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pfeilWas ist das?

Der Begriff Hautkrebs beinhaltet verschiedene bösartige (maligne) Krebsformen, die die Haut betreffen. Der mit Abstand häufigste bösartige Hautkrebs ist der sogenannte weiße/helle Hautkrebs (unterteilt in Basalzellkarzinom, Spinalzellkarzinom), gefolgt vom schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom). Vor allem an Körperstellen, die einer hohen Sonnenstrahlbelastung ausgesetzt sind (Gesicht, Kopf), treten diese oft auf. Besonders der weiße Hautkrebs verursacht nach vollständiger Entfernung keinerlei Beschwerden und breitet sich nur selten im Körper aus.

Zusammenfassung Hautkrebs

  • Es wird zwischen einem weißen und schwarzen Hautkrebs unterschieden.
  • Hautkrebs entsteht aufgrund zu langer Sonneneinstrahlung/ UV-Strahlung.
  • Daher sind oft Sonnen – ausgesetzte Bereiche der Haut betroffen.
  • Die DNA der Zellen werden dabei geschädigt.
  • Die Behandlung besteht aus einer Entfernung der betroffenen Stelle.
  • Eine rechtzeitige Diagnose verbessert die Prognose deutlich.
  • Eine Hautkrebs-Vorsorge ist daher ratsam.
Epidemiologische FaktenHäufigkeit~ 2 %
Alters FaktenAlter~ 70
Geschlecht FaktenGeschlecht~ 1 : 1
pfeilIst das gefährlich?

Hautkrebs ist ohne eine entsprechende frühzeitige Diagnose und Behandlung sehr gefährlich und kann innerhalb von wenigen Monaten tödlich verlaufen.

Glücklicherweise wird in Deutschland mehr als die Hälfte der Melanome bereits frühzeitig entdeckt und dadurch geheilt.

Gefährlichkeit - 7.4 /10
pfeilWann zum Arzt?

Hautkrebs sollte bestenfalls so früh wie möglich diagnostiziert werden.

Hautveränderungen solltest Du daher immer bereits im frühen Stadium von einem Hautarzt (Dermatologen) untersuchen lassen.

Hinweis! Ab dem 35. Lebensjahr haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf eine Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung.

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Was genau ist Hautkrebs?

Als Hautkrebs bezeichnet man jene Arten von Krebs, die von der Haut ausgehen.

Diese können sich im Zuge der Krankheit in Form von Metastasen auf andere Organe ausbreiten und sollten daher nicht unterschätzt werden.

Grob gesagt lässt sich der Hautkrebs in einen weißen und einen schwarzen Hautkrebs einteilen, die beide verschiedene Häufigkeiten und Verläufe aufweisen.

Im Folgenden wird, wenn sich die beiden Hautkrebsarten in etwas unterscheiden, darauf hingewiesen und auf beide Arten eingegangen.

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Einteilung & Formen

Bei Hautkrebs wird zwischen dem weißen und dem schwarzen Hautkrebs unterschieden

Was versteht man unter weißem Hautkrebs?

Unter weißem Hautkrebs versteht man die Arten von Hautkrebs, die nicht von den pigmentbildenden Zellen der Haut ausgehen.
Die häufigsten zwei Arten sind das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelzellkarzinom.

  • Basalzellkarzinom – Das Basalzellkarzinom entsteht aus Zellen, die Merkmale der Haaranlage zeigen, und weist ein lokales und invasives Wachstum mit seltenen Metastasierungen auf.
  • Plattenepithelzellkarzinom – Das Plattenepithelkarzinom wächst genauso lokal und zerstörend und weist eine geringe Wahrscheinlichkeit zur Metastasierung auf.

Was versteht man unter schwarzem Hautkrebs?

Das maligne Melanom – auch schwarzer Hautkrebs genannt – ist ein Tumor, der sich aus den pigmentbildenden Zellen der Haut entsteht.
Er wächst invasiv und neigt dazu, früh zu metastasieren.
Am häufigsten tritt er auf der Haut auf, aber auch an Schleimhäuten oder anderen Stellen des Körpers können maligne Melanome gefunden werden.

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Ursachen Hautkrebs

  • UV-Strahlung (Sonne/ im Solarium) schädigt die DNA der Zellen
  • Sind die Reparaturmechanismen des Körpers erschöpft, kann es zu unkontrolliertem Wachstum und einer malignen Entartung kommen
  • Stellen mit hoher Sonnenlichtexposition sind besonders gefährdet (Gesicht, Kopf, Dekolleté, Ohren)

Risikofaktoren Hautkrebs

  • Hauttyp – Heller Hauttyp und rothaarige Menschen
  • Muttermale – Menschen mit vielen Muttermalen
  • Alter
    • Fortgeschrittenes Lebensalter (Risiko steigt ab dem 60./70. Lebensjahr)
    • Babys, Kinder und Jugendliche
  • Genetische Vorbelastung – Hautkrebs in der familiären Vorgeschichte
  • Sonnenexposition – Menschen, die sich beruflich oder in der Freizeit viel im Freien aufhalten
    • Häufige Solarienbesuche
    • Häufige Sonnenbrände

Die Ursachen und Risikofaktoren für die beide Hautkrebsarten sind weitestgehend gleich.

Die UV-Strahlung spielt hier eine große Rolle und auch Röntgenstrahlen und andere chemische Noxen der Haut können die Entstehung von Hautkrebs verursachen.

Beim schwarzen Hautkrebs sind auch atypische Muttermale das Risiko für Hautkrebs erhöhen.

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Symptome Hautkrebs

Weißer Hautkrebs

  • Unterschiedliches Aussehen
  • Schuppige, unebene Stellen
  • Juckende oder plötzlich blutende Stellen
  • Knotige Veränderungen, weißlich schimmernd (vor allem beim Basalzellkarzinom)
  • Meist lange Zeit keine Beschwerden
  • Bevorzugt an Stellen, die dem Sonnenlicht häufig ausgesetzt sind

Schwarzer Hautkrebs (Melanom)

  • Ähnelt einem Muttermal/ Leberfleck (dunkle bis schwarze Flecken)
  • Fach, erhaben oder knotig
  • ABCDE- Regel (Asymmetrie. Begrenzung, Colour/Farbe, Durchmesser/ Dynamik, Erhabenheit) → es müssen nicht alle Kriterien erfüllt sein
  • Kann überall am Körper entstehen (auch an Stellen mit wenig bis keiner Sonnenlichtexposition) → z.B. im Genitalbereich, unter den Fingernägeln
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Diagnose Hautkrebs

  • Anamnese – Gespräch über die typischen Symptome und den Verlauf.
  • Blickdiagnose – Untersuchung mittels Dermatoskop (spezielle Lampe mit Vergrößerung) durch einen Dermatologen.
  • Biopsie – Ggf. Entnahme einer Gewebeprobe zur Sicherstellung der Diagnose unter dem Mikroskop (unter örtlicher Betäubung).
  • Weitere Diagnostik – Bei Verdacht auf Metastasierung (Streuung) Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten und weitere bildgebende Verfahren.

Der Verdacht auf Hautkrebs resultiert aus der Untersuchung der Veränderung, sowohl mit dem bloßen Auge, als auch mit einem vergrößernden Gerät und der Befragung des Patienten.

Hierbei wird nachgefragt, seit wann die Veränderung bestehe, über welchen Zeitraum sie entstanden ist und im Optimalfall sogar Bilder angesehen, wie die Hautveränderung früher aussah.

Durch diese Untersuchungen kann eine Verdachtsdiagnose gestellt werden.

Um sich der Art des Hautkrebses und der Tatsache, dass er vorliegt, sicher sein zu können, wird eine Biopsie entnommen, die mikroskopisch untersucht wird.

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Bilder

Je nach Hautkrebsart ist auch die Erscheinung auf der Haut unterschiedlich.

  • Basalzellkarzinom – Das Basalzellkarzinom stellt sich häufig als glänzender, breitbasiger Knoten dar, der am Rand eventuell Rötungen aufweist, aber auch andere Formen sind möglich.
  • Plattenepithelkarzinom – Das Plattenepithelkarzinom kommt häufig an Stellen vor, die viel Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind und sieht aus wie ein unscharf begrenzter, rötlicher oder auch schuppender Knoten oder Plaque, der oft schmerzlos ist.
  • Maligne Melanom – Das maligne Melanom ähnelt in seinem Erscheinungsbild dem eines Muttermals, lässt sich aber durch eine Mehrfarbigkeit, seine unregelmäßige Begrenzung und durch andere unregelmäßige Merkmale unterscheiden.

Allen drei oben beschriebene Hautkrebsformen ist gemein, dass sich das Aussehen über die Zeit ändern kann und anders aussehen als die typischen Befunde.

Beachte! Kommt es bei Dir zu Hautveränderungen dieser Art, solltest Du Dich für eine sichere Diagnose zum Hautarzt begeben.
Die Prognose bei einem Basaliom ist in fast allen Fällen günstig.

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Wie sieht es bei Dir aus? Bei diesem Thema sagen Bilder mehr als Worte. Falls Du ein passendes Bild hast, würden sich unsere Leser freuen, wenn Du es zur Verfügung stellst.
Du kannst natürlich jederzeit eine Entfernung beatragen!
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Differenzialdiagnose

Als Differentialdiagnose kommen Erkrankungen in Betracht, die ein ähnliches Erscheinungsbild haben.

Dazu zählen beim weißen Hautkrebs Akanthome und andere seltene Krebsarten und beim schwarzen Hautkrebs andere Veränderungen der Melanozyten, die sich wie ein deformiertes Muttermal darstellen können.

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Behandlung Hautkrebs

  • Entfernung der suspekten Stelle durch einen kleinen Eingriff
  • Kältetherapie
  • Bei größeren oder tief wachsenden Tumoren kann eine medikamentöse Therapie oder Strahlentherapie infrage kommen

Entfernung

Die zentrale Therapiemethode des Hautkrebses besteht darin, den bösartigen Hauttumor zu entfernen und das am besten, bevor sich die Krankheit im Körper ausgebreitet und auf andere Organe übergegriffen hat.

Dies erfolgt mittels chirurgischer Exzision und ist gefolgt von regelmäßigen Kontrollen zur Nachsorge, die mehrmals im Jahr stattfinden.

Sollte eine operative Entfernung nicht möglich sein, können in Ausnahmefällen auch eine Chemo- oder Kryotherapie oder eine Röntgenbestrahlung zum Einsatz kommen.

Bei Metastasen wird eine individuelle Ergänzung zur Behandlung eingenommen, die auch diese miteinschließt.

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Prognose

Wie bei vielen anderen Krebsarten auch ist die Prognose des weißen und auch des schwarzen Hautkrebses davon abhängig, wie fortgeschritten die Krankheit schon ist.

Bei weißem Hautkrebs ist die Prognose abhängig von der Lokalisation und der Dicke des Tumors.

Bei schwarzem Hautkrebs ist die Prognose, falls der Krebs noch nicht metastasiert ist, abhängig von der Tiefe des Tumors.

  • Beide Krebsarten wachsen sehr langsam
  • Weißer Hautkrebs verbreitet sich selten im Körper und wird durch die vollständige Entfernung komplett geheilt.
  • Ein malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs) ist deutlich gefährlicher.
    • Dieser wächst zunächst langsam, kann sich aber in die tieferen Schichten der Haut vorarbeiten und somit Lymph- oder Blutgefäße infiltrieren und sich im Körper verbreiten (Metastasierung)
    • Bei der sogenannten Metastasierung ist die Behandlung schwieriger.
    • Wird der schwarze Hautkrebs frühzeitig erkannt und vollständig entfernt, ist die Prognose bedeutend besser.

 

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Verlauf

Der Verlauf von Hautkrebs kann je nach Art oder auch je nach Person unterschiedlich aussehen.

Wird der Hautkrebs nicht rechtzeitig behandelt, kann es zu Metastasen kommen.

Zuerst metastasiert der Hautkrebs lymphogen, das bedeutet, dass andere Hautmetastasen oder Metastasen in den Lymphknoten entstehen.

Anschließend fängt er an auch hämatogen - also über das Blut zu metastasieren und befällt dann andere Organe.

Achtung! Dieser Befall kann kritisch werden und bis zum Tod führen.

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Vorbeugung

  • Regelmäßige Selbstkontrollen auf neu aufgetretene Leberflecke, erhabene oder ungewöhnliche Stellen (auch an Kopfhaut, Intimbereich und Zehenzwischenräume denken!)
    • ABCDE- Regel:
    • A- Asymmetrie
    • B- Begrenzung
    • C- Colour (Farbe)
    • D- Durchmesser
    • E- Erhabenheit
  • Regelmäßiges Hautkrebs- Screening beim Hausarzt oder Dermatologen (ab dem 35. Lebensjahr wird ein Screening alle zwei Jahre von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen)
  • Regelmäßige Verwendung von UV- Schutz (Sonnencreme)
  • Übermäßige Sonnenexposition (Sonnenstrahlen) oder Solarienbesuche vermeiden

Einen Hautkrebs beugt man am besten vor, indem man sich vor Strahlung schützt.

Die Wirkung der UV-Strahlung auf die Haut kann durch das regelmäßige Auftragen von Sonnencreme auch im Alltag und im Winter minimiert werden.

Das regelmäßige Hautkrebsscreening sollte nicht vernachlässigt werden, da dort unregelmäßige Muttermale und auch andere verdächtige Hautveränderungen frühzeitig erkannt und der Entstehung von Hautkrebs vorgebeugt werden kann.

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Heilung

Hautkrebs ist heilbar, wenn er nicht zu weit fortgeschritten ist.

Ist der Krebs noch auf die Haut beschränkt, kann er mittels eines kleinen operativen Eingriffes entfernt werden.

Bei bereits metastasierten Tumoren ist eine Heilung zwar ebenfalls möglich, jedoch deutlich schwerer zu erreichen.

Wie ist die Heilungschance bei Hautkrebs?

Die Heilungschancen von Hautkrebs sind je nach Art unterschiedlich.

  • Beim Basalzellkarzinom ist die Heilungschance gut, wenn der Krebs sich nicht ausgebreitet hat.
  • Beim Plattenepithelkarzinom liegt die Heilungschance bei Tumoren einer Größe von <3cm bei 90%.
    Eine schlechte Heilungschance weisen hingegen jene Plattenepithelkarzinome auf, die sich an Zunge oder Geschlechtsorganen befinden.
  • Beim malignen Melanom liegt das 10-Jahres-Überleben bei 85%, liegt eine Fernmetastasierung vor bei 3%.
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Zahlen & Statistiken

  • Häufigkeit – Der weiße Hautkrebs hat eine höhere Inzidenz als der schwarze Hautkrebs.
    Die Inzidenz des Basalzellkarzinoms liegt etwa bei 150 Neuerkrankungen pro 100000 Einwohner pro Jahr und ist damit der häufigste bösartige Hauttumor.
    Die Inzidenz des Plattenepithelkarzinoms liegt bei etwa 80 Neuerkrankungen pro 100000 Einwohner pro Jahr und ist stetig am Zunehmen. Es ist damit der zweithäufigste bösartige Hauttumor.
  • Alter – beide Tumoren betreffen vor allem ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr, wobei in den letzten Jahren eine Tendenz zu jüngeren Erkrankten beobachtet werden konnte. 
  • Wer ist betroffen – Der schwarze Hautkrebs betrifft besonders die hellhäutige Bevölkerung ab dem 50. Lebensjahr. Die Inzidenz ist seit Jahren am Steigen und beträgt in Europa etwa 15 Fälle pro 100000 Einwohner pro Jahr.
  • Geschlecht – Häufiger sind Frauen betroffen. Das Positive dabei ist aber die zunehmende Sensibilisierung der Bevölkerung, sodass viele maligne Melanome schon frühzeitig entdeckt werden, da Betroffene von sich aus den Arzt aufsuchen.
AQ`sFAQ`s

Wie kann man Hautkrebs erkennen?

Wenn man weiß, wie Hautkrebs zu erkennen ist, kann er mit bloßem Auge oder mittels eines Vergrößerungsgerätes entdeckt werden.

Um ganz sicherzugehen, dass es sich wirklich um Hautkrebs handelt und um die Art genau zu bestimmen, muss eine Biopsie erfolgen, die unter dem Mikroskop beurteilt wird.

Muttermale und Hautkrebs, was gibt es für einen Zusammenhang?

Vor allem schwarzer Hautkrebs, also das maligne Melanom, kann in seinem Äußeren einem Muttermal ähneln.

In einigen Fällen können aus Muttermalen maligne Melanome entstehen.
Das bedeutet aber nicht, dass jedes Muttermal ein Risiko darstellt und entfernt werden sollte.

Hierbei gilt: Ein Muttermal gilt erst als ungewöhnlich, wenn es aus der Reihe tanzt.
Das bedeutet, dass jemand mit 40 Muttermalen, die relativ ähnlich aussehen und glatt begrenzt sind, eine geringere Wahrscheinlichkeit hat ein malignes Melanom zu entwickeln als jemand, der zwar nur ein Muttermal hat, dies aber uneben, unregelmäßig begrenzt und mehrfarbig ist.

Beachte! Bei Unsicherheiten sollte immer ein Hautarzt zurate gezogen und das Hautkrebs-Screening sowieso nicht vernachlässigt werden.

Was versteht man unter dem Hautkrebsscreening, und was kostet es?

Beim Hautkrebsscreening, das beim dafür qualifizierten Allgemeinmediziner und Hausarzt durchgeführt werden kann, wird die Haut am ganzen Körper nach verdächtig aussehenden Hautveränderungen abgesucht.

Dieses Hautkrebsscreening wird gänzlich von der Krankenkasse übernommen und steht jedem ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre zu.

Hinweis! Eine frühzeitige Erkenntnis bei Vorliegen eines bösartigen Hauttumors kann Leben retten und das Hautkrebsscreening sollte daher unter keinen Umständen ausgelassen werden.

Wann ist Hautkrebs tödlich?

Hautkrebs kann tödlich werden, wenn er zu spät erkannt und nicht behandelt wird, bevor er sich auf andere Organe ausbreitet.

Ist er erstmal auf andere Organe metastasiert, kann er im schlimmsten Fall auch tödlich verlaufen.

Essentiell ist es daher, Hautkrebs zu diagnostizieren, solange er nur die Haut betrifft und sich nicht ausgebreitet hat.

Beachte! Genau aus diesem Grund ist das Hautkrebsscreening so wichtig und sollte nicht ausgelassen werden.

arrow downZusammenfassende Tabelle

Als Hautkrebs bezeichnet man jene Arten von Krebs, die von der Haut ausgehen.

Diese können sich im Zuge der Krankheit in Form von Metastasen auf andere Organe ausbreiten und sollten daher nicht unterschätzt werden.

Grob gesagt lässt sich der Hautkrebs in einen weißen und einen schwarzen Hautkrebs einteilen, die beide verschiedene Häufigkeiten und Verläufe aufweisen.

Im Folgenden wird, wenn sich die beiden Hautkrebsarten in etwas unterscheiden, darauf hingewiesen und auf beide Arten eingegangen.

Hinweis: Diese Tabelle dient der strukturierten Datenaufbereitung für KI-gestützte Informationsverarbeitung und Assistenzsysteme.
Medizinisch validiert durch:
aktualisiert: 17.02.2025
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  • Häufigkeit – Der weiße Hautkrebs hat eine höhere Inzidenz als der schwarze Hautkrebs.
    Die Inzidenz des Basalzellkarzinoms liegt etwa bei 150 Neuerkrankungen pro 100000 Einwohner pro Jahr und ist damit der häufigste bösartige Hauttumor.
    Die Inzidenz des Plattenepithelkarzinoms liegt bei etwa 80 Neuerkrankungen pro 100000 Einwohner pro Jahr und ist stetig am Zunehmen. Es ist damit der zweithäufigste bösartige Hauttumor.
  • Alter – beide Tumoren betreffen vor allem ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr, wobei in den letzten Jahren eine Tendenz zu jüngeren Erkrankten beobachtet werden konnte. 
  • Wer ist betroffen – Der schwarze Hautkrebs betrifft besonders die hellhäutige Bevölkerung ab dem 50. Lebensjahr. Die Inzidenz ist seit Jahren am Steigen und beträgt in Europa etwa 15 Fälle pro 100000 Einwohner pro Jahr.
  • Geschlecht – Häufiger sind Frauen betroffen. Das Positive dabei ist aber die zunehmende Sensibilisierung der Bevölkerung, sodass viele maligne Melanome schon frühzeitig entdeckt werden, da Betroffene von sich aus den Arzt aufsuchen.
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