Muttermal, wenn sich dunklen Hautwucherungen aus den pigmentproduzierenden Zellen (Melanozyten) bilden.
Ein Muttermal (Leberfleck), auch Nävus genannt, entsteht durch eine lokale Vermehrung von Pigmentzellen/Melanozyten (Pigmentfleck) oder auch Äderchen (Feuermal) und zählt zu den gutartigen Hautveränderungen.
In den allermeisten Fällen ist ein Muttermal harmlos. Es besteht jedoch ein gewisses Risiko einer Entartung. Muttermale sollten daher im Auge behalten werden.
Um das Risiko einer bösartigen Form der Hautveränderung einzuschätzen und eigene Muttermale zu beurteilen, gibt es ein hilfreiches Schema. Das ABCDE-Schema hilft bei der Beurteilung und wird ebenfalls von Hautärzten bei der Bewertung herangezogen (fettgedruckte Eigenschaften deuten hierbei auf eine potentielle Entartungsgefahr hin):
Diese Eigenschaften können selbst oder von einem behandelnden Mediziner beurteilt werden und darauf hin, die Gefährlichkeit des Muttermals einstufen zu können.
Ergibt sich durch die Anwendung des ABCDE-Schemas ein Verdacht, kann durch eine Probenentnahme genauere Aussagen getroffen werden. Hierzu kann eine teilweise oder gänzliche Entnahme des Muttermals erfolgen.
Muttermale sind in aller Regel harmlos. Bemerkst Du jedoch Veränderungen in Form und Farbe des Muttermals, oder kommt es zu Jucken, Nässen oder Schmerzen, sollte auf jeden Fall ein Hautarzt aufgesucht werden.
Ein generelles jährliches Hautkrebsscreening ist ab dem 35. Lebensjahr empfehlenswert.
Ein Muttermal, auf Latein „Naevus (Singular), Naevi (Plural)“ genannt, beschreibt eine abgegrenzte Veränderung der Haut oder der Schleimhaut.
Es ist eine in der deutlich überwiegenden Zahl der Fälle gutartige Wucherung der Haut.
Diese Hautveränderung ist meist stärker pigmentiert (gefärbt) als die umgebende Haut und kann auch darüber erhaben sein.
Ein Muttermal kann sich aus verschiedenen Zelltypen entwickeln, beispielsweise aus Melanozyten (Zellen welche den Hautfarbstoff herstellen), Talgdrüsen, Epidermiszellen (andere Hautzellen).
Je nach Ursprungszelle kann es auch zu verschiedenen Ausprägungsformen kommen. Muttermale gibt es daher in unterschiedlichsten Farben und Formen, sie können einzeln oder gruppiert auftreten, auf ihnen können auch Haare wachsen.
Zumeist haben Muttermale jedoch keinen Krankheitswert.
Muttermale können von Geburt an bestehen, also angeboren sein, oder sich erst im Laufe des Lebens entwickeln (erworben).
Eine familiäre Veranlagung wird ebenfalls für möglich gehalten.
Einige Formen von angeborenen Muttermalen können auch im Laufe des Lebens von selbst wieder verschwinden.
In seltenen Fällen kann sich ein Muttermal jedoch als bösartiger Tumor entpuppen und daher sollte bei auffälligen Veränderungen der Haut durch einen Hautarzt (Dermatologe) begutachtet werden.
Ab dem 35. Lebensjahr kann jeder Mensch bei seinem Hausarzt alle zwei Jahre eine kostenlose Check-Up Untersuchung durchführen lassen, diese beinhaltet ein Screening der gesamten Haut auf auffällige Muttermale und ist daher eine wichtige Vorsorgemaßnahme, um Hautkrebs frühzeitig erkennen zu können.
Muttermale können genetisch bedingt sein oder im Laufe des Lebens erworben.
Die meisten gutartigen Muttermale sind einfarbig und besitzen ein braune oder schwarze Farbe und sind am Rand scharf begrenzt.
Ist ein Muttermal im Farbton nicht einheitlich, unregelmäßig geformt und grenzt sich nicht deutlich von der umgebenen Haut ab, sollte man es ärztlich abklären lassen. Auch bei Veränderungen ist eine ärztliche Abklärung ratsam.
Das Muttermal kann eine Erhabenheit über dem Hautniveau besitzen und darauf können auch Haare wachsen.
Beachte! Sollte eine optische Veränderung des Muttermals beobachtet werden, sollte unbedingt ein Hautarzt zur Beurteilung hinzugezogen werden, da in einzelnen Fällen das Risiko zum Übergang in eine Form des Hautkrebses bestehen kann.
Anhand des ABCDE-Schemas erhalten Arzt und Patient einen guten ersten Eindruck, ob ein Muttermal bedenklich oder unbedenklich scheint.
Bei auffälligen Veränderungen sollte immer die ärztliche Mitbeurteilung erfolgen.
Dies kann eine Probenentnahme aus der Hautstelle notwendig machen, in einigen Fällen wird dabei gleich das ganze Muttermal entfernt, in anderen nur Teile entnommen.
Beachte! Wenn ein Muttermal Hinweise auf eine bösartige Erkrankung zeigt, sollte in jedem Fall eine Behandlung erfolgen.
Die Therapieentscheidung wird dabei nach einer Einschätzung des Stadiums der Erkrankung getroffen und ist daher individuell zu treffen.
Sollten sich Auffälligkeiten der Haut oder des Muttermals zeigen, die als störend empfunden werden, sollte mit dem Hautarzt eine Untersuchung und Ursachenfindung erfolgen. Für viele Symptome kann dazu eine passende Lösung gefunden werden.
UV-Strahlung, also das Sonnenlicht, kann ebenfalls die Entstehung solcher Hautveränderungen begünstigen.
Besonders der Sonne ausgesetzte Hautpartien können daher ein verstärktes Vorkommen von Muttermalen (beispielsweise Sommersprossen)
Beachte! Hierbei ist zu beachten, dass auch das Risiko einer Entartung hin zu einem bösartigen Tumor begünstigt wird. Es ist immer auf ausreichenden Sonnenschutz für die Haut zu achten.
Grundsätzlich ist das Vorkommen von einem oder mehreren Muttermalen, erst einmal kein Anlass sich Sorgen zu machen.
In einem großen Teil der Fälle sind sie Hauterscheinungen ohne Krankheitswert.
Es ist jedoch sinnvoll, sein Hautbild selbst regelmäßig zu beurteilen oder dies vom behandelnden Arzt durchführen zu lassen.
Zeigt ein Muttermal unter Anwendung des ABCDE-Schemas (siehe - ist das gefährlich) eine Auffälligkeit:
sollte es unbedingt ärztliche begutachtet werden.
Auch neu aufgetreten schnell wachsende Male, entzündete, blutende oder juckende Veränderungen sollten zusätzlich von einem Hautarzt untersucht werden.
Bei Unsicherheiten oder Beschwerden können Muttermale so mit ärztlicher Hilfe kompetent eingeschätzt und gegebenenfalls behandelt werden.
Bei Vorliegen eines auffälligen Muttermales oder zur Kontrolle des Hautbildes, ist ein Dermatologe (Hautarzt) der richtige Ansprechpartner.
Zur regelmäßigen Vorsorge oder als erste Lösung, falls noch kein Hautarzt bekannt ist, kann der Hausarzt die Lage begutachten und gegebenenfalls weiter verweisen.
Muttermale können sich am gesamten Körper zeigen.
Dabei können sie sowohl auf Haut und Schleimhäuten, sowie auch auf der behaarten Haut (beispielsweise am Kopf) auftreten.
Einige Muttermale treten verstärkt durch UV-Strahlung auf. Daher können Körperstellen, welche häufig dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, eine vermehrte Häufigkeit von Muttermalen aufweisen.
Je nach Sonnenschutz und Aufenthalt im Sonnenlicht können dabei verschiedene Areale betroffen sein, wie beispielsweise das Dekollete, Gesicht, Nacken und Schultern.
Durch Hormonumstellungen und auch genetisch bedingt können Muttermale an bestimmten Stellen verstärkt auftreten.
Bei der sogenannten angeborenen dermalen Melanozytose tritt zum Beispiel ein dunkler Pigmentfleck vorrangig im Steißbereich bei Neugeborenen auf und verschwindet häufig im Alter wieder vollständig.
Sollte ein Muttermal Juckreiz auslösen, ist es ratsam, die Veränderung dem Hautarzt mitzuteilen und einen Blick darauf werfen zu lassen.
Wurde das Muttermal durch Kratzen verletzt, kann es zu einer Infektion kommen, die sich auch einmal in Juckreiz äußern kann.
Beachte! In jedem Fall sollte dieses Symptom, wenn es länger andauert, von einem Arzt beurteilt werden.
Häufig steckt hinter einem vorübergehenden Juckreiz keine Bedeutung.
In seltenen Fällen kann der Juckreiz auch Zeichen einer bösartigen Hautveränderung sein. Dabei sollte das Gesamtbild des Muttermals bewertet werden und gegebenenfalls mit einer Probenentnahme überprüft werden.
Fängt ein Muttermal ohne äußerliche Einwirkung oder schon bei kleinsten, normalerweise harmlosen Berührungen, an zu bluten, ist dies dringend von einem Hautarzt abklären zu lassen.
Ein blutendes Muttermal kann Hinweis auf eine bösartige Erkrankung (Hautkrebs), schnelles Wachstum oder eine Wundheilungsstörung liefern.
Hierbei ist klar zu unterscheiden, ob das Muttermal durch eigenen Manipulation (Kratzen, Herumdrücken) zum Bluten gebracht wurde, oder ob es spontan blutet.
Wenn das Muttermal normalerweise unauffällig ist und nur blutet, weil daran gekratzt wurde, besteht kein Grund zur Besorgnis.
Ein Muttermal ist grundsätzlich nicht schmerzhaft.
Tritt ein neuer Schmerz bei einem bekannten Muttermal auf, sollte dieses ärztlich untersucht werden. Es kann ein Hinweis auf eine bösartige (Hautkrebs) oder andere Erkrankung der Haut sein.
Harmlose Gründe, aus denen ein Muttermal schmerzen kann, sind beispielsweise:
Gibt es Grund zur Annahme, dass ein Muttermal eine Vorstufe oder schon eine Form des Hautkrebses zeigt, sollte dieses unbedingt operativ entfernt werden.
Zusätzlich dazu sind häufig weitere Untersuchung zur Ausbreitung der Erkrankung und auch systemische Behandlungen wie beispielsweise eine Chemotherapie nötig.
Andere Motivationen um sich ein Muttermal entfernen zu lassen können kosmetische Gründe sein.
Für einige Menschen können Muttermale als unästhetisch oder optisch störend empfunden werden, wie die Entfernung erfolgt und ob es einen Kostenzuschuss der Krankenkasse gibt, ist jedoch individuell festzustellen.
Ein wichtiger weiterer Grund zur Entfernung kann eine Neigung zur Entartung von Muttermalen sein.
Sind bereits Hautkrebsformen oder Vorstufen vorgekommen, kann es sinnvoll sein, bestimmte verdächtige Muttermale frühzeitig zu entfernen, um eine Entartung vorzubeugen.
Bei Muttermalen, die häufig bluten, schmerzen, oder anfällig für Verletzungen sind, kann die Entfernung ebenfalls Linderung verschaffen.
Es gibt unterschiedliche Vorgehensweisen, um ein Muttermal zu entfernen:
Die Entfernung eines Muttermals kann, je nach Grund, finanziell von der Krankenkasse unterstützt oder sogar gänzlich bezahlt werden.
Die Kosten für so eine Behandlung sind abhängig von der behandelnden Praxis, der angewendeten Methode und der Art und Menge der Läsionen und kann daher nur individuell beurteilt werden.
Bei einigen Muttermalen kann es sinnvoll oder gewünscht sein, diese zu entfernen.
Eine wirksame Methode zum Entfernen von Muttermalen stellt die Laserbehandlung dar.
Dabei wird durch der Laser Wasser in den Hautzellen verdampft und diese Energie führt zur Zerstörung der anvisierten Hautzellen.
Der kann sehr präzise und punktuell eingesetzt werden, weshalb er sich zur Entfernung von Muttermalen eignet.
Zur Vorbereitung sollte die Indikation zur Entfernung durch einen Hautarzt gestellt werden und der Laser, wenn medizinisch sinnvoll, als Methode ausgewählt werden. Dieser Prozess erfolgt mit ihrem Arzt gemeinsam.
Dann wird ein geeigneter Termin gefunden und finanzielle Aspekte besprochen. Sind die Entscheidung getroffen, wird der Patient detailliert über den Eingriff und mögliche Nebenwirkungen/Risiken aufgeklärt und gibt seine Einwilligung.
Der Behandler kann zur geeigneten Nachsorge eine geeignete Pflege empfehlen, im Vordergrund steht dabei die saubere Abheilung.
Das Pflaster kann meist zeitnah entfernt werden. Es sollte darauf geachtet werden, die Wunde von schweren Kosmetika, Parfum und Sonnenlicht fernzuhalten bis eine vollständige Heilung erfolgt ist, idealerweise einige Monate.
Diese Umstände können den Heilungsprozess verlängern oder sogar behindern, da die Haut anfangs sehr empfindlich ist und somit auch eine leichte Eintrittspforte für Infektionen bieten kann.
Je nach Veranlagung und Pflege kann es zu einer Narbenbildung kommen.
Komplikationen bei dieser Art von Eingriff sind relativ selten.
Hierzu zählen übermäßige Narbenbildung oder Verfärbung des behandelten Bereichs, sowie allgemeine Komplikationen wie z. B. Infektion durch die Operation. Bei Sorgen sollten dies im Vorhinein mit dem Behandler besprochen werden.
Es ist zudem ratsam, sich vor diesem Eingriff über finanzielle Unterstützung und deren Bedingen bei der Krankenkasse zu informieren.
Die genauen Kosten kann der behandelnde Arzt individuell darlegen.
Im Durchschnitt beträgt für Selbstzahler der Eingriff zur Entfernung eines Muttermals zwischen 2 und 3-stelligen Bereich.
Wird ein Muttermal aufgekratzt, kommt es zu einer Verletzung der Haut. Dabei kann es zu einer Blutung kommen.
Diese entstandene Wunde öffnet eine Eintrittspforte für alle möglichen Umweltstoffe und Erreger, die sich auf unserer Haut befinden können.
Dazu zählen auch Bakterien, die eine Infektion des Muttermals auslösen können.
Kommt es zu solch einer Infektion, kann die Wunde eitrig, gerötet, überwärmt, schmerzhaft und geschwollen sein.
Dies ist zum einen sehr unangenehm, kann zu Narbenbildung aber auch zur Ausbreitung der Infektion im Gewebe und in den Organismus führen.
Beachte! Es ist daher wichtig bei einer solchen Infektion einen Arzt aufzusuchen, um eine geeignete Therapie zu erhalten, wenn dies notwendig sein sollte.
Sollte die Wunde abgeheilt sein, kann durch die Narbe oder Reizung eine erneute Verletzung begünstigt werde. Aus hygienischen und medizinischen Aspekten ist es daher nicht ratsam, selbst an einem Muttermal zu kratzen.
Sollte das Muttermal als störend empfunden werden, kann über eine kosmetische Entfernung nachgedacht werden. Diese Vorgehensweise ist mit weniger Infektionspotential behaftet als eigenständiges Manipulieren des Muttermals.
Muttermale beschreiben pigmentierte Hautveränderung die in der Regel gutartigen Charakter ohne Krankheitswert besitzen.
In einigen Fällen können scheinbar harmlose Läsionen eine Entwicklung zu bösartigen Hauterkrankungen wie Hautkrebs zeigen.
Einige Veränderungen, die als Muttermale auffallen, können sich tatsächlich als eine Form der Hautkrebs entpuppen.
Hautkrebs beschreibt eine bösartige Veränderung von Hautzellen und kann in verschiedenen Formen vorkommen.
Dazu zählen beispielsweise:
Da diese Veränderungen anfangs wie ein harmloses Muttermal anmuten können, ist es wichtig, sein Hautbild regelmäßige selbst zu untersuchen und geeignete Vorsorgeuntersuchung wie den Check Up 35 wahrzunehmen.
Beachte! Sollten Veränderungen an einem Muttermal auffallen, ist eine ärztliche Untersuchung dringend angezeigt.
Ein Muttermal, auf Latein „Naevus (Singular), Naevi (Plural)“ genannt, beschreibt eine abgegrenzte Veränderung der Haut oder der Schleimhaut.
Es ist eine in der deutlich überwiegenden Zahl der Fälle gutartige Wucherung der Haut.
Diese Hautveränderung ist meist stärker pigmentiert (gefärbt) als die umgebende Haut und kann auch darüber erhaben sein.
Ein Muttermal kann sich aus verschiedenen Zelltypen entwickeln, beispielsweise aus Melanozyten (Zellen welche den Hautfarbstoff herstellen), Talgdrüsen, Epidermiszellen (andere Hautzellen).
Je nach Ursprungszelle kann es auch zu verschiedenen Ausprägungsformen kommen. Muttermale gibt es daher in unterschiedlichsten Farben und Formen, sie können einzeln oder gruppiert auftreten, auf ihnen können auch Haare wachsen.
Zumeist haben Muttermale jedoch keinen Krankheitswert.
Muttermale können von Geburt an bestehen, also angeboren sein, oder sich erst im Laufe des Lebens entwickeln (erworben).
Eine familiäre Veranlagung wird ebenfalls für möglich gehalten.
Einige Formen von angeborenen Muttermalen können auch im Laufe des Lebens von selbst wieder verschwinden.
In seltenen Fällen kann sich ein Muttermal jedoch als bösartiger Tumor entpuppen und daher sollte bei auffälligen Veränderungen der Haut durch einen Hautarzt (Dermatologe) begutachtet werden.
Ab dem 35. Lebensjahr kann jeder Mensch bei seinem Hausarzt alle zwei Jahre eine kostenlose Check-Up Untersuchung durchführen lassen, diese beinhaltet ein Screening der gesamten Haut auf auffällige Muttermale und ist daher eine wichtige Vorsorgemaßnahme, um Hautkrebs frühzeitig erkennen zu können.