Flöhe, kleine Parasiten, die vor allem bei Tieren auftreten.

Erfahrungs Berichte
Bei Flöhen handelt es sich um kaum sichtbare Blutsauger, die vornehmlich in den Sommermonaten auftauchen. Meist werden sie durch Haustieren angeschleppt und verursachen Juckreiz. Haustierbesitzer sind daher öfter betroffen. Durch die gestiegene Hygiene treten Flöhe im mitteleuropäischen Raum jedoch seltener auf.
Flohstiche sind in der Regel harmlos, aber sie können einen sehr lästigen Juckreiz auslösen.
Bei Verdacht auf Flöhe reicht erstmal ein Besuch beim Hausarzt oder Allgemeinmediziner aus.
Dieser wird geeignete Mittel verschreiben, die den Juckreiz lindern und gibt Tipps, wie man die lästigen kleinen Insekten schnellstmöglich wieder loswird.
In sehr ausgeprägten Fällen und bakteriellen Superinfektionen der Haut kann eine Überweisung zum Hautarzt (Dermatologen) notwendig werden.
Das entscheidet der behandelnde Arzt je nach Befund.
Flöhe (auch als Siphonaptera bezeichnet) sind flügellose Insekten, sie zählen zu den Parasiten und sind bräunlich.
Flöhe können zwischen 3 und 7 Millimeter lang sein. Sie haben drei Beinpaare, wobei das Hinterste am längsten ist.
Durch diese langen Hinterbeine können Flöhe hoch und weit zu springen, sogar bis zu einer Entfernung von 35 Zentimetern.
Insgesamt gibt es über 2000 verschiedene Floharten, am meisten allerdings ist der sogenannte Katzenfloh (Ctenocephalides felis) verbreitet. Weitere Floharten, die den Menschen befallen können sind:
Flöhe ernähren sich vom Blut verschiedener Lebewesen, wobei Menschen am aller häufigsten von Katzenflöhen besiedelt werden.
Vor allem Tierbesitzer von Katzen und Hunden können häufiger das Problem haben, dass die Flöhe vom Haustier auf den Menschen übersiedeln.
Sie werden durch Bewegung, Körperwärme und Ausatemluft des Wirtes angezogen, können aber auch einfach zufällig vom Tier auf den Menschen hinüber hüpfen.
Flöhe saugen mindestens einmal täglich circa 20 bis 80 Minuten lang Blut aus ihrem Wirt.
Dadurch vergrößert sich ihr Körpergewicht bis zu zwanzigfach.
Saugen die Flöhe in engeren Abständen hintereinander, so sind sie durchaus in der Lage bis zu zwei Monate ohne weiteres Blutsaugen zu überleben und sozusagen von ihren „Nahrungsreserven“ zu zehren.
Flohweibchen legen zwischen ihren Blutsauger Mahlzeiten bis zu 400 Eier. Das Flohweibchen legt die Eier dort, wo sich der Wirt am häufigsten aufhält und wo es warm ist, zum Beispiel im Bett des Wirtes.
Die Larven saugen noch kein Blut, sondern ernähren sich von Haar, Bestandteilen, Schuppen und Bestandteilen aus dem Kot der ausgewachsenen Flöhe.
Nach spätesten 30 Tagen sind die Flöhe zu geschlechtsreifen Flöhen herangewachsen.
Die häufigste Ursache und die größten Risikofaktoren für Flohbefall sind das Halten von Haustieren wie Hunden und Katzen.
Auch in Nistkästen von Vögeln können Flöhe gehäuft vorkommen.
Da Flöhe auf den Menschen hüpfen können, ist beim Kontakt mit oben genannten Tierarten das Risiko erhöht.
Erfahrene Ärzte erkennen Flohstiche durch einen geschulten Blick auf die betroffenen Hautstellen.
Die Flohstiche befinden sich meist in einer Reihe.
Die Haut ist an diesen Stellen gerötet, stark juckend und angeschwollen. Sind die Flohstiche bereits aufgekratzt, so können sich kleine Krusten gebildet haben oder die Haut kann an den Einstichstellen bereits stark entzündet oder eitrig sein.
Der Hautdefekt, der durch das Aufkratzen entstanden ist, ermöglicht es Erregern (wie zum Beispiel Bakterien: Streptokokken oder Staphylokokken) in die Stichwunde einzutreten und die bereits bestehende Entzündung der Haut (die durch den Stich verursacht wurde) zu verschlimmern.
Die gerötete und juckende Haut wird in der medizinischen Fachsprache auch als Ekzem bezeichnet.
Bei einem Verdacht auf eine Infektion der Stichwunde kann ein mikrobiologischer Abstrich gemacht werden, um den Verursacher der Infektion spezifizieren zu können und gegebenenfalls antibiotikahaltige Salben verordnet werden.
Ob diese Maßnahme notwendig ist entscheidet der behandelnde Arzt im Einzelfall.
Flöhe sind schwarze, bis zu 4 mm große, flügellose Tiere.
Es gibt zahlreiche Erkrankungen, bei denen es zu kleinen Rötungen, Schwellungen und juckenden Hautstellen kommen kann.
Hier ist eine kleine Auswahl von Krankheiten, die ähnliche Symptome verursachen können und differentialdiagnostisch von einem Hausarzt oder besser noch einem Hautarzt (Dermatologen) ausgeschlossen werden sollten:
Wenn bereits Flohstiche vorhanden sind und es immer wieder an einer oder verschiedenen Stellen leicht kitzelt, sollte die Kleidung vorsichtig entfernt werden und direkt nach einem Floh gesucht werden.
Sollte das kleine bräunlich-schwärzliche Insekt entdeckt werden, so macht man sie am besten durch ein Stück Tesa unschädlich, zwischen das man den Floh klebt.
Flöhe haben einen sehr harten Chitinpanzer, der es schwer macht sie zu zerstören. An Körper und Beinen haben sie nach hinten gerichtete Borsten, Zahnkämme (Ctenidien) und Krallen, mit denen sie sich beispielsweise in Haaren festkrallen und die es so schwer machen, die kleinen Insekten mit einem Kamm wieder loszuwerden.
Daher gibt es spezielle Floh- und Nissenkämme.
Eine weitere sinnvolle Maßnahme ist ein heißes Bad oder eine Dusche und die Kleidung sofort so warm wie möglich in der Waschmaschine zu waschen.
Zur Stillung des Juckreizes eignet sich eine kühlende Salbe, ein Eis- oder Kühlbeutel (nicht direkt auf die Haut, sondern beispielsweise in ein Küchenhandtuch wickeln), antientzündliche Salben (wie z. B. Fenistil) und zinkhaltige Salben.
Am besten fragen Sie hier ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Auch ist es ratsam, die Stichstelle mit einem Hautdesinfektionsmittel zu desinfizieren.
Bettwäsche, Handtücher, Kleidung und Kuscheltiere sollten so heiß wie möglich gewaschen werden, am besten bei 60 bis 90 Grad.
Alles, was nicht in die Waschmaschine gesteckt werden kann, wie beispielsweise Teppiche, Vorhänge oder Polstermöbel sollten so häufig wie möglich abgesaugt werden.
Bei sehr starkem Flohbefall und Haustieren kann auch eine professionelle Teppich- und Bettwäsche Reinigung sinnvoll sein. Hunde- und Katzenbesitzer sollten regelmäßig ihre Tiere nach Flöhen absuchen und beobachten, ob sich das Tier vermehrt kratzt.
Auch ist eine Beratung durch den Tierarzt bezüglich geeigneter Flohmittel wie zum Beispiel: Shampoos oder Puder gegen Flohbefall oder Flohhalsbänder ratsam.
Falls auch mit den bisher genannten Maßnahmen der Flohbefall der Wohnung nicht in den Griff zu bekommen ist, kann als letzter Schritt noch ein professioneller Kammerjäger zurate gezogen werden.
Um das Risiko einer Superinfektion der Haut zu vermindern und die Reaktion nicht weiter auszuweiten, sollte Kratzen der Haut unbedingt vermieden werden.
Auch kann durch das Verhindern von Kratzen ein verzögerter Heilungsprozess und Narbenbildung vermieden werden.
Es gibt verschiedene Hausmittel, die gegen Flöhe helfen sollen.
Hierzu zählen:
Beachte! Wissenschaftlich ist die Wirkung dieser Mittel aber nicht erwiesen.
Bei einem Flohbefall ist es daher ratsam, die Tipps unter der Rubrik: Wie werden Flöhe behandelt und die Tipps unter der Rubrik: Wie kann man Flohbefall vorbeugen, zu beachten.
Besonders das Monitoring (Überwachen) von Haustieren und eine gute Hygiene inklusives Heiß Waschen von Bettwäsche und Kleidung erweist sich meist als sehr wirksam.
In Europa gibt es selten Komplikationen im Zusammenhang mit Flohbissen.
Vor allem, wenn das Haustier regelmäßig entfloht wird und zum Beispiel ein Anti-Floh-Halsband trägt, sollten Flohstiche eher eine Seltenheit sein.
In anderen Ländern der Welt allerdings können durch verschiedene Floharten Krankheiten wie zum Beispiel die Hasenpest (Tularämie), Fleckfieber oder Pest übertragen werden.
Diese Krankheiten müssen schnellstmöglich adäquat erkannt und behandelt werden. Bei Auslandsreisen in tropische Länder ist eine Reise- und Impfberatung sehr empfehlenswert.
Im mitteleuropäischen Raum heilen Flohstiche meistens bei rechtzeitiger und adäquater Behandlung nach einigen Tagen komplikationslos ab.
Da Flöhe am häufigsten von Hunden und Katzen auf den Menschen übertragen werden, sollten Hunde- und Katzenbesitzer regelmäßig ihre Tiere, die Schlafplätze der Tiere, nach Flöhen absuchen und beobachten, ob sich das Tier vermehrt kratzt.
Auch ist eine Beratung durch den Tierarzt bezüglich geeigneter Anti-Flohmittel wie zum Beispiel: Shampoos oder Puder gegen Flohbefall oder Flohhalsbänder ratsam.
Auch in Vogelnistkästen können ganze Flohscharen lauern.
Das Tragen von Handschuhen und langärmeligen Oberteilen beim Reinigen der Nistkästen ist daher ratsam, um ein Übersiedeln der Flöhe auf den Menschen zu verhindern.
Flöhe sind durch ihre langen Hinterbeine in der Lage sehr hoch und weit zu springen und können daher leicht von Tieren auf den Menschen übertragen werden.
Flöhe mögen es gerne warm und weich, daher treten Flohstiche am häufigsten in der Achselhöhle, in den Kniekehlen, Ellenbeugen, Hüftregion, Knöchelbereich oder an Armen und Beinen auf.
Unter dem Punkt Symptome und Anzeichen eines Flohbefalls wird detailliert erläutert, bei welchen Merkmalen von Flohstichen ausgegangen werden kann.
Die typischsten Anzeichen sind:
Springt ein Floh auf einen Menschen über, so kann er dort auf der Haut kleine Flohstiche verursachen, die stark jucken und gerötet sein können.
Auf der Suche nach einem kleinen Blutgefäß, um Blut zu saugen, sticht der Floh meistens mehrmals hintereinander in die Haut ein, es können sogenannte „Biss-Straßen“ entstehen.
Als Mundwerkzeug dient den Flöhen ein kombinierter Stech- und Saugrüssel, mit diesem kann der Floh in das Fell eines Tieres oder in die Haut eines Menschen hineinstechen und anschließend mit dem Rüssel Blut heraussaugen.
Es handelt sich also um einen Flohstich.
Flöhe (auch als Siphonaptera bezeichnet) sind flügellose Insekten, sie zählen zu den Parasiten und sind bräunlich.
Flöhe können zwischen 3 und 7 Millimeter lang sein. Sie haben drei Beinpaare, wobei das Hinterste am längsten ist.
Durch diese langen Hinterbeine können Flöhe hoch und weit zu springen, sogar bis zu einer Entfernung von 35 Zentimetern.
Insgesamt gibt es über 2000 verschiedene Floharten, am meisten allerdings ist der sogenannte Katzenfloh (Ctenocephalides felis) verbreitet. Weitere Floharten, die den Menschen befallen können sind:
Flöhe ernähren sich vom Blut verschiedener Lebewesen, wobei Menschen am aller häufigsten von Katzenflöhen besiedelt werden.
Vor allem Tierbesitzer von Katzen und Hunden können häufiger das Problem haben, dass die Flöhe vom Haustier auf den Menschen übersiedeln.
Sie werden durch Bewegung, Körperwärme und Ausatemluft des Wirtes angezogen, können aber auch einfach zufällig vom Tier auf den Menschen hinüber hüpfen.
Flöhe saugen mindestens einmal täglich circa 20 bis 80 Minuten lang Blut aus ihrem Wirt.
Dadurch vergrößert sich ihr Körpergewicht bis zu zwanzigfach.
Saugen die Flöhe in engeren Abständen hintereinander, so sind sie durchaus in der Lage bis zu zwei Monate ohne weiteres Blutsaugen zu überleben und sozusagen von ihren „Nahrungsreserven“ zu zehren.
Flohweibchen legen zwischen ihren Blutsauger Mahlzeiten bis zu 400 Eier. Das Flohweibchen legt die Eier dort, wo sich der Wirt am häufigsten aufhält und wo es warm ist, zum Beispiel im Bett des Wirtes.
Die Larven saugen noch kein Blut, sondern ernähren sich von Haar, Bestandteilen, Schuppen und Bestandteilen aus dem Kot der ausgewachsenen Flöhe.
Nach spätesten 30 Tagen sind die Flöhe zu geschlechtsreifen Flöhen herangewachsen.