Hautkrebs (Sammelbegriff), wenn es zu einer Krebserkrankung (weißer Hautkrebs, schwarzer Hautkrebs) der Haut kommt.

Der Begriff Hautkrebs beinhaltet verschiedene bösartige (maligne) Krebsformen, die die Haut betreffen. Der mit Abstand häufigste bösartige Hautkrebs ist der sogenannte weiße/helle Hautkrebs (unterteilt in Basalzellkarzinom, Spinalzellkarzinom), gefolgt vom schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom). Vor allem an Körperstellen, die einer hohen Sonnenstrahlbelastung ausgesetzt sind (Gesicht, Kopf), treten diese oft auf. Besonders der weiße Hautkrebs verursacht nach vollständiger Entfernung keinerlei Beschwerden und breitet sich nur selten im Körper aus.
Hautkrebs ist ohne eine entsprechende frühzeitige Diagnose und Behandlung sehr gefährlich und kann innerhalb von wenigen Monaten tödlich verlaufen.
Glücklicherweise wird in Deutschland mehr als die Hälfte der Melanome bereits frühzeitig entdeckt und dadurch geheilt.
Hautkrebs sollte bestenfalls so früh wie möglich diagnostiziert werden.
Hautveränderungen solltest Du daher immer bereits im frühen Stadium von einem Hautarzt (Dermatologen) untersuchen lassen.
Hinweis! Ab dem 35. Lebensjahr haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf eine Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung.
Als Hautkrebs bezeichnet man jene Arten von Krebs, die von der Haut ausgehen.
Diese können sich im Zuge der Krankheit in Form von Metastasen auf andere Organe ausbreiten und sollten daher nicht unterschätzt werden.
Grob gesagt lässt sich der Hautkrebs in einen weißen und einen schwarzen Hautkrebs einteilen, die beide verschiedene Häufigkeiten und Verläufe aufweisen.
Im Folgenden wird, wenn sich die beiden Hautkrebsarten in etwas unterscheiden, darauf hingewiesen und auf beide Arten eingegangen.
Bei Hautkrebs wird zwischen dem weißen und dem schwarzen Hautkrebs unterschieden
Unter weißem Hautkrebs versteht man die Arten von Hautkrebs, die nicht von den pigmentbildenden Zellen der Haut ausgehen.
Die häufigsten zwei Arten sind das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelzellkarzinom.
Das maligne Melanom – auch schwarzer Hautkrebs genannt – ist ein Tumor, der sich aus den pigmentbildenden Zellen der Haut entsteht.
Er wächst invasiv und neigt dazu, früh zu metastasieren.
Am häufigsten tritt er auf der Haut auf, aber auch an Schleimhäuten oder anderen Stellen des Körpers können maligne Melanome gefunden werden.
Die Ursachen und Risikofaktoren für die beide Hautkrebsarten sind weitestgehend gleich.
Die UV-Strahlung spielt hier eine große Rolle und auch Röntgenstrahlen und andere chemische Noxen der Haut können die Entstehung von Hautkrebs verursachen.
Beim schwarzen Hautkrebs sind auch atypische Muttermale das Risiko für Hautkrebs erhöhen.
Der Verdacht auf Hautkrebs resultiert aus der Untersuchung der Veränderung, sowohl mit dem bloßen Auge, als auch mit einem vergrößernden Gerät und der Befragung des Patienten.
Hierbei wird nachgefragt, seit wann die Veränderung bestehe, über welchen Zeitraum sie entstanden ist und im Optimalfall sogar Bilder angesehen, wie die Hautveränderung früher aussah.
Durch diese Untersuchungen kann eine Verdachtsdiagnose gestellt werden.
Um sich der Art des Hautkrebses und der Tatsache, dass er vorliegt, sicher sein zu können, wird eine Biopsie entnommen, die mikroskopisch untersucht wird.
Je nach Hautkrebsart ist auch die Erscheinung auf der Haut unterschiedlich.
Allen drei oben beschriebene Hautkrebsformen ist gemein, dass sich das Aussehen über die Zeit ändern kann und anders aussehen als die typischen Befunde.
Beachte! Kommt es bei Dir zu Hautveränderungen dieser Art, solltest Du Dich für eine sichere Diagnose zum Hautarzt begeben.
Die Prognose bei einem Basaliom ist in fast allen Fällen günstig.
Als Differentialdiagnose kommen Erkrankungen in Betracht, die ein ähnliches Erscheinungsbild haben.
Dazu zählen beim weißen Hautkrebs Akanthome und andere seltene Krebsarten und beim schwarzen Hautkrebs andere Veränderungen der Melanozyten, die sich wie ein deformiertes Muttermal darstellen können.
Die zentrale Therapiemethode des Hautkrebses besteht darin, den bösartigen Hauttumor zu entfernen und das am besten, bevor sich die Krankheit im Körper ausgebreitet und auf andere Organe übergegriffen hat.
Dies erfolgt mittels chirurgischer Exzision und ist gefolgt von regelmäßigen Kontrollen zur Nachsorge, die mehrmals im Jahr stattfinden.
Sollte eine operative Entfernung nicht möglich sein, können in Ausnahmefällen auch eine Chemo- oder Kryotherapie oder eine Röntgenbestrahlung zum Einsatz kommen.
Bei Metastasen wird eine individuelle Ergänzung zur Behandlung eingenommen, die auch diese miteinschließt.
Wie bei vielen anderen Krebsarten auch ist die Prognose des weißen und auch des schwarzen Hautkrebses davon abhängig, wie fortgeschritten die Krankheit schon ist.
Bei weißem Hautkrebs ist die Prognose abhängig von der Lokalisation und der Dicke des Tumors.
Bei schwarzem Hautkrebs ist die Prognose, falls der Krebs noch nicht metastasiert ist, abhängig von der Tiefe des Tumors.
Der Verlauf von Hautkrebs kann je nach Art oder auch je nach Person unterschiedlich aussehen.
Wird der Hautkrebs nicht rechtzeitig behandelt, kann es zu Metastasen kommen.
Zuerst metastasiert der Hautkrebs lymphogen, das bedeutet, dass andere Hautmetastasen oder Metastasen in den Lymphknoten entstehen.
Anschließend fängt er an auch hämatogen - also über das Blut zu metastasieren und befällt dann andere Organe.
Achtung! Dieser Befall kann kritisch werden und bis zum Tod führen.
Einen Hautkrebs beugt man am besten vor, indem man sich vor Strahlung schützt.
Die Wirkung der UV-Strahlung auf die Haut kann durch das regelmäßige Auftragen von Sonnencreme auch im Alltag und im Winter minimiert werden.
Das regelmäßige Hautkrebsscreening sollte nicht vernachlässigt werden, da dort unregelmäßige Muttermale und auch andere verdächtige Hautveränderungen frühzeitig erkannt und der Entstehung von Hautkrebs vorgebeugt werden kann.
Hautkrebs ist heilbar, wenn er nicht zu weit fortgeschritten ist.
Ist der Krebs noch auf die Haut beschränkt, kann er mittels eines kleinen operativen Eingriffes entfernt werden.
Bei bereits metastasierten Tumoren ist eine Heilung zwar ebenfalls möglich, jedoch deutlich schwerer zu erreichen.
Die Heilungschancen von Hautkrebs sind je nach Art unterschiedlich.
Wenn man weiß, wie Hautkrebs zu erkennen ist, kann er mit bloßem Auge oder mittels eines Vergrößerungsgerätes entdeckt werden.
Um ganz sicherzugehen, dass es sich wirklich um Hautkrebs handelt und um die Art genau zu bestimmen, muss eine Biopsie erfolgen, die unter dem Mikroskop beurteilt wird.
Vor allem schwarzer Hautkrebs, also das maligne Melanom, kann in seinem Äußeren einem Muttermal ähneln.
In einigen Fällen können aus Muttermalen maligne Melanome entstehen.
Das bedeutet aber nicht, dass jedes Muttermal ein Risiko darstellt und entfernt werden sollte.
Hierbei gilt: Ein Muttermal gilt erst als ungewöhnlich, wenn es aus der Reihe tanzt.
Das bedeutet, dass jemand mit 40 Muttermalen, die relativ ähnlich aussehen und glatt begrenzt sind, eine geringere Wahrscheinlichkeit hat ein malignes Melanom zu entwickeln als jemand, der zwar nur ein Muttermal hat, dies aber uneben, unregelmäßig begrenzt und mehrfarbig ist.
Beachte! Bei Unsicherheiten sollte immer ein Hautarzt zurate gezogen und das Hautkrebs-Screening sowieso nicht vernachlässigt werden.
Beim Hautkrebsscreening, das beim dafür qualifizierten Allgemeinmediziner und Hausarzt durchgeführt werden kann, wird die Haut am ganzen Körper nach verdächtig aussehenden Hautveränderungen abgesucht.
Dieses Hautkrebsscreening wird gänzlich von der Krankenkasse übernommen und steht jedem ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre zu.
Hinweis! Eine frühzeitige Erkenntnis bei Vorliegen eines bösartigen Hauttumors kann Leben retten und das Hautkrebsscreening sollte daher unter keinen Umständen ausgelassen werden.
Hautkrebs kann tödlich werden, wenn er zu spät erkannt und nicht behandelt wird, bevor er sich auf andere Organe ausbreitet.
Ist er erstmal auf andere Organe metastasiert, kann er im schlimmsten Fall auch tödlich verlaufen.
Essentiell ist es daher, Hautkrebs zu diagnostizieren, solange er nur die Haut betrifft und sich nicht ausgebreitet hat.
Beachte! Genau aus diesem Grund ist das Hautkrebsscreening so wichtig und sollte nicht ausgelassen werden.
Als Hautkrebs bezeichnet man jene Arten von Krebs, die von der Haut ausgehen.
Diese können sich im Zuge der Krankheit in Form von Metastasen auf andere Organe ausbreiten und sollten daher nicht unterschätzt werden.
Grob gesagt lässt sich der Hautkrebs in einen weißen und einen schwarzen Hautkrebs einteilen, die beide verschiedene Häufigkeiten und Verläufe aufweisen.
Im Folgenden wird, wenn sich die beiden Hautkrebsarten in etwas unterscheiden, darauf hingewiesen und auf beide Arten eingegangen.