Narbenbruch (Narbenhernie), wenn sich eine Operationsnarbe im Bereich des Bauches bei Anstrengung vorwölbt.

Bei einem Narbenbruch, auch Narbenhernie genannt, stülpen sich Teile des Darms im Bereich einer Operationsnarbe nach außen. Dadurch kommt es zu einer Vorwölbung, Rötung und eventuell auch Schmerzen. Eine Narbenhernie ist oft eine Langzeitkomplikation von Operationen im Bauchraum und wird chirurgisch behandelt. Häufig ist die Narbenhernie harmlos und kann gut behandelt werden, jedoch kann es auch selten zu einem Darmverschluss oder Nekrose der eingeklemmten Darmschlingen kommen.
Wenn Du eine weiche, wechselnd große Wölbung bei Deiner Narbe entdeckst, solltest Du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, da es sich um einen Narbenbruch handeln könnte.
Ein Narbenbruch heilt nicht von alleine.
Zunächst reicht ein Besuch beim Hausarzt aus, dieser entscheidet, ob eine Wiedervorstellung oder Überweisung in die Chirurgie notwendig ist.
Eine Notaufnahme sollte schnellstmöglich und direkt bei Verdacht auf Einklemmung von Darmgewebe im Bruchsack (in der Bruchpforte) aufgesucht werden.
Hier kann es zu starken, plötzlich auftretenden Schmerzen, Fieber sowie Übelkeit und Erbrechen kommen.
Die Vorwölbung (Bruchsack mit Gewebeinhalt) lässt sich dann in der Regel nicht mehr zurückdrücken und kann sich schmerzhaft verhärten.
Achtung! Eine Einklemmung von Eingeweiden stellt einen chirurgischen, operativen Notfall dar und muss schnellstmöglich ärztlich behandelt werden.
Ein Narbenbruch, auch Nabenhernie genannt, kann sich Monate bis Jahre nach einer Bauchoperation an der vorderen Bauchwand bilden.
Ein Narbenbruch ist somit eine mögliche Komplikation nach einer Bauchoperation.
Der Narbenbruch kann sich als Vorwölbung der Haut bemerkbar machen und in einigen Fällen kann es zu Schmerzen kommen.
Das Narbengewebe hat eine geringere Festigkeit und kann dem Druck im Bauchraum nicht standhalten, es herrscht sozusagen eine Schwachstelle in der Bauchwand, diese kann dann zur Bruchpforte werden und Darmschlingen können darin eingeklemmt werden.
Verstärkt sichtbar wird der Narbenbruch durch Erhöhung des intraabdominellen Druckes (Druckerhöhung im Bauchraum), etwa durch Husten, Pressen oder Anstrengungen.
In Ruhe kann es sein, dass der Narbenbruch wieder komplett verschwindet.
Je nach Größe und Lokalisation kann sich die Narbenhernie aber mit der Zeit auch vergrößern und Schmerzen verursachen.
Auch nach einem Kaiserschnitt kann es zu einem Narbenbruch kommen. Deshalb sollte nach einem Kaiserschnitt die Bauchmuskulatur einige Zeit geschont werden, um die Narbe nicht zu sehr unter Spannung zu setzen und dadurch das Risiko eines Narbenbruches zu erhöhen.
Bei einer Bauchoperation wird die Bauchwand durchtrennt und die Bauchhöhle wird eröffnet.
Die Stelle wächst nach der Operation wieder zu und eine Narbe entsteht.
Narbengewebe ist jedoch nicht so belastbar und elastisch wie intakte Haut und intaktes Gewebe, daher kann es unter Umständen zum Bruch der Narbe kommen und eine sogenannte Narbenhernie, ein Narbenbruch entsteht.
Verschiedene Faktoren können nach einer Bauchoperation das Risiko der Entstehung einer Narbenhernie erhöhen.
Hierzu gehören zum Beispiel:
Weitere Faktoren, die den intraabdominellen Druck (den Druck innerhalb des Bauchraumes) erhöhen, können das Risiko des Entstehens einer Narbenhernie zusätzlich erhöhen:
Die Beschwerden und Symptome sind maßgeblich von der Lokalisation und Größe des Narbenbruches abhängig. Normalerweise sollte sich der Bruchsack gut reponieren lassen (in die Bauchhöhle zurückdrücken, bestenfalls ohne Schmerzen).
Bei einem Narbenbruch ist eine Vorwölbung im Bereich der Narbe zu erkennen.
Beim Pressen (zum Beispiel Husten) tritt die Vorwölbung besonders zum Vorschein.
Bei Größenzunahme können Teile des Darms hervortreten.
Die Behandlung eines Narbenbruches richtet sich nach Größe und Symptomen der Narbenhernie.
In der Regel wird ein Narbenbruch chirurgisch verschlossen, da er sich meistens nicht von alleine wieder zurückbildet.
Dadurch soll verhindert werden, dass sich der Narbenbruch noch weiter vergrößert (dann kann sich das Risiko einer Einklemmung deutlich erhöhen, was wiederum einen chirurgischen Notfall darstellt).
Ein kleiner, schmerzloser Narbenbruch stellt keine notfallmäßige Operationsindikation dar und kann planmäßig verschlossen werden.
Die Operation der betroffenen Narbe sollte im Idealfall circa drei bis sechs Monate zurückliegen und die ursprüngliche Operationsnarbe sollte verheilt sein.
Die Wundränder der Narbe sollten intakt sein, um eine gute Grundlage für eine stabile Naht beim Verschließen der Nabelhernie gewährleisten zu können.
Details wird der entsprechende Chirurg dann aber im Individualfall mit dem Patienten besprechen und diesen umfassend aufklären.
Das Einklemmung von Eingeweiden stellt einen chirurgischen, operativen Notfall dar und muss schnellstmöglich operativ und chirurgisch behandelt werden.
In der Operation eines Narbenbruchs wird die Hernie operativ freigelegt und der Bruchsack in den Bauchraum zurückverlagert.
Anschließend wird die Bruchpforte durch eine Naht verschlossen.
Je nach individuellem Befund gibt es allgemein zwei verschiedene Operationstechniken, um den Narbenbruch wieder zu verschließen:
Welche Technik sinnvoll ist, entscheidet der Chirurg je nach individuellen Faktoren wie beispielsweise: Größe, körperliche Verfassung und Alter des Patienten, Lokalisation, Wundgebiet und Narbenbeschaffenheit. Auch hierüber klärt der behandelnde Chirurg im Vorfeld umgehend auf.
Ein Durchbruch an der Operationsnarbe kann vermehrt auftreten, wenn es bereits zu Bauchoperationen in der Vergangenheit gekommen ist oder wenn Risikofaktoren wie Übergewicht oder Wundheilungsstörungen vorhanden sind.
In der Regel wird eine Narbenhernie chirurgisch behandelt und wieder verschlossen.
Entweder minimalinvasiv (laparoskopisch) oder durch eine offene Operation.
In der Regel verursachen Nabenhernien nicht sofort größere Probleme, sondern sind primär meist schmerzlos.
Selten kann es allerdings auch zu einem Darmverschluss durch Einklemmung und infolgedessen zum Absterben von Gewebe kommen. Bei sehr großen Narbenbrüchen besteht auch die Gefahr, dass die Hernie die Atmung einschränkt oder behindert und allgemein das Wohlbefinden und die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt sind. Dann ist eine zeitnahe Behandlung und Operation notwendig.
Die Heilungsdauer ist individuell und richtet sich nach Größe, Art und Operationstechnik, Operationsverlauf der Narbenhernie.
Die Heilungsdauer ist auch von individuellen Faktoren wie Alter, Allgemein-, Ernährungszustand und Begleiterkrankungen abhängig
In der Regel können Patienten wenige Stunden nach der Operation bereits aufstehen und werden meist am Folgetag entlassen.
Die Hinweise des Chirurgen bezüglich körperlicher Schonung und Restriktion des Lastengewichtes (nicht schwerer heben als 5 Kilo für circa 6 Monate) sollten in jedem Fall streng eingehalten werden.
Je nach Operationstechnik wird noch ein Folgetermin zur Wundheilung und zum Fädenziehen beim behandelnden Hausarzt vereinbart.
Am häufigsten kommt es zu Narbenbrüchen nach sogenannten „medianen Laparotomien“, hier wird der Bauch in der Längsrichtung in der Mitte des Bauches eröffnet.
Die Bauchwand besteht aus mehreren Muskelschichten und Bindegewebe.
Das Narbengewebe nach einer solchen Operation ist weniger elastisch und hat eine geringere Festigkeit, weshalb es zu Narbenbrüchen kommen kann.
Das Narbengewebe hält dem intraabdominellen Druck (dem Druck im Bauchraum) nicht stand und reißt sozusagen.
Hinweis! Laut Statistischen Bundesamtes erfolgen jedes Jahr etwa 50.000 Operationen von Narbenbrüchen deutschlandweit.
Bandagen sind kein Ersatz für eine Operation des Narbenbruches.
Der Nutzen und Einsatz von Bandagen ist umstritten.
Sollte eine Bandage nach einer Operation sinnvoll sein, so wird der Operateur sie informieren und aufklären.
Ein Narbenbruch, auch Nabenhernie genannt, kann sich Monate bis Jahre nach einer Bauchoperation an der vorderen Bauchwand bilden.
Ein Narbenbruch ist somit eine mögliche Komplikation nach einer Bauchoperation.
Der Narbenbruch kann sich als Vorwölbung der Haut bemerkbar machen und in einigen Fällen kann es zu Schmerzen kommen.
Das Narbengewebe hat eine geringere Festigkeit und kann dem Druck im Bauchraum nicht standhalten, es herrscht sozusagen eine Schwachstelle in der Bauchwand, diese kann dann zur Bruchpforte werden und Darmschlingen können darin eingeklemmt werden.
Verstärkt sichtbar wird der Narbenbruch durch Erhöhung des intraabdominellen Druckes (Druckerhöhung im Bauchraum), etwa durch Husten, Pressen oder Anstrengungen.
In Ruhe kann es sein, dass der Narbenbruch wieder komplett verschwindet.
Je nach Größe und Lokalisation kann sich die Narbenhernie aber mit der Zeit auch vergrößern und Schmerzen verursachen.
Auch nach einem Kaiserschnitt kann es zu einem Narbenbruch kommen. Deshalb sollte nach einem Kaiserschnitt die Bauchmuskulatur einige Zeit geschont werden, um die Narbe nicht zu sehr unter Spannung zu setzen und dadurch das Risiko eines Narbenbruches zu erhöhen.