Allergien oder das Vorhandensein einer atopischen Erkrankung, wie zum Beispiel Neurodermitis, gehören zu den Risikofaktoren.
Weitere Risikofaktoren sind Kinder und Jugendliche, die häufig Gemeinschaftsduschen benutzen, zum Beispiel im Sport oder im Schwimmbad.
Auch Familien, in denen Familienangehörige an Warzen leiden, haben ein erhöhtes Risiko, ebenfalls von Warzen befallen zu werden.
Da Genital- beziehungsweise Feigenwarzen ausschließlich im Genitalbereich vorkommen, sind diese vor allem durch Geschlechtsverkehr übertragbar.
Daher ist das häufige Wechseln von Geschlechtspartnern und ungeschützter Geschlechtsvekehr ein großer Risikofaktor.
Auch bei Menschen, die an HIV oder AIDS leiden oder Medikamente einnehmen, die das Immunsystem schwächen (sogenannte Immunsuppressiva), haben ein erhöhtes Risiko für Genitalwarzen.
Warzen, auch als Verrucae bekannt, sind gutartige Hautwucherungen.
Sie können verschiedene Formen annehmen und an unterschiedlichen Körperstellen auftreten.
Am häufigsten sind Hand- oder Fußsohlen oder auch das Gesicht betroffen.
Warzen werden meist durch Viren verursacht und sind daher hoch ansteckend.
Jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens irgendwann einmal von einem Warzenbefall betroffen.
In der Regel sind diese jedoch harmlos und können nach mehreren Wochen oder Monaten wieder ganz verschwinden.
In einigen Fällen können Warzen jedoch sehr lästig sein und nur durch eine gezielte Therapie abheilen.
Für viele Betroffene sind Warzen unansehnlich und gehen daher mit einem enormen psychischen Leidensdruck einher.
Trotz der unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten, die das Abheilen von Warzen beschleunigen können, ist eine Heilung nicht immer möglich.
Neben den virusbedingten Warzen, die meist durch humane Papillomaviren verursacht werden, gibt es auch die sogenannten Alterswarzen, die im Unterschied zu Ersteren nicht ansteckend sind.
Sie treten meist im höheren Lebensalter auf und führen zu dauerhaften Hautveränderungen.