Ulcus cruris (offenes Bein), wenn es zu einer tiefen, nässenden Wunde im Bein (Unterschenkelgeschwür) kommt. Ulcus = Geschwür, cruris = Unterschenkel.

Unter einem Ulcus cruris versteht man eine chronische, schlecht heilende Wunde am Unterschenkel. Umgangssprachlich wird ein Ulcus cruris auch als offenes Bein bezeichnet. Ein Ulcus cruris entsteht in Folge einer Durchblutungsstörung am Bein
Bei Verdacht auf ein Ulcus cruris, beziehungsweise bei einer schlecht heilenden Wunde, wunden Stellen an Fuß, Bein, Unterschenkel oder Zehen oder bei Hautveränderungen sollte ein Hautarzt-Termin vereinbart werden.
Der Hausarzt kann, je nach Befund und Diagnose, falls nötig weiterüberweisen an einen Diabetologen, Chirurgen, Gefäßspezialisten, Hautarzt oder sonstige Experten auf dem entsprechenden Gebiet.
Unter einem offenen Bein oder Unterschenkelgeschwür, in der medizinischen Fachsprache auch Ulcus cruris genannt, versteht man eine chronische, das heißt länger als zwei Monate bestehende Wunde am Unterschenkel.
Die Wunde ist meist tief, nässend und heilt sehr schlecht.
Ein Ulcus cruris entsteht durch eine Durchblutungsstörung im betroffenen Bein.
Ein Ulcus cruris muss ärztlich behandelt werden und die Grundursache der Durchblutungsstörung muss therapiert werden.
Besteht ein Ulcus cruris über einen längeren Zeitraum, so erhöht sich die Gefahr einer Wundinfektion mit Bakterien und anderen Krankheitserregern.
Die Ursache eines Ulcus cruris ist eine Durchblutungsstörung im betroffenen Bein, es können auch beide Beine betroffen sein.
Man kann zwischen verschiedenen Formen eines Ulcus cruris unterscheiden, zu den am häufigsten vorkommenden zählen:
Bei venös bedingtem Ulcus, liegt meist eine chronische Venenschwäche vor. Hierbei kann durch Erweiterung und Verlust an Elastizität der Venen das Blut nicht mehr ordentlich zurück zum Herzen transportiert werden. Als Resultat staut sich das Blut in den Beinen und verursacht Wassereinlagerungen im Gewebe, was zu einem Umbau des Gewebes führt (Sklerosierung = Verhärtung des Bindegewebes)
Durch die Sklerose kann das Gewebe nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden, dadurch bilden sich nach längerer Zeit Beingeschwüre.
Bei einem arteriell bedingten Ulcus kommt es durch Verkalkung der Gefäße zu einer Verengung, wodurch das Gewebe nicht mehr ausreichend versorgt werden kann.
Ein Ulcus cruris zeigt sich durch ein geschädigtes Hautareal, eine Stelle unterhalb des Knies, an der die Haut und das darunterliegende Gewebe geschädigt sind.
Die Wunde ist in vielen Fällen infiziert und nässt.
Je nach Lokalisation, Größe und Art kann die Wunde schmerzend sein. Ein venös bedingtes Ulcus cruris ist in den meisten Fällen eher selten schmerzhaft, ein arteriell bedingtes Ulcus hingegen ist fast immer schmerzhaft.
Die chronische Wunde ist meist tief, sie kann bis auf den Knochen reichen und die Haut um die Wunde herum kann dunkler erscheinen als der Rest.
Sind die Wundränder durch die nässende Wunde aufgeweicht und teigig, so spricht man auch von einer „Mazeration“.
Ein Ulcus cruris kann sich je nach Form, also ob venös oder arteriell bedingt, ein wenig unterscheiden.
Ein venös bedingtes offenes Bein, auch Ulcus cruris venosum genannt, beginnt meist auf Knöchelhöhe und kann einmal zirkulär um den Fuß reichen, man spricht hier auch von der sogenannten „Galoschen Form“.
Das betroffene Hautgebiet ist meistens geschwollen und gespannt.
Ein Ulcus cruris arteriosum, also ein offenes Bein bedingt durch eine arterielle Durchblutungsstörung, befindet sich meist etwas tiefer als die venöse Form.
Hier finden sich Hautdefekte meist unterhalb des Unterschenkels, zum Beispiel an Zehen oder an der Fußsohle.
Bei arteriellen Durchblutungsstörungen ist die betroffene Extremität, das Bein, meist kühl, blass und sehr schmerzhaft.
Das Bein schmerzt besonders bei Bewegung und beim Hochlegen der Beine.
Bei der venösen, als auch bei der arteriell bedingten Durchblutungsstörung kann das Nagelwachstum gestört sein.
Oftmals sind die Nägel dann brüchig, spröde und verfärbt.
Chronische Wunden können sich entzünden.
Bakterien, Staub und Erreger können die Wunde verunreinigen, wodurch sich die Wunde entzündet.
Entzündete, infizierte Ulcus cruris können gelbliche, weißliche, grünliche Wundbeläge haben und einen sehr unangenehmen Geruch.
Es kann auch zum Absterben von Gewebe kommen, einer sogenannten „Nekrose“. Das kann vor allem auch beim diabetischen Fußsyndrom, kurz DFS, vorkommen.
Beachte! Ein offenes Bein muss regelmäßig ärztlich und pflegerisch untersucht, behandelt und verbunden werden.
Ein Arzt erkennt ein offenes Bein meistens durch die klinische Untersuchung und Befragung des Patienten.
Wichtig ist es hier Vorerkrankungen, familiäre Vorerkrankungen und die Medikamente die regelmäßig eingenommen werden zu nennen.
Auch genaue Angaben, seit wann beispielsweise die Beschwerden aufgetreten sind, können dem Arzt bei der Diagnosestellung helfen.
Die Behandlung eines Ulcus cruris ist abhängig von Grunderkrankung, Art, Lokalisation und individuellen Faktoren wie beispielsweise Bewegung des Patienten und Alter.
Unter einem offenen Bein oder Unterschenkelgeschwür, in der medizinischen Fachsprache auch Ulcus cruris genannt, versteht man eine chronische, das heißt länger als zwei Monate bestehende Wunde am Unterschenkel.
Die Wunde ist meist tief, nässend und heilt sehr schlecht.
Ein Ulcus cruris entsteht durch eine Durchblutungsstörung im betroffenen Bein.
Ein Ulcus cruris muss ärztlich behandelt werden und die Grundursache der Durchblutungsstörung muss therapiert werden.
Besteht ein Ulcus cruris über einen längeren Zeitraum, so erhöht sich die Gefahr einer Wundinfektion mit Bakterien und anderen Krankheitserregern.
Die Ursache eines Ulcus cruris ist eine Durchblutungsstörung im betroffenen Bein, es können auch beide Beine betroffen sein.