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pfeilWas ist das?

Hühneraugen bezeichnen eine lokale Verhornung der Haut, welche durch eine dauerhafte Reibung oder hohe Druckbelastung an dieser Stelle auftritt. Reicht die Verhornung bis in die Tiefe, können Hühneraugen zu Schmerzen führen.

Zusammenfassung Hühnerauge

  • Hühneraugen entstehen aufgrund dauerhafter Reibung oder chronischem Druck.
  • Es kommt zu einer gelblichen, runden, abgegrenzten Verdickung der Hautpartie.
  • Zur Behandlung stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.
  • Die Prognose ist in der Mehrzahl der Fälle gut.
  • Je früher die Therapie beginnt, desto einfacher gestaltet sich diese.
pfeilWann zum Arzt?

Vorerst ist ein Besuch beim Hausarzt oder der Hausärztin ausreichend.

Dieser oder diese entscheiden dann, ob eine Überweisung zum Dermatologen oder zur Dermatologin notwendig ist.

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Was sind Hühneraugen?

Ein Hühnerauge (auch als Krähenauge, Hornauge, Leichdorn oder Klavus, Clavus bezeichnet) ist eine verhornte und meist sehr druckschmerzhafte Hautstelle.

Sie entsteht durch chronischen Druck, Reiben und Belastung auf knochen nahe Haut, an, der kein „Fettpolster“ zwischen Haut und Knochen ist.

Ursachen können beispielsweise zu enges Schuhwerk, Fehlbelastungen oder Fußfehlstellungen.

Die Haut ist an der Stelle oft deutlich gerötet und ein nach innen gerichteter Sporn (harte, kegelförmige, verdickte und verhornte Haut) kann tastbar sein.

In der Mitte hat das Hühnerauge meist einen glasig weißlich schimmernden Kern. Am häufigsten kommen Hühneraugen an den Füßen vor, besonders an Zehen und Fußsohlen, sehr selten treten Hühneraugen an den Fingern oder an der Hand auf.

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Einteilung & Formen

Insgesamt werden sieben verschiedene Arten von Hühneraugen unterschieden. 

  1. Clavus durus – Unter einem Clavus durus versteht man ein hartes Hühnerauge, welches auf der Fußsohle oder auf der Zehenoberseite und auf den Zehengelenken auftreten kann.
  2. Clavus mollis – Ein Clavus mollis ist ein weiches Hühnerauge, welches sich in den meisten Fällen zwischen den Zehen zeigt.
  3. Clavus neurovascularis – Das Clavus neurovascularis ist ein Hühnerauge, welches besonders schmerzempfindlich ist, da es von sehr feinen Blutgefäßen durchzogen ist.
  4. Clavus papillaris – Ein Clavus papillaris hingegen ist ein sehr schmerzendes Hühnerauge mit einem deutlich weißlichen Rand.
  5. Clavus neurofibrosus – Unter einem Clavus neurofibrosus wird ein kreisrundes und tiefergehendes Hühnerauge bezeichnet, welches häufig vernarbt ist und daher von Nerven- und Bindegewebsfasern durchzogen sein kann.
  6. Clavus subungualis – Von einem Clavus subungualis spricht man, wenn sich das Hühnerauge unter einem Nagel manifestiert.
  7. Clavus miliaris – Ein Clavus miliaris ist eine besondere Art von Hühnerauge. Es wird auch häufig als „Pseudohühnerauge“ bezeichnet, da es in der Regel nicht schmerzhaft ist.
    Bei einem Clavus miliaris sind mehrere kleine und nicht tief in die Haut hinein reichende runde Verhornungen sichtbar, sie ähneln vom aussehen Hirsekörnern, daher kommt auch die Bezeichnung „miliaris“. Meist kommt ein Clavus miliaris an Stellen vor, die nicht, wie sonst bei Hühneraugen üblich, durch besonders starken Druck belastet sind.
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Ursachen Hühnerauge

  • Druck/ Reibung – Anhaltende Reibung, chronischer Druck auf eine Körperstelle.

Risikofaktoren für Hühneraugen

  • Häufig durch zu enges Schuhwerk (Highheels)
  • Enge Socken
  • Fehlstellungen von Fuß/ Zehen (Hammerzehen, Krallenzehen, Halliux valgus)
  • Genetische Faktoren
  • Trockene Haut
  • Stoffwechselerkrankungen

Druck & Reibung

Ursachen und Risikofaktoren von Hühneraugen sind in den überwiegenden Fällen eine zu hohe Druckbelastung oder Reiben der Haut.

Daher sollten auf zu enge Schuhe und zu harte Schuhe verzichtet werden.
Auch hohe Schuhe mit Absatz führen oft zu Druckstellen an den Füßen und können zum Entstehen eines Hühnerauges beitragen.

Generell sollte die Fußhaut durch regelmäßiges Waschen und Eincremen gepflegt und intakt gehalten werden.

Fußfehlstellungen

Falls eine Fußfehlstellung ursächlich für Druckstellen an den Füßen oder Zehen ist, so ist ein Termin beim Orthopäden sinnvoll.

Je nach Befund können dann medizinische Schuheinlagen verschrieben werden. Durch knöcherne Auswüchse, wie beispielsweise ein Hallux valgus oder Hammerzehen, können einzelne Hautstellen an den Füßen vermehrt druckbelastet sein und dadurch kann sich ein Hühnerauge bilden.

Veranlagung & Erkrankungen

Bestimmte genetisch vererbte Veranlagungen für sehr trockene Haut, vermehrte Hornhautbildung oder Stoffwechselerkrankungen können ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Hühneraugen darstellen.

Nach einer Strahlentherapie (bei Krebsbehandlungen) und Diabetespatient*innen herrscht ebenfalls ein erhöhtes Risiko für das Entstehen von Hühneraugen. Sehr selten können Fußfehlstellungen so massiv sein, dass ein chirurgischer Eingriff notwendig ist.

Das entscheidet der behandelnde Orthopäde oder die behandelnde Orthopädin im Einzelfall.

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Symptome Hühnerauge

  • Verdickung der Hautpartie – rund und abgegrenzt – ca. 5 mm.
    • Erscheint gelblich
    • Meist „nur“ kosmetische Veränderung.
  • Schmerzen – selten mehr oder weniger starke Schmerzen. Abhängig von der Größe des Hühnerauges.
  • Ggf. Entzündung – lang anhaltende Reizung, bzw. Aufkratzen kann zu entzündlichen Reaktionen führen.
  • Ggf. Ödembildung – im umliegenden Gewebe möglich.

Hautveränderungen

Durch anhaltenden Druckbelastung oder Reibung beginnt ein Hühnerauge mit einer Hautrötung und Schmerzen besonders auf Druck im betroffenen Hautareal.

Bei andauernder Belastung bildet sich eine Schwiele. 

Die Haut an dieser Stelle verdickt und mit der Zeit bildet sich ein typisches Hühnerauge.
Der Körper bildet sozusagen ein „Schutzpolster“ gegen die ständige Druckbelastung der Haut.

Diese Verhornung, in der medizinischen Fachsprache auf als Hyperkeratose bezeichnet, breitet sich weiter bis in tiefer liegende Hautschichten aus und so entsteht eine Art Sporn.

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Diagnose Hühnerauge

Die Diagnose erfolgt durch einen Dermatologen oder Podologe (Fußpfleger).

Erfahrene medizinische Fußpfleger*innen und Ärzte erkennen Hühneraugen meist auf den ersten Blick.

  • Anamnesegespräch – Arzt-Patient-Gespräch mit Erfragen der typischen Risikofaktoren.
  • Blickdiagnose – Hühneraugen aufgrund der äußerlichen Merkmale für den Arzt einfach zu diagnostizieren.
    Eventuell wird eine Lupe zur Hilfe genommen, um ein Hühnerauge von einer Dornwarze abzugrenzen (diese unterscheidet sich im Aussehen von einem Hühnerauge vor allem durch das Vorkommen von kleinen, bräunlichen Pünktchen in der Mitte der Warze).
  • Ausschlussdiagnose – Abgrenzung gegenüber Warzen
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Bilder

Hühneraugen erscheinen als scharf begrenzte, rundliche Verhornungen der Haut.

In der Mitte ist oft eine Art glasig erscheinender Kern sichtbar, welcher optisch an ein Hühnerauge erinnert.

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Du kannst natürlich jederzeit eine Entfernung beatragen!
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Differenzialdiagnose

Am häufigsten können Hühneraugen mit Hautwarzen verwechselt werden.

  • Dornwarzen – auch Verrucae plantares oder Plantarwarzen genannt, treten auf der Fußsohle auf.
    Sie werden durch Viren verursacht und führen ebenfalls zu teilweise schmerzhaften Hautverdickungen und Verhornungen der Haut.
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Behandlung Hühnerauge

  • Entlastung der Druckstelle – Weitere Fehlbelastungen durch Einlagen vermindern.
  • Pflaster – mit und ohne Zusätze (spezielle Hühneraugenpflaster)
  • Hornhautraspeln
  • Verschiedene Tinkturen

Um ein Hühnerauge dauerhaft zu entfernen ist es wichtig, die Ursache für das Entstehen eines Hühnerauges herauszufinden und diese, falls irgendwie möglich, zu beseitigen.

Grundsätzlich sollte ein medizinischer Fußpfleger oder Arzt/Ärztin die Therapieentscheidung treffen und nicht mit irgendwelchen spitzen Gegenständen versucht werden, die Hühnerauge zu entfernen.
Bei unprofessioneller Behandlung und Maßnahmen kann es zu Infektionen, Blutungen und Verschlimmerung der Symptomatik kommen.

Zur Behandlung von Hühneraugen stehen verschiedene Optionen zur Verfügung:

Hühneraugenpflaster

Oftmals wird ein sogenanntes „Hühneraugenpflaster“ verwendet.

Dieses hat mittig eine Vertiefung und enthält in vielen Fällen einen Tupfer mit Keratolytika (Hornhautlösender Wirkstoff, welcher die Haut wieder feiner und geschmeidiger werden lassen soll).
Die Pflaster sind in der Apotheke oder in Drogeriemarkt erhältlich und werden je nach Packungsbeilage um die drei Tage lang getragen.
Sie weichen die Hornhaut auf und diese lässt sich anschließend meist leichter abtragen.

Hühneraugenpflaster eignen sich besonders für Hühneraugen auf und seitlich an den Zehen. An der Fußsohle verrutschen sie leicht und können dann benachbarte, gesunde Haut aufweichen, was nicht gut für die eigentlich intakte Haut ist. Hier empfiehlt es sich, das Pflaster beispielsweise nur nachts oder bei wenig laufenden Tätigkeiten zu tragen, beziehungsweise den korrekten Sitz des Pflasters mehrmals täglich zu überprüfen.

Ein Hühneraugenpflaster sollte bei Menschen mit dünner, trockener, spröder Haut, Durchblutungsstörungen oder Blutzuckererkrankungen (Diabetes mellitus) möglichst nicht in Eigenregie verwendet werden.
Das Infektionsrisiko ist hier zu groß.

Salicylhaltige Tropfen

Alternativ zu Hühneraugenpflastern können Salicylhaltige Tropfen verwendet werden.

Sie werden nach Anordnung des Arztes/Ärztin oder des Apothekers/Apothekerin mehrmals täglich für mehrere Tage aufgetragen und lösen ebenso wie das Hühnerauge die verdickten Hornschichten der betroffenen Hautareale auf.
Das anschließende Abtragen der Hautschichten wird dadurch leichter möglich.

Die intakte Haut kann beispielsweise durch eine fetthaltige Creme geschützt werden.

Medizinische Entfernung

Je nach ärztlicher Therapieempfehlung kann es auch sinnvoll sein, das Hühnerauge medizinisch entfernen zu lassen.
Ist dies notwendig oder war die bisherige Therapie mit konventionellen Methoden erfolglos, so wird die Haut zuerst durch ein Fußbad aufgeweicht.

Anschließend trägt der Arzt, die Ärztin oder der medizinische Fußpfleger*in das Hühnerauge mit speziellen chirurgischen Instrumenten ab.

Die besonders harten Verhornungen können mittels Wasserstoffperoxid aufgeweicht werden.

Chirurgischer Eingriff

In einigen Fällen sind auch größere chirurgische Eingriffe notwendig.

Nach einer Hühneraugenentfernung muss die betroffene Stelle nach Anordnung des behandelnden Arztes oder der behandelnden Ärztin besonders geschützt und sauber gehalten werden.

Ein regelmäßiger Verbandswechsel und Desinfektion der Wunde kann notwendig sein. Am besten fragt man direkt nach der Behandlung nach, wie die weitere Versorgung der betroffenen Stelle erfolgen soll.

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Hausmittel Hühnerauge

  • Druckstellen vermeiden – Das beste Hausmittel dem Entstehen von Hühneraugen vorzubeugen ist das Vermeiden von zu engen, hohen Schuhen und zu hohem Druck auf den gesamten Fuß.
  • Einlagen – Bei Verdacht auf eine Fußfehlstellung lohnt sich ein Besuch bei einem Orthopäden, um zu entscheiden, ob medizinische Schuheinlagen das Problem lindern können und zusätzlich zu einem gesünderen, gelenkschonenden Gangbild beitragen.
  • Professioneller Rat – Allgemein sollte bei einem Verdacht auf das Entstehen oder Vorliegen eines Hühnerauges ein Arzt, eine Ärztin oder ein medizinischer Fußpfleger*in aufgesucht werden.
    Dadurch kann rechtzeitig eine geeignete Therapiemaßnahme erfolgen.

Es gibt einige Hausmittel und Tipps, die die Behandlung von Hühneraugen positiv unterstützen können. Sie sollten aber nur nach Rücksprache mit dem entsprechenden Fachpersonal erfolgen.

Helfen können beispielsweise das

  • Aufweichen der betroffenen Hautstelle durch
    • Teebaumöl,
    • Kernseife oder Propolis
  • und anschließendes vorsichtiges Abtragen der Hornhautschicht mit einem Bimsstein.
Hinweis MedikamenteneinnahmeBeachte bitte: Hausmittel sind oft eine gute Ergänzung, haben jedoch bei einigen Erkrankung ihr Grenzen! Bei Unklarheit wende Dich an Deinen Arzt.
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Prognose

  • Hühneraugen haben eine sehr gute Prognose.
  • Je früher die Behandlung erfolgt, desto einfacher die Entfernung.
  • Hühneraugen sind nicht gesundheitsgefährdend.
  • Nach richtiger Behandlung heilen sie rasch vollständig ab.
  • Vorsicht ist bei Diabetikern gegeben.

Bei angemessener Behandlung und Beseitigung der Grundursache des Auftretens eines Hühnerauges heilt es in der Regel gut und folgenlos ab. Die betroffene Hautstelle sollte allerdings auch in Zukunft besonders vor Druck und Belastung geschützt werden, da Narbengewebe wesentlich empfindlicher ist als intakte und gesunde Haut.

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Dauer

Die Heilungsdauer eines Hühnerauges kann pauschal nicht vorausgesagt werden, da die Heilungsdauer durch zahlreiche Faktoren, wie beispielsweise Zeitpunkt des Behandlungsbeginns und der angewandten Therapie abhängt.

Je früher ein Hühnerauge erkannt und adäquat behandelt wird, umso schneller heilt es ab.

Besonders bei Diabetiker*innen und Patient*innen mit Durchblutungsstörungen ist es sehr wichtig, dass die Füße regelmäßig auf Rötungen, Schwellungen und Druckstellen untersucht werden!

Beachte! Eine regelmäßige medizinische Fußpflege und tägliches Inspizieren der Füße kann schwerwiegende Infektionen und Wunden vermeiden.

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Vorbeugung

  • Fehlbelastungen vermeiden
  • Tragen von richtigem Schuhwerk
  • Regelmäßige Fußpflege
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Lokalisation

Am häufigsten treten Hühneraugen an, auf und um die Zehen herum oder auf der Fußsohle lokalisiert auf.

Eher selten kommen Hühneraugen an den Händen oder Fingern vor.

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Bei Kindern

Bei Kindern sollten keine Hühneraugenpflaster oder Ähnliches angewandt werden.

Die Haut von Kindern ist in der Regel noch sehr weich und besonders empfindlich.

Sollte bei einem Kind Rötungen und Druckstellen oder bereits Hühneraugen am Fuß sichtbar sein, so empfiehlt sich immer ein Besuch beim Kinderarzt.
Hier wird dann im Einzelfall entschieden, welche Therapiemethode am besten geeignet ist.

Grundsätzlich sollte auch bei Kindern auf weiche und bequeme Schuhe mit Fußbett aus Naturmaterialien geachtet werden.
Auch die richtige Schuhgröße ist bei heranwachsenden Kindern sehr wichtig und muss regelmäßig überprüft werden!

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Zahlen & Statistiken

  • Häufigkeit – Hühneraugen sind keine Seltenheit und besonders unter älteren Menschen ein häufiges Hautproblem.
Epidemiologische FaktenHäufigkeitsehr oft
Alters FaktenAlterim Alter
Geschlecht FaktenGeschlechtw > m
AQ`sFAQ`s

Wie ist die Unterscheidung zwischen Hühneraugen und Warzen?

  • Hühneraugen – sind meist erhaben.
    Die Verhornung und Verdickung der Haut ist deutlich tastbar und mittig ist ein weißlich-durchsichtiger oder auch gelblich scheinender Kern sichtbar.
    Hühneraugen kommen besonders an und auf den Zehen vor.
  • Warzen – hingegen sind fast ausschließlich auf der Fußsohle und wachsen meist nach innen. Das heißt, sie sind weniger erhaben als Hühneraugen.
    Zudem unterscheiden sie sich durch mittig auftretende kleine, bräunliche Punkte von den Hühneraugen.

Ein erfahrener medizinischer Fußpfleger*in oder ein Arzt, eine Ärztin kann eine sichere Diagnose stellen und unterscheiden, ob es sich um eine Dornwarze (durch Viren verursacht) oder um ein durch Druck und Belastung entstandenes Hühnerauge handelt.

Wie kann man Hühneraugen entfernen?

Hühneraugen können entweder konservativ durch Aufweichen der Haut oder operativ durch entsprechende chirurgische Instrumente von geschultem Fachpersonal entfernt werden.

Eine ausführliche Beschreibung findest Du unter dem Punkt Behandlung.

 

aktualisiert: 16.06.2025
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Ein Hühnerauge (auch als Krähenauge, Hornauge, Leichdorn oder Klavus, Clavus bezeichnet) ist eine verhornte und meist sehr druckschmerzhafte Hautstelle.

Sie entsteht durch chronischen Druck, Reiben und Belastung auf knochen nahe Haut, an, der kein „Fettpolster“ zwischen Haut und Knochen ist.

Ursachen können beispielsweise zu enges Schuhwerk, Fehlbelastungen oder Fußfehlstellungen.

Die Haut ist an der Stelle oft deutlich gerötet und ein nach innen gerichteter Sporn (harte, kegelförmige, verdickte und verhornte Haut) kann tastbar sein.

In der Mitte hat das Hühnerauge meist einen glasig weißlich schimmernden Kern. Am häufigsten kommen Hühneraugen an den Füßen vor, besonders an Zehen und Fußsohlen, sehr selten treten Hühneraugen an den Fingern oder an der Hand auf.

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