Lipom, wenn es zu einer Vermehrung von Fettzellen (gutartiger Tumor) im Unterhautfettgewebe kommt.

Erfahrungs Berichte
Ein Lipom ist eine gutartige Gewebewucherung des Fettgewebes, welche in den meisten Fällen keine Beschwerden verursacht und auch nicht behandelt werden muss. Den meisten Betroffenen fällt ein weicher bis prallelastischer Knoten unter der Haut auf. Oft stören Lipom lediglich aus optischen Gründen und verursacht nur selten Schmerzen. Im Unterschied dazu handelt es sich beim Liposarkom um den bösartigen Verwandten.
Ein Lipom ist grundsätzlich harmlos. Um auszuschließen, dass keine bösartige Erkrankung zugrunde liegt, sollten Veränderungen unter der Haut immer von einem Dermatologen abgeklärt werden,
Lipome sind gutartige Tumoren, welche sich aus Fettgewebszellen (Adipozyten) entwickeln und in der Regel im Unterhautfettgewebe lokalisiert sind.
Lipome werden durch eine bindegewebige Kapsel vom umliegenden Gewebe getrennt.
Das Lipom gehört zu der Gruppe der Weichteiltumoren.
Die Ursache hinter der Entstehung von Lipomen ist noch weitestgehend unbekannt. Aktuell geht man bei solitären Lipomen von einer genetischen Veranlagung aus, welche eine Veränderung der Fettgewebszellen (Adipozyten) verursacht. Eindeutig bewiesen wurde diese Theorie jedoch nicht.
Im Falle der Lipomatose, bei der multiple Lipome gleichzeitig auftreten, befindet sich ein Zusammenhang mit Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Mellitus oder der Hyperurikämie (zu hoher Harnsäurespiegel) in der Diskussion.
Ein auffälliger Knoten unter der Haut sollte auf jeden Fall von einem Arzt inspiziert werden, da auch immer etwas Bösartiges dahinter stecken könnte.
Zu Beginn der Diagnostik stehen die Erhebung der Anamnese (Erstgespräch mit dem Patienten) sowie die körperliche Untersuchung.
Dabei sollte insbesondere auf die Größe und Konsistenz der Schwellung, auf die Verschieblichkeit gegenüber dem umliegenden Gewebe, auf eine mögliche Druckdolenz sowie auf eine potentielle Vergrößerung regionaler Lymphknoten geachtet werden.
Der Tastbefund in Kombination mit Informationen zur Wachstumsdauer und -geschwindigkeit der Hautveränderung reichen in der Regel aus, damit der behandelnde Arzt eine Verdachtsdiagnose stellt.
Zur Diagnosesicherung folgt eine Ultraschalluntersuchung (alternativ auch eine Röntgenuntersuchung bei tiefer gelegenen Lipomen), welche die genauere Beurteilung des Ausmaßes der Verdickung ermöglicht.
Wenn danach immer noch nicht klar ist, um welche Tumorart es sich handelt, ist eine Biopsie indiziert. Die Untersuchung der entnommenen Gewebeprobe verschafft Klarheit.
Ein Lipom erkennt man als ein sichtbares Fettgeschwulst in Form einer Beule unter der Haut. Die Größe kann dabei variieren.
Die Behandlung der Wahl im Falle von Lipomen (falls überhaupt ein Behandlungswunsch oder eine Behandlungsindikation besteht) ist die Entfernung des gutartigen Tumors.
Dazu stehen mehrere Optionen zur Verfügung: die klassische operative Entfernung, auf die weiter unten näher eingegangen werden soll, oder die neuere Möglichkeit der Liposuktion (Fettabsaugung).
In diesem Falle wird das Lipom nicht herausgeschnitten, sondern mithilfe einer Metallkanüle unter örtlicher Betäubung abgesaugt.
Ein Nachteil dieser Methode ist die Tatsache, dass die bindegewebige Kapsel des Lipoms nicht abgesaugt werden kann und somit das Risiko für eine Neubildung erhöht ist. Ein Vorteil der Liposuktion ist die geringere Bildung von Narbengewebe im Vergleich zum operativen Vorgehen.
Obwohl Lipome in aller Regel ungefährlich sind, gibt es einige Fälle, in denen eine operative Entfernung sinnvoll ist.
Hier ein paar Gründe, die für eine Operation sprechen:
Lipome treten bevorzugt im Unterhautfettgewebe von Bauch, Rücken, Nacken, Armen und Oberschenkeln auf.
In sehr seltenen Fällen finden sich Lipome in tiefer gelegenem Fettgewebe von Muskeln oder Organen.
Lipome können, falls eine Indikation besteht oder falls der Betroffene das Geschwulst als kosmetisch störend empfindet, chirurgisch entfernt werden.
Der Eingriff dauert um die 15 Minuten und wird in aller Regel ambulant in Lokalanästhesie durchgeführt.
Der Arzt setzt unter lokaler Betäubung einen Schnitt in der Haut und entfernt das Lipom als Ganzes, also inklusive Bindegewebskapsel.
Im Vergleich zur Option der Fettabsaugung bleiben so keine Gewebereste zurück und das Rezidivrisiko ist wesentlich geringer.
Anschließend wird die Wunde vernäht und ein Druckverband angelegt.
2 bis 4 Tage nach der Operation erfolgt eine Wundkontrolle mit Verbandswechsel. Nach 8 bis 12 Tagen können die Fäden gezogen werden.
Liegen die Lipome nicht im Unterhautfettgewebe, sondern tiefer, oder sollen mehrere gleichzeitig entfernt werden, so kann eine Vollnarkose notwendig werden.
Obwohl es sich bei der Operation um einen kleinen Eingriff handelt, so ist es dennoch wichtig, sich die möglichen Risiken bewusst zu machen. Typische Komplikationen, die bei solchen Eingriffen auftreten können, sind:
Was die Kosten dieses Eingriffs angeht, so lässt sich keine pauschale Aussage treffen. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten, falls eine passende Indikation für eine Operation besteht.
Muss man die Kosten selber tragen, so ist je nach Größe, Lage und Beschaffenheit der Lipome mit unterschiedlichen Preisen zu rechnen.
Auch variieren die Preise nach der Stadt und nach der Praxis, in denen man den Eingriff durchführen lässt. In manchen Praxen betragen die Kosten zwischen 200-400€, andere verlangen für die Operation bis zu 1000€ oder sogar mehr.
Lipome sind gutartige Tumoren, welche sich aus Fettgewebszellen (Adipozyten) entwickeln und in der Regel im Unterhautfettgewebe lokalisiert sind.
Lipome werden durch eine bindegewebige Kapsel vom umliegenden Gewebe getrennt.
Das Lipom gehört zu der Gruppe der Weichteiltumoren.