Seborrhoisches Ekzem (Seborrhoische Dermatitis), wenn es zu einer nicht-ansteckenden Entzündung der Haut mit kleinen Bläschen kommt.

Beim seborrhoischen Ekzem, auch seborrhoische Dermatitis genannt, handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut. Hierbei kommt es zu einem schuppenden, gelblichen Hautausschlag, besonders an talgdrüsenreichen Hautregionen. Die Erkrankung ist nicht ansteckend.
Ein seborrhoisches Ekzem ist kosmetisch störend, es geht jedoch keine Gefahr davon aus.
Durch die Erkrankung können jedoch Bakterien die betroffene Stelle infizieren.
Bei Verdacht auf ein seborrhoisches Ekzem reicht zunächst ein Besuch beim Hausarzt aus. Der Hausarzt entscheidet je nach Befund, ob eine Überweisung zum Hautarzt (Dermatologen) sinnvoll und notwendig ist.
Ein seborrhoisches Ekzem ist ein chronischer, entzündlicher, nicht ansteckender Hautausschlag, der besonders im Gesicht und auf der Kopfhaut auftritt.
Die Haut ist fettig, entzündlich gerötet und es können gelbliche Schuppen auftreten.
Das seborrhoische Ekzem tritt in der Regel im Bereich der Talgdrüsen und Haarwurzeln auf.
Bei Säuglingen ist der sogenannte Milchschorf oder Kopfgneis auch eine Form des seborrhoischen Ekzems, er tritt meist auf der Kopfhaut auf und bildet sich bis zum sechsten Monat meist von alleine wieder zurück.
Der Milchschorf entsteht durch eine Überproduktion der Talgdrüsen, da sich das Hormonsystem des Säuglings nach Geburt erst noch umstellen muss. In den meisten Fällen verschwindet der Milchschorf spätestens bis zum zweiten Lebensjahr vollständig. Dazwischen kann es Episoden geben, in denen sich die Schuppung verstärkt, oftmals ist sie aber einmalig vor dem dritten Lebensmonat aufgetreten und verschwindet dann komplett.
Tritt das seborrhoische Ekzem hingegen im Jugend- oder Erwachsenenalter erstmals auf, so kann es wiederkehren.
Mit der richtigen Behandlung ist das seborrhoische Ekzem in der Regel gut in den Griff zu bekommen.
Das seborrhoisches Ekzem hat schwankende Erkrankungsphasen, es kann sich zurückbilden und wieder aufflammen.
Nur selten verursacht das seborrhoische Ekzem einen Juckreiz.
Es können vier Formen des seborrhoischen Ekzems unterschieden werden
1. Das seborrhoische Ekzematid ist durch eine mildere Verlaufsform geprägt.
Oftmals ist die lokale Schuppung und verminderte Pigmentierung (Hypopigmentierung der Haut) ein Anzeichen der Form des Seborrhoische Ekzematid.
2. Das herdförmige seborrhoische Ekzem hat eine heftigere Symptomatik im Vergleich zu anderen Formen. Die betroffenen Hautstellen imponieren durch eine deutlich sichtbare Rötung, herdförmig, fleckenhaft und die Haut ist unregelmäßig gelb-weißlich geschuppt.
Das herdförmige seborrhoische Ekzem kehrt häufig wieder und verläuft oftmals chronisch.
3. Das disseminierte seborrhoische Ekzem kann weniger heftig bis akut heftig verlaufen.
Die betroffenen Hautstellen sind meistens großflächig gerötet, zusammenfließend gerötet (in der Fachsprache als konfluieren bezeichnet), schuppig, symmetrisch und in einigen Fällen auch nässend, verkrustet.
4. Das pityriasiforme seborrhoische Ekzem ist meistens am Rumpf lokalisiert und ähnelt sehr der sogenannten „Röschenflechte“ (Pityriasis rosea).
Die geröteten Hautstellen sind häufig rund-oval begrenzt und ebenfalls zusammenfließen (konfluierend).
Die Ursache des seborrhoischen Ekzems ist nicht ganz geklärt.
Mögliche Faktoren, die zum Krankheitsentstehung beitragen können, sind:
Patienten mit Parkinson oder Immunerkrankungen wie zum Beispiel AIDS sind meistens häufiger von der Erkrankung betroffen.
Am häufigsten ist die Kopfhaut von einem Ausschlag der Haut betroffen, aber auch das Gesicht
Ein seborrhoisches Ekzem macht sich meistens durch einen gelblich oder weißlich schuppenden Hautausschlag mit Rötung der Haut bemerkbar.
Die Haut um und unter den Schuppen kann gerötet sein.
In seltenen Fällen tritt Juckreiz auf oder es kommt zu einem Haarausfall nach einem seborrhoischen Ekzem.
Zu den üblichen Lokalisationen gehören die Talgdrüsen von Gesicht, Kopfhaut, Hals, Brustbereich und Rücken.
Bei Säuglingen ist meistens die Kopfhaut betroffen, hier ist das seborrhoisches Ekzem auch als umgangssprachlich genannter „Milchschorf“ oder „Kopfgneis“ bekannt.
In sehr seltenen Fällen kann das seborrhoisches Ekzem auch am Körperstamm oder im Windelbereich auftreten.
Der behandelnde Arzt erkennt ein seborrhoisches Ekzem anhand der Anamnese (Befragung des Patienten bezüglich Beginn, Symptome, Dauer der Erkrankung und so weiter), der Lokalisation und des klinischen Bildes.
Ein seborrhoisches Ekzem tritt in Erscheinung als erhabene (tastbare), rötliche Hautflecken, welche mit gelblich, fett glänzenden Schuppen besetzt sind.
Vor allem Kopf und Gesicht sind von einem seborrhoischen Ekzem betroffen.
Bei unklarem Ausschlag oder Verdacht auf ein seborrhoisches Ekzem empfiehlt sich immer ein Besuch beim Hausarzt oder Dermatologen.
Mögliche Differentialdiagnosen sind hier aufgelistet, es besteht aber kein Anspruch auf Vollständigkeit:
Bei Säuglingen muss das seborrhoische Ekzem vom atopischen Ekzem differenziert betrachtet werden.
Das atopische Ekzem beginnt meist erst nach dem dritten Lebensmonat und kennzeichnet sich durch stärker juckende Hauteffloreszenzen, während das seborrhoische Ekzem meist vor dem dritten Lebensmonat beginnt und nicht juckt. Oftmals findet sich beim Auftreten eines atopischen Ekzems eine positive Familienanamnese, das bedeutet, dass mehrere Familienmitglieder von dieser Hauterkrankung betroffen sein können. Auch andere Hauterkrankungen wie Neurodermitis können verstärkt auftreten.
Die Grundsteine der Behandlung der seborrhoischen Dermatitis bestehen aus Pilzbekämpfung, Entzündungshemmung und richtiger Hautpflege.
Die Behandlung eines seborrhoisches Ekzem kann individuell unterschiedlich sein.
Bei Verdacht auf ein seborrhoisches Ekzem sollte ein Arzt, zunächst Hausarzt, aufgesucht werden.
Dieser kann individuell je nach Befund die am besten geeignetste Therapie verschreiben und gegebenenfalls an einen Dermatologen, Hautarzt weiter überweisen.
Für die Behandlung eines seborrhoischen Ekzems gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und Substanzen.
Das seborrhoische Ekzem kann äußerlich behandelt werden oder innerlich durch Einnahme von Arzneimitteln.
Oft werden dabei äußerliche und innerliche Behandlung miteinander kombiniert. Die äußere Behandlung soll die Infektion und Entzündung eindämmen, sowie die Talgproduktion regulieren.
Grundsätzlich ist eine gute Haut- und Kopfhautpflege mit pH-neutralen oder speziellen Waschlotionen wichtig.
Eine mögliche Behandlungsoption sind sogenannte Keratolytika, sie vermindern die Hornschicht der Haut. Shampoos in Form eines Keratolytikums enthalten Wirkstoffe wie Selen, Zink, Harnstoff, Selen, Chloramphenicol und Ethanol.
Das Shampoo wird je nach Empfehlung ein- bis dreimal pro Woche angewandt.
Da ein seborrhoisches Ekzem in der Regel durch eine Pilzinfektion verursacht wird, können antimykotischeSalben und Cremes (gegen Pilze wirksam) je nach Befund vom behandelnden Hautarzt (oder Hausarzt) verschrieben werden.
Es gibt auch antimykotische Shampoos oder Tinkturen.
Je nach Ausprägung können auch cortisonhaltige Cremes verschrieben werden. Sie lindern die Entzündung und den Juckreiz.
Ist das seborrhoische Ekzem zusätzlich infiziert oder besteht der Verdacht auf eine bakterielle Infektion, kann der Arzt auch antibiotikahaltige Salben oder Cremes verschreiben.
Auch Calcineurininhibitoren oder Lithium in Form von Salben oder Cremes können zum Einsatz kommen und je nach Befund und Diagnose vom Arzt verschrieben werden.
Auch Hyaluronsäure, Panthenol und Vitamin D können die Heilung beschleunigen. In einigen Fällen können auch Lokalanästhetika wie beispielsweise Polidocanol verschrieben werden, um einen starken Juckreiz und die Entzündung zu minimieren.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es einige Behandlungsmöglichkeiten gibt, um ein seborrhoisches Ekzem äußerlich durch Salben, Cremes, Tinkturen oder Shampoo zu behandeln. Welche Option die beste ist, sollte der Arzt nach Diagnose beurteilen. In manchen Fällen ist auch eine Kombination von verschiedenen Mitteln sinnvoll.
Je nach Befund, Ausbreitung und Ausprägung kann auch eine Anwendung von innerlichen Arzneimitteln notwendig werden.
Dies kann auch der Fall sein, wenn die äußerlich angewandte Therapie nicht oder nur unzureichend wirksam ist. Bei Patienten mit Erkrankungen des Immunsystems kann eine innerliche Therapie schon früher und länger notwendig sein.
Zur innerlichen Anwendung können
Wie bei allen Arzneimitteln gilt: genaue Anweisungen gibt der behandelnde Arzt oder Apotheker und die Packungsbeilage.
Ein seborrhoisches Ekzem kann äußerlich (Cremes/ Shampoo) behandelt werden oder innerlich durch die Einnahme von Arzneimitteln (Tabletten).
Oft werden äußerliche und innerliche Behandlung miteinander kombiniert.
Wie im Abschnitt Behandlung (siehe oben) bereits vorgestellt, gibt es eine Vielzahl an Behandlungsoptionen mit verschiedenen Wirkstoffen wie beispielsweise:
Hinweis! Je nach individuellem Befund und Diagnose entscheidet der behandelnde Arzt, in welcher Form das seborrhoische Ekzem am besten behandelt werden soll, wie lange und mit welchem Mittel.
Hausmittel und homöopathische Arzneimittel bei einem seborrhoischen Ekzem sind in der Wissenschaft sehr kontrovers diskutiert und ihre Wirkung wird in Frage gestellt.
Sollte Interesse an Naturheilmitteln oder homöopathischen Arzneimitteln bestehen, so fragen Sie am besten den behandelnden Arzt oder Apotheker nach einem Mittel dieser Kategorie, welches im individuellen Fall eingenommen werden könnte und was hilfreich sein könnte als Alternative.
Die Prognose und der Krankheitsverlauf des seborrhoischen Ekzems unterscheiden sich je nach individuellem Befund, Lokalisation, Vorerkrankungen, Begleiterkrankungen, Alter und Allgemeinzustand des Patienten.
Ein seborrhoisches Ekzem beim Erwachsenen verläuft meist chronisch und kann im Laufe des Lebens immer wieder auftreten.
Bei diesen Formen ist eine langfristige Betreuung durch einen Dermatologen (Hautarzt) ratsam.
Oftmals ist eine kontinuierliche Therapie und Prophylaxe notwendig.
Durch die Hauterkrankung des seborrhoischen Ekzems wird die Schutzbarriere der Haut teilweise zerstört und Erreger wie beispielsweise Bakterien können leichter in die Haut eindringen und eine Infektion verursachen.
Die Hautbeobachtung ist daher ein wichtiger Punkt, um frühzeitig Infektionen zu erkennen und diese rechtzeitig zu behandeln.
In wenigen Fällen kann sich durch das seborrhoische Ekzem eine allergische Kontaktsensibilisierung entwickeln oder es entwickelt sich eine Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) aus dem seborrhoischen Ekzem.
Es ist also ratsam, Hautarzttermine regelmäßig zu vereinbaren und wahrzunehmen.
Die Säuglingsform, der sogenannte Milchschorf oder Kopfgneis, hingegen bildet sich von alleine wieder zurück.
In den meisten Fällen verschwindet der Milchschorf spätestens bis zum zweiten Lebensjahr vollständig.
Dazwischen kann es Episoden geben, in denen sich die Schuppung verstärkt, oftmals ist sie aber einmalig vor dem dritten Lebensmonat aufgetreten und verschwindet dann komplett.
Da der Auslöser und die Faktoren, die zur Erkrankung des seborrhoischen Ekzems führen, noch Gegenstand wissenschaftlicher Forschung sind, können an dieser Stelle auch nur Vermutungen genannt werden, die das Entstehen eines seborrhoischen Ekzems eventuell vorbeugen können.
Eine gesunde Lebensweise mit
Ebenso hilfreich kann die prophylaktische Verwendung von medizinischen Anti-Schuppen-Shampoos und Lotionen sein, sowie Sonnenlicht (mit entsprechendem Sonnenschutz).
Bei Patienten, die bereits schon mal an einem seborrhoischen Ekzem gelitten haben, sollten nach der Behandlung mit dem entsprechenden Arzt (in der Regel Hautarzt oder Hausarzt) vorbeugende Maßnahmen besprochen werden.
Beim seborrhoischen Ekzem handelt es sich um eine nicht ansteckende Hauterkrankung.
Das seborrhoische Ekzem, auch seborrhoische Dermatitis genannt, ist ein gelblich-weißlich schuppender Hautausschlag.
Er tritt vor allem besonders im Bereich von Talgdrüsen des Gesichtes, der behaarten Kopfhaut, im Brustbereich, auf dem Rücken und am Hals auf.
Im Gesicht ist besonders die Partie um die Augenbrauen, Mundbereich, Bereich um die Ohren, Nasolabialfalten und Barthaare betroffen.
Nur sehr selten kann sich ein seborrhoisches Ekzem auf den ganzen Körper ausbreiten.
Die Behandlung eines seborrhoisches Ekzem kann individuell unterschiedlich sein.
Bei Verdacht auf ein seborrhoisches Ekzem sollte ein Arzt, zunächst Hausarzt, aufgesucht werden. Dieser kann individuell je nach Befund die am besten geeignetste Therapie verschreiben und gegebenenfalls an einen Dermatologen, Hautarzt weiter überweisen.
Grundsätzlich ist eine gute Haut- und Kopfhautpflege mit pH-neutralen oder speziellen Waschlotionen wichtig.
Eine mögliche Behandlungsoption sind sogenannte Keratolytika, sie vermindern die Hornschicht der Haut.
Shampoos in Form eines Keratolytikums enthalten Wirkstoffe wie Selen, Zink, Harnstoff, Selen, Chloramphenicol und Ethanol.
Das Shampoo wird je nach Empfehlung ein- bis dreimal pro Woche angewandt.
Da ein seborrhoisches Ekzem in der Regel durch eine Pilzinfektion verursacht wird, können antimykotische (gegen Pilze wirksam) Salben und Cremes je nach Befund vom behandelnden Hautarzt (oder Hausarzt) verschrieben werden.
Es gibt auch antimykotische Shampoos oder Tinkturen.
Beachte! Wie bei allen Arzneimitteln gilt: genaue Anweisungen gibt der behandelnde Arzt oder Apotheker und die Packungsbeilage.
Ein seborrhoisches Ekzem ist ein chronischer, entzündlicher, nicht ansteckender Hautausschlag, der besonders im Gesicht und auf der Kopfhaut auftritt.
Die Haut ist fettig, entzündlich gerötet und es können gelbliche Schuppen auftreten.
Das seborrhoische Ekzem tritt in der Regel im Bereich der Talgdrüsen und Haarwurzeln auf.
Bei Säuglingen ist der sogenannte Milchschorf oder Kopfgneis auch eine Form des seborrhoischen Ekzems, er tritt meist auf der Kopfhaut auf und bildet sich bis zum sechsten Monat meist von alleine wieder zurück.
Der Milchschorf entsteht durch eine Überproduktion der Talgdrüsen, da sich das Hormonsystem des Säuglings nach Geburt erst noch umstellen muss. In den meisten Fällen verschwindet der Milchschorf spätestens bis zum zweiten Lebensjahr vollständig. Dazwischen kann es Episoden geben, in denen sich die Schuppung verstärkt, oftmals ist sie aber einmalig vor dem dritten Lebensmonat aufgetreten und verschwindet dann komplett.
Tritt das seborrhoische Ekzem hingegen im Jugend- oder Erwachsenenalter erstmals auf, so kann es wiederkehren.
Mit der richtigen Behandlung ist das seborrhoische Ekzem in der Regel gut in den Griff zu bekommen.
Das seborrhoisches Ekzem hat schwankende Erkrankungsphasen, es kann sich zurückbilden und wieder aufflammen.
Nur selten verursacht das seborrhoische Ekzem einen Juckreiz.