Entzündung der Achsel, wenn sich die Haut und Schweißdrüsen unter der Achsel entzündet.
Bei Entzündungen in der Achselhöhle kann es sich um Hautreizungen als Folge von Rasur handeln oder aber um entzündete Schweißdrüsen. Die meisten Entzündungen in der Achsel sind „Rasierpickel“ oder eingewachsene Achselhaare. Verstopfen Schweißdrüsen, so ist der Abgang von Talg gestört und es folgt ein Rückstau in die Drüse. Selten kann es auch zu einer Abszessbildung kommen.
Kommt es zusätzlich aufgrund der Entzündung zu Fieber, Schüttelfrost oder einem Krankheitsgefühl, muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Prinzipiell kann eine erste Vorstellung zur richtigen Diagnosefindung beim Hausarzt oder Dermatologen (Hautarzt) erfolgen.
Bei schweren Verlaufsformen mit Indikation zur operativen Behandlung wird durch den Hausarzt jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Überweisung zum Allgemeinchirurgen oder Dermatologen ausgestellt.
Die Acne inversa (Schweißdrüsenentzündung) beschreibt die Entzündung der Haarfollikel und Talgdrüsen im Bereich von Hautfalten, vornehmlich in der Achselhöhle.
Eine Acne inversa kann jedoch grundsätzlich überall dort am Körper auftreten, wo Schweißdrüsen vorhanden sind.
Am häufigsten ist neben der Lokalisation in der Achsel (axillär) das Auftreten von Entzündungen in der Leistengegend (inguinal), um den Anus herum (perianal) oder im Bereich der Genitale (perigenital).
Bei Frauen können die Entzündungen auch um die Brust herum lokalisiert sein.
Man erkennt eine Acne inversa an wiederkehrenden schmerzhaften, geröteten, geschwollenen Knötchen (Abszessen), die häufig unter spontaner Öffnung (ggf. übel-riechenden) Eiter absondern und anschließend narbig verheilen.
Eine Acne inversa äußert sich in Form von entzündlichen Abszessen, teilweise mit Fisteln (unphysiologischer Ausführungsgang für Eiter), und narbiger Abheilung.
Meistens treten diese Abszesse über mehrere Jahre wiederkehrend auf und sind mit einem hohen Leidensdruck der Patienten verbunden.
Eine Entzündung generell wird durch die Leitsymptome „calor, rubor, dolor, tumor, functio laesa“ (Überwärmung, Rötung, Schmerz, Schwellung, eingeschränkte Funktion) klassifiziert.
Sollten neben diesen lokalen Symptomen auch Beschwerden wie Fieber, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit oder ein rötlicher Hautstreifen mit Ursprung im Abszess auftreten, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf!
Diese Anzeichen deuten auf eine Ausbreitung der Entzündung in die Blutbahn (Sepsis) hin, die zu spät oder unbehandelt tödlich enden kann!
Die Diagnose Acne inversa wird anhand der typischen Klinik (den Symptomen) gestellt.
Hierbei spielen eine Anamnese des Patienten sowie die körperliche Untersuchung eine vorrangige Rolle.
Acne inversa kann als „Blickdiagnose“ in Zusammenschau mit den Beschwerden (Schmerzen, Schwellung, Rötung, Überwärmung, eingeschränkte Funktion, ggf. Eiteraustritt) diagnostiziert werden.
Manchmal erfolgt auch eine Laboruntersuchung zur laborchemischen Bestätigung der Diagnose anhand von erhöhten Entzündungswerten.
Bei einer Entzündung in der Achsel kommt es zu einer Rötung der Haut.
Zudem kann eine Schwellung oder Schuppenbildung auftreten.
Differentialdiagnostisch muss an Abszesse anderen Ursprungs, z.B. Furunkel oder Karbunkel (entzündeter Haarbalg) gedacht werden.
Auch eine Immunschwäche infolge einer anderen Erkrankung (Diabetes mellitus, AIDS, Tumortherapie, etc.) muss in Betracht gezogen werden, da diese ein Auftreten von Acne inversa begünstigen kann.
Weiterhin sollte eine Schwellung der Lymphknoten (im Rahmen einer anderen Erkrankung) von einer Acne inversa unterschieden werden.
Eine Entzündung in der Achsel beschränkt sich auf die betroffene Region und gefährdet in der Regel weder die Schwangerschaft noch die Entwicklung des Kindes.
Sollte sich die Entzündungsreaktion systematisch im Körper ausbreiten oder der Entzündung eine andere Erkrankung zugrunde liegen, kann dies sehr wohl gefährlich für das Ungeborene werden.
Daher sollte in jedem Fall eine Untersuchung der Beschwerden und eine Ursachenabklärung beim Arzt erfolgen.
Therapiemöglichkeiten, Medikamenteneinnahme und Diagnoseverfahren müssen oft an die Schwangerschaft angepasst werden.
Du solltest daher immer Deinen behandelnden Arzt/Ärztin über die Schwangerschaft informieren.
Grundsätzlich kann eine Entzündung der Haarfollikel und Talgdrüsen jeden Menschen, unabhängig von Alter und Geschlecht, treffen.
Die Acne inversa (Schweißdrüsenentzündung) beschreibt die Entzündung der Haarfollikel und Talgdrüsen im Bereich von Hautfalten, vornehmlich in der Achselhöhle.
Eine Acne inversa kann jedoch grundsätzlich überall dort am Körper auftreten, wo Schweißdrüsen vorhanden sind.
Am häufigsten ist neben der Lokalisation in der Achsel (axillär) das Auftreten von Entzündungen in der Leistengegend (inguinal), um den Anus herum (perianal) oder im Bereich der Genitale (perigenital).
Bei Frauen können die Entzündungen auch um die Brust herum lokalisiert sein.
Man erkennt eine Acne inversa an wiederkehrenden schmerzhaften, geröteten, geschwollenen Knötchen (Abszessen), die häufig unter spontaner Öffnung (ggf. übel-riechenden) Eiter absondern und anschließend narbig verheilen.