Haarbalgentzündung, wenn sich der Haarwurzel umschließende obere Teil entzündet. Sozusagen als Vorstufe eines Furunkels.

Erfahrungs Bericht
Die Haarbalgentzündung/ Haarfollikelentzündung (Follikulitis) ist eine Entzündung der Haarwurzel, meist aufgrund einer bakteriellen Infektion. Häufig tritt diese bei Männern im Bartbereich auf und kann oberflächlich oder tief liegen. Dementsprechend sind entweder nur die oberen Haarbalgstrukturen (Follikulitis) oder auch tiefer liegende Hautbereiche und das umliegende Gewebe (Furunkel) betroffen. Ein eitriger Furunkel kann sich zu einem Karbunkel ausbreiten, indem sich mehrere Furunkel zusammenschließen und zu einer größeren Entzündung führen.
Bei Auftreten der beschriebenen Symptome oder Verdacht auf eine Haarbalgentzündung, sollte ein Hautarzt (Dermatologe) aufgesucht werden.
Dieser kann die Hautstelle gründlich untersuchen und eine Diagnose stellen, sowie eine geeignete Therapie empfehlen.
In dringenden Fällen mit allgemeinen Symptomen kann auch der Hausarzt als erster Ansprechpartner dienen.
Bei Fieber, Schwäche und Lymphknotenschwellung in Folge einer Entzündung sollte zeitnah ein Arzt aufgesucht werden, um eine seltene, aber sehr gefährliche Sepsis (überschießende Immunreaktion mit Organschädigung, im Volksmund als „Blutvergiftung“ betitelt) zu verhindern.
Eine Haarbalgentzündung, auch Follikulitis genannt, beschreibt die Entzündung des Haarfollikels.
Der Follikel ist der in der Haut sitzende Teil eines Haares, aus dem das Haar herauswächst und sich neu bildet.
Diese Haarbalgentzündung kann sowohl Kopfhaar sowie jegliche andere Haarform des gesamten Körpers (Gesicht-, Bart-, Achsel-, Intimbereich sowie restliche Haut) betreffen.
Diese Entzündung präsentiert sich meist als kleiner rötlicher oder weißer Pickel an der Basis des betroffenen Haares.
Es können auch mehrere Haarwurzeln betroffen sein.
Häufig zeigen sich bei der Entzündung leichte Schmerzen der betroffenen Stelle und möglicherweise ein Juckreiz.
Verschiedene Verletzungen oder Infektionen können zu einer Haarbalgentzündung führen.
Meist wandern Erreger, beispielsweise Bakterien, in eine kleine Wunde ein und vermehren sich dort.
Durch die Reaktion des körpereigenen Immunsystems kommt es zu dem klinischen Erscheinungsbild.
Die Haarbalgentzündung kann ein einmaliges Ereignis oder eine wiederkehrende Erscheinung sein.
Zudem kann sie in verschiedenen Schweregraden auftreten und sich in ungünstigen Fällen weiter in der umgebenden Haut ausbreiten. Je nach Ursache und Intensität kann die Haarbalgentzündung gut behandelt und ein erneutes Auftreten verhindert werden.
Eine Haarbalgentzündung zeigt sich durch verschiedene Veränderungen im Bereich der Haarwurzel:
Zur Stellung der Diagnose Haarbalgentzündung sollte ein Hautarzt aufgesucht werden.
Dieser kann auch andere Ursachen (siehe: Differentialdiagnosen) für das Auftreten der Beschwerden ausschließen.
Meist erfolgt die Diagnosestellung als Blickdiagnose, das heißt, das Erscheinungsbild reicht meist aus, um eine Haarbalgentzündung festzustellen.
Manchmal, vor allem bei häufigem Auftreten oder fehlender Besserung, kann der Hautarzt Proben des Eiters nehmen (Abstrich).
Diese Proben werden dann im Labor untersucht, um den Erreger der Entzündung zu finden (Bakterien, Viren, Pilze u. v. m.).
Dies kann eine gezieltere Therapie ermöglichen.
Eine Haarbalkenzündung erscheint als kleine rötliche Verdickung am Austrittspunkt der Haare. Im betroffenen Bereich kommt es oft zu weißlich bis gelbgrünlichen Pusteln.
Neben der meist harmlosen Erscheinung einer Haarbalgentzündung gibt es weitere Krankheitsbilder und Ursachen, die ähnlichen Symptome hervorrufen können.
Zu den häufigsten zählen:
Die Haarbalgentzündung kann häufig von alleine abklingen. Sollte dies nicht der Fall sein oder lange dauern, kommen folgende unterstützende Maßnahmen infrage:
Bei schwereren Verlaufsformen wie Abszessbildung:
Zur Therapie einer Haarbalgentzündung eignen sich unterschiedliche Therapeutika:
Neben der medizinisch verordneten Therapie durch den Hautarzt, können einige Hausmittel helfen, die Haarbalgentzündung zu lindern und neues Auftreten zu vermeiden.
Grundsätzlich ist eine Haarbalgentzündung eine häufige, aber in der überwiegenden Anzahl der Fälle gutartige Erscheinung.
Handelt es sich um eine einfache Follikulitis, kann mit oder ohne medizinische Therapie meist mit einem raschen und folgenlosen Abheilen gerechnet werden.
Bildet sich ein Abszess, kann es im Verlauf der Heilung zu Narbenbildung an der betroffenen Stelle kommen. Bei Ausbreitung der Erkrankung zu Abszessen, also Bildung von Eiterhöhlen wie Furunkeln oder Karbunkeln, kann sich der Heilungsprozess schwieriger gestalten.
Die Infektion kann sich in der Haut ausbreiten und das umliegende Gewebe befallen, wie Muskeln und Knochen.
Selten kann es auch zu einer Verschleppung der Keime in die Blutbahn und Lymphgefäße kommen. Ein Auftreten von Bakterien in der Blutbahn wird auch als „Bakteriämie“ bezeichnet.
Kommt es zu dieser Situation, kann sich aus der anfänglichen Erscheinung einer Haarbalgentzündung ein gefährlicher Zustand, eine Blutvergiftung (Sepsis) entwickeln.
Eine Sepsis beschreibt eine überschießende Reaktion des eigenen Immunsystems auf beispielsweise Entzündungen oder Infektionen.
Im Verlauf einer Sepsis schädigt sich der Körper durch die Abwehrreaktion selbst und es kann zu gefährlichen bis hin zu lebensbedrohlichen Auswirkungen kommen. Das Risiko einer solchen Entwicklung ist bei der Haarbalgentzündung generell sehr gering, trotzdem sollte eine Ausbreitung der Entzündungszeichen nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Im Zweifelsfall sollte die Entwicklung durch einen Arzt begutachtet werden.
Häufig ist eine Haarbalgentzündung eine selbstlimitierende Hauterscheinung.
Das bedeutet, die Entzündung tritt auf und verschwindet nach einiger Zeit, meist wenigen Tagen, von selbst, ohne dass es einer medizinischen Therapie bedarf.
In einigen Fällen kann sich die Haarbalgentzündung jedoch als hartnäckiger erweisen. Dann ist es ratsam, einen Hautarzt zur unterstützenden Beratung und Behandlung aufzusuchen.
Einige Menschen leiden zudem unter immer wiederkehrenden Haarbalgentzündungen, dies kann sich über Wochen und Monate hinziehen.
Je nach Ausprägung der Entzündung und Entstehung von Abszessen oder weiteren Komplikationen kann es auch sehr viel länger dauern, bis die Entzündung überstanden ist.
Die Haarbalgentzündung kann durch einige Maßnahmen gut vorgebeugt werden.
Dazu sollte auf eine ausreichende körperliche Hygiene geachtet werden.
Zudem sollte es vermieden werden, die Haut lang anhaltend feucht zu halten. Nach Schwimmbad und Saunaaufenthalt sollte sie möglichst rasch getrocknet werden, da das Klima sonst die Vermehrung von unerwünschten Keimen begünstigt.
Bei Auftreten nach dem Rasieren oder Epilieren, sollte dies, wenn möglich, zeitweise ausgesetzt werden.
Hilfreich kann es zu dem sein, mit regelmäßigen Peelings und intensiver Pflege und Desinfektion nach Rasur und Co. das Einwachsen von Haaren und die Entzündung vorzubeugen.
Sind andere Erkrankungen mit verantwortlich für das Entstehen der Haarbalgentzündung, sollten diese mit dem behandelnden Arzt optimal eingestellt werden (z. B. Blutzucker bei Diabetes).
Bei Nachweis einer Besiedlung mit bestimmten Erregern, kann eine intensive Ganzkörpertherapie mit antiseptischen Waschlotionen und Cremes über einen längeren Zeitraum (Dekontamination) beitragen, wiederkehrende Haarbalgentzündungen zu bekämpfen.
Die Haarbalgentzündung ist insgesamt eine recht häufig, aber meist harmlose Erkrankung.
Da der gesamte Körper von Haaren bedeckt ist, kann sich die Haarbalgentzündung auch an allen möglichen Stellen zeigen.
Einige Körperstellen sind jedoch häufiger von Haarbalgentzündungen betroffen.
Dazu zählen unter anderem:
Es existieren verschiedene Schweregrade einer Haarbalgentzündung und der sich daraus entwickelnden Entzündungen:
Eine Haarbalgentzündung, auch Follikulitis genannt, beschreibt die Entzündung des Haarfollikels.
Der Follikel ist der in der Haut sitzende Teil eines Haares, aus dem das Haar herauswächst und sich neu bildet.
Diese Haarbalgentzündung kann sowohl Kopfhaar sowie jegliche andere Haarform des gesamten Körpers (Gesicht-, Bart-, Achsel-, Intimbereich sowie restliche Haut) betreffen.
Diese Entzündung präsentiert sich meist als kleiner rötlicher oder weißer Pickel an der Basis des betroffenen Haares.
Es können auch mehrere Haarwurzeln betroffen sein.
Häufig zeigen sich bei der Entzündung leichte Schmerzen der betroffenen Stelle und möglicherweise ein Juckreiz.
Verschiedene Verletzungen oder Infektionen können zu einer Haarbalgentzündung führen.
Meist wandern Erreger, beispielsweise Bakterien, in eine kleine Wunde ein und vermehren sich dort.
Durch die Reaktion des körpereigenen Immunsystems kommt es zu dem klinischen Erscheinungsbild.
Die Haarbalgentzündung kann ein einmaliges Ereignis oder eine wiederkehrende Erscheinung sein.
Zudem kann sie in verschiedenen Schweregraden auftreten und sich in ungünstigen Fällen weiter in der umgebenden Haut ausbreiten. Je nach Ursache und Intensität kann die Haarbalgentzündung gut behandelt und ein erneutes Auftreten verhindert werden.