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pfeilWas ist das?

Die Haarbalgentzündung/ Haarfollikelentzündung (Follikulitis) ist eine Entzündung der Haarwurzel, meist aufgrund einer bakteriellen Infektion. Häufig tritt diese bei Männern im Bartbereich auf und kann oberflächlich oder tief liegen. Dementsprechend sind entweder nur die oberen Haarbalgstrukturen (Follikulitis) oder auch tiefer liegende Hautbereiche und das umliegende Gewebe (Furunkel) betroffen. Ein eitriger Furunkel kann sich zu einem Karbunkel ausbreiten, indem sich mehrere Furunkel zusammenschließen und zu einer größeren Entzündung führen.

pfeilWann zum Arzt?

Bei Auftreten der beschriebenen Symptome oder Verdacht auf eine Haarbalgentzündung, sollte ein Hautarzt (Dermatologe) aufgesucht werden.

Dieser kann die Hautstelle gründlich untersuchen und eine Diagnose stellen, sowie eine geeignete Therapie empfehlen.

In dringenden Fällen mit allgemeinen Symptomen kann auch der Hausarzt als erster Ansprechpartner dienen.

Bei Fieber, Schwäche und Lymphknotenschwellung in Folge einer Entzündung sollte zeitnah ein Arzt aufgesucht werden, um eine seltene, aber sehr gefährliche Sepsis (überschießende Immunreaktion mit Organschädigung, im Volksmund als „Blutvergiftung“ betitelt) zu verhindern.

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Was ist das?

Eine Haarbalgentzündung, auch Follikulitis genannt, beschreibt die Entzündung des Haarfollikels.

Der Follikel ist der in der Haut sitzende Teil eines Haares, aus dem das Haar herauswächst und sich neu bildet.

Diese Haarbalgentzündung kann sowohl Kopfhaar sowie jegliche andere Haarform des gesamten Körpers (Gesicht-, Bart-, Achsel-, Intimbereich sowie restliche Haut) betreffen.

Diese Entzündung präsentiert sich meist als kleiner rötlicher oder weißer Pickel an der Basis des betroffenen Haares.
Es können auch mehrere Haarwurzeln betroffen sein.
Häufig zeigen sich bei der Entzündung leichte Schmerzen der betroffenen Stelle und möglicherweise ein Juckreiz.

Verschiedene Verletzungen oder Infektionen können zu einer Haarbalgentzündung führen.
Meist wandern Erreger, beispielsweise Bakterien, in eine kleine Wunde ein und vermehren sich dort.
Durch die Reaktion des körpereigenen Immunsystems kommt es zu dem klinischen Erscheinungsbild.

Die Haarbalgentzündung kann ein einmaliges Ereignis oder eine wiederkehrende Erscheinung sein.
Zudem kann sie in verschiedenen Schweregraden auftreten und sich in ungünstigen Fällen weiter in der umgebenden Haut ausbreiten. Je nach Ursache und Intensität kann die Haarbalgentzündung gut behandelt und ein erneutes Auftreten verhindert werden.

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Ursachen Haarbalgentzündung

  • Infektion am häufigsten ausgelöst durch Bakterien (besonders Staphylococcus aureus)
  • Viren, Pilze
  • Milben

Risikofaktoren einer Haarbalgentzündung

  • Stark behaarte Körperstellen (Kopfhaut, Bart, Brust- und Rumpfbereich)
  • Verstärktes Schwitzen und feuchtwarmes Klima
  • Whirlpool Aufenthalte (hier besonders Bereiche, die vom Badeanzug bedeckt waren)
  • Männer sind häufiger betroffen
  • Mikrotraumata durch Rasur
  • Mangelhafte Hygiene
  • Hautverletzungen, durch die Bakterien eindringen können
  • Allgemeine Abwehrschwäche beispielsweise durch verschiedene Erkrankungen (z. B. Diabetes mellitus, Adipositas)
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Symptome Haarbalgentzündung

Oberflächliche Haarbalgentzündung (Follikulitis)

  • Kleine rote oder weiße Pickel um die Haarbasis
  • Jucken oder Schmerzen
  • Evtl. Eiter (gelbliche Flüssigkeit)

Tiefe Haarbalgentzündung (Furunkel/Karbunkel)


Eine Haarbalgentzündung zeigt sich durch verschiedene Veränderungen im Bereich der Haarwurzel:

  • Veränderung der Hautfarbe: Rötung oder weiß bis gelblich
  • Bildung einer kleinen Pustel (eitergefüllter Pickel)
  • Schwellung der Haut
  • Schmerzhaftigkeit, bei Berührung der Haut oder des betroffenen Haares
  • Überwärmung
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    Diagnose Haarbalgentzündung

    • Blickdiagnose – erkennbar, für den Arzt aufgrund der äußerlichen Charakteristik.
    • Ggf. Abstrich – zur Erregerklassifizierung (Bakterien, Viren, …).
    • Blutabnahme – nur bei schwerer Infektion.

    Zur Stellung der Diagnose Haarbalgentzündung sollte ein Hautarzt aufgesucht werden.

    Dieser kann auch andere Ursachen (siehe: Differentialdiagnosen) für das Auftreten der Beschwerden ausschließen.

    Meist erfolgt die Diagnosestellung als Blickdiagnose, das heißt, das Erscheinungsbild reicht meist aus, um eine Haarbalgentzündung festzustellen.

    Manchmal, vor allem bei häufigem Auftreten oder fehlender Besserung, kann der Hautarzt Proben des Eiters nehmen (Abstrich).
    Diese Proben werden dann im Labor untersucht, um den Erreger der Entzündung zu finden (Bakterien, Viren, Pilze u. v. m.).
    Dies kann eine gezieltere Therapie ermöglichen.

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    Bilder

    Eine Haarbalkenzündung erscheint als kleine rötliche Verdickung am Austrittspunkt der Haare. Im betroffenen Bereich kommt es oft zu weißlich bis gelbgrünlichen Pusteln.

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    Differenzialdiagnose

    Neben der meist harmlosen Erscheinung einer Haarbalgentzündung gibt es weitere Krankheitsbilder und Ursachen, die ähnlichen Symptome hervorrufen können.

    Zu den häufigsten zählen:

    • Andere Hautinfektionen – Entzündungen sowie Furunkel, Karbunkel, die nicht den Haarbalg betreffen, aber ein ähnliches Erscheinungsbild aufweisen.
    • Pseudofollikulitis – je nach Entwicklung auch als Ursache einer Haarbalgentzündung betrachtet, das Einwachsen eines Haares mit Reizung der Haut.
    • Akne – verschiedene Akneformen bilden die größtenteils in der Pubertät bekannten Pickel und Pusteln aus, einige Arten der Akne treten auch am Körper auf und können sich ähnlich der Haarbalgentzündung zeigen.
    • Entzündung bei Fremdkörpern – bpw. Splitter in der Haut können auch zu punktuellen Entzündungen mit Eiterbildung führen.
    • Insektenstiche – wird der Stich nicht bemerkt, kann die Schwellung der Haarbalgentzündung ähneln. (siehe auch: Entzündung nach Insektenstich)
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    Behandlung Haarbalgentzündung

    • Selbstständige Heilung – die Haarbalgentzündung bildet sich meist von alleine wieder zurück.
      • Keine Manipulation! – nicht selbst versuchen selbst auszudrücken.
    • Kühlung/ Wärme
    • Desinfizierende lokale Therapie – mit z. B. Chlorhexidin, Octenidin
    • Ggf. antibiotische Lokaltherapie – mit Salben
    • Antibiotika (Tabletten) – Bei schweren Infektionen systemische Antibiotikatherapie (z. B. mit Tabletten)

    Die Haarbalgentzündung kann häufig von alleine abklingen. Sollte dies nicht der Fall sein oder lange dauern, kommen folgende unterstützende Maßnahmen infrage:

    • Warme Kompressen, Kühlen bei Schmerzen.
    • Reinigung und Trockenhalten der Region.
    • Verzicht auf Rasur/Epilation und hautreizende Pflege der Region.
    • Kein Drücken oder Kratzen an der betroffenen Stelle → Infektionsgefahr.
    • Antiseptische lokale Therapie – z. B. Octenisept, Chlorhexidin, je nach ärztlicher Anordnung.
    • Antibiotische Salben/Cremes.

    Bei schwereren Verlaufsformen wie Abszessbildung:

    • Eröffnen der Abszesse und Entleeren des Eiters – dies stellt einen kleinen chirurgischen Eingriff dar und sollte nur von medizinischem Personal unter sterilen Bedingungen durchgeführt werden.
    • Systemische Therapie – Tabletteneinnahme oder Infusionen mit Antibiotika oder erregerspezifischen Medikamenten, sehr selten notwendig.
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    Medikamente

    Zur Therapie einer Haarbalgentzündung eignen sich unterschiedliche Therapeutika:

    • Antibiotika – in Form von Salben, Cremes, Tabletten oder Infusionen, je nach Erreger sollte ein geeignetes Antibiotikum ausgewählt werden, dies kann sich auch bei der Applikationsform ändern (lokal oder systemisch/ den ganzen Körper betreffend).
    • Antimykotika – wird als Verursacher der Entzündung eine Infektion mit einem Pilz nachgewiesen, gibt es dafür spezifische Medikamente.
    • Antiseptika – häufig wird eine unterstützende Therapie mit Antiseptika zur Desinfektion der Haut angewendet: Ocenisept, Chlorhexidin, Triclosan sind einige der Optionen.
    Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Medikamente solltest Du niemals ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker einnehmen!
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    Hausmittel Haarbalgentzündung

    Neben der medizinisch verordneten Therapie durch den Hautarzt, können einige Hausmittel helfen, die Haarbalgentzündung zu lindern und neues Auftreten zu vermeiden.

    • Warme Kompressen.
    • Kühlende Umschläge – bei Schmerzen.
    • Teebaumöl, sowie andere ätherische Öle – desinfizierende Eigenschaften helfen zu einem Abheilen der Infektion.
    • Bäder oder Umschläge mit Schwarztee – Gerbstoffe im Tee können die Heilung beschleunigen.
    • Handelsübliche frei verkäufliche Antiseptika – Beratung kann in der Apotheke erfolgen.
    Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Hausmittel sind oft eine gute Ergänzung, haben jedoch bei einigen Erkrankung ihr Grenzen! Bei Unklarheit wende Dich an Deinen Arzt.
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    Prognose

    • Heilt meist innerhalb von 5 bis 7 Tagen
    • Bei größeren Entzündungen ist eine Narbenbildung möglich
    • Bei wiederkehrenden Folllikulitiden sollte eine systemische Krankheit mit einhergehender Abwehrschwäche ausgeschlossen werden (Diabetes mellitus, …)

    Grundsätzlich ist eine Haarbalgentzündung eine häufige, aber in der überwiegenden Anzahl der Fälle gutartige Erscheinung.

    Handelt es sich um eine einfache Follikulitis, kann mit oder ohne medizinische Therapie meist mit einem raschen und folgenlosen Abheilen gerechnet werden.

    Bildet sich ein Abszess, kann es im Verlauf der Heilung zu Narbenbildung an der betroffenen Stelle kommen. Bei Ausbreitung der Erkrankung zu Abszessen, also Bildung von Eiterhöhlen wie Furunkeln oder Karbunkeln, kann sich der Heilungsprozess schwieriger gestalten.

    Die Infektion kann sich in der Haut ausbreiten und das umliegende Gewebe befallen, wie Muskeln und Knochen.

    Selten kann es auch zu einer Verschleppung der Keime in die Blutbahn und Lymphgefäße kommen. Ein Auftreten von Bakterien in der Blutbahn wird auch als „Bakteriämie“ bezeichnet.

    Kommt es zu dieser Situation, kann sich aus der anfänglichen Erscheinung einer Haarbalgentzündung ein gefährlicher Zustand, eine Blutvergiftung (Sepsis) entwickeln.
    Eine Sepsis beschreibt eine überschießende Reaktion des eigenen Immunsystems auf beispielsweise Entzündungen oder Infektionen.
    Im Verlauf einer Sepsis schädigt sich der Körper durch die Abwehrreaktion selbst und es kann zu gefährlichen bis hin zu lebensbedrohlichen Auswirkungen kommen. Das Risiko einer solchen Entwicklung ist bei der Haarbalgentzündung generell sehr gering, trotzdem sollte eine Ausbreitung der Entzündungszeichen nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

    Im Zweifelsfall sollte die Entwicklung durch einen Arzt begutachtet werden.

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    Dauer

    Häufig ist eine Haarbalgentzündung eine selbstlimitierende Hauterscheinung.
    Das bedeutet, die Entzündung tritt auf und verschwindet nach einiger Zeit, meist wenigen Tagen, von selbst, ohne dass es einer medizinischen Therapie bedarf.

    In einigen Fällen kann sich die Haarbalgentzündung jedoch als hartnäckiger erweisen. Dann ist es ratsam, einen Hautarzt zur unterstützenden Beratung und Behandlung aufzusuchen.

    Einige Menschen leiden zudem unter immer wiederkehrenden Haarbalgentzündungen, dies kann sich über Wochen und Monate hinziehen.

    Je nach Ausprägung der Entzündung und Entstehung von Abszessen oder weiteren Komplikationen kann es auch sehr viel länger dauern, bis die Entzündung überstanden ist.

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    Vorbeugung

    • Hygienemaßnahmen
    • Vermeiden von Risikofaktoren (Verwendung scharfer Klingen bei der Rasur, enge Kleidung/ Scheuern vermeiden)

    Die Haarbalgentzündung kann durch einige Maßnahmen gut vorgebeugt werden.

    Dazu sollte auf eine ausreichende körperliche Hygiene geachtet werden.

    Zudem sollte es vermieden werden, die Haut lang anhaltend feucht zu halten. Nach Schwimmbad und Saunaaufenthalt sollte sie möglichst rasch getrocknet werden, da das Klima sonst die Vermehrung von unerwünschten Keimen begünstigt.

    Bei Auftreten nach dem Rasieren oder Epilieren, sollte dies, wenn möglich, zeitweise ausgesetzt werden.

    Hilfreich kann es zu dem sein, mit regelmäßigen Peelings und intensiver Pflege und Desinfektion nach Rasur und Co. das Einwachsen von Haaren und die Entzündung vorzubeugen.

    Sind andere Erkrankungen mit verantwortlich für das Entstehen der Haarbalgentzündung, sollten diese mit dem behandelnden Arzt optimal eingestellt werden (z. B. Blutzucker bei Diabetes).

    Bei Nachweis einer Besiedlung mit bestimmten Erregern, kann eine intensive Ganzkörpertherapie mit antiseptischen Waschlotionen und Cremes über einen längeren Zeitraum (Dekontamination) beitragen, wiederkehrende Haarbalgentzündungen zu bekämpfen.

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    Lokalisation

    Die Haarbalgentzündung ist insgesamt eine recht häufig, aber meist harmlose Erkrankung.

    Da der gesamte Körper von Haaren bedeckt ist, kann sich die Haarbalgentzündung auch an allen möglichen Stellen zeigen.

    Einige Körperstellen sind jedoch häufiger von Haarbalgentzündungen betroffen.

    Dazu zählen unter anderem:

    • Kopfhaut – bei mangelnder Hygiene oder Verwendung zu vieler Pflegeprodukte können sich auf der Kopfhaut Ablagerungen entwickeln, diese können die Haarfollikel verstopfen und zu Entzündungen führen.
    • Gesichtsbehaarung, Barthaare – häufiges Manipulieren im Gesicht und zu intensive oder zu geringe Reinigung begünstigt die Verbreitung von Keimen.
    • Achselhöhlen – durch Rasur und Schweißproduktion bildet sich dort mit kleinen Verletzungen und erhöhter Feuchtigkeit ein optimales Klima für Erreger.
    • Brustbereich und oberer Rücken – häufig kommt es hormonell bedingt in diesen Bereichen zu erhöhter Anfälligkeit für Entzündungen.
    • Intimbereich – Hautfalten und Feuchtigkeit sowie Körpersekrete können die Entzündung und Infektionsgefahr erhöhen.
    • Beine – viele Menschen rasieren oder epilieren ihre Beinbehaarung, dies begünstigt kleinere Verletzungen und das Einwachsen von neuen Haaren.
    • Brustwarzen
    • Bereiche, in denen viel geschwitzt wird.
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    Stadien

    Es existieren verschiedene Schweregrade einer Haarbalgentzündung und der sich daraus entwickelnden Entzündungen:

    • Oberflächliche Haarbalgentzündung – Pickel und Rötung, häufigste Erscheinungsform, mit geringen Beschwerden und häufig schnellen und unkompliziertem Abklingen.
    • Tiefe Haarbalgentzündung – Entzündung breitet sich auch auf das umgebende Gewebe aus und die Beschwerden betreffen einen etwas größeren Bereich als nur das Haar und dessen Wurzel.
    • Abszesse der Haut – Eitergefüllte hohle Hautbereiche.
      • Furunkel – der „Pickel“ der Haarbalgentzündung bildet ein harte unter der Haut liegende Schwellung mit Eiter aus, meist sehr schmerzhaft und druckempfindlich.
      • Karbunkel – Ansammlung von mehreren Furunkeln, häufig sind diese Eiteransammlung unter der Haut miteinander verbunden, sehr schmerzhaft und Gefahr einer Ausbreitung der Infektion vorhanden, allgemeine Symptome wie Fieber und Lymphknotenschwellung sind möglich.
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    Zahlen & Statistiken

    • Häufigkeit – Die Haarbalgentzündung stellte eine recht häufige, meist harmlose Hauterscheinung dar.
      Genau Daten zur Häufigkeit fehlen, da es sich um eine Form der Hautinfektion mit sehr vielen verschiedenen Auslösern handelt.
      Schätzungsweise hat jeder zweite Erwachsene in seinem Leben schon einmal unter einer Haarbalgentzündung gelitten.
      Da sich die Entzündung wie ein kleiner Pickel zeigt, wird diese häufig nicht als solche wahrgenommen.
    • Wer ist betroffen – Es gibt verschiedene Ursachen für das Auftreten der Haarbalgentzündung. Menschen mit mangelnder Körperhygiene sind für eine Infektion gefährdet, da die Keime leicht in die Follikel eintreten können und die Wundheilung erschwert ist.
      Zudem stellen chronische Hauterkrankungen, verminderte Immunreaktion sowie Besiedlung mit Multiresistenten Erregern ein erhöhtes Risiko dar. Einige Menschen scheinen auch eine Veranlagung für diese Infektionen zu tragen und leiden immer wiederkehrend unter Haarbalgentzündungen.
      Zudem scheinen feuchtwarme Regionen einen optimalen Lebensraum für die Vermehrung von Keimen zu bilden, dies trifft auch für viele andere Hautinfektionen wie beispielsweise Pilzerkrankungen zu und sollte als allgemeiner Risikofaktor für Entzündungen und Infektionen erkannt werden.
    Epidemiologische FaktenHäufigkeithäufig
    Alters FaktenAlterk. A.
    Geschlecht FaktenGeschlechtw < m
    pfeilErfahrungsberichte
    aktualisiert: 17.02.2025
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    Eine Haarbalgentzündung, auch Follikulitis genannt, beschreibt die Entzündung des Haarfollikels.

    Der Follikel ist der in der Haut sitzende Teil eines Haares, aus dem das Haar herauswächst und sich neu bildet.

    Diese Haarbalgentzündung kann sowohl Kopfhaar sowie jegliche andere Haarform des gesamten Körpers (Gesicht-, Bart-, Achsel-, Intimbereich sowie restliche Haut) betreffen.

    Diese Entzündung präsentiert sich meist als kleiner rötlicher oder weißer Pickel an der Basis des betroffenen Haares.
    Es können auch mehrere Haarwurzeln betroffen sein.
    Häufig zeigen sich bei der Entzündung leichte Schmerzen der betroffenen Stelle und möglicherweise ein Juckreiz.

    Verschiedene Verletzungen oder Infektionen können zu einer Haarbalgentzündung führen.
    Meist wandern Erreger, beispielsweise Bakterien, in eine kleine Wunde ein und vermehren sich dort.
    Durch die Reaktion des körpereigenen Immunsystems kommt es zu dem klinischen Erscheinungsbild.

    Die Haarbalgentzündung kann ein einmaliges Ereignis oder eine wiederkehrende Erscheinung sein.
    Zudem kann sie in verschiedenen Schweregraden auftreten und sich in ungünstigen Fällen weiter in der umgebenden Haut ausbreiten. Je nach Ursache und Intensität kann die Haarbalgentzündung gut behandelt und ein erneutes Auftreten verhindert werden.

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