Hühnerauge(n), wenn sich die Hornschicht der Haut aufgrund übermäßiger Reibung verdickt. Vor allem an den Zehen und unter der Fußsohle.

Hühneraugen bezeichnen eine lokale Verhornung der Haut, welche durch eine dauerhafte Reibung oder hohe Druckbelastung an dieser Stelle auftritt. Reicht die Verhornung bis in die Tiefe, können Hühneraugen zu Schmerzen führen.
Vorerst ist ein Besuch beim Hausarzt oder der Hausärztin ausreichend.
Dieser oder diese entscheiden dann, ob eine Überweisung zum Dermatologen oder zur Dermatologin notwendig ist.
Ein Hühnerauge (auch als Krähenauge, Hornauge, Leichdorn oder Klavus, Clavus bezeichnet) ist eine verhornte und meist sehr druckschmerzhafte Hautstelle.
Sie entsteht durch chronischen Druck, Reiben und Belastung auf knochen nahe Haut, an, der kein „Fettpolster“ zwischen Haut und Knochen ist.
Ursachen können beispielsweise zu enges Schuhwerk, Fehlbelastungen oder Fußfehlstellungen.
Die Haut ist an der Stelle oft deutlich gerötet und ein nach innen gerichteter Sporn (harte, kegelförmige, verdickte und verhornte Haut) kann tastbar sein.
In der Mitte hat das Hühnerauge meist einen glasig weißlich schimmernden Kern. Am häufigsten kommen Hühneraugen an den Füßen vor, besonders an Zehen und Fußsohlen, sehr selten treten Hühneraugen an den Fingern oder an der Hand auf.
Insgesamt werden sieben verschiedene Arten von Hühneraugen unterschieden.
Ursachen und Risikofaktoren von Hühneraugen sind in den überwiegenden Fällen eine zu hohe Druckbelastung oder Reiben der Haut.
Daher sollten auf zu enge Schuhe und zu harte Schuhe verzichtet werden.
Auch hohe Schuhe mit Absatz führen oft zu Druckstellen an den Füßen und können zum Entstehen eines Hühnerauges beitragen.
Generell sollte die Fußhaut durch regelmäßiges Waschen und Eincremen gepflegt und intakt gehalten werden.
Falls eine Fußfehlstellung ursächlich für Druckstellen an den Füßen oder Zehen ist, so ist ein Termin beim Orthopäden sinnvoll.
Je nach Befund können dann medizinische Schuheinlagen verschrieben werden. Durch knöcherne Auswüchse, wie beispielsweise ein Hallux valgus oder Hammerzehen, können einzelne Hautstellen an den Füßen vermehrt druckbelastet sein und dadurch kann sich ein Hühnerauge bilden.
Bestimmte genetisch vererbte Veranlagungen für sehr trockene Haut, vermehrte Hornhautbildung oder Stoffwechselerkrankungen können ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Hühneraugen darstellen.
Nach einer Strahlentherapie (bei Krebsbehandlungen) und Diabetespatient*innen herrscht ebenfalls ein erhöhtes Risiko für das Entstehen von Hühneraugen. Sehr selten können Fußfehlstellungen so massiv sein, dass ein chirurgischer Eingriff notwendig ist.
Das entscheidet der behandelnde Orthopäde oder die behandelnde Orthopädin im Einzelfall.
Durch anhaltenden Druckbelastung oder Reibung beginnt ein Hühnerauge mit einer Hautrötung und Schmerzen besonders auf Druck im betroffenen Hautareal.
Bei andauernder Belastung bildet sich eine Schwiele.
Die Haut an dieser Stelle verdickt und mit der Zeit bildet sich ein typisches Hühnerauge.
Der Körper bildet sozusagen ein „Schutzpolster“ gegen die ständige Druckbelastung der Haut.
Diese Verhornung, in der medizinischen Fachsprache auf als Hyperkeratose bezeichnet, breitet sich weiter bis in tiefer liegende Hautschichten aus und so entsteht eine Art Sporn.
Die Diagnose erfolgt durch einen Dermatologen oder Podologe (Fußpfleger).
Erfahrene medizinische Fußpfleger*innen und Ärzte erkennen Hühneraugen meist auf den ersten Blick.
Hühneraugen erscheinen als scharf begrenzte, rundliche Verhornungen der Haut.
In der Mitte ist oft eine Art glasig erscheinender Kern sichtbar, welcher optisch an ein Hühnerauge erinnert.
Am häufigsten können Hühneraugen mit Hautwarzen verwechselt werden.
Um ein Hühnerauge dauerhaft zu entfernen ist es wichtig, die Ursache für das Entstehen eines Hühnerauges herauszufinden und diese, falls irgendwie möglich, zu beseitigen.
Grundsätzlich sollte ein medizinischer Fußpfleger oder Arzt/Ärztin die Therapieentscheidung treffen und nicht mit irgendwelchen spitzen Gegenständen versucht werden, die Hühnerauge zu entfernen.
Bei unprofessioneller Behandlung und Maßnahmen kann es zu Infektionen, Blutungen und Verschlimmerung der Symptomatik kommen.
Zur Behandlung von Hühneraugen stehen verschiedene Optionen zur Verfügung:
Oftmals wird ein sogenanntes „Hühneraugenpflaster“ verwendet.
Dieses hat mittig eine Vertiefung und enthält in vielen Fällen einen Tupfer mit Keratolytika (Hornhautlösender Wirkstoff, welcher die Haut wieder feiner und geschmeidiger werden lassen soll).
Die Pflaster sind in der Apotheke oder in Drogeriemarkt erhältlich und werden je nach Packungsbeilage um die drei Tage lang getragen.
Sie weichen die Hornhaut auf und diese lässt sich anschließend meist leichter abtragen.
Hühneraugenpflaster eignen sich besonders für Hühneraugen auf und seitlich an den Zehen. An der Fußsohle verrutschen sie leicht und können dann benachbarte, gesunde Haut aufweichen, was nicht gut für die eigentlich intakte Haut ist. Hier empfiehlt es sich, das Pflaster beispielsweise nur nachts oder bei wenig laufenden Tätigkeiten zu tragen, beziehungsweise den korrekten Sitz des Pflasters mehrmals täglich zu überprüfen.
Ein Hühneraugenpflaster sollte bei Menschen mit dünner, trockener, spröder Haut, Durchblutungsstörungen oder Blutzuckererkrankungen (Diabetes mellitus) möglichst nicht in Eigenregie verwendet werden.
Das Infektionsrisiko ist hier zu groß.
Alternativ zu Hühneraugenpflastern können Salicylhaltige Tropfen verwendet werden.
Sie werden nach Anordnung des Arztes/Ärztin oder des Apothekers/Apothekerin mehrmals täglich für mehrere Tage aufgetragen und lösen ebenso wie das Hühnerauge die verdickten Hornschichten der betroffenen Hautareale auf.
Das anschließende Abtragen der Hautschichten wird dadurch leichter möglich.
Die intakte Haut kann beispielsweise durch eine fetthaltige Creme geschützt werden.
Je nach ärztlicher Therapieempfehlung kann es auch sinnvoll sein, das Hühnerauge medizinisch entfernen zu lassen.
Ist dies notwendig oder war die bisherige Therapie mit konventionellen Methoden erfolglos, so wird die Haut zuerst durch ein Fußbad aufgeweicht.
Anschließend trägt der Arzt, die Ärztin oder der medizinische Fußpfleger*in das Hühnerauge mit speziellen chirurgischen Instrumenten ab.
Die besonders harten Verhornungen können mittels Wasserstoffperoxid aufgeweicht werden.
In einigen Fällen sind auch größere chirurgische Eingriffe notwendig.
Nach einer Hühneraugenentfernung muss die betroffene Stelle nach Anordnung des behandelnden Arztes oder der behandelnden Ärztin besonders geschützt und sauber gehalten werden.
Ein regelmäßiger Verbandswechsel und Desinfektion der Wunde kann notwendig sein. Am besten fragt man direkt nach der Behandlung nach, wie die weitere Versorgung der betroffenen Stelle erfolgen soll.
Es gibt einige Hausmittel und Tipps, die die Behandlung von Hühneraugen positiv unterstützen können. Sie sollten aber nur nach Rücksprache mit dem entsprechenden Fachpersonal erfolgen.
Helfen können beispielsweise das
Bei angemessener Behandlung und Beseitigung der Grundursache des Auftretens eines Hühnerauges heilt es in der Regel gut und folgenlos ab. Die betroffene Hautstelle sollte allerdings auch in Zukunft besonders vor Druck und Belastung geschützt werden, da Narbengewebe wesentlich empfindlicher ist als intakte und gesunde Haut.
Die Heilungsdauer eines Hühnerauges kann pauschal nicht vorausgesagt werden, da die Heilungsdauer durch zahlreiche Faktoren, wie beispielsweise Zeitpunkt des Behandlungsbeginns und der angewandten Therapie abhängt.
Je früher ein Hühnerauge erkannt und adäquat behandelt wird, umso schneller heilt es ab.
Besonders bei Diabetiker*innen und Patient*innen mit Durchblutungsstörungen ist es sehr wichtig, dass die Füße regelmäßig auf Rötungen, Schwellungen und Druckstellen untersucht werden!
Beachte! Eine regelmäßige medizinische Fußpflege und tägliches Inspizieren der Füße kann schwerwiegende Infektionen und Wunden vermeiden.
Am häufigsten treten Hühneraugen an, auf und um die Zehen herum oder auf der Fußsohle lokalisiert auf.
Eher selten kommen Hühneraugen an den Händen oder Fingern vor.
Bei Kindern sollten keine Hühneraugenpflaster oder Ähnliches angewandt werden.
Die Haut von Kindern ist in der Regel noch sehr weich und besonders empfindlich.
Sollte bei einem Kind Rötungen und Druckstellen oder bereits Hühneraugen am Fuß sichtbar sein, so empfiehlt sich immer ein Besuch beim Kinderarzt.
Hier wird dann im Einzelfall entschieden, welche Therapiemethode am besten geeignet ist.
Grundsätzlich sollte auch bei Kindern auf weiche und bequeme Schuhe mit Fußbett aus Naturmaterialien geachtet werden.
Auch die richtige Schuhgröße ist bei heranwachsenden Kindern sehr wichtig und muss regelmäßig überprüft werden!
Ein erfahrener medizinischer Fußpfleger*in oder ein Arzt, eine Ärztin kann eine sichere Diagnose stellen und unterscheiden, ob es sich um eine Dornwarze (durch Viren verursacht) oder um ein durch Druck und Belastung entstandenes Hühnerauge handelt.
Hühneraugen können entweder konservativ durch Aufweichen der Haut oder operativ durch entsprechende chirurgische Instrumente von geschultem Fachpersonal entfernt werden.
Eine ausführliche Beschreibung findest Du unter dem Punkt Behandlung.
Ein Hühnerauge (auch als Krähenauge, Hornauge, Leichdorn oder Klavus, Clavus bezeichnet) ist eine verhornte und meist sehr druckschmerzhafte Hautstelle.
Sie entsteht durch chronischen Druck, Reiben und Belastung auf knochen nahe Haut, an, der kein „Fettpolster“ zwischen Haut und Knochen ist.
Ursachen können beispielsweise zu enges Schuhwerk, Fehlbelastungen oder Fußfehlstellungen.
Die Haut ist an der Stelle oft deutlich gerötet und ein nach innen gerichteter Sporn (harte, kegelförmige, verdickte und verhornte Haut) kann tastbar sein.
In der Mitte hat das Hühnerauge meist einen glasig weißlich schimmernden Kern. Am häufigsten kommen Hühneraugen an den Füßen vor, besonders an Zehen und Fußsohlen, sehr selten treten Hühneraugen an den Fingern oder an der Hand auf.